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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannung pur! Fragen über Fragen!

Monday Club
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Inhalt: Kurz nach dem Tod ihrer besten Freundin erlebt Faye einen weiteren Todesfall. Und als Krönung bekommt sie eine Diagnose die sie an sich selber Zweifeln lässt: einer psychischen Form der Epilepsie. ...

Inhalt: Kurz nach dem Tod ihrer besten Freundin erlebt Faye einen weiteren Todesfall. Und als Krönung bekommt sie eine Diagnose die sie an sich selber Zweifeln lässt: einer psychischen Form der Epilepsie. Sie weiß nicht mehr wem sie trauen soll und beschließt mit ihren Freunden herauszufinden was hinter dem Monday Club steckt.

Meinung: Der zweite Band wirft mal wieder einen Berg Fragen auf! Es geht rasend von A nach B und immer wieder passieren neue Sachen die irgendwie in die Geschichte gehören, aber noch nicht einsortierbar sind. Immer wieder tauchen kleine Details auf die einem etwas verraten, aber nicht soviel, als das man wirklich die wahren Hintergründe versteht. Bei vielen Büchern erahnt man ja schnell das Ende, doch hier hat man zwar eine grobe Idee, aber tappt trotzdem im Dunkeln.
Mir gefällt die Entwicklung der Charaktere, die nicht stehenbleiben sondern auch mal über ihren Schatten springen und sich weiterentwickeln. Wobei mir hier noch ein kleiner Überraschungseffekt fehlt. Mir würde es schon gefallen, wenn einer der Freunde doch andere Interessen pflegt, wobei man bei Luke ja noch ein wenig Unsicherheiten hat. Sogar Faye gefällt mir besser! Meist gelingt es den Autoren nicht Charaktere spannender zu machen, doch so langsam taut Faye auf und ist weniger naiv und lässt sich auf Hilfe der richtigen Personen ein.

Fazit: Sehr spannende Fortsetzung! Es wird nicht mehr verraten als notwendig und fesselt den Leser ans Buch. Der Cliffhanger am Ende verlangt danach das man direkt weiterlesen will und so heißt es nun abwarten und sehnlichst auf die Fortsetzung hoffen!

Veröffentlicht am 22.03.2021

Wohlfühlbuch, das die Erwartungen erfüllt

Sweet like you
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Aufgrund des Todes ihrer Tante ist Cassie gezwungen wieder in ihre alte Heimat zu reisen. Dort wird sie nicht nur zu Besitzerin einer Bienenfarm, sondern auch zur vorübergehenden Bürgermeisterin ernannt. ...

Aufgrund des Todes ihrer Tante ist Cassie gezwungen wieder in ihre alte Heimat zu reisen. Dort wird sie nicht nur zu Besitzerin einer Bienenfarm, sondern auch zur vorübergehenden Bürgermeisterin ernannt. Vor Ort trifft sie auf viele skurrile Bewohner der Stadt, aber auch auf ihre Jugendliebe Nick, welcher ihr hilft sich zurecht zu finden.

Cassie und Nick sind die Hauptpersonen dieses Buches und beide recht niedlich. Cassie wird ins kalte Wasser geworfen und soll sowohl Farm, als auch Bürgermeisteramt managen, obwohl sie keine Ahnung vom Kleinstadtleben und tierische Angst vor Bienen hat. Dabei stellen sich ihr immer wieder die Bewohner der Stadt in den Weg und sie muss mit deren Eigenarten kämpfen. Nick dagegen ist überall beliebt, er betreibt die Farm und ist total hilfsbereit. Er ist Cassie eine sehr große Stütze. Man erkennt schnell, dass ihre Jugendliebe etwas Besonderes für beide war.

Die Geschichte war insgesamt nicht sehr aufregend, dafür entspannend und niedlich, teilweise recht humorvoll. Es war ein richtiges Wohlfühlbuch, welches an Geschichten wie „Redwood Love/Dreams“ erinnert. Große Spannung, Drama oder Action sind hier nicht zu finden, dafür einige wohlige Lesestunden. Das Buch birgt keine Überraschungen und man erhält genau was man erwartet: eine kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 26.08.2020

Forrest Gump im Altenheim

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
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Dieses Buch konnte einem ja eigentlich nicht entgehen! Ich habe gewartet bis es mir in die Hände fiel und dann nach drängen eines Bekannten angefangen zu lesen.

Ich finde das Buch ist echt unterhaltsam, ...

Dieses Buch konnte einem ja eigentlich nicht entgehen! Ich habe gewartet bis es mir in die Hände fiel und dann nach drängen eines Bekannten angefangen zu lesen.

Ich finde das Buch ist echt unterhaltsam, teilweise sehr lustig und gut lesbar. Die Personen sind alle sehr speziell und interessant gestaltet. Alles in allem also ein echt nettes Buch, welches für schöne Stunden sorgt.

Das Buch ist in zwei Geschichten geteilt: Zunächst die Vergangenheit, in der erzählt wird, was Allan alles erlebt hat, bis zu besagtem Tag, an dem er aus dem Fenster stieg. Genau dieser Teil wäre wirklich kreativ und lustig, wenn ich nicht die ganze Zeit an Forrest Gump denken müsste. Allan hat scheinbar alles erlebt, zig Berühmtheiten getroffen und zu Erfindungen beigetragen. Klar bei Forrest Gump war es nur ein Smiley und eine Shrimpfabrik, nicht gleich eine Atombombe, aber beide lernen unwahrscheinlich viele US-Präsidenten kennen. Alles ein wenig übertrieben und zuviel für mich, trotzdem aber amüsant. In der Gegenwart wird erzählt, wie Allan aus dem Fenster in ein neues Abenteuer steigt. Er trifft neue Freunde, wird von einer Gang verfolgt, sodass am Ende eine bunt gemischte Truppe entsteht, die zusammen die Presse, die Staatsanwaltschaft und die Polizei auf Trab halten.

Da das Buch ansich echt gelungen ist, aber ein wenig übertrieben möchte ich keine volle Punktzahl vergeben. Es dürfte aber den meisten Menschen gefallen und ein wenig Heiterkeit bringen.

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Veröffentlicht am 26.08.2020

Schöner Abschluss mit ein paar Schwächen

Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
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Kurz zum Inhalt: Nach der Videobotschaft im zweiten Band beschließen Tris, Four und ein paar Freunde hinter den Zaun zu gehen um zu entdecken was sich dort befindet. Sie kommen in ein großes Forschungszentrum ...

Kurz zum Inhalt: Nach der Videobotschaft im zweiten Band beschließen Tris, Four und ein paar Freunde hinter den Zaun zu gehen um zu entdecken was sich dort befindet. Sie kommen in ein großes Forschungszentrum und erleben das ihre Welt nie das war für was sie es gehalten haben. Zwar sind die Fraktionen Geschichte, dafür herrschen dort auch Klassenunterschiede zwischen GDs und GPs (defekten und perfekten Genträgern). Es stellt sich wieder einmal die Frage: Lassen sie sich diese Gesellschaftsform gefallen oder schaffen sie es endlich friedlich zu leben?

Mein Eindruck: Vorweg hat es mir sehr gefallen das dieser Band aus Sicht von Tris und Four geschrieben wurde. Endlich bekommt man etwas mehr Einblick in seine Gedanken, denn das hat mir schon die ganze Zeit gefehlt! Die beiden finden auch relativ gut zueinander und gehen besser miteinander um. Die Beziehung der beiden festigt sich zunehmend und der größte Teil des Buches basiert auch nur auf diesen Erzählungsstrang. Bis Four Tris einmal nicht vertraut und alles droht in die Brüche zu gehen. Und da kommt auch der Knackpunkt! Genau dieser Punkt hätte locker aus der Geschichte gestrichen werden können, es dient meiner Meinung nur als Lückenfüller um die Seitenzahl zu erreichen. Als alles wieder gut ist geht es gewohnt weiter, beide kämpfen für das gute und man erlebt sie so wie man es auch lesen will.

Bis dahin hat mich auch wenig gestört und ich wäre mit der Geschichte voll und ganz zufrieden. Doch dann kommt das Ende! Tut mir leid, ich meine so ein Ende ist mal was anderes, ABER muss denn das sein? Erstmal weil die Situation nicht wirklich umfassend umschrieben ist, ich hätte es fast überlesen und zweitens: wie kann die Autorin Four das nur antun? Er ist über alle drei Bände mein Liebling und ich hätte mir gewünscht das es anders ausgeht.

Fazit zur Trilogie: Ich mochte sie sehr gerne, aber rückblickend betrachtet wurde es schwächer. Der erste Band war grandios und die filgenden hatten ihre Stärken, aber auch Schwächen die so nicht unbedingt hätten sein müssen. Dennoch: ich möchte noch gerne Fours Geschichte lesen!

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Veröffentlicht am 26.08.2020

Passend zu den Vorgängern, irgendwas passt einfach nicht

Cassia & Ky – Die Ankunft
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Cassia und Ky sind also nun wieder beieinander. Beide wollen sich nun der Erhebung anschließen. Doch dort werden sie auch direkt wieder getrennt. Ky soll Flieger werden und Cassia wieder in der Gesellschaft ...

Cassia und Ky sind also nun wieder beieinander. Beide wollen sich nun der Erhebung anschließen. Doch dort werden sie auch direkt wieder getrennt. Ky soll Flieger werden und Cassia wieder in der Gesellschaft arbeiten. Dort findet sie auch Xander wieder. Dieser arbeitet für als Funktionär, aber im geheimen auch für die Erhebung. Die Erhebung selber will nun die Gesellschaft stürzen indem sie ein Virus ausbreiten lässt. Doch dieser entwickelt sich zu einer Seuche und die Gesellschaft droht mehr Gefahr als vorher geplant.

Meine Meinung: Ich wollte die Trilogie wirklich gerne zuende lesen, weil ich schon vorab davon angezogen wurde. Im Gegensatz zu Band zwei steigerte sich die Spannung hier auch wieder. Dennoch fand ich den Band und die Trilogie im Gesamten nicht wirklich überzeugend. Ich habe es gerne gelesen, doch irgendwas hat mir gefehlt. Doch zu Band drei: ich fand es schön das auch hier Xander mehr zur Geltung kam und so eine weitere Perspektive und noch mehr Einblicke in alle dazugehörigen Geschehnisse entstehen konnte. Dennoch hatte das Buch irgendwie einen anstrengenden Touch. Zunächst wurde man wieder in die neuen Begebenheiten eingeführt, dann erlebte man das Leben der drei Protagonisten, der Ausbruch des Virus und dann der Seuche. Am Ende dann der Part in dem ein Heilmittel gesucht werden musste. Besonders dies empfand ich als sehr langwierig. Immer und immer wieder musste etwas im Weg stehen. Den ganzen Prozess der Geschichte hätte man wirklich kürzer fassen können.

Abschließend kann ich sagen das mir die Trilogie irgendwie gefallen hat, aber ich kann nicht sagen wieso. Vielleicht liegt es daran das ich es einfach vorher schon mögen wollte. Daher für vielleicht weniger wohlwollende Leser nur bedingt geeignet.

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