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Veröffentlicht am 19.08.2020

Gelungener zweiter Band

Soul Beach (Band 2) – Schwarzer Sand
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Im Kurzem: Im zweiten Band von Soul Beach ist Alice weiterhin gerne am Strand und trifft ihre Schwester und ihren Freund Danny. Doch schon zu beginnt taucht ein neuer Jugendlicher am Strand auf – Tim. ...

Im Kurzem: Im zweiten Band von Soul Beach ist Alice weiterhin gerne am Strand und trifft ihre Schwester und ihren Freund Danny. Doch schon zu beginnt taucht ein neuer Jugendlicher am Strand auf – Tim. Offiziell heißt es, er habe Selbstmord begangen, doch Alice möchte das einfach nicht glauben. Außerdem entwickelt sich die Geschichte um Javier, denn dieser möchte nicht mehr am Strand sein und Alice will versuchen ihm zu helfen. Dafür kommt der Trip in seine Heimatstadt Barcelona wie gerufen.

Etwas tiefer geblickt: Alice schottet sich immer weiter in die Welt des Internets ab, vor allem Soul Beach hat es ihr angetan. Zudem entdeckt sie eine Website die sich sehr mit dem Tod ihrer Schwester und dem ihres Exfreundes befasst. Zusammen mit ihrem Freund Lewis will sie versuchen dem Rätsel der Website auf die Spur zu kommen, um so den Tod ihrer Schwester aufzuklären. Dabei hat sie vor allem Sahara und Ade in Verdacht. Durch die beiden lernt sie auch Zoe kennen. Auch Zoe scheint einige Geheimnisse zu verbergen. Alice weiß nicht wem sie noch vertrauen kann. Als sie dann von den Freunden nach Barcelona eingeladen wird scheint sich eine neue Möglichkeit aufzutun um an mehr Fakten zu kommen und um Javier zu helfen. Und in Barcelona überschlagen sich die Ereignisse…

Fazit: Ich finde die Fortsetzung sehr passend und gelungen. Wer Band eins mochte wird auch hier seine Freude haben, zumal das Buch etwas aufregender ist. Allein durch Alice zunehmenden Zweifel und Sorgen weiß man nie wer sich wirklich verdächtig oder loyal verhält. Mein Favorit ist immer noch Lewis, ich mag ihn wirklich. Auch wenn ich mir nicht sicher bin ob er wirklich nur aus Zuneigung handelt, oder ob mehr dahinter steckt. Auch spannend weiterhin die Beziehung von Alice und Danny. Ich würde gerne wissen wie diese aufgeklärt wird, denn es ist jedem bewusst, dass es so nicht ewig funktionieren kann. Ich bin allerdings froh, dass nicht mehr so viele Sequenzen vom Soul Beach beschrieben sind, denn dort passiert ja eigentlich eher wenig. Das was aber zu lesen ist, ist meist recht interessant.

Also: weiterlesen, rausfinden wer der Mörder ist und sehen welches Happy End uns erwartet!

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Ganz OK, hat gutes Potential

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
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Magisterium, verschrien als Harry Potter Verschnitt. Daher bin ich auch mit bestimmten Erwartungen an das Buch gegangen. Aber ich bin sehr froh: Von Harry Potter keine Spur!

Call ist ein junger Magier, ...

Magisterium, verschrien als Harry Potter Verschnitt. Daher bin ich auch mit bestimmten Erwartungen an das Buch gegangen. Aber ich bin sehr froh: Von Harry Potter keine Spur!

Call ist ein junger Magier, der seine Kraft nicht unter Kontrolle hat und dessen Vater auch alles dafür tut, das sein Sohn nicht ins Magisterium gehen muss um ein vollwertiger Magier zu werden. Doch dann wird Call ausgewählt bei einem der bedeutendsten Lehrer ausgebildet zu werden. Call gewöhnt sich an das Leben als Magier und beginnt es sogar zu mögen. Er findet Freunde und lernt viel über seine Welt und seine Vergangenheit.

Die Geschichte hat einen zähen Start, passend wie Calls Zeit im Magisterium. Doch nach der Eingewöhnung wird es rasanter und die Ereignisse überschlagen sich. Call wird vor eine große Wahl gestellt und muss sich entscheiden in welche Richtung seine Zukunft gehen soll.

Ansich ist die Geschichte gut und flüssig geschrieben. Call ist manchmal sehr undurchsichtig und schlägt Wege ein, mit denen man nicht rechnet. Aber es sind eben noch junge Schüler, bei denen man nie weiß an was man ist. Call geht oft eigene Wege und riskiert auch Regelverstöße und Strafen, wird aber nie mit den Konsequenzen konfrontiert.

Alles in allem ein recht solides Buch, was aber sehr ausbaufähig ist. Call könnte etwas mehr Konturen bekommen. Zudem überschlug sich am Ende alles, hier wäre etwas mehr Raum gut möglich gewesen. Besonders da die Geschichte zu Beginn eher schleppte.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Gute Grundidee, Umsetzung ausbaufähig

Panic – Wer Angst hat, ist raus
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PANIC ist ein Spiel der Jugendlichen des Ortes. Dabei müssen sie unbekannte und unvorhersehbare Mutproben bestehen. Als Gewinn wartet ein großer Jackpot. Und jeder der Teilnehmer ist aus anderen Gründen ...

PANIC ist ein Spiel der Jugendlichen des Ortes. Dabei müssen sie unbekannte und unvorhersehbare Mutproben bestehen. Als Gewinn wartet ein großer Jackpot. Und jeder der Teilnehmer ist aus anderen Gründen angetrieben das Spiel zu gewinnen.
Genauer betrachten wir Heather und Dodge. Heather wollte nicht mitspielen, doch kurz vor Start trennte sich ihr Freund von ihr und durch eine Kurzschlussreaktion stieg sie mit ein. Auch ihre beste Freundin Nat ist dabei. Und ihre Konkurrenz bringt sie immer wieder an ihre Grenzen. Und Dodge verfolgt ganz andere Ziele. Ihn treibt Rache an, denn seine Schwester wurde bei dem Spiel vor Jahren schwer verletzt. Als Team versuchen sie zumindest streckenweise soweit zu kommen wie nur möglich.
Die Perspektive wechseln immer zwischen Dodge und Heather hin und her. Für ein Jugendbuch enthält es alles was es braucht: Spannung, Romantik, Streit und etwas Action.
Die Idee hinter der Geschichte ist sehr gut! Allerdings fehlt es an Tiefe und Spannung. Die einzelnen Prüfungen sind schon sehr krass, aber geraten viel zu sehr in den Hintergrund. Die eigentliche Geschichte baut eher auf die persönlichen Beziehungen der Protagonisten. Zudem wundert es mich wie leicht alles am Ende wirkt.
Eine gute Grundidee, die wirklich noch ausbaufähig ist. Aber ansonsten ein schönes Buch für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Ganz nett für nebenbei

Traumsplitter
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Kurz zum Inhalt:

Der junge und hübsche Gabriel zieh bei Ella ein. Die beiden verstehen sich immer besser. Doch er verheimlicht ihr seine spezielle Gabe und ist ihr nicht nur tagsüber sehr nah. Er besucht ...

Kurz zum Inhalt:

Der junge und hübsche Gabriel zieh bei Ella ein. Die beiden verstehen sich immer besser. Doch er verheimlicht ihr seine spezielle Gabe und ist ihr nicht nur tagsüber sehr nah. Er besucht sie in ihren Träumen, doch das nicht ganz freiwillig.

Kurzmeinung:

Die Welt der Träume ist ein spezielles und interessantes Thema. In Träumen wandeln umso mehr. Die Idee ist also recht gut, die Umsetzung eigentlich auch. Die Geschichte der beiden ist locker und gut lesbar. Allerdingt hat alles seinen Haken. Natürlich verläuft nicht alles perfekt und Gabruels Vergangenheit holt ihn ein.

Die Geschichte plätschert leicht vor sich hin, ab und an passieren kleine unerwarete Dinge, welche aber auch keine Highlights darstellen.

Daher ein Buch welches Ok ist, aber auch kein großes Highlight, schön für nebenbei, aber mehr auch nicht.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Ein Leben als Computerspiel - guter Anfang

JUMP
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Inhalt:
Bei einem Unfall scheint es als würde Miki sterben, doch dann wacht sie auf einer Lichtung auf. Dort trifft sie auf andere Jugendliche, welche sich mit Waffen ausrüsten. Ohne große Erklärungen ...

Inhalt:
Bei einem Unfall scheint es als würde Miki sterben, doch dann wacht sie auf einer Lichtung auf. Dort trifft sie auf andere Jugendliche, welche sich mit Waffen ausrüsten. Ohne große Erklärungen wird sie auch ausgerüstet und befindet sich auf ihrer ersten Mission. Ziel: Drow (Außerirdische) töten und selber überleben. Nur so kann sie in ihre Welt zurück. Doch nicht nur die Drow, sondern auch ihr Teamchef Jackson machen ihr stark zu schaffen…
Meine Meinung:
Die Geschichte erinnert wohl auch bewusst an ein Computerspiel. Das ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding, aber da es auch außerhalb der Missionen weitergeht ist der Ausgleich recht gut. Miki versteht relativ wenig von dem was mit ihr passiert und genauso geht es dem Leser. Wir sind also erstmal verwirrt. Und dann kommt Jackson immer wieder ins Bild. Er ist ein arroganter, mieser Typ, aber auch igendwie total spannend. Und auch so geht es Miki. Die Beziehung zwischen den beiden ist spannend zu beobachten und man möchte unbedingt wissen was hinter ihm steckt.
Warum das alles passiert und was genau dahintersteckt ist noch nicht wirklich greifbar, aber es ist ja auch erst der erste Band.
Ich erwarte mir viel vom weiteren Geschehen und bin irgendwie gespannt. Ganz konnte mich das Buch nicht packen, was aber an dem Computerspielcharakter der Missionen liegt. Miki und Jackson dagegen sind schön zu beobachten und man möchte wissen wie es ihnen ergeht und ob sie am Ende endlich mal Glück haben werden.

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