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Veröffentlicht am 15.03.2025

Eine mysteriöse Erbschaft

Der Teufel von Luzern
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Lisa Bernet erbt das Haus ihrer Tante, bei der sie groß geworden ist, weil ihre Mutter Drogenabhängig war. Sie selbst lebt seit 10 Jahren in Australien. Irgendwie muss sie jetzt ihre Erbschaft klären, ...

Lisa Bernet erbt das Haus ihrer Tante, bei der sie groß geworden ist, weil ihre Mutter Drogenabhängig war. Sie selbst lebt seit 10 Jahren in Australien. Irgendwie muss sie jetzt ihre Erbschaft klären, ein Teil davon, soll an ihre Mutter übergehen, die allerdings nicht auffindbar ist. Im Haus ihrer Tante entdeckt sie in der Waschmaschine einen immensen Berg von Geld. Sie geht zur Polizei. Dort spricht sie mit dem Polizisten Baumgarten, allerdings kann er ihr diesbezüglich nicht wirklich weiter helfen. Er verweist sie auf einen guten Bekannten, Amanda Gondel. Er war früher Strafverteidiger und jetzt ist er tätig als Privatdetektiv. Sie spricht bei ihm vor und die beiden haben sofort einen Draht zueinander. Er beginnt zu ermitteln und erkundet sogar im Darknet. Was hier zum Vorschein kommt, wirft einige Fragen auf. Auch Lisas Tante hat einige Dinge vorab bemerkt, die Rätsel aufgeben. Es betrifft auch, die Abstammung von Lisa selbst.

Dieser Regionalkrimi entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einem echten Thriller. Hier geht es um illegale Machenschaften, Vetternwirtschaft und Schmiergeldzahlungen, Geldwäsche in der Schweiz. Der Schreibstil ist flüssig. Die Spannung wird langsam aufgebaut, obwohl die Geschichte von Anfang an interessant ist, wird das ganze dadurch immer wieder gesteigert.

Insgesamt, sehr empfehlenswert, denn es ist auch noch eine kleine Liebesgeschichte inbegriffen.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Hilda kann es nicht lassen

Tödliches Gspusi
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Die Kriminalinspektorin Hilda Mooslecher muss sich einer Kur unterziehen, ansonsten droht ihr eine vorzeitige Pensionierung. Sie hatte einen Bandscheibenvorfall und ständige Schmerzen. Ihre Kurreise führt ...

Die Kriminalinspektorin Hilda Mooslecher muss sich einer Kur unterziehen, ansonsten droht ihr eine vorzeitige Pensionierung. Sie hatte einen Bandscheibenvorfall und ständige Schmerzen. Ihre Kurreise führt sie an den Wolfgangsee. Hier lernt sie ihre einige Menschen kennen, drei von ihnen näher und sie freunden sich an. Der Therapieplan ist straff gestaltet, aber auch vielseitig. Dummerweise wird hier in der Kurklinik ein toter Patient aufgefunden. Hilda wird neugierig und sie kann es nicht lassen, der Sache nachzugehen. Im Laufe ihrer Ermittlungen, muss sie erkennen, das auch ihre Freundinnen einiges zu verbergen haben.

Der Schreibstil ist locker und frisch, am Ende gibt es eine kleine Übersetzungshilfe, denn nicht jeder, kennt den österreichischen Dialekt. Die Spannung wird langsam aufgebaut, im Laufe ihrer Ermittlungen kommt es zu einigen Wendungen, die so nicht vorhersehbar waren, so das es am Ende richtig spannend wird. Zeitweise ist der Schreibstil auch bildhaft und das sogar ohne großartige Umschweifungen. Die Protagonisten werden lebendig dargestellt und man kann sich direkt ein Bild von ihnen machen.

Insgesamt kann man diesen entzückenden Krimi gerne weiterempfehlen, allerdings wurde hier medizinisch nicht ganz exakt recherchiert, trotzdem hat er mich sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Eine abenteuerliche Reise nach Ägypten

What the River Knows. Geheimnisse des Nil, Band 1
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In dieser Geschichte entführt uns Isabel Ibañez in das Ägypten des 19. Jahrhunderts. Sie erzählt die Geschichte der jungen Inez Oliviera. Ihr Traum war es schon immer, ihre Eltern nach Ägypten zu begleiten. ...

In dieser Geschichte entführt uns Isabel Ibañez in das Ägypten des 19. Jahrhunderts. Sie erzählt die Geschichte der jungen Inez Oliviera. Ihr Traum war es schon immer, ihre Eltern nach Ägypten zu begleiten. Diese waren, sehr oft dort und nahmen an Ausgrabungen teil, allerdings wollten sie hier ihre Tochter, nie dabei haben. Eines Tages erhält sie einen Brief von ihrem Onkel. Ihre Eltern sind auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen. Inez macht sich auf den Weg, sie möchte herausfinden, was geschah. In ihrem Gepäck, das letzt Geschenk, das ihr Vater ihr schickte. Ein antiker Ring, der jahrtausendealte Magie in sich birgt

Der Schreibstil ist fließend und bildhaft. Der Autorin gelingt es meisterhaft die Atmosphäre Ägyptens einzufangen. Die Protagonisten sind vielschichtig gezeichnet. Inez wird als sehr mutig dargestellt, eine beeindruckende junge Frau. Andere sind zum Teil sehr undurchsichtig, aber mit Bedacht.
Die Handlung selbst ist interessant und spannend, vom Anfang bis zum Ende. Es gibt viele Geheimnisse, Liebe und Verrat und unvorhersehbare Wendungen.

Dieses Buch werde ich sehr gerne weiterempfehlen. Er fesselt den Leser vom Anfang bis zum Schluss. Ein wirklich sehr gut gelungener historischer Fantasy-Roman. Das Ende macht neugierig auf Band 2, der sicherlich bald erscheint.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Aufarbeitung

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Anna plant eine Biografie zu schreiben über Fenja Lorenzen. Fenga ist eine beeindruckende Frau und sehr erfahren im Verfassen von Sachbüchern. Anna reist nach Listland, was sie selbst seht liebt. Dort ...

Anna plant eine Biografie zu schreiben über Fenja Lorenzen. Fenga ist eine beeindruckende Frau und sehr erfahren im Verfassen von Sachbüchern. Anna reist nach Listland, was sie selbst seht liebt. Dort angekommen, trifft sie auf die Tochter von Fenja. Leider war Fenja nicht zu Hause, obwohl Anna bei ihr angemeldet war. Was hatte das zu bedeuten? Die beiden machen sich auf die Suche und bringen in Erfahrung das sie nach Niebüll gefahren ist. Aber was wollte sie dort? Anna gerät in Zeitverzug mit ihren Berichten und außerdem machen die beiden sich Sorgen um Fenja. Kurzerhand beschließen sie sich nach Niebüll zu fahren und sie zu suchen. Werden sie Fenja finden und ist Annas Projekt noch zu retten?

In einer zweiten Ebene lernen wir Lene kennen. Wir schreiben das Jahr 1937. Lene verliebt sich in einen Feriengast. Es entsteht eine kurze Romanze mit Folgen. Immer wieder wird von der damaligen Geschichte berichtet. Es handelt sich hier um die Mutter von Fenja.

Der Schreibstil ist flüssig, die Protagonisten sind vielschichtig gezeichnet. Liebevoll wird hier vor allem die Geschichte von Lene, die sich in der Vergangenheit abspielt dargestellt. Die Spannung steigt langsam. Emotionen werden beschrieben, zeitweise kann man sich sehr gut hineinversetzen.

Insgesamt kann man diesen Roman gerne weiter empfehlen. Mich persönlich, konnte er allerdings nicht fesseln, aber ich denke das ist Geschmacksache.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Ein Auftrag der viele Gefahren birgt

Im Auftrag der Fugger - Der Burgunderschatz
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Augsburg 1502
Afra muss mit ansehen, wie ihre Mutter durch einen tragischen Zwischenfall uns Leben kommt. Nun ist sie alleine und muss auf der Straße leben. Um zu existieren, ist sie zur Diebin geworden. ...

Augsburg 1502
Afra muss mit ansehen, wie ihre Mutter durch einen tragischen Zwischenfall uns Leben kommt. Nun ist sie alleine und muss auf der Straße leben. Um zu existieren, ist sie zur Diebin geworden. Eines Tages bestielt sie 3 junge Männer, die Ausbeute scheint für sie anfangs enttäuschend. In dem kleinem Beutel befinden sich keine Münzen, sondern Zeichnungen, von edlem Schmuck.
Das ganze lässt sie nicht in Ruhe und sie möchte hiermit, doch noch ewas Gewinn machen.
Das ganze weist auf den verschollenen Burgunderschatz hin. Sie versucht ihr wissen an einige reiche Augsburger Familien zu verkaufen, wird aber abgewiesen. Jakob Fugger ist besonders interessiert an diesem Schatz. Er beauftragt einen Boten, den Schatz zu beschaffen und auch Afra, wird Teil dieser Mission.
Die beiden machen sich auf die Reise, die einige Gefahren birgt. Werden sie es schaffen, den Schatz sicher nach Augsburg zu bringen?

Peter Dempf hat hier einen Interessanten und spannenden historischen Roman erschaffen. Der Schreibstil ist ansprechend, nicht nur fließend, auch bildhaft. Die Protagonisten sind hier vielschichtig gezeichnet und werden lebendig dargestellt.
Anfans erzählt er uns das tragische Schicksal von Afra, das sehr bewegend dargestellt wird. Die Reise selbst, sehr abenteuerlich und voller Gefahren. Es ähnelt schon bald einem Krimi.

Insgesamt ist "Im Auftrag der Fugger", ein fesselnder historischer Roman, den ich sehr gerne weiter empfehlen werde. Er hat mir sehr schöne Lesestunden beschert.

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