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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2020

Fiktion oder Real?

Liebling, ich schreib dich zu Tode
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Liebling, ich schreibe Dich zu Tode ist ein Roman der Autorin Anke Höhl-Kayser. Silke Hombrecht ist Ehefrau und Mutter von 4 Kindern, zu ihrem eigenen Vergnügen schreibt sie Fanfiction über den Schauspieler ...

Liebling, ich schreibe Dich zu Tode ist ein Roman der Autorin Anke Höhl-Kayser. Silke Hombrecht ist Ehefrau und Mutter von 4 Kindern, zu ihrem eigenen Vergnügen schreibt sie Fanfiction über den Schauspieler Aryan Anand. Eines Tages steht er leibhaftig vor ihr und ihr Leben nimmt einen ganz neuen Lauf. Das Buch ist kein 08/15 Liebesroman oder ähnliches, die Autorin hat vielmehr eine ungewöhnliche Idee für die Geschichte umgesetzt. Als Leserin sollte man sich auf eine Geschichte einlassen können, die auch ein klein wenig Anteil an Magie und Fantasy aufweist. Die Haupt-und Nebencharaktere haben ihren eigenen Reiz, weisen aber oft nicht zu viel Tiefe auf. Die Dialoge und Gedanken der Protagonisten fand ich teilweises zum schmunzeln. Insgesamt ein charmantes Buch das nicht dem üblichen Liebesromanklischee entspricht und das ich als Entspannungslektüre empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 12.07.2020

Gut gemacht

Die große "So kocht Südtirol"-Kochschule
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Die grosse so kocht Südtirol Kochschule ist ein Gemeinschaftswerk der Autoren Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser und Helmut Bachmann. Sie bieten Einsteigern und auch Fortgeschrittene gute Einblicke in ...

Die grosse so kocht Südtirol Kochschule ist ein Gemeinschaftswerk der Autoren Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser und Helmut Bachmann. Sie bieten Einsteigern und auch Fortgeschrittene gute Einblicke in die vielfältige Küche Südtirols. Wobei sie immer ein Augenmerk darauf haben dem Kochbegeisterten auf einfache und gut bebilderte Weise die einzelnen Schritte vorzustellen. Eine Umfangreiche Einleitung bietet gute Hilfe zur Grundausstattung einer Küche sowie benötigter Hilfsmittel. Dabei wird darauf eingegangen welches Hilfsmittel für welche Gerichte am besten geeignet sind. Auch Fortgeschrittene finden hier neue Erkenntnisse. Eine Warenkunde ergänzt die Einleitung.

Danach geht es zu einzelnen bestimmten Zutaten und wie diese am besten verarbeitet werden. Diese Erläuterungen werden durch passende Rezepte ergänzt. Diese glänzen durch einfach zu bekommende Zutaten die auf zuviel Exotik verzichten. Zubereitungszeiten und Nährwertangaben ergänzen die Rezepte. Bei den Zubereitungszeiten sollte man als Anfänger berücksichtigen, dass man als Ungeübter mehr Zeit als vorgegeben benötigen könnte. Die einzelnen Kapitel beschäftigen sich erst mit Gemüse, Pilze und Kräuter. Gehen dann weiter zu Kartoffel und Getreide. Danach geht es um Teigwaren, Eier und Knödel um dann Fisch und Meeresfrüchte zu verarbeiten. Den Abschluss bilden Fleisch, Wild und Geflügel sowie Grundrezepte. Ein Register von A-Z lässt die einzelnen Rezepte und Tipps und Hinweise leicht auffinden.

Für mich ist die Kochschule ein schönes und solides Grundwerk das sich an Neulinge und auch Fortgeschrittene wendet und durch die Vielzahl der Abbildungen gute Ratschläge rund ums Kochen gibt. Seine wertige Aufmachung macht das Buch auch zu einem schönen Geschenk.

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Veröffentlicht am 08.07.2020

Basisch kochen

Das Säure-Basen Kochbuch
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Das Säure-Basen-Kochbuch der Autorin Maria Lohmann bietet einen ersten Einstieg in das basische kochen und gibt in den ersten Kapiteln eine kleine Einführung in den Säure-Basenhaushalt des Körpers. Für ...

Das Säure-Basen-Kochbuch der Autorin Maria Lohmann bietet einen ersten Einstieg in das basische kochen und gibt in den ersten Kapiteln eine kleine Einführung in den Säure-Basenhaushalt des Körpers. Für einen ersten Einstieg ganz gut, mir waren die Informationen jedoch nicht tief genug, aber für einen ersten Überblick reicht das Buch aus. Es gibt Tipps fürs basische Kochen und Essen die einfach umzusetzen sind. Die Lebensmittelliste ist recht kurz geraten, da hätte ich mir ausführlichere Informationen gewünscht.

Der Rezeptteil ist gut gegliedert und die Rezepte werden mit Zutaten zubereitet die man in jedem größeren Lebensmittelgeschäft bekommen kann. Kleine Tipps rund um die Rezepte runden das Bild ab und es gibt etliche Fotos der fertigen Speisen. Portionsgrößen und Nährwerte sowie Zubereitungszeit werden beim Rezept aufgelistet.

Gut gefallen haben mir die Register am Ende des Buches, es gibt ein Sachregister und eines mit den Rezepten und Zutaten, so das man leicht die Rezepte findet die z. Bsp. Lieblingszutaten enthalten. Danach werden die Rezepte noch mal nach ihrem Basengehalt aufgelistet.

Insgesamt ein guter Einstieg in das basische Kochen mit vielseitigem Rezeptteil.

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Veröffentlicht am 08.07.2020

No LOve at work

No love at work
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No love at work ist ein Liebesroman der Autorin Celine Clair in dem sie Fabian und Mirell aufeinander treffen lässt. Fabian der selbstbewusste Charmeur der nichts anbrennen lässt, sich aber nicht binden ...

No love at work ist ein Liebesroman der Autorin Celine Clair in dem sie Fabian und Mirell aufeinander treffen lässt. Fabian der selbstbewusste Charmeur der nichts anbrennen lässt, sich aber nicht binden möchte. Mirell, intelligent und eher kühl und in ihrer Arbeit aufgehend. Beide verbindet das Mirell Fabians Arbeit prüfen muss und dabei Ungereimtheiten findet.

Beiden Charakteren fehlte es für mich an Tiefe und Fabian als Charmeur war etwas zu viel für meinen Geschmack. Jemand der sich mit List und Charme durchs Leben laviert ist nicht so mein Sympathiefall und Fabian konnte mich bis zum Schluss nicht überzeugen. Von Mirell erfährt man als Leser wenig und sie mutiert für mich von einer erfolgreichen und unabhängigen Frau zu einem schmachtenden Frauchen. Auch nicht so mein Fall. Beide wirkten insgesamt nicht auf Augenhöhe und das hat meinen Lesespaß ein wenig getrübt. Sprachlich fand ich die Geschichte ganz gut, wobei mir einige Gegebenheiten der österreichischem Prüfungswelt nicht bekannt waren und diese werden auch nicht erläutert. Mein Fazit, ganz nett zu lesen wenn man Charmebolzen mit wackelnden Augenbrauen und schmachtende Frauen, mag für mich war es aber nicht ganz die richtige Lektüre. Am besten fand ich die Pokerrunden der Freunde die eher nach Mädelsabend klangen.

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Veröffentlicht am 08.07.2020

Im Namen der Wissenschaft

Der Proband
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Der Probant ist ein Thriller aus der Feder des Autors Guido Kniesel. Der Autor lässt hier seinen Protagonisten Paul Amon durch die Hölle seiner Sucht gehen. Alkohol und Nikotin haben ihn fest in Griff ...

Der Probant ist ein Thriller aus der Feder des Autors Guido Kniesel. Der Autor lässt hier seinen Protagonisten Paul Amon durch die Hölle seiner Sucht gehen. Alkohol und Nikotin haben ihn fest in Griff und er sieht keine Chance alleine seiner Hölle zu entfliehen. Bis er eine Zeitungsannonce sieht die ihm Hilfe verspricht. Was er nicht weiß, er soll Versuchsperson für den ersten Menschenversuch einer bahnbrechenden Suchttherapie werden, die jedoch bei Primaten schwere Nebenwirkungen hatte. Erst einmal bessert sich Pauls Leben, doch immer mehr wird sein Leben komplizierter als zuvor.

Der Autor erschafft hier einen Roman der sich intensiv mit Paul und seiner Sucht auseinandersetzt und der Leser kann den Weg von Paul hautnah miterleben. Dabei weiß der Leser das die Therapie Fehler aufweist welche die Wissenschaftler im Menschenversuch ausmerzen wollen, damit ihre Therapie erfolgreich eingesetzt werden kann. Dabei verfolgen diese nur ihre eigenen Interessen und sehen den Menschen Paul immer weniger, er ist einfach nur das Versuchsobjekt das letztendlich nichts zählt.

Der Schreibstil ist direkt und flüssig, die Spannungsbögen bringen die Geschichte immer wieder zu neuen Höhepunkten und als Leser wollte ich unbedingt wissen wie es letztendlich endet. Die Charaktere werden gut gezeichnet und bis in die Nebenrollen gut besetzt. Das Ende gefiel mir recht gut, da viele Fragen geklärt waren und der Leser noch einiges selber weiterspinnen kann.

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