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Veröffentlicht am 29.11.2020

Neuer Fall für Lost

Schwarzer August
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In diesen Buch entführt uns der Autor zum vierten mal nach Fuseta, das beschauliche Städtchen an der Algarve. Wieder wird mit viel Liebe zum Detail das Leben beschrieben. Dieses mal spielt ein Bombenleger ...

In diesen Buch entführt uns der Autor zum vierten mal nach Fuseta, das beschauliche Städtchen an der Algarve. Wieder wird mit viel Liebe zum Detail das Leben beschrieben. Dieses mal spielt ein Bombenleger mit der Polizei Katz und Maus. Er legt falsche Fährten und ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Natürlich kommt es zu einer plausiblen Auflösung.
Der Autor geht auch in diesen Buch ausführlich auf das Privatleben der Protagonisten ein. Nur war die ständige Erwähnung, dass Lost Asberger ist und welche besonderen Fähigkeiten und welche Macken er hat, mit der Zeit ermüdend. Sonst wurden die Personen gut beschrieben.
Das Buch war amüsant zu lesen. Es macht Lust auf die Algarve. Auch der Kriminalfall war spannend und plausibel und gab es keine unnötige Gewalt.
Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe. Die Bücher sollten aber in chronologischer Reihenfolge gelesen werden, da das Privatleben eine große Rolle spielt. Die Kriminalfälle sind in jeden Buch in sich abgeschlossen.

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Veröffentlicht am 22.11.2020

Familiensaga

Unsere wunderbaren Jahre
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Das Buch erzählt die deutsche Nachkriegsgeschichte anhand der Fabrikantenfamilie Wolf, ihren Freunden und den Ereignissen in der Kleinstadt Altena im Sauerland.
Das Buch ist in vier Bücher aufgeteilt, ...

Das Buch erzählt die deutsche Nachkriegsgeschichte anhand der Fabrikantenfamilie Wolf, ihren Freunden und den Ereignissen in der Kleinstadt Altena im Sauerland.
Das Buch ist in vier Bücher aufgeteilt, die einen begrenzten Zeitraum abbilden. Buch 1 die Einführung der D-Mark als Hauptthema (1948 - 1953), Buch 2 die Studentenproteste (1969 - 1970), Buch 3 die Wende (1989 - 1990), Buch 4 die Jahrtausendwende mit der Einführung des Euros.
Durch diese Gliederung hat sich der Autor nicht verzettelt, sondern immer nur über einen begrenzten Zeitraum geschrieben. In jeden Buch trat eine neue Generation in das Erwachsenleben ein. Mir hat die Familiengeschichte gut gefallen, da der Autor auf schablonenhafte Darstellung verzichtet hat. Die Protagonisten werden mit allen ihren Stärken und Schwächen und auch den gesellschaftlichen Zwängen beschrieben. Auch hat der Autor das Leben in der DDR differenziert beschrieben und es nicht nur auf die Stasi und Dissidenten beschränkt.
Einerseits hatte das Buch Längen, anderseits hätte ich noch viel mehr über die Familiengeschichte lesen wollen.
Das Buch ist ein vergnüglicher Ausflug in die jüngere deutsche Geschichte.

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Veröffentlicht am 11.11.2020

Beginn der Familiensaga

Winter der Hoffnung
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Ich kenne das Buch "Unsere wunderbaren Jahre" nicht. Deshalb war das Buch ein guter Einstieg in die Familiengeschichte der Fabrikantenfamilie Wolf und der gesellschaftlichen Verhältnisse in Altena.
Der ...

Ich kenne das Buch "Unsere wunderbaren Jahre" nicht. Deshalb war das Buch ein guter Einstieg in die Familiengeschichte der Fabrikantenfamilie Wolf und der gesellschaftlichen Verhältnisse in Altena.
Der Autor beschreibt die Nöte der Menschen, aber gleichzeitig geht das Leben weiter. Die jungen Leute verlieben sich und alle suchen Zerstreuung in der schweren Zeit. Deshalb ist Tommy mit seinen Tanzveranstaltungen so erfolgreich. Aber auch die Schatten des Krieges und der Nazizeit sind noch allgegenwärtig.
Der Autor erzählt bildhaft von der schweren Zeit. Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgelitten.
Gleich im Anschluss werde ich die Fortsetzung Unsere wunderbaren Jahre lesen.

Veröffentlicht am 29.09.2020

Rachefeldzug

Jaguar
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Die Handlung wird in Episoden erzählt, die vordergründig nichts miteinander zu tun haben. Anfangs hat es mich verwirrt, obwohl über jeden Abschnitt der Ort und die Zeit standen. Im Laufe des Buches werden ...

Die Handlung wird in Episoden erzählt, die vordergründig nichts miteinander zu tun haben. Anfangs hat es mich verwirrt, obwohl über jeden Abschnitt der Ort und die Zeit standen. Im Laufe des Buches werden die Zusammenhänge klarer und bewegen sich auf den Countdown zu. Nur muss man sich bis zur Hälfte des Buches gedulden. Ab diesen Zeitpunkt hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Die Auflösung war zwar vorhersehbar, aber es gab noch eine überraschende Wendung.
Für dieses Buch wird Durchhaltevermögen gebraucht, aber es lohnt sich.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Medizingeschichte

Die Tinktur des Todes
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Das Buch entführt uns in das Edinburg am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Lebensverhältnisse in den Armenvierteln sind schlecht. Da ist es eine Wohltat, dass sich Dr. Simpson auch um die weniger Betuchten ...

Das Buch entführt uns in das Edinburg am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Lebensverhältnisse in den Armenvierteln sind schlecht. Da ist es eine Wohltat, dass sich Dr. Simpson auch um die weniger Betuchten kümmert. Außerdem ist Dr. Simpson mit seinen Mitstreitern auf der Suche nach einen besseren Narkosemittel als Äther. Will Raven ist Assistent des Arztes. Gemeinsam mit dem Hausmädchen Sarah versucht er etwas über die toten jungen Frauen herauszufinden.
Mir hat die Beschreibung der Zustände in der Stadt gut gefallen. Man kann mit allen Sinnen in das Setting eintauchen. Auch die Personenbeschreibungen sind sehr treffend und glaubwürdig. Vor allen habe ich mit Will und Sarah mitgefiebert, ob es ihnen gelingen wird, die dunklen Machenschaften aufzuklären.
Das Buch ist ein gut recherchierter historischer Roman zur Medizingeschichte. Wer einen Krimi erwartet wird enttäuscht sein. Die Krimihandlung, wenn man es so bezeichnen sollte, ist nebensächlich.