Auf ihrer Suche nach einer neuen Liebe muss die junge, neapolitanische Witwe Sole unfreiwillig lernen, wie es sich mit herabregnenden Zurückweisungen vortrefflich jonglieren lässt. Verschrobene Charaktere tauchen durch ein Meer aus Emotionen, bis sie bei Sole stranden.
Serafinia Gabrielli hüllt die Bürde, einen geliebten Menschen zu verlieren, in eine poetische Patchworkdecke aus Liebe, Humor und feiner Ironie.
Mit erfrischendem Sprachwitz gestattet sie der Vergangenheit so, behutsam die Zukunft zu umarmen.
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Sole beschreibt den Weg einer jungen Witwe zurück ins Leben und zurück zur Liebe.
Man sollte sich nicht täuschen lassen durch die Bezeichnung "Liebesroman". Das Buch ist kein seichter 08/15-Roman, den ...
Sole beschreibt den Weg einer jungen Witwe zurück ins Leben und zurück zur Liebe.
Man sollte sich nicht täuschen lassen durch die Bezeichnung "Liebesroman". Das Buch ist kein seichter 08/15-Roman, den man an einem Tag mal eben so nebenher liest und wieder vergisst, weil sich der nächste ähnlich liest.
Welch ein zauberhaftes Buch. Die Autorin hat mit ihrem Erstlingswerk Sprache neu erfunden, poetisch, lyrisch, bunt.
Gabrielli erzeugt Bilderwelten zum Genießen, mal romantisch, mal kritisch, skurril und auch zynisch, jugendstilartig und herrlich augenzwinkernd.
Wer sich gerne in anspruchsvolle, sich immer wieder neu erfindende Sprache verliebt, wird dieses Buch lieben. Absolut magisch. Ich habe jedenfalls noch nichts Vergleichbares gelesen.
"Sole" von Serafinia Gabrielli gehört ab sofort zu meinen erklärten Lieblingsbüchern. In drei Tagen habe ich die berührende Lebensgeschichte der neapolitanischen Witwe verschlungen. Sole verdreht nüchternen ...
"Sole" von Serafinia Gabrielli gehört ab sofort zu meinen erklärten Lieblingsbüchern. In drei Tagen habe ich die berührende Lebensgeschichte der neapolitanischen Witwe verschlungen. Sole verdreht nüchternen Nordfriesen das Herz, um es bedeutend weichgespülter für sich weiter schlagen zu lassen.
Der Roman ist anspruchsvoll - man wird zum Denken und Fühlen aufgefordert - aber so herzerfrischend lustig, traurig, ironisch und selbstkritisch geschrieben, dass kluge Köpfe und liebende Herzen jubilieren werden.
Wer Freude an geistreicher Lektüre hat, den wird Sonnenschein Sole sicherlich begeistern.
Wie kann jemand in der Lage sein, sich diese Wortakrobatik auszudenken?
Von mir gibt es eine sehr klare Leseempfehlung und fünf Sterne. Ich freue mich auf ihre nächsten Bücher, Signora Gabrielli.
Der Roman "Sole" von Serafinia Gabrielli erscheint im Mainbook Verlag.
Auf ihrer Suche nach einer neuen Liebe muss die junge, neapolitanische ...
Der Roman "Sole" von Serafinia Gabrielli erscheint im Mainbook Verlag.
Auf ihrer Suche nach einer neuen Liebe muss die junge, neapolitanische Witwe Sole unfreiwillig lernen, wie es sich mit herabregnenden Zurückweisungen vortrefflich jonglieren lässt. Verschrobene Charaktere tauchen durch ein Meer aus Emotionen, bis sie bei Sole stranden.
Sole Celeste ist eine 28-jährige gebürtige Neapolitanerin mit der stattlichen Körpergröße von 1,81 m, sie wiegt dabei 55 Kilo und hat Senk- und Spreizfüße. Sie wohnt in Nordfriesland, ist Witwe, ihr Mann starb an einer unheilbaren Krankheit. Durch die schwere Krankheitsphase ihres Mannes hat sie nach seinem Tod Schlafstörungen. Sie begibt sich in Behandlung, lernt drei Männer kennen und verdreht ihnen gehörig den Kopf. Man sieht sie ständig mit Schleifen- und Stoffbändern im dunklen Haar, sie dreht Pirouetten und hat ein Chamäleon.
"Ihr schwarzgelocktes, seidig weiches Haar wurde zur Krönung von einem buttermilchcrèmefarbenen Spitzenband in lobenswerter Absicht zu einem im weitesten Sinne an eine Frisur erinnernden Bauwerk zusammengehalten." Zitat Seite 140
Mit diesem Roman kam ich lesetechnisch recht schleppend voran, was hauptsächlich am speziellen, etwas ausschweifenden Erzählstil liegt. Dieser wurde vom Buch-Magazin als poetisch-lyrisch ausgelobt und ist für mich im Einzelnen eher ironisch-spritzig-unterhaltsam, humorvoll und manchmal hintergründig, verliert sich insgesamt aber durch die ausufernd eingesetzten, schwurbeligen Beschreibungen und Phrasen doch zu sehr in Details und behindert damit schlicht meinen Lesefluß. Das raubt natürlich auch der Story die Spannung und sorgt dafür, dass ich mich Satz um Satz vorwärts hangelte, um mich nach ein paar Seiten zu fragen, welchen entscheidenden Inhalt und welche weiterführende Handlung denn nun im Wesentlichen stattgefunden hatte.
"Verblüffend überheblich verklugfiedelte Sole, sie habe auf dem Wohltätigkeitsbasar eine Bluse erworben. ... Jetzt lächelte das flatterhafte Blüschen an Soles Hühnerbrüstchen geschmiegt vom Glück beseelt in sich hinein." Zitat Seite 290
Allein von der Wortwahl und den speziellen Beschreibungen könnte man schon in Worten schwelgen, aber inhaltlich hilft das der Story leider nicht weiter. Und bedauerlicherweise habe ich keinen echten Zugang zu den verschrobenen Personen gefunden, sie wirken auf mich wie Kunstfiguren, die durch ihre Darstellung nicht lebensecht erscheinen.
Die Handlung bleibt hinter eigenwilligen Phrasen und speziellen Personenbeschreibungen zurück, es ist für mich eher anstrengend, hier noch eine Handlung zu erkennen und dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Was als magischtragischer Roman angekündigt wurde, war für mich eher eine unlesbare Story mit Personen, die mir nicht nahe kamen.
Dieser Roman hat mich nicht erreicht und deshalb kann ich leider keine Weiterempfehlung aussprechen.