Cover-Bild Die Zeit der Tyrannen
Band 7 der Reihe "Die Falkenbach-Saga"
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 303
  • Ersterscheinung: 18.04.2023
  • ISBN: 9782496710809
Ellin Carsta

Die Zeit der Tyrannen

Auf welcher Seite stehen die Söhne der Familien von Falkenbach und Lehmann?

Der neue historische Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Ellin Carsta.

Bernried am Starnberger See, 1940: Die Söhne der Familien von Falkenbach und Lehmann stehen vor der Einberufung in die Wehrmacht. Auf verschiedenen Wegen versucht allen voran Paul-Friedrich von Falkenbach zu verhindern, dass sie im Krieg kämpfen müssen. Gustav tritt eine Stelle als Arzt in einer Heilanstalt an. Leopold Lehmann, mittlerweile als Leiter des Familienbetriebs eingesetzt, scheint unabkömmlich zu sein. Aber seine Freude über diese vermeintliche Lösung hält nicht lange an. Seine Frau Irma hat sich entschieden, ihn endgültig zu verlassen. Doch wird er die Trennung akzeptieren?

Niemand in der Familie ahnt, dass sich Wilhelmine von Falkenbach auf den Weg in Richtung Widerstand begeben hat. Ihr Vater Paul-Friedrich muss genau wie sein bester Freund Wilhelm erkennen, dass sein Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger schwindet. Wo stehen die Familien, und welche Gefahr droht ihnen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2023

Grossartig

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INHALT:
Bernried am Starnberger See 1940: Der Krieg hat begonnen und die Söhne der Familien von Falkenbach und Lehmann stehen vor ihrer Einberufung. Paul Friedrich von Falkenbach versucht alles, um zu ...


INHALT:
Bernried am Starnberger See 1940: Der Krieg hat begonnen und die Söhne der Familien von Falkenbach und Lehmann stehen vor ihrer Einberufung. Paul Friedrich von Falkenbach versucht alles, um zu verhindern, dass sie in den Krieg ziehen müssen. Gustav tritt eine Stelle als Arzt an und Leopold scheint in der Fabrik unabkömmlich. Neben all dem hat sich Leopolds Frau Irma entschlossen, ihn mit den gemeinsamen Kinder zu verlassen. Wilhelmine schliesst sich dem Widerstand an und und ihr Vater muss, genau wie sein Freund Wilhelm, erkennen, dass sein Einfluss auf politische Entscheidungsträger schwindet.
MEINE MEINUNG:
Dieser siebte Teil der Falkenbach Reihe hat mich schon mit dem Prolog sofort in seinen Bann gezogen. Ich verfolge die Reihe schon seit dem ersten Teil und bin einfach nur begeistert. Zum Schreibstil gibt es nicht viel hinzuzufügen, als das , was ich schon immer sehr lobend erwähnt habe. Er ist lebendig, fesselnd, lässt sich fantastisch lesen und lässt Bilder im Kopf entstehen. Wir lesen die Kapitel wieder abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder. Ich finde das immer sehr schön, da man sich auf jeden Einzelnen konzentrieren kann und in seine Gedanken.- und Gefühlswelt eintauchen kann. Mich können wieder alle sehr beeindrucken und ich verfolge ihr Schicksal oft atemlos. Ihre Entwicklung ist so nah am Leben und immer wieder gibt es da Abzweigungen, die mich überraschen. Wir haben Abschied genommen, haben Wut erlebt, haben neue Wege beschritten und haben um die eigenen Kinder gekämpft. Und immer ist da der tiefe Zusammenhalt, der von Beginn an alles übertrifft. Es ist einfach eine fantastische Reihe. Einmal ruhig und nachdenklich und einmal aufbrausend und kämpferisch. Ich liebe sie.

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Veröffentlicht am 01.05.2023

fesselnd und interessant

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Bei „ Die Zeit der Tyrannen“ von Ellin Carsta handelt es sich um den 7. Teil der Falkenbach – Saga.

Da sich alle Bände aufeinander aufbauen, empfehle ich mit Band 1 zu beginnen. Man würde auch wirklich ...

Bei „ Die Zeit der Tyrannen“ von Ellin Carsta handelt es sich um den 7. Teil der Falkenbach – Saga.

Da sich alle Bände aufeinander aufbauen, empfehle ich mit Band 1 zu beginnen. Man würde auch wirklich etwas verpassen, wenn man erst später in diese Reihe einsteigt.

Durch den tollen Schreibstil der Autorin, lässt sich auch dieser Band sehr flüssig lesen. Von der ersten Seite an, wird man ans Buch gefesselt und kann während dem Lesen den Alltag hinter sich lassen.

Die Protagonisten werden tief beschrieben , sodass ich mit Begeisterung ihre Entwicklungen verfolgt habe und mich gut in sie hineinversetzen konnte.

Die bildhaften Beschreibungen der Handlungsorte sorgten dafür, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Die Atmosphäre wird gut eingefangen. Hier spürt man richtig, dass dieser Teil im Jahre 1940 angesiedelt ist. Die Stimmung, die Ereignisse usw. alles ist hier stimmig.

Das Nachwort ist genauso interessant , wie die Geschichte und sollte auf jeden Fall gelesen werden. Sehr gut hat mir wieder gefallen, dass hier eine fiktive Handlung mit historischen Fakten gepaart wird.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Wir alle müssen irgendwie zusehen, wie wir durch diese Zeiten kommen

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Wir alle müssen irgendwie zusehen, wie wir durch diese Zeiten kommen

„Ich werde alles tun, um jeden hier auf Gut Falkenbach zu beschützen, sei es nun unsere Familie, die Lehmanns oder auch das Personal. ...

Wir alle müssen irgendwie zusehen, wie wir durch diese Zeiten kommen

„Ich werde alles tun, um jeden hier auf Gut Falkenbach zu beschützen, sei es nun unsere Familie, die Lehmanns oder auch das Personal. Am Ende wird es unser Zusammenhalt sein, der darüber entscheidet, wie wir all das überstehen.“ (Paul-Friedrich von Falkenbach)

In diesem siebten Band der Reihe um die Familie von Falkenbach sorgen sich sowohl Paul-Friedrich von Falkenbach, als auch Wilhelm Lehmann um die vermutlich in Kürze bevorstehende Einberufung ihrer Söhne. Zwar hat der kluge und besonnene Taktiker Paul-Friedrich bereits Vorkehrungen getroffen, doch auch er muss mit großer Sorge feststellen, dass sein Einfluss und sein guter Name wohl diesmal nicht ausreichen könnten, um das drohende Unheil noch abzuwenden. Die angespannte Stimmung innerhalb der Familien wird darüber hinaus durch persönliche Tragödien verstärkt. Wilhelmine von Falkenbach ist nach der Ermordung ihrer großen Liebe Martin nicht mehr dieselbe. Sie zieht sich immer mehr zurück, verschließt sich letztendlich sogar vor ihrer engsten Familie. Sie zeigt auffallendes Interesse am politischen Geschehen und an einer Widerstandsgruppe. Irma Lehmann ist nach geduldig ertragenen Jahren der lieblosen Ehe mit Leopold Lehmann nicht mehr bereit, seine Gewalttätigkeit, seine Rücksichtslosigkeit und seine respektlose, aufbrausende Art noch länger hinzunehmen. Sie konfrontiert die Familie mit dem Entschluss, ihren Mann zu verlassen und mit den beiden gemeinsamen Töchtern Sophie und Charlotte zukünftig bei ihren Eltern zu leben. Vor der Reaktion Leopolds bangen jedoch vor allem seine Eltern Wilhelm und Else, die ihren Sohn und dessen tobsüchtiges Verhalten nur allzu gut kennen. Für Wilhelms und Elses Sohn Johannes ist hingegen eine positive Veränderung in Sicht, und die hochschwangere Clara von Falkenbach entpuppt sich als patente, zuverlässige und kluge Frau, die in einer gefährlichen Situation Ruhe bewahrt und instinktiv das Richtige tut. Ihre persönliche Entwicklung hat mir in diesem Band ganz besonders zugesagt. Insgesamt betrachtet gibt es in der aktuellen Neuerscheinung bei einigen handelnden Figuren gravierende Veränderungen – und zwar sowohl in positiver, als auch in negativer Hinsicht. Mein persönlicher Antagonist war, ist und bleibt vermutlich der gewalttätige und rüpelhafte Leopold, der sich zunehmend von seiner schlechtesten Seite zeigt.

Der Zweite Weltkrieg als dramatischer Hintergrund zeichnet für einen durchgehend hohen Spannungsfaktor verantwortlich. Die Familien müssen nicht nur vor dem drohenden Einsatz ihrer Söhne an der Front bangen, sondern auch ihre wahre Gesinnung geschickt verbergen. In diesen Zeiten kann abgesehen vom engsten Familienkreis keiner dem anderen trauen, auch der vermeintlich große Einfluss derer von Falkenbach scheint rapide zu schwinden.

Der einnehmende Schreibstil der Autorin ist mir im Verlauf dieser grandiosen Familiensaga immer mehr ans Herz gewachsen. Ellin Carsta versteht es, ihren Figuren Leben einzuhauchen und den Leser durch deren hohe Authentizität sowie eine stets spannende, an mancher Stelle beinahe dramatische Handlung, voll und ganz einzubeziehen. Tiefe Emotionen und mitreißende Momente wechseln einander ab und enden schließlich in einem aufwühlenden Finale, dicht gefolgt von einem Cliffhanger, der die Neugier auf den Nachfolgeband bereits jetzt weckt. Im Nachwort geht die Autorin wie gewohnt auf bestimmte Figuren ihrer Handlung und historische Fakten ein, die sie in ihre Geschichte eingewoben hat.

FAZIT: „Die Zeit der Tyrannen“ war ein fesselnder, emotionaler und überaus spannender Band einer Buchreihe, die mich mit jeder Fortsetzung erneut begeistert. Die Autorin vereint geschickt historische Ereignisse mit einer fiktiven Geschichte, wartet mit hervorragend gezeichneten Charakteren auf, sorgt für starke Emotionen und zieht ihre Leserschaft von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann. Eine Kenntnis der Vorgängerbücher ist aus meiner Sicht zum tieferen Verständnis jedoch unabdingbar. Ich vergebe erneut uneingeschränkte fünf Bewertungssterne für dieses grandiose Familienepos und sehe dem nächsten Band mit ganz großer Erwartungshaltung entgegen!

Veröffentlicht am 23.04.2023

Superspannend

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Im Jahr 1940 stehen die Söhne der Lehmanns und von Falkenbach vor der Einberufung. Paul-Friedrich will verhindern, dass die in den Krieg ziehen müssen. Daher tritt Gustav eine Stelle als Arzt in einer ...

Im Jahr 1940 stehen die Söhne der Lehmanns und von Falkenbach vor der Einberufung. Paul-Friedrich will verhindern, dass die in den Krieg ziehen müssen. Daher tritt Gustav eine Stelle als Arzt in einer Heilanstalt an. Da Leopold den väterlichen Betrieb leitet, scheint er unabkömmlich zu sein, denn es ist ein Waffenproduktionsbetrieb. Doch seine Freue darüber hält nicht lange an. Irma, seine Frau, hat sich entschieden ihn zu verlassen. Wird er das akzeptieren?
Wilhelmine von Falkenbach hat sich n den Widerstand begeben. Paul-Friedrich und Wilhelm müssen erkennen, dass ihr Einfluss auf die Entscheidungsträger schwindet. Welche Gefahr droht den Familien?

Meine Meinung
Dies ist bereits der fünfte Band der Falkenbachsaga. Ich habe die Vorgänger bereits mit Begeisterung gelesen, so auch dieses Buch. Es ist, wie gewohnt, leicht und flüssig zu lesen, denn es beinhaltet keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. In diesem Buch geht es um alle, die auf Gut Falkenbach leben. Um Wilhelmine, die extrem um ihren Freund Martin trauert, um Clara, die ein Kind erwartet das sie gar nicht wollte. Es geht um Paul Friedrich von Falkenbach, der viel zu viele Tabletten schluckt, wie wir ja bereits in den Vorgängern erfahren haben. Um Leopold, der seinen Eltern wieder Ärger macht, um Irma, Leopolds Ehefrau und ihre Kinder. Und um die Einberufung der jungen Männer, nämlich Leopold und Gustav. Paul Friedrich tut alles für sie, ist aber alles was er tun kann genug? Ich habe mir ja gedacht, andere mussten auch in den Krieg ziehen, egal ob sie es gern taten – was es ja auch zuhauf gab – oder ob sie gegen diesen Krieg waren. Oder ob sie nur Angst davor hatten, nicht mehr zurückzukehren. Und dann gibt es da auch noch Johannes, Käthes ältester Sohn, der im ersten Weltkrieg desertiert ist und sich seitdem versteckt hält, wie wir aus dem Vorgängerband ja wissen. Das Buch ist wieder sehr anschaulich geschrieben. Es wird erzählt. Wie die Familien auf dem Gutshof miteinander umgingen und wie sie mit dem umgingen, was passierte. Ich mochte Clara, die Ehefrau Gustavs bisher aus verschiedenen Gründen nicht so besonders, doch in diesem Buch hat sie tatsächlich Pluspunkte bei mir gesammelt, ja ich habe sie sogar bewundert. Auch wenn ich mich frage, ob da nicht auch ein bisschen Berechnung mit im Spiel war. Der geneigte Leser, der dieses Buch liest, wird verstehen, was ich damit meine. Auf jeden Fall hat es mir wieder sehr gut gefallen, es hat mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Eine würdige Fortsetzung der Falkenbachsaga, die natürlich noch weitergeht. Von mir die volle Sterne- bzw. Punktzahl.

Veröffentlicht am 11.04.2023

fesselnder 7. Teil, der neugierig auf den 8. macht

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Der Einstieg und damit die Zeitreise zurück in das Kriegsjahr 1940 zu den Familien von Falkenbach und Lehmanns fiel mir wie immer leicht. Ist es doch mein 7. Besuch dort in Bernried am Starnberger See. ...

Der Einstieg und damit die Zeitreise zurück in das Kriegsjahr 1940 zu den Familien von Falkenbach und Lehmanns fiel mir wie immer leicht. Ist es doch mein 7. Besuch dort in Bernried am Starnberger See. Die Autorin gelingt es Geschehnisse aus den vorherigen Bänden dem Leser wieder ins Gedächtnis zu holen, baut darauf auf und entwickelt die Geschichte liebevoll weiter. Eines passiert dabei: es kommt wieder unheimlich viel Spannung auf und es zeigt sich, dass der Zusammenhalt der drei Familien noch immer sehr stark ist. So lässt auch in diesem Teil Paul-Friedrich seine Kontakte spielen, um die Söhne vor dem Kriegseinsatz zu bewahren. Bei seinem eigenen Sohn gelingt ihm das. Doch bleibt abzuwarten, ob der Preis den Gustav dafür zahlen muss nicht zu hoch ist.
Sehr gut herausgearbeitet fand ich Elisabeths Einschätzung, wie sie sich durch die vielen Geheimnisse die sie vor Ferdinand und dem Großteil der Familie hat selbst verändert hat. So verändert, dass sie kaum noch Liebe für Ferdinand empfindet und dabei von der Angst beherrscht wird, dass ihre Geheimnisse ans Licht kommen könnten. Mir hat sie leidgetan, war sie doch früher so ein liebenswerter Mensch gewesen.
Wenn ich ehrlich sein soll, konnte ich für Leopold, dessen Welt nun zusammenbricht, kein echtes Mitleid empfinden. Dafür ist er charakterlich einfach zu selbstbezogen, arrogant und ignorant. Um so mehr freut es mich für Irma und die beiden Mädels, dass sie nun einen hoffentlich erfolgreichen Neuanfang machen werden.
Auch in diesem Teil hat Ellin Carsta es geschafft beim Lesen meine Emotionen durch die Handlung anzuheizen. So bin ich sehr traurig, dass mein Fels in der Brandung, Paul-Friedrich, seine Quittung für den jahreslangen Tablettenmissbrauch erhalten hat. Um so mehr war ich erstaunt wie couragiert Schwiegertochter Clara eingegriffen hat und ihm damit vielleicht sogar das Leben gerettet hat. Ich bin gespannt, ob er den sicher sehr schwierigen Entzug schaffen wird. Da am Ende dieses Buchs so viele Fragen für mich offenbleiben, warte ich bereits jetzt sehnsüchtig auf den 8. Teil. Dieser erhält von mir volle 5 Lese-Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung

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