Von Pferden und Menschen
Sozialstunden in einem Pferdestall ableisten, das möchte Roxy erstmal gar nicht. Zu sehr tut die Erinnerung weh und nochmal möchte sie das nicht erleben. Doch ihr bleibt keine Wahl und sie erlebt neben ...
Sozialstunden in einem Pferdestall ableisten, das möchte Roxy erstmal gar nicht. Zu sehr tut die Erinnerung weh und nochmal möchte sie das nicht erleben. Doch ihr bleibt keine Wahl und sie erlebt neben einem vernachlässigten Schulstall auch das elitäre und ist durchaus fehl am Platz. Dort trifft sie auf Saphir, ein ehemaliges Rennpferd, voller Angst und völlig un-verstanden von seinen Besitzern. Und auch Nolan, der Sohn des Stallbesitzers, steht Roxy nicht abwertend gegenüber.
Dieser erste Band der Reihe um Saphir ist ohne großen Schnickschnack geschrieben, es gibt keine Längen und die wichtigen Dinge sind gut ausgedrückte dargestellt. So kann man als Leser Roxys Beweggründe sehr gut nachvollziehen und fühlt mit ihr und Saphir. Es werden in dieser Geschichte ganz viele Punkte angesprochen. Vom Umgang mit Pferden, Menschen, die aufgrund ihres Geldes blind und taub gegenüber anderen sind und Freundschaft. Viel-leicht sind ein paar Dinge ein wenig übertrieben dargestellt, wird ein Klischee bedient. Das passt aber zur Geschichte. Diese ist rundum gelungen und vom Schreibstil auch für jüngere Leser gut zu lesen. Dazu vermittelt sie noch ganz viel Wichtiges.
Gerne möchte ich erfahren, wie es mit Roxy, Nolan und Saphir weiter geht.
Der Einband gefällt mir richtig gut, einfach gehalten doch auch edel.