Cover-Bild Zu Gast bei Monet
38,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Prestel
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Kochen, Essen und Trinken
  • Genre: Ratgeber / Essen & Trinken
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 29.08.2016
  • ISBN: 9783791382876
Florence Gentner

Zu Gast bei Monet

Rezepte aus Giverny
Eine herrliche kulinarische Reise ins impressionistische Frankreich

Claude Monet war nicht nur ein berühmter Maler, sondern auch ein passionierter Gourmet. Der kleine Ort Giverny nordwestlich von Paris war sein Refugium: In seinem Haus inmitten einer traumhaften Gartenanlage mit den berühmten Seerosenteichen bewirtete der Künstler seine zahlreichen Freunde mit gutbürgerlichen und gleichzeitig höchst delikaten französischen Gerichten. Die in seinem Nachlass befindlichen Carnets de Cuisine – originale Rezeptaufzeichnungen Monets – lassen bis heute an den Genüssen von damals teilhaben. Käsesoufflé, Fischsuppe, Kartoffelpastete, sautiertes Hühnchen, feine Tartes, Biscuits, Crèmes: In den Rezepten ist die ganze Bandbreite von Vorspeisen, Suppen, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, Saucen und Beilagen bis hin zu zahlreichen Desserts zu finden. Der vorliegende Band wählt aus den überlieferten 180 Rezepten die besten 60 aus und stellt sie in ausführlichen Kochanleitungen und verführerischen Bildern vor. Ein üppig illustrierter Abriss über Monets Leben und Werk vervollständigt dieses Buch und macht es zu einer ganz besonderen Einladung in die Welt des großen Impressionisten.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei katze102 in einem Regal.
  • katze102 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2016

Das besondere Kochbuch: Einblicke in Monets Lieblingsrezepte, seine Bilder und sein Leben - wundervoll illustriert

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In diesem ganz außergewöhnlichen Kochbuch finden sich 60 der 180 persönlichen Rezepte Monets, die in seinem Nachlass gefunden wurden. Zwischen diesen Rezepten füllen viele Seiten Begebenheiten aus Monets ...

In diesem ganz außergewöhnlichen Kochbuch finden sich 60 der 180 persönlichen Rezepte Monets, die in seinem Nachlass gefunden wurden. Zwischen diesen Rezepten füllen viele Seiten Begebenheiten aus Monets Leben, angefangen von seiner Kindheit als Junge aus einem guten, wohlhabenden Elternhaus, der schon in Kinderzeiten ein Feinschmecker war, wird sein Leben stückchenweise erzählt. Besonderen Wert hat er auf gemeinsames Essen mit Freunden und Familie gelegt, wobei die Tafel immer gut gedeckt sein und mit kulinarischen Genüssen verwöhnen sollte. Monets Vorliebe galt den einfachen Gerichten, die besonders sorgfältig zubereitet waren. Einige der damals schon beliebten Speisen zeigen sich heute schon eher als nicht so ganz einfach, z.B. wird berrichtet, dass er mit Freunden in kurzer Zeit mehr als 40 Dutzend Austern verspeist hat.....
Viele Beschreibungen und Eindrücke von Monets Leben oder seiner Zeit wurden anhand von Briefen, Fotos, Tagesbucheinträgen, Aufzeichnungen und Büchern seiner Zeitgenossen, sowie Zitaten und etlichen Bildern Monets zusammengetragen und runden dieses wundervolle Buch ab. Selbstverständlich handelt es sich bei den Texten um sein Leben und Wirken nicht um eine komplette Biografie; trotzdem vermitteln sie ein lebhaftes Bild von Monets Leben.

Die Rezepte finde ich sehr ansprechend und interessant; viel frisches Gemüse wird verarbeitet, aber auch Wild, Täubchen, Muscheln, Hummer, Austern – es gibt mehrere Pasteten und üppige Desserts.
Was ganz besonders auffällt, sind die authentischen Zutaten und Zubereitungsarten; z.B. ist von Kapaun die Rede ( ich hab noch nie kastrierte Hähnchen im Geschäft gesehen) oder von Kardonen, jenen Artischocken, die es bei uns gar nicht gibt. Esskastanien, Hagebutten, Pfifferlinge, Trüffel
scheinen eher alltägliche Zutaten gewesen zu sein und manche Zubereitung, z.B. Austern zusammen mit kleinen Würstchen hat mich überrascht. Ganz selbstverständlich wird laut Rezept für die Pistazientorte die benötigte grüne Lebensmittelfarbe schnell selber aus Spinatblättern hergestellt. Selbstverständlich wurden in den Rezepten die Zubereitung auf E-Herden angegeben.

Die ausprobierten Rezepte ( Knoblauchsuppe und besonders luftiger Schokokuchen) haben uns sehr gefallen und wir werden noch einige spannende Rezepte nach“kochen“, z.B. die gefüllten Artischocken, die mit Champinons gefüllten Auberginen, die Kastanienküchlein.

Fazit: Ein wunderschönes Kochbuch mit interessanten, authentischen Rezepten, ganz außergewöhnlich illustriert mit den vielen gemalten Bildern Monets, mit Fotos, Geschichten und Details aus seinem Leben.