Gegenwart trifft auf Vergangenheit ...
Klappentext:
Davina Martin ist studierte Keltologin. Neben ihrer Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeitet sie als Übersetzerin für antike Texte und ordnet archäologische Funde ihrem ...
Klappentext:
Davina Martin ist studierte Keltologin. Neben ihrer Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeitet sie als Übersetzerin für antike Texte und ordnet archäologische Funde ihrem historischen Kontext zu. Als strenge Rationalistin glaubt sie weder an die Existenz parapsychologischer Phänomene noch an die Möglichkeit einer »Seelenwanderung«. Sie gäbe aber viel darum, einmal in die Vergangenheit reisen zu können, um zu erfahren, wie es damals bei den Kelten »wirklich« war. Als sie überraschend einen Übersetzungsauftrag in Marseille angeboten bekommt, wittert sie ihre Chance, noch mehr über die alte Hochkultur zu erfahren, und sagt zu.
Während die Wissenschaftlerin den gut 2000 Jahre alten Text einer gallischen Frau entziffert, erlebt sie recht Seltsames: Sie träumt mehrfach von einer keltischen Kriegerin namens Meduana, von der eben diese altgriechischen Aufzeichnungen stammen. Die mysteriöse Frau entführt Davina in ihren Träumen in ihre Zeit und lässt sie an ihrem Leben teilhaben. Die Keltologin ahnt bald, dass das kein Zufall sein kann.
Zusammen mit Marc, ihrem französischen Kollegen, sucht Davina den Nachweis, ein antikes Artefakt, das den Wahrheitsgehalt ihrer Träume belegen soll. Auf ihrem gemeinsamen Weg zeigt sich Marc als spirituell-tiefsinniger Mann, der sich offenbar nicht nur aus Zuneigung zu seiner Kollegin auf das gemeinsame Forschungsabenteuer einlässt.
(übernommen)
Cover:
Das Cover ist in braun gehalten. Man sieht eine Rune oder so etwas ähnliches auf einem Pergament. Weiter unten ist eine sehr alte Zeichnung eines Frau von vor vielen Tausend Jahren.
Das Hardcoverbuch mit einer tollen Karte auf der Innenseite macht durch sein äußeres Erscheinungsbild, dem Cover und der Karte einen spannenden Eindruck und sehr neugierig auf das Thema.
Meinung:
Es wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal in der Gegenwart von Davina, einer Keltologin, die das Pergament übersetzt und der zweite Handlungsstrang ist geprägt in der Vergangenheit von Meduana, einer keltischen Priesterin, die vor gut 2000 Jahren diese Aufzeichnungen machte.
Der Anfang gefiel mir sehr gut. Ich kam auch gut in die Geschichte rein.
Der Schreibstiel ist sehr flüssig und es wirkt auch sehr gut recherchiert. Die Schreibweise ist sehr bildhaft und auch sehr detailliert. Wenn man jedoch nur wenig Kenntnisse über die Kelten hat, hat man es manchmal etwas schwierig allem zu folgen. Auch die Spannung ist zu Beginn sehr hoch, lässt aber im Mittelteil etwas nach und bekommt am Ende nochmal einen unerwarteten Aufschwung.
Die Charaktere werden gut beschrieben und sind schön gestaltet.
Man erhält historisches Wissen über die Kelten und erfährt mehr über ihre Kultur. I m Großen und Ganzen recht unterhaltsam und gelungen.