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Veröffentlicht am 10.01.2025

Lost Love Circus - Mein Eis

LOST LOVE CIRCUS
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Der erste Teil der Reihe war schon sehr gut und Band 2 schafft es, diesen noch zu toppen. Der Schreibstil ist weiterhin sehr angenehm zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Es gibt weiterhin ...

Der erste Teil der Reihe war schon sehr gut und Band 2 schafft es, diesen noch zu toppen. Der Schreibstil ist weiterhin sehr angenehm zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Es gibt weiterhin Kapitel aus beiden Sichtweisen, was diesmal aber eher nervig ist, da man meist unbedingt wissen will, wie es bei Masha weitergeht und die Kapitel aus Alexeys Sicht dann stören. Gleichzeitig treibt das aber auch die Spannung in die Höhe und im weiteren Storyverlauf ist es sehr hilfreich, dadurch mehr zu erfahren und mitzubekommen.
Während man im ersten Teil den Lost Love Circus noch nicht so richtig greifen konnte, erfährt man hier endlich, was es wirklich damit auf sich hat. Und es ist deutlich krasser, als man für möglich gehalten hätte. Der Autorin gelingt es, mit den Gefühlen der Leser zu spielen und sie lässt dabei auch all die negativen Gefühle nicht aus.
An manchen Stellen passiert so vieles auf einmal, dass man pausieren muss, um alles mitzubekommen und auch wirklich zu begreifen. Ganz zu schweigen vom Verarbeiten. Manche Figuren bleiben lange ziemlich blass, was teilweise dafür sorgt, dass man sie kaum einschätzen kann, was es spannend hält. Und trotzdem schaffen es einzelne Schicksale, einen zu berühren, auch wenn dafür wenig Raum in der Geschichte ist. Was wirklich schade ist, da es alles umso realer erscheinen lassen würde und umso ergreifender wäre. Zumindest in Bezug auf ein paar Figuren.

Ein paar offensichtliche Fragen stellt man sich lange, die dann erst gegen Ende und nicht ganz zufriedenstellend beantwortet werden. Dadurch wirkt die Geschichte nicht ganz rund und es wirkt nicht so ganz glaubwürdig. Und der Epilog lässt einen fast ebenso ratlos zurück wie der Prolog, weil es irgendwie so zusammenhanglos ist. Sie betten zwar irgendwie die ganze Geschichte ein, aber es scheint nicht so ganz zu passen. Hier wäre dann ein kleiner Ausblick in die Zukunft oder ein ergreifender Abschluss wünschenswerter gewesen.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Lost Love Circus - Dein Feuer

LOST LOVE CIRCUS
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Auf der Suche nach ihrer vor zehn Jahren verschwundenen Schwester begibt sich Masha zum sagenumwobenen Lost Love Circus. Endlich fühlt sie sich ihrer Schwester näher als je zuvor, ohne zu ahnen, in welche ...

Auf der Suche nach ihrer vor zehn Jahren verschwundenen Schwester begibt sich Masha zum sagenumwobenen Lost Love Circus. Endlich fühlt sie sich ihrer Schwester näher als je zuvor, ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit bringt. Denn der Lost Love Circus ist nicht grundlos geheim. Und wer dazu erkoren wird, ihn begleiten zu dürfen, muss sein altes Leben hinter sich lassen...


Der Prolog ist sehr verwirrend. Man ist sofort in Ereignissen drin, die man nicht wirklich erklären kann und bis zuletzt ist man sich nicht sicher, ob es jetzt eine Ahnung für später oder wirklich nur ein Traum ist. Dafür bekommt man aber gleich ein Gefühl für den Schreibstil der Autorin, der sehr angenehm und bildlich ist und einen in die Geschichte zieht.
Mashas Reise zum Lost Love Circus ist der Beginn der Geschichte, sodass man gemeinsam mit ihr zum Zirkus stößt, der kein richtiger Zirkus zu sein scheint. Lange ist der Lost Love Circus wenig greifbar und es fällt schwer, wirklich zu verstehen, was vor sich geht. Das liegt zum einen daran, dass Masha nur wenig Antworten bekommt, selbst nachdem sie Teil des Zirkus ist. Zum anderen an Andeutungen der Oberwrecker.
Zu Beginn ist es interessant, herauszufinden, welcher der drei Oberwrecker, Kirill, Maxim und Alexey, eine Obsession mit Masha hat und die zweite Erzählperspektive ist. Dadurch ist man sehr vorsichtig mit ihnen und traut ihnen ebensowenig wie Masha. Die drei Männer sind faszinierend, da sie einerseits eine Art Team bilden und andererseits Einzelkämpfer sind. Die ganze Hierarchie im Lost Love Circus ist schwer greifbar, wodurch es alles mysteriös wirkt. Dennoch kann man den ein oder anderen Plottwist erahnen, was ein wenig die Spannung nimmt.
Masha wirkt stellenweise ein wenig flatterhaft und unglaubwürdig in ihren Entscheidungen. Und auch der Love Interest gibt einem lange Rätsel auf, was er eigentlich genau vorhat und wie sein Verhältnis zu allen anderen ist. Dadurch fehlt die emotionale Nähe zu den Figuren, weswegen man nicht so stark mitfiebert.
Stellenweise wirkt es für einen Dark-Romance-Roman schon fast zu seicht. Das der Eindruck täuscht, merkt man erst später, was es rückblickend dann doch verstörend macht.
Beim Ende rechnet man erst mit der Szene aus dem Prolog, weswegen es weniger vorhersehbar ist. Gleichzeitig wirkt es auf den ersten Blick so offensichtlich, bis die eigentliche Enthüllung kommt und man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht und was noch alles passieren wird. Gerade das Ende sorgt dafür, dass dieser Roman im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 29.11.2024

Dark gleam Castle

DARK gleam CASTLE
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Madison möchte nur eines: sich auf die Geheimparty schleichen, um den Lords die Schulden ihres Bruders zurückzuzahlen und dann schnellstmöglich verschwinden. Dumm nur, dass die Lords sie nicht ohne Begleichung ...

Madison möchte nur eines: sich auf die Geheimparty schleichen, um den Lords die Schulden ihres Bruders zurückzuzahlen und dann schnellstmöglich verschwinden. Dumm nur, dass die Lords sie nicht ohne Begleichung der Zinsen gehen lassen. Sie soll die fehlende Summe bei ihnen abarbeiten.
Sie gerät in einen Strudel aus Gefahr und Intrigen und weiß bald nicht mehr, ob sie lebend aus der Sache herauskommt. Kann sie es wirklich mit diesen Monstern aufnehmen?


Man kommt schnell in die Geschichte hinein, da die Handlung sofort beginnt. Gemeinsam mit Madison und ihrem blinden Bruder rudern wir zur Insel, während die beiden erneut ihren Plan durchgehen. Dadurch weiß man sofort, was Sache ist und wird von der angespannten Atmosphäre gepackt.
Madison schließt man schnell ins Herz. Ihre vorlaute Art sorgen dafür, dass einige Szenen ziemlich amüsant sind und gerade das Geplänkel mit den Lords liest man gerne. Die Dynamik zwischen Madison und Joaquim ist faszinierend, während das Beziehungsgeflecht der übrigen Figuren zueinander ein wenig konfus und unübersichtlich ist. Da es sich aber auch erst um den Reihenauftakt handelt, braucht man noch nicht alles zu verstehen, zumal dadurch die Spannung und der Nervenkitzel steigen.
Die Gesellschaft der Lords wird zwar immer wieder erwähnt, aber bislang nicht wirklich erklärt. Und auch die Anwesenheit der anderen Frauen wirft Fragen auf, auf die man bisweilen keine Antwort erhält. Dies ist vor allem deswegen merkwürdig, da auch Kapitel aus der Sichtweise einzelner Lords erzählt werden. Und auch dass die Kapitel aus Diabos Sicht eher aus der dritten Sicht geschrieben sind, ist gewöhnungsbedürftig.
An manchen Stellen wirkt es alles ein wenig unrealistisch und zu viel. Man hat noch nicht wirklich das Gefühl, dass die Figuren allesamt konsequent ausgearbeitet sind und entsprechend handeln sie unverständlich und inkonsequent. Dadurch ist auch das Ende erwartbar, wenn auch spannend und man möchte weiterlesen. Gleichzeitig ist man aber noch nicht so richtig angefixt von der Reihe, dass man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Ab und zu braucht man einen Moment, um sich manches bildlich vorzustellen, was eher daran liegt, dass manche Beschreibung unrealistisch klingen.

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Veröffentlicht am 23.11.2024

Spellcaster - Finsterer Schwur

Spellcaster - Finsterer Schwur
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Nachdem Nadia ihren Schwur geleistet hat, scheint ihr Kampf gegen Elizabeth aussichtslos. Denn um der Zauberin wirklich zu schaden, müsste sie auch Jenem dort Unten schaden, dem sie die Treue geschworen ...

Nachdem Nadia ihren Schwur geleistet hat, scheint ihr Kampf gegen Elizabeth aussichtslos. Denn um der Zauberin wirklich zu schaden, müsste sie auch Jenem dort Unten schaden, dem sie die Treue geschworen hat. Und während sie von ihrer Widersacherin in die dunkle Magie eingeführt wird, versinkt Capitve´s Sound allmählich im Chaos - und Nadia droht, den Verlockungen der dunklen Magie zu verfallen. Können sie und ihre Freunde die Welt wirklich noch retten oder ist alles längst verloren?


Nach dem Ende des zweiten Bandes musste ich sofort zum Finale der Trilogie greifen, um endlich zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Denn Nadia opfert sich, um alle Menschen, die unter Elizabeth seltsamer Krankheit litten, zu retten. Und obwohl es offensichtlich eine schlechte Idee ist, bekommt Nadia endlich die Gelegenheit, weiter in die Kunst der Hexerei eingeführt zu werden. Ihren Frust über die Geheimnistuerei der Hexen untereinander ist mehr als verständlich, denn nachdem ihre Mutter sie verlassen hat, gibt es niemanden, der sie unterweisen könnte, da sie keine andere Hexe kennt. Das der drohende Weltuntergang keine Hexe zu interessieren scheint, ist da nicht wirklich besser und es wirkt immer noch grotesk, dass eine kaum ausgebildete Teenagerhexe sich alleine dem Herrscher der Hölle und einer Jahrundertealten Zauberin entgegenstellen muss.
Noch immer ist die Art der Magie so einzigartig und originell, dass sie einfach nur fasziniert. Die Zauber werden mithilfe von Mineralien und entsprechenden Erinnerungen geschaffen, wodurch man auch die Hexe bzw. Zauberin immer besser kennenlernt.
Auch an den Schreibstil hat man sich allmählich gewöhnt, auch wenn der objektivere Erzähler dafür sorgt, dass man nicht ganz so emotional an den Figuren hängt.
Obwohl es eine Fantasygeschichte ist, fühlt sie sich an so vielen Stellen so echt und authentisch an, dass man quasi durch die Seiten fliegt und mit Team Nicht-Böse mitfiebert. Nadia, Mateo und Verlaine sind so authentisch und liebenswert und auch den Dämon Asa muss man einfach ins Herz schließen, trotz all seiner Fehler und Bosheiten. Und obwohl wir uns der Apokalypse nähern, kommen die Liebesgeschichten nicht zu kurz, überlappen aber auch nicht die eigentliche Geschichte.
Von einigen Wendungen wird man vollkommen überrascht, was die Spannung nur noch steigert, während man unaufhörlich der Apokalypse näherkommt.
Gerade wenn es um einige magische und höllenmäßige Beschreibungen geht, kann man sich die Szenen nicht immer bildlich vorstellen. Das liegt vorrangig daran, dass es so anders als die reale Welt ist, was Nadia auch betont. Dadurch sind manche Szenen abstrakter und es wird anstrengender, den Ereignissen zu folgen.
Das Ende macht einfach sprachlos, ist hochemotional und gleichzeitig authentisch, was ein sehr gelungener Abschluss ist. Man bekommt keine unrealistische Happy End-Szene, bei der alle bekommen, was sie wollen, aber es passt einfach zur Geschichte und rundet diese unglaubliche Story perfekt ab.

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Veröffentlicht am 23.11.2024

Sinister Crown

Sinister Crown
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Nachdem Maeve ohne Gedächtnis und mit Blessuren am Körper in einem Feld aufgewacht ist, versucht sie sich ein Leben an der renommierten Campbell University aufzubauen. Sie möchte nichts lieber, als in ...

Nachdem Maeve ohne Gedächtnis und mit Blessuren am Körper in einem Feld aufgewacht ist, versucht sie sich ein Leben an der renommierten Campbell University aufzubauen. Sie möchte nichts lieber, als in der Menge unterzugehen und keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Dummerweise geht das bereits am ersten Tag schief, als sie in eine Situation mit dem spanischen Kronprinzen, seinen Bodyguards und einer scheinbar hilflosen Frau platzt, die sie definitiv nicht sehen sollte.
Um ihre Verschwiegenheit zu sichern, soll Maeve die Fake-Freundin des Prinzen spielen, der sie nicht leiden kann und mit seinem Lebensstil nicht aufhören wird. Und während sie gegen sein Lebensstil und ihre aufkeimenden Gelüste ankämpft, merkt sie schon bald, dass weitere Gefahren lauern, die ihren Ursprung in ihrer Vergangenheit zu haben scheinen...


Zwar gibt einem der Prolog einen groben Eindruck von Maeves Vergangenheit, aber letztendlich tappt man mit ihr gemeinsam im Dunkeln. Es ist frustrierend, dass man ihre Vergangenheit kaum kennt, weil direkt klar ist, dass diese wichtig ist. Umso mehr kann man Maeves Drang auf Normalität und Untertauchen verstehen und fühlt daher mit ihr mit.
Die ersten Szenen mit Tristán, dem Kronprinzen, und seinen Bodyguards Ryle und Nate sind zu Beginn etwas merkwürdig, weil man sie einfach nicht einschätzen kann. Gleichzeitig sind sie noch kein eingeschworenes Team und jeder hat seine eigenen Motive, die im Dunkeln liegen. Dadurch steigt die Spannung, da man niemandem trauen kann und es gleichzeitig möchte, weil man eben auch Kapitel aus ihrer Sicht hat. In diesen wird stellenweise auch deutlich, dass sie etwas verheimlichen, aber irgendwie will man sich, gemeinsam mit Maeve, in die Geschichte fallen lassen. Aber bereits im Vorwort wird man genau davor gewarnt.
Die unterschiedlichen Sichtweisen sorgen zum einen dafür, dass man viel tiefer in die Geschichte eintaucht und andererseits dafür, dass man alle Figuren besser kennenlernt und es umso schwerer fällt, ihnen nicht zu vertrauen. Gleichzeitig sorgt es auch dafür, dass man alles viel besser mitbekommt, da Maeve nicht immer die beste Erzählperspektive bietet.
Eigentlich passiert im ersten Band der Reihe gar nicht so viel, da man erst in die Story hineinfinden muss. Die spicy Szenen halten sich in Grenzen, was die Häufigkeit angeht, dafür sind sie schon recht hart, was bei dem Genre erwartbar ist. Gleichzeitig passt es zur Story und den Figuren und macht den Roman umso unterhaltsamer.
Von der ersten Seite an herrscht eine gewisse Anspannung aufgrund dem Gefühl der ständig drohenden Gefahr und der unbekannten Motive der Figuren, was eine krasse Sogwirkung auslöst. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen und verliert sich vollkommen zwischen den Seiten.
Ein paar Entwicklungen wirken ein wenig überstürzt und fragwürdig, einfach weil ihnen die Zeit für eine natürliche Entwicklung fehlt und man muss sich erst damit anfreunden. Gleichzeitig scheint auch hier mehr dahinterzustecken, was einen umso gespannter auf die Auflösung macht - die vermutlich irgendwann im Lauf der Reihe folgt.
Das Ende ist echt fies, sodass man sofort zum Folgeband greifen will, um zu erfahren, wie es weitergeht.

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