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Veröffentlicht am 15.11.2017

Ein enttäuschender zweiter Teil

Kein Tag ohne dich
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Nach dem wunderbaren ersten Teil der Green Mountain Serie wusste ich einfach, dass ich auch den zweiten Teil lesen musste.
Hannah hat vor sieben Jahren ihren Mann verloren und trauert immer noch. Doch ...

Nach dem wunderbaren ersten Teil der Green Mountain Serie wusste ich einfach, dass ich auch den zweiten Teil lesen musste.
Hannah hat vor sieben Jahren ihren Mann verloren und trauert immer noch. Doch langsam fängt sie an wieder zu leben und Nolan ist einer der Gründe dafür. Nolan ist schon länger in Hannah verliebt und nach einem Kuss, erhofft er sich mehr. Doch erst als Hannahs Auto nicht anspringt, meldet sie sich bei ihm und zwischen den beiden entwickelt sich langsam etwas.
Hannah ist die älteste Abbott Schwester und lebt seit sieben Jahren alleine in dem Haus ihres toten Mannes Caleb. Für sie gab es immer nur Caleb und dass sie einmal ohne ihn sein würde, damit hätte sie nie gerechnet. Sie konnte mich aber leider nicht komplett überzeugen, da sie mir zu leidend war. Sie hat mehr Tränen vergossen, als ich zählen konnte und ich war ab und zu schon genervt von ihrer ganzen Art. Sie war mir auch zwischendurch zu naiv und ich konnte mich mit einigen ihrer Eigenarten nicht wirklich anfreunden. Sie stellt sich vor, dass ihr verstorbener Hund jetzt bei Caleb im Himmel ist und richtig eine Trauerfeier für ihn aus (also für den Hund). Ich fand das ganze leider leicht überzogen.
An jedem Kapitelanfang gab es ein kleinen Auszug aus Hannahs Tagebüchern und es gab daher auch einen kleinen Einblick in die Entwicklung zwischen Caleb und Hannah. Die Idee fand ich wirklich toll, vorallem da der erste Auszug aus Hannahs Tagebuch kam als sie erst zwölf war.
Nolan besitzt eine Autowerkstatt und wird von allen Bewohnern aus Butler gemocht. Er ist nett, fair und seit Jahren in Hannah verliebt, doch Caleb war nicht nur Hannahs Mann sondern auch ein Freund von ihm. Er ist sehr einfühlsam und geht toll auf Hannah ein und war mit seiner etwas unsicheren Art wirklich sympathisch.
Leider gab es außer Hannah und Nolan niemanden dem in der Geschichte große Beachtung geschenkt wurde. Die Familie Abbott waren eher Statisten als wirkliche Nebencharaktere. Bei so liebevollen Charakteren ist es wirklich schade, dass sie nur Randfiguren bleiben und der Charme ging absolut verloren.
Ich habe den ersten Teil der Reihe 'Alles, was du suchst' verschlungen und fand die süße Geschichte von Will und Cam einfach toll. Mir gefiel diese rosarote Welt und es war einfach bezaubernd, aber hier war es einfach zu viel. Kein Tag ohne dich war so zuckersüß, dass ich das Gefühl hatte, meine Zähne würden gleich zusammenkleben. Etwas Kitsch mag ich sogar ab und an, aber nicht in diesem Maße und es war einfach zu viel perfekte Welt.
Ich werde den dritten Teil auf jeden Fall noch lesen, da ich einfach hoffe, dass es dor dann nicht wieder so kitschig wird. Ich hoffe dass die Autorin dann wieder zu ihrem leichten, lockeren und liebevollen Schreibstil zurückfindet, der nicht übertrieben ist. Ich will nicht mit den Augen rollen, sondern lieber lächeln, wenn ich diese Art von Büchern lese. Leider war hier das erste der Fall.

Veröffentlicht am 09.11.2017

Ich bin begeistert zwischen der Mischung aus New Adult und Fantasy

Im leuchtenden Sturm
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Josie hat gegen den Titanen Hyperion gekämpft und hat gewonnen. Sie ist jetzt eine Halbgöttin und muss nun lernen ihre Kräfte zu kontrollieren. Sie muss lernen zu kämpfen und auch die Elemente zu beherschen, ...

Josie hat gegen den Titanen Hyperion gekämpft und hat gewonnen. Sie ist jetzt eine Halbgöttin und muss nun lernen ihre Kräfte zu kontrollieren. Sie muss lernen zu kämpfen und auch die Elemente zu beherschen, genauso wie den Umgang mit Akasha. Jedes Mal wenn Seth ihr bei dem Training hilft, desto stärker wird seine dunkle Seite.
Josie wird immer stärker, eigenständiger und bereitet sich auf den nächsten Kampf vor. Ihre Schwäche bleibt aber ihre 'menschliche' Seite, denn für sie ist es immer noch schwer, sich vorzustellen Zwang einzusetzen oder vielleicht sogar jemanden töten zu müssen. Sie unterscheidet sich so sehr von dieser Welt und ist daher auch einfach komplett anders als Alex. Ihr Charakter hatte sehr viel Tiefe und man konnte sich sehr gut in sie hineinversetzen.
Seth ist aber immer noch der wohl interessantere Charakter. Seine Sucht nach Akasha und seine Vergangenheit holen ihn immer mehr ein. Er ist immer noch impulsiv, selbstbewusst und stark und hat auch noch mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen. Aber was mir besonders gefallen hat, waren auch seine unsicheren Momente, denn dadurch blieb er als Charakter nicht eindimensional. Er hat unglaublich viel Tiefe und auch wenn er mir in der Dämonentochter Reihe nicht immer sympathisch war, ist er doch einnehmend und faszinierend. Ich hatte mit dieser Entwicklung nie wirklich gerechnet und auch nicht, dass er eine liebenswerte Seite hat.
Beide sind so unterschiedlich und passen doch so gut zusammen. Sie haben Kanten und Ecken, durch die sie nur noch passender füreinander sind. Sie sieht das Licht in seiner Dunkelheit und zwischen ihnen ist eine Verbindung, die keiner je erwartet hätte.
Auch die Nebencharaktere waren wirklich authentisch und man trifft auch auf Charaktere, mit denen man nicht gerechnet hätte. Leider gab es auch dieses Mal auch Verluste, denn ein Kampf gegen die Titanen kann nicht ohne funktionieren. Auch wenn man weiß, wie die Unterwelt aussieht und dass der Tod nicht das Ende ist, ist es trotzdem mies, wenn einer der Lieblingscharaktere stirbt.
Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, denn es war durchgehend spannend und ich wurde von der Geschichte einfach mitgerissen. Ich wurde überrascht und es war von Anfang bis Ende einfach packend. Es gab schockierende Momente und ich hatte mit vielem so definitiv nicht gerechnet.
Im ersten Teil war ich etwas überrascht, dass der Fantasyteil etwas geringer war als erwartet und es eher ein New Adult Roman mit Fantasyelementen glich. In diesem Band gab es wieder etwas mehr Fantasy, aber auch hier nahm die sich entwickelnde Beziehung von Josie und Seth einen großen Teil ein. Zwischen den beiden wird es sehr leidenschaftlich, aber auch die Gefühle der beiden spielen eine große Rolle.
Ich bin ein großer Fan von New Adult Romanen und diese Mischung mit Fantasy gefällt mir einfach immer mehr. Abgesehen davon finde ich die griechische Mythologie faszinierend und bin begeistert, dass sie hier eine größere Rolle spielt. Man trifft auf mehrere Götter, mythologische Wesen und auch auf weitere Halbgötter.
Ich bin insgesamt einfach begeistert, kann mir aber auch vorstellen, dass einige enttäuscht sein könnten, weil sie anders ist, als die Dämonentochter Reihe. Die Götterleuchten Reihe ist erwachsener, da auch die Protagonisten älter sind. Mir hat genau das gefallen und ich freue mich schon unglaublich auf den dritten Teil, vorallem nach diesem schockierenden und unerwarteten Ende.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Eine abenteuerliche Zukunftsgeschichte mit einer packenden Lovestory.

Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung
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Ich habe bereits zwei Bücher der Autorin gelesen und habe mich auch sehr auf ihre futuristische Dilogie gefreut. Schon das Cover hatte etwas futuristisches und passt damit auch perfekt zur Geschichte.
Seit ...

Ich habe bereits zwei Bücher der Autorin gelesen und habe mich auch sehr auf ihre futuristische Dilogie gefreut. Schon das Cover hatte etwas futuristisches und passt damit auch perfekt zur Geschichte.
Seit fünf Generationen leben die Menschen auf dem Planeten Isis, da die Bedingungen auf der Erde das Leben dort zu sehr erschweren. Das Leben auf Isis ist durch Maschinen und künstliche Intelligenzen sehr viel einfacher geworden, aber alles wird kontrolliert. Der 'Circle' ist die höchste Instanz der Gemeinschaft und ab dem 21. Geburtstag entscheidet dieser, was man tut. Danina steht kurz davor 21 zu werden und entschließt sich mit einer Freundin noch ein letztes Mal tanzen zu gehen. Sie will noch einmal die Kontrolle haben und geht ins Barracuda, einem Club der Wilds. Die Wilds sind eine Gegengruppe zum Circle und dem Frontmann Rave Hawkins gehört der Club. Er und Danina treffen aufeinander und aus diesem kleinen rebellischen Akt wird etwas größeres, etwas womit Dan nie gerechnet hätte.
Dan lebt mit ihrem Bruder, einem Staatsanwalt des Circles zusammen, der auch ihr Vormund ist. Sie ist rebellischer und abenteuerlustiger als die anderen und genau damit erregt sie die Aufmerksamkeit von Rave. Ich fand sie von Anfang an einfach unglaublich sympathisch und man konnte sich auch sehr gut mit ihr identifizieren. Sie war am Anfang etwas naiv, aber sie hat sich toll entwickelt und ist insgesamt ein sehr starker Charakter. Sie mag es nicht, wenn ihr vorgeschrieben wird, was sie zu tun hat und dachte nicht immer über ihre Handlungen nach, wodurch sie natürlich auch Fehler machte. Aber durch diese Stärken und Schwächen wirkte sie authentisch und echt.
Rave ist das Oberhaupt der Wilds und scheint ein gefährlicher Mann zu sein. Er hat seine Frau und sein Kind verloren und ist sehr undurchsichtig. Obwohl ein Teil der Geschichte aus seiner Sicht geschildert wurde, blieb er sehr geheimnisvoll. Dadurch war er einfach sehr interessant und man hat sich die ganze Zeit gefragt, wer er wirklich ist. Man hat auf jeder Seite immer etwas neues entdeckt und dadurch bekam der Charakter auch sehr viel Tiefe.
Der Handlungsort ist der Planet Isis, der sehr viel Ähnlichkeit mit der Erde hat. Abgesehen von ein paar futuristischen Elementen, wie die fortgeschrittene Technik, hätte das ganze auch auf der Erde spielen können, nur zu einer anderen Zeit. Wirklich gestört hat es mich nicht, denn ich war von der ganzen Geschichte einfach nur begeistert, auch wenn ich gerne mehr Informationen über den Planeten selbst bekommen hätte. Es wäre interessant gewesen, wenn man auch etwas über die Entdeckung und die Übersiedlung erfahren hätte.
Ich wurde schon auf der ersten Seite in die Geschichte reingezogen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es war unglaublich spannend und man hat sich sofort zurechtgefunden. Der Schreibstil war detailliert und fesselnd, da man einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Es war toll immer mehr über die Welt, den Circle, die Wilds und die Charaktere zu erfahren. Ich bin schon ganz gespannt auf den zweiten Teil und kann es kaum erwarten damit anzufangen. Ich muss zugeben, dass der erste Teil der Love & Revenge Dilogie mein neues Lieblingsbuch der Autorin ist. Es ist eine abenteuerliche Zukunftsgeschichte mit einer packenden Lovestory.

Veröffentlicht am 01.11.2017

zu wenig Fantasy

Das Erbe des Hüters
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Ich bin ein großer Fan von Fantasyromanen und hatte seit langer Zeit kein Buch, in dem es um Vampire geht.
Haley erbt ein altes Haus von ihrem Großvater und da sie nichts von dem Großvater wusste, ist ...

Ich bin ein großer Fan von Fantasyromanen und hatte seit langer Zeit kein Buch, in dem es um Vampire geht.
Haley erbt ein altes Haus von ihrem Großvater und da sie nichts von dem Großvater wusste, ist sie natürlich sehr überrascht. Sie tritt das Erbe an und ist begeistert von dem alten Haus. Sie hat aber nicht nur das Haus geerbt, sondern es lebt dort auch ein uralter Vampir, der durch Haleys Auftauchen erwacht. Yven bringt Haleys Leben komplett durcheinander, das durch ihre Affäre mit dem attraktiven Julian sowieso schon in Aufruhr ist.
Haley fand ich eigentlich ganz in Ordnung, aber sie war mir zwischendurch etwas zu zickig. Ich konnte mich nicht so wirklich mir ihr identifizieren und fand einfach keinen richtigen Zugang zu ihr.
Mir ging die Geschichte mit Haley und Julian einfach viel zu schnell. Die beiden treffen im Supermarkt aufeinander und schon landen sie im Bett. Auch die Gefühle, die sie für Yven entwickelt, entwickelten sich sehr schnell und für mich auch unverständlich. Er war ein richtiger Kotzbrochen (Haleys Worte) und mir auch nicht wirklich sympathisch. Julian fand ich um einiges interessanter und auch netter.
Es ging nicht so sehr um Vampire, wie erwartet und eher um das ganze drumherum. Abgesehen davon fehlte es mir zum Teil an Spannung und die Geschichte dümpelte ein bisschen vor sich hin. Es ging mehr um die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren, als um den Fantasyanteil und Haley schien nie wirklich in Gefahr zu sein.
Der Schreibstil war sehr interessant gehalten, da es einen Perspektivenwechsel zwischen Haley und Yven gab.

Veröffentlicht am 30.10.2017

Mal wieder ein tolles Buch von Nora Roberts

Sternenstaub
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Ich bin ein großer Fan von Nora Roberts und ich bin begeistert von ihrer Art zu schreiben. Bisher konnte mich noch keines ihrer Bücher wirklich enttäuschen und daher habe ich mich auch schon sehr auf den ...

Ich bin ein großer Fan von Nora Roberts und ich bin begeistert von ihrer Art zu schreiben. Bisher konnte mich noch keines ihrer Bücher wirklich enttäuschen und daher habe ich mich auch schon sehr auf den dritten Teil der Sternen Trilogie gefreut.
Es wurden bereits zwei der drei Sterne gefunden, der Stern aus Feuer und der aus Eis und die sechs Auserwählten sind nun auf der Suche nach dem dritten Stern, dem Stern aus Eis. Diese Suche hat die sechs bereits nach Capri und nach Korfu geführt und jetzt sind sie in Irland. Das Land aus dem Bran und Doyle stammen und das Doyle seit Jahren nicht mehr bereist hat. Doyle wurde einst von einer Hexe verflucht und ist unsterblich. Da er nicht sehen will, wie die Leute, die er liebt nacheinander sterben, lässt er niemanden ans ich heran. Doch die anderen fünf, vorallem die Wolfsfrau Riley lassen ihn mehr empfinden, als er es für möglich gehalten hat. Aber auch die Suche und der Kampf gegen Nerezza werden immer gefährlicher.
Doyle ist ein absolutes Einzelgänger, was nicht verwunderlich ist, da er schon über 300 Jahre auf der Welt ist. Seine Verschlossenheit macht ihn zu einem wirklich interessanten Charakter und es war interessant zuerfahren, was er so in der ganzen Zeit erlebt hat.
Ryley ist das genaue Gegenteil, denn sie ist offen, hat überall ihre Kontakte, kennt also immer wen, der irgendwen kennt und ist unglaublich neugierig. Sie will alles über die Sterne wissen und ist ein großer Fan von Geschichte. Der Job als Archäologin passt einfach perfekt, da sie immer weitergräbt, bis sie etwas findet, dass der Gruppe helfen kann.
Der Unsterbliche und die Wolfsfrau. Beide waren so unterschiedlich und haben doch so gut zusammen gepasst. Aber was anderes habe ich von Nora Roberts auch nicht erwartet. Sie kreiert Charaktere, die unterschiedlich sind und sich einfahc immer perfekt ergänzen. Charaktere mit denen man sich identifizieren kann, die auch Schwächen und Fehler haben und die gerade dadurch ganz besonders sind.
Die Charaktere waren unglaublich interessant, aber meine Bran und Sasha sind immer noch meine Lieblinge. Auch die Story vom ersten Band war einfach noch spannender und packender und konnte mich mehr mitreißen.
Ich fand Sternenstaub war ein unglaublich toller Abschluss der Sternen Trilogie, konnte aber nicht ganz mit dem ersten Teil mithalten. Ich konnte das Buch einfach nicht weglegen und habe mich hier sehr auf den Verlauf der Geschichte gefreut. Man wusste irgendwie, wie die Geschichte enden würde, aber der Weg dahin war einfach faszinierend und konnte mich dennoch überraschen.
Es war magisch und Nora Roberts hat mal wieder ihr Können bewiesen.