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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2018

Naja

Der letzte Stern
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Inhalt:

Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. ...

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Inhalt:

Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vor vielen Jahren, als ihr Vater zehn war, fuhr er mit einem großen, gelben Bus zum Planetarium.

Das Cover des letzten Teils finde ich wieder sehr gelungen. Es hat wieder dieses Glanz-Effekt, wodurch es noch beeindruckender aussieht. Darauf zu sehen ist ein Mensch, der von einer Klippe aus auf eine eingestürzte Stadt hinab sieht, dies passt sehr gut zum Inhalt und verrät auch noch nicht viel über den Inhalt.

Der Schreibstil des Autors war einfach super zu lesen, er schreibt anders als alle anderen, man muss es mögen, aber insgesamt war es sehr einfach und flüssig zu lesen. WIe auch schon die anderen Teile, ist dieses Buch in vielen verschiedenen Sichten erzählt, wobei manche aus der Ich- und manche in der allwissenden Erzählperspektive geschrieben sind.

Dieses Buch fängt da an, wo der zweite Teil aufgehört hat. Wir begleiten Cassie, Ben, Ringer, Evan, Sam und Meghan auf ihrer Reise und den letzten Kampf gegen die Aliens. Zu Beginn sind sie nicht alle zusammen, doch das ändert sich bald, da Ringer einen genialen Plan entwickelt hat.

Vielleicht liegt es daran, dass es schon eine Weile her ist, dass ich den ersten und zweiten Band gelesen habe, oder dieser war einfach viel schlechter als die anderen. Ich habe mich so auf das Ende gefreut, da mich der erste Teil so sehr begeistern konnte und als die Eltern von meinem Freund es mir zu Weihnachten geschenkt haben, wollte ich es bald lesen, aber dieses Leseerlebnis war eher ernüchternd. Es fing schon damit an, dass ich recht schwer in die Geschichte gekommen bin, ich kannte nicht mehr alle Figuren und wusste nicht mehr so recht, was ihnen passiert war, dies legte sich aber mit der Zeit. Hier hätte man kurz Revue passieren lassen, was alles schon in den anderen Bänden geschehen ist, da es doch eine sehr komplexe Geschichte ist.

Auf den Inhalt werde ich nicht genauer eingehen, ebenso werde ich meine Rezension kurz halten, da ich nicht weiß, was ich alles sagen soll. Es passiert gefühlt nichts in dem Buch, ausgenommen das Ende. Es wird viel geredet, viel philosophiert und viele Andeutungen gemacht, aber so richtig passieren tut nichts. Es gab Stellen in dem Buch, die ich schon als langweilig empfand, was schade ist, da die Reihe so einen starken Auftakt hatte. Natürlich müssen alle Handlungsstränge zusammengeführt werden, was Zeit in Anspruch nimmt und es muss alles aufgelöst werden, doch dies wurde meiner Meinung nach nicht gut umgesetzte. Zu wenig Spannung und zu viele versteckte Botschaften machten das Leseerlebnis für mich eher zu Nichte.

Neben der eher langsamen Handlung gab es auch noch die Liebesgeschichte von Cassie und Evan, die mich in diesem Band nur gestört hat. Ständig drücken sie alles durch die Blume aus und reden sich ein, dass es nicht so ist. Cassie glaubt immer noch, dass sie ihn nicht liebt, und das wurde mit der Zeit auch wirklich anstrengend zu lesen. Allgemein wirkt sie in diesem Band völlig verändert, wir haben sie als toughe und starke Frau im ersten Band kennen gelernt, doch hier wirkt sie wie ein verängstigtes Mädchen, was sich erst am Ende wieder ändert. Das gleiche Gefühl hatte ich bei Ben.

Von den vielen Handlungssträngen fand ich den von Ringer am spannendsten, sie tut wenigstens was, anstatt immer nur Pläne zu schmieden, die sowieso schief gehen. Sie spielt hier ein gefinkeltes Spiel, man weiß nie, auf welcher Seite sie nun steht und was ihre wahren Beweggründe sind. Auch spielt sie eine zentrale Rolle beim letzten Kampf, welcher für mich der beste Moment im Buch war. Hier war dann wieder alles spannend beschrieben, die Handlung war sehr actionreich. Das Ende selber hat mir irgendwie nicht sonderlich überrascht, man hätte es schon kommen sehen müssen, daher gab es für mich keinen Wow-Effekt. Wir hatten dann aber noch den Epilog, der mich etwas sprachlos zurück ließ. Hier wurden Figuren zusammen gebracht und Dinge eingefügt, die gar nicht zum restlichen Buch passen und die man auch vorher nicht hat kommen sehen. Und das meine ich nicht positiv. Mir hat das gar nicht gefallen, es passte einfach nicht zusammen, was aus den Figuren wurde und ich hätte mir ein anderes Schicksal für sie gewünscht.

Was ich aber auch hier wieder sehr gut fand, waren die Gespräche mit Vosch. Er erzählt so viel über die Anderen und man wird eigentlich nicht schlauer. Gibt es sie nun wirklich? Bilden sie es sich nur ein? Ist das Mutterschiff überhaupt bewohnt? Durch Vosch beginnt man nachzudenken und alles zu hinterfragen, ich habe die Dialoge mit ihm wirklich genossen.

Fazit:

Trotz meiner vielen negativen Punkte, hat mir das Buch irgendwie gefallen. Es hat mir nicht vom Hocker gerissen und ich hätte mir gewünscht, dass einiges besser oder anders gelaufen wäre, aber da kann ich nichts machen. Ich würde nicht behaupten, dass dieser Abschluss super war, es war ganz ok. Für mich unterscheidet er sich zu sehr von den anderen Bänden und es hat einfach die Spannung gefehlt. Ich gebe dem Buch mittelmäßige 3 Sterne.

Veröffentlicht am 02.05.2018

Elias und Laia

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
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Inhalt:
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz ...

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Inhalt:
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Sie tarnt sich als Sklavin und dringt so in das Innerste von Schwarzkliff ein. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...

Elias und Laia stehen auf ganz unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

Meinung:
Mein großer Bruder kehrt heim in den dunklen Stunden vor der Morgendämmerung, in denen sogar die Geister ruhen.

Das Cover von dem Buch finde ich selber nicht gerade schön, der Ausdruck in den Augen des Mannes ist stählern, die Maske wurde eingebaut und die Farben erinnern an die Wüste, trotzdem gefällt es mir persönlich nicht sonderlich gut.

Die Sprecher des Hörbuchs haben ihre Sache wirklich gut gemacht, es sind eine Frau und ein Mann und immer, wenn im Buch die Perspektive wechselt, dann wechselt auch die Stimme von männlich zu weiblich und umgekehrt. Hier habe ich lieber dem Mann gelauscht, da er eine angenhemen Stimme hatte, welche für mich aber einfach nicht zu Elias passen wollte. Die Stimme für Laia war gelungen gewählt. Beide haben gut artikuliert und auch wenn jemand anderes geredet hat, haben sie sich angepasst, was beim Zuhören das Verstehen erleichtert hat.

Ich habe das Hörbuch neben der Arbeit gehört, daher habe ich nicht immer alles von der Geschichte mitbekommen, dennoch waren einige spannende Stellen dabei, allgemein war das System mit den Masken sehr spannend. Ich dachte mir, dass es sich hier eher um eine Liebesgeschichte handeln würde, dem war aber gar nicht so. Die Geschwindigkeit der Geschichte war manchmal etwas langatmig und einige stellen langweilten mich im großen und ganzen war die Geschichte aber unterhaltsam. Natürlich hätte man mehr Action oder mehr Liebe einbauen können, aber man kann es nicht immer allen recht machen.

Fazit:
Insgesamt ein gelungenes Hörbuch, das man auch neben der Arbeit gut anhören kann, ohne etwas Wichtiges zu verpassen. Ich vergeben hierfür 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.04.2018

The Goal

The Goal – Jetzt oder nie
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Inhalt:

Sabrina James träumt von einer Karriere als Anwältin und arbeitet hart für ihre Ziele. Den Collegeabschluss als Jahrgangsbeste hat sie bereits in ...

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Inhalt:

Sabrina James träumt von einer Karriere als Anwältin und arbeitet hart für ihre Ziele. Den Collegeabschluss als Jahrgangsbeste hat sie bereits in der Tasche, und nebenher jobbt sie für ihr Studium in Harvard. Auch in der Liebe nimmt sich Sabrina, was sie will. Gegen prickelnde Zerstreuung hat sie nichts, aber für eine Beziehung blieb bisher keine Zeit. Doch dann lernt sie John Tucker kennen. Auch er weiß genau, was er braucht: Sie! Aber als sie sich zueinander bekennen, wird ihr junges Glück auf eine harte Bewährungsprobe gestellt … Und diese Prüfung zu bestehen, hat nichts mit Fleiß zu tun.
Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Scheiße, scheiße, scheiße. Wo sind meine Schlüssel?

Das Cover ist wieder richtig schön gestaltet. Ich mag bei dieser Reihe sehr, dass man keine Gesichter, sondern nur die Körper sieht, dies lässt der Fantasy noch einiges an Raum und man bekommt kein Bild von den Charakteren vorgesetzt. Auch hier ist wieder ein Pärchen zu sehen, das sich in den Armen hält, und im Hintergrund die Sonnenstrahlen, was dem Ganzen eine gewisse Wärme verleiht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, sie reißt mich immer sofort mit. Die Geschichte ist abwechselnd aus Sicht von Sabrina und Tucker geschrieben, jeweils in der Ich-Form. Dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen und kann sich in beide Situationen hineinversetzen. Die Wortwahl und auch der Satzbau sind dem Genre und der Zielgruppe angemessen, man kann auch explizite Szenen erwarten.

Zu Beginn lernen wir Sabrina kennen, die bei ihrer Oma und ihrem Stiefvater lebt. Sie hat zwei Jobs und möchte eine gute Ausbildung machen, um aus ihren zu Hause zu entkommen. Doch dann lernt sie in einer Bar John Tucker kennen und entwickelt langsam Gefühle für ihn.

Ich liebe die ganze Reihe und habe mich sehr auf diesen Band gefreut. Da es schon lange her war, dass ich den dritten Band gelesen habe, wusste ich nicht mehr, was passiert, daher war es eine komplett neue Erfahrung für mich. Leider war dies der schwächste Band der Reihe, da er mich leider nicht so sehr überzeugen konnte, wie der Rest.

Tucker mochte ich schon in den anderen Büchern sehr gerne, er ist der nette Junge, der alles für sein Mädchen tut und doch auch recht versaut sein kann, was er hier zeigt. So habe ich ihn gar nicht eingeschätzt, aber nachdem er zum gefühlt hundertsten Mal gedacht hatte, wie gern er seinen Schwanz in Sabrina stecken würde, wurde es auch mir klar. Aber von vorne. Der Einstieg fiel mir sehr einfach, da der Schreibstil von Elle Kennedy sehr gut zu lesen ist und man dadurch flott voran kommt. Ich mochte die Chemie zwischen Sabrina und Tucker sofort, sie lernen sich auch recht schnell kennen. Sie passten sofort zusammen und haben sich gleich zueinander hingezogen gefühlt. Auch der erste Sex ließ nicht lange auf sich warten.

Danach spielt die Handlung parallel zu der von The Score. Dadurch wusste man ein Ereignis auch schon und dies war dann keine große Überraschung mehr. Abgesehen davon gab es keine wirklichen Höhepunkte in dem Buch und kein überraschendes Drama, es dreht sich also alles um Tucker und Sabrina. Warum hat mir das Buch also nicht so gut gefallen? Wie alle aus The Score schon wissen, wird Sabrina schwanger. Erstens, kann ich nicht nachvollziehen, wie das funktionieren soll. Sie nimmt die Pille und Tuckers Penis ist ungefähr 1cm in sie, ohne Kondom, eingedrungen. Ich bezweifle doch sehr, dass dies reicht, um schwanger zu werden. Zweitens mag ich es nicht, wenn die Protagonistin schwanger ist und ein Kind kriegt. Dies kann daran liegen, dass ich selber noch keine Kinder möchte und daher auch nicht gern darüber lese, oder (obwohl ich schon 20 bin) einfach noch zu jung dafür bin.

Sabrina ist also schwanger und schon dreht sich alles darum, wie sie zusammen ihre Zukunft meistern, wobei Sabrina einfach nur doof ist, und Tucker nicht an sie heran lässt. Er würde alles für sie und das Baby tun, trotzdem stößt sie ihn immer wieder weg und sagt, er soll sich mit anderen treffen. Warum? Ich konnte ihre Beweggründe einfach nicht nachvollziehen, Tucker ist der perfekte Mann für sie und sie versucht die Starke zu spielen und will alles allein schaffen. Da ist es vorprogrammiert, dass studieren, Jobs und Baby nicht immer genügen Aufmerksamkeit bekommen. Und trotzdem lässt sie sich nicht helfen.

Die Geschichte geht also so dahin, wir erleben einige Monate auf diesen rund 400 Seiten und dann auch noch einige Monate, in denen das Baby schon auf der Welt ist. Es gibt, wie schon gesagt, keine großen Überraschungen und auch keine wirklichen Höhepunkte. Ich hatte oft das Gefühl, als würde sich die Geschichte nicht weiter bewegen, immer wieder gab es die gleichen Probleme, die gleichen Diskussionen und Sabrina wurde sowieso nicht klüger. Tucker ist der beste Kerl in der ganzen Reihe und bekommt jemanden, der ihn nicht zu schätzen weiß.

Das Ende war insgesamt gesehen jedoch schön, alles fügte sich zusammen und jeder war glücklich, es wurde nochmal gesagt, was mit den anderen Pärchen passiert ist und was sie alle noch planen. Dies war dann doch noch ein guter Abschluss für die gesamte Reihe.

Fazit:

Für mich war dies leider der schwächste Band der Reihe, dennoch hat mich das Buch recht gut unterhalten. Die Entwicklung der Geschichte hat mir nicht so gut gefallen, daher kann ich leider nur 3 von 5 Sterne vergeben. Tucker war dafür aber toll und hat die Mankos der Geschichte wieder wettmachen können.

Veröffentlicht am 05.04.2018

Ganz gut

Paper Party
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Inhalt:

Als ältester der Royal-Brüder war Gideon schon immer der Vernünftige. Liebevoll kümmerte er sich um seine jüngeren Geschwister und um seine Mutter ...

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Inhalt:

Als ältester der Royal-Brüder war Gideon schon immer der Vernünftige. Liebevoll kümmerte er sich um seine jüngeren Geschwister und um seine Mutter bis sie starb. Er geht aufs College und trainiert hart für sein Sportstipendium. Doch auch Gideon hat eine düstere Seite und ein Geheimnis, das er seit Langem hütet. Warum zerbrach die Beziehung zwischen ihm und seiner großen Liebe Savannah? Und wird es ihm gelingen, ihr Herz zurückzuerobern? Nach den Erfolgsromanen um Reed und Ella beglückt uns Erin Watt nun mit einer Fortsetzung über die glamourösen, attraktiven und abgründigen Royals.
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

»Warum hab ich noch mal gesagt, dass ich mitkomme?«, brumme ich, während ich mich in dem proppenvollen Raum umsehe.

Das Cover passt optisch sehr gut zu den anderen Bänden der Reihe und glitzert auch wieder. Besonders gefällt mir hier wieder die Prägung und dass das Cover auf den Gläsern glatter ist. Die Farbe ist auch dezent und schön gehalten, nicht zu aufdringlich. Auch gibt es keine Personen auf dem Cover, was ich persönlich super finde.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer angenehm und leicht zu lesen, man kommt sehr schnell voran und stolpert nicht über verschachtelte Sätze oder Fremdwörter. Obwohl man vulgäre Ausdrücke und explizite Sexszenen erwartet, bleibt dies hier größtenteils aus und man bekommt dafür mehr Beschreibungen von der Beziehung zwischen Savannah und Gideon. Die Kapitel sind abwechselnd aus seiner und ihrer Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben.

Das Buch steigt direkt in die Handlung ein, welche nach dem dritten Band spielt. Gideon ist auf dem College und Sav verbringt ihr Wochenende da, um ihre baldigen Studienkollegen kennen zu lernen. Natürlich laufen sie sich da über den Weg und Gideon versucht alles, um sie zurück zu bekommen.

Da ich die Reihe sehr gerne mag, kam ich um dieses dünne Büchlein nicht herum. Es erzählt die Geschichte von Gideon und Savannah und wir erfahren alles von Beginn an, denn es wird manchmal aus der Vergangenheit erzählt und manchmal aus der Gegenwart. Ich wusste nicht mehr so viel aus dem vierten Band, weil es schon eine Weile her ist, dass ich ihn gelesen habe, dennoch fiel mir der Einstieg dann leicht und es blieben noch einige Überraschungen (die in Band vier schon geklärt wurden).

Gideon mochte ich immer gerne, da er meist besonnen und halbwegs vernünftig handelt, zumindest was Sav angeht. Er wollte sie immer nur beschützen und verhält sich wie ein wahrer Gentlemen. Daher fand ich es auch sehr spannend zu lesen, wie es ihm in der schweren Zeit vor dem College ging und wir er die ganze Situation aufgenommen hat. Die Kapitel von ihm könnten sich nicht mehr von Savannahs unterscheiden, da sie sich durchgehend einredet, dass er nichts verbirgt und wie sie ihn nur verdient hat und er sich ständig Sorgen macht, dass seien Familie zu Grunde geht.

Ich fand die Wechsel zwischen Jetzt und Damals sehr gut gemacht, somit kann man im Schnelldurchlauf ihre ganze Beziehung betrachten und erfährt mehr darüber, wie es den beiden ergangen ist. Im Jetzt versucht Gideon alles um mit Sav zu reden und ihr alles zu erklären, was sich als ziemlich schwierig gestaltet, da sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Ich konnte sie richtig verstehen, ich hätte auch nicht mit ihm reden wollen. In der Vergangenheit erfahren wir, wie sie überhaupt zusammen gekommen sind und wie sie sich getrennt haben, was Steves Frau damit zu tun hat und wie das alles gekommen ist. Man kennt natürlich schon sehr viele Dinge aus den anderen Büchern, trotzdem war es spannend zu lesen und man bekommt noch mehr Informationen.

Die anderen Royal Jungs kommen nur ganz selten vor, meist ist es hier Reed in der Vergangenheit, oder auch Easton. Die Zwillinge werden höchstens erwähnt. Sogar Ella kommt in dem Buch vor, was mich gefreut hat, da ich sie eigentlich recht gerne mag. Am besten gefallen hat mir zu sehen, wie die Situation bei den Royals war, als ihre Mutter noch gelebt hat. Man merkte richtig die Last, die auf Gideons und Reeds Schulter lastete und sie taten mir immer leid.

Die meiste Handlung spielt sich am Campus ab, es war richtig süß Gideon beim Planen zu beobachten und Savs schnippische Antworten waren auch immer klasse. Gegen Ende ging dann aber alles ziemlich schnell, es wirkte so, als wolle die Autorin das Buch schnell beenden und als hätte sie sich keine Zeit mehr für ein ausführliches Ende genommen. Hier hätten ein bis zwei Kapitel schon wunder bewirkt, es wäre nicht so stressig gewesen. Nichtsdestotrotz ein gutes Ende für diesen Zwischenband.

Fazit:

Ein gutes Buch für Zwischendurch, auch wenn es nicht viel Neues liefert. Wenn man Gideon mag, sollte man es schon lesen, da es doch eine süße Geschichte ist. Ich vergebe 3 von 5 Sterne, da die Geschichte doch schon altbekannt und recht kurz ist.

Veröffentlicht am 22.03.2018

Ganz ok

Die Blutkönigin
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Inhalt:

Sie ist die größte Königin aller Zeiten – doch zu welchem Preis?

Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister ...

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Inhalt:

Sie ist die größte Königin aller Zeiten – doch zu welchem Preis?

Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin – oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt – und von ihr verraten wurde …
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es ist ein Kinderlied. Du springst über ein Seil, schneller und immer schneller, und zählst dabei die Geister auf, einen nach dem anderen.

Das Cover gefällt mir gut, es zeigt nichts von Inhalt und trotzdem hat man durch das Rot eine kleine Ahnung, warum der Titel so heißen könnte. Ich finde es toll, dass hier keine Personen auf dem Cover sind, das Buch kommt auch ohne sehr gut aus. Die Farben, rot und weiß, passen für mich auch gut zusammen und verleihen dem Cover etwas einzigartiges.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen, das Buch ist in der allwissenden Erzählform geschrieben und die Kapitel konzentrieren sich immer auf andere Personen, somit lernt man nicht nur Daleina, sondern auch die Königin und Meister Ven besser kennen. Die Beschreibungen war gut, allerdings war das Worldbuilding nicht so toll und ich hatte Schwierigkeiten mir bestimmte Dinge vorzustellen.

Zu Beginn lernen wir Daleina kennen, die zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind ist. Ihr Dorf wird von Geistern zerstört und danach beschließt sie, in Lehre zu gehen, um gegen die Geister bestehen zu können.

Ewig habe ich mich auf das Buch gefreut und nun muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Das Buch habe ich zusammen mit einer anderen lieben Bloggerin gelesen und sie fand es, im Gegensatz zu mir, ganz toll. Ich kann nicht sagen, woran es lag, aber ich hatte einige Probleme mit dem Buch. Der Einstieg selbst fiel mir aber relativ leicht, der Schreibstil der Autorin ist wirklich super zu lesen und so kam ich auch schnell voran. Daleina ist noch jung und unerfahren und man bekommt die Geschichte von ihrer Kindheit und der Zerstörung ihres Dorfes zu lesen, was ich ziemlich spannend fand. Danach wurde es aber eher langweilig.

Immer wieder gibt es Zeitsprünge, so erleben wir um die 10 Jahre von Daleina und bekommen nur die wichtigsten Momente aus ihrem Leben zu lesen. Bis sie auf die Akademie für Thronanwärterinnen geht, da bleiben die Zeitsprünge dann aus und man beobachtet sie im Unterricht. Dies war für mich immer etwas langweilig, da es immer darum ging, dass alle anderen die Geister schon beschwören konnten und sie nicht, außerdem habe ich mir kein Internatsbuch mit Zickenkrieg, sondern Fantasy erwartet.

Apropo Fantasy, in dem Buch geht es, wer es noch nicht weiß, um Geister. Es gib mehrere Arten von ihnen und sie haben etwas gegen die Menschen, die Königin ist die stärkste Beschwörerin von allen und kann dadurch die Geister im Zaum halten, doch mich konnte diese Idee nicht packen. Auch wenn versucht wurde zu erklären, warum Geister Menschen hassen, konnte ich es doch nicht nachvollziehen. Gleich erging es mir mit dem Worldbuilding. Die Menschen leben in den Bäumen, in Hütten, es gibt keine Dörfer am Boden doch es wurde nicht erklärt, warum das so ist und für mich hat sich auch aus dem Kontext heraus kein logischer Grund ergeben. Ich konnte einfach so vieles nicht nachvollziehen und hatte daher oftmals nur Fragezeichen in meinem Kopf.

Neben der Geschichte von Daleina bekommt man noch einen zweiten Handlungsstrang, den von Meister Ven. Ihn mochte ich ziemlich gerne und habe seine Kapitel meist auch lieber gelesen, da es hier mehr um Intrigen und Geheimnisse ging, die er entschlüsselte. Durch seine Handlung bekommen wir auch Harmon, einen Lehrling eines Heilers, der eine kleine aber wichtige Rolle spielt. Ich denke, dass ich Harmon von allen am liebsten mochte, da er immer bedacht handelte und auch seine Gefühle außen vor ließ.

Zurück zu Daleina, ihre Zeit an der Akademie fand ich eher unspannend, danach wurde es aber besser, als sie zu einem Meister in die Lehre ging. Sie lernt viel in der richtigen Welt und trifft auch die Königin, welche einen leicht verrückten Eindruck auf mich machte. Mit der Zeit kommt sie mit ihren Kräften immer besser klar und sieht schon bald über den Tellerrand hinaus. Dadurch deckt sie Geheimnisse auf und merkt, was in ihrem Land eigentlich alles falsch läuft.

Das Ende war dann nicht allzu überraschend, aber für mich auch langweilig, da es einen großen Kampf gab, den ich mir durch fehlende Beschreibungen leider nicht gut genug vorstellen konnte. Wie auch im Rest des Buches wird viel mehr auf das Geschehen, als auf die Beschreibungen geachtet, was ich schade finde, da die Welt selbst sicherlich interessant wäre. Im Epilog gab es dann nochmal ein schönes Ende, was das Buch gut abschließt. Es ist zwar Teil einer Reihe, aber anscheinend sind diese in sich abgeschlossen, was ich gut finde, da ich wahrscheinlich nicht weiterlesen werde. Ein schönes Ende kann eben nicht die Mankos vom Rest des Buches wett machen.

Fazit:

Ein guter Auftakt, der für mich aber auch einige Längen und Schwächen hatte. Ich kam mit dem Worldbuilding nicht ganz klar und auch die Charaktere waren nicht so besonders für mich. Ich vergebe daher 3 von 5 Sterne.