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Veröffentlicht am 18.01.2020

1. Teil der Myntha Bücher

Die Fährmannstochter
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Myntha wohnt mit ihrer Großmutter Enna, ihrem Vater und ihren beiden älteren Brüdern Haro und Withold im Fährhaus von Mühlheim bei Köln.
Sie hat den Ruf eine Unholdin und Wiedergängerin zu sein, nachdem ...

Myntha wohnt mit ihrer Großmutter Enna, ihrem Vater und ihren beiden älteren Brüdern Haro und Withold im Fährhaus von Mühlheim bei Köln.
Sie hat den Ruf eine Unholdin und Wiedergängerin zu sein, nachdem sie bei einem Unwetter in den Rhein fiel und zunächst scheinbar tot, aber doch nur bewusstlos in der Kirche aufgebahrt wurde und dann plötzlich zu neuem Leben erwachte.
Während sie mit ihrem Ruf zu kämpfen hat taucht ein Fremder auf und nimmt Quartier in ihrer Nähe und in Köln brechen sonderbare Feuer aus.
Hat alles irgendwie einen Zusammenhang?

Ich liebe den Schreibstil von Andrea Schacht und habe dieses Buch nun auch schon zum dritten Mal gelesen. Immer mal wieder, wenn ein neuer Band der Serie herauskam.
Myntha hat es nicht leicht. Sie ist inzwischen Ende 20 und noch nicht verheiratet. Nachdem ihr Verlobter im Rhein ertrunken ist und sie angeblich als Wiedergängerin herum läuft, war die Schar der Werber gering. Sie tändelt mit Karol einem jungen Händler und auch ein Besitzer einer der Rheinmühlen zeigt Interesse.
Leider nicht wirklich Kandidaten die ihr Herz verdienen.
Sie muss immer auf der Hut sein vor Vikar Vollmarus der es sich scheinbar zur Lebensaufgabe gemacht hat sie bei einem Exorzismus von ihrem Teufel zu befreien.
Wie schön, dass sie aber auch in der Nonne Bilke eine Freundin, und auch sonst ein frohes Gemüt hat.

Im benachbarten Köln kommt es zu unbedachten Bränden in Gotteshäusern. Im Kloster von Machabäern kommt sogar die Oberin bei einem solchen Brand zu schaden und es gilt herauszufinden was dort vorgefallen ist und ob es Verbindungen zwischen den Bränden gibt.
Myntha, die zu der Zeit eine Auszeit im Kloster nahm, macht sich daran den Dingen auf den Grund zu gehen.

Sie hat immer noch gute Verbindungen zu Frau Allys und ihrem Hausstand, in dem sie als junge Frau weilte.
Hier kommen auch Verbindungen zu Tage mit den Allys Romanen von Andrea Schacht.
Es wirkt wie eine große Familiensaga und wenn man diese Bücher auch gelesen hat, fühlt man sich schon direkt nach den ersten Seiten wieder heimisch und angekommen im mittelalterlichen Köln im 14. und 15. Jahrhundert.

Haro und Withold sollen auch unter die Haube, sind aber so schüchtern das sie sich nicht trauen eine Frau überhaupt anzusehen, geschweige denn anzusprechen.

Frederic Bowman, der sich in der Nähe des Fährhauses in einer kleinen Kate eingerichtet hat birgt auch viele Geheimnisse denen es so nach und nach gilt auf die Spur zu kommen.

Es wird also hier wieder einiges an Kriminalfall aufgeklärt und auch die Lebensumstände der einfachen Menschen im Mittelalter in bunten Farben aber doch sehr realistisch geschildert.
Und über allem schwebt eine Idee einer Liebesgeschichte, die sich aber erst noch entwickeln muss. Ich als Leser selbst erhofft es mir aber für die beiden, die noch so gar nicht wirklich den anderen wahrgenommen haben.

Ein tolles Buch und ein super Einstieg in die Reihe um die Fährmannstocher Myntha. Mich hat es gefesselt und ich bin ganz tief in die Geschichte eingetaucht und musste sie beim ersten Mal in einem Rutsch lesen.

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Veröffentlicht am 17.01.2020

Max wäre so gerne auch ein Feuerwehrmann

Max-Bilderbücher: Max und die Feuerwehr
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Gerade als Max und Pauline im Garten Feuerwehr spielen hören sie ein jämmerliches Maunzen.Als sie dem Geräusch nachgehen entdecken sie eine Katze die im Baum sitzt und scheinbar nicht mehr herunter kommt.
Da ...

Gerade als Max und Pauline im Garten Feuerwehr spielen hören sie ein jämmerliches Maunzen.Als sie dem Geräusch nachgehen entdecken sie eine Katze die im Baum sitzt und scheinbar nicht mehr herunter kommt.
Da der Baum zu hoch für ihre Leiter ist rufen sie die Feuerwehr an.Die kommen mit der Drehleiter und retten die Katze. Endlich mal echte Feuerwehrleute vor Ort zu haben nutzt Max die Gelegenheit und fragt Frau Rossi die Feuerwehrfrau alles was er noch so über die Feuerwehr wissen will.....


Das Bilderbuch zeigt schon auf dem Cover was Max am liebsten werden würde. Ein Feuerwehrmann.
Die Bilder sind freundlich und kindgerecht gestaltet und zeigen Situationen in denen Max die Feuerwehr braucht. Sei es zum Retten einer Katze, die sich in seinem Garten verstiegen hat, sei es im Park, als er mit Papa einen qualmenden Mülleimer entdeckt.
So viel Feuerwehr und Max kann alle seine Fragen stellen. Und zum großen Glück für Max findet am Wochenende auch noch der Tag der offenen Tür statt, bei dem er sich vor Ort in der Feuerwache alles selbst ansehen kann und auch lernt selbst ein Feuer zu löschen.
Retten-Löschen-Bergen das sind die großen Aufgaben der Feuerwehr auf die hier im Buch auch gut und kindgemäß eingegangen wird. Und dann bekoimmt Max noch gezeigt wie man eine brennende Pfanne löschen kann, denn da ist Wasser die falsche Lösung.
Ein Buch das für kleine Feuerwehrliebhaber ein umbedingtes Muss sein sollte.

Ich kann das Buch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Vaterfreuden bei schwacher Gesundheit und dann noch ein Mord

Leberkäsjunkie
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Der Eberhofer wird Vater vom kleinen Paul. Einmal in der Woche besucht ihn die Susi mit dem Kleinen in den sie alle vernarrt sind. Leider kann der Franz es nicht immer so genießen, da ihm seine Gesundheit ...

Der Eberhofer wird Vater vom kleinen Paul. Einmal in der Woche besucht ihn die Susi mit dem Kleinen in den sie alle vernarrt sind. Leider kann der Franz es nicht immer so genießen, da ihm seine Gesundheit zu schaffen macht und mal wieder ein Mord in Niederkaltenkirchen aufgeklärt werden muss . Wie gut das ihm sein Spezie der Bruno mal wieder zur Seite steht und ihm bei den Ermittlungen helfen kann.

Der 7. Fall des Eberhofers ist etwas langatmiger als die anderen. Es geschieht hier viel drum herum und der Franz hat auch gehörig mit seiner Familie und seiner Gesundheit um die Ohren.

Aber fangen wir von vorne an. Der Franz wird Vater vom kleinen Paul. Das findet er toll. Leider ist er gesundheitlich nicht auf der Höhe. Er leidet unter Übelkeit und Schwindel und der Brunnermeier setzt ihn auf Diät. Wie furchtbar. Einer der sich bekanntlich nur von Schweinsbraten mit Klößen, Leberkässemmeln vom Simmerling oder anderen fettfleischigen Artikeln ernährt, soll plötzlich Grünzeug fressen wie die Hasen. Igitt. Da hat es den Franz aber echt arg getroffen und alle zu Hause müssen die Diät mit einhalten.

Sehr zum Verdruss hockt auch noch die Moosgruberin ( Nachbarin und Freundin von der Oma )immer mit am Tisch, nachdem es in ihrem Haus gebrannt hat und eine Leiche gefunden wurde. Die und die Oma sind ein cooles Gespann, die sich auch immer verstehen, obwohl die Oma sonst ja eigentlich hörtechnisch nicht wirklich auf der Höhe ist.

Der Papa wandelt in dieser Folge auch noch auf Freiersfüßen, was dem Franz zusätzlich Sorge bereitet, denn seine Auserwählte gehört noch zum Verdächtigenkreis bei den Ermittlungen.

Der Leopold hat dieses Mal nur ein kurzes Gastspiel, da er die Pamina und die kleine Sushi zurück holen möchte und somit Richtung Asien fliegt.

Die Susi verbringt ihre Freitagnachmittage beim Franz, damit der kleine Paul auch etwas von seinem Vater hat, aber zu mehr ist sie nicht bereit.

Und dann ist da noch die Tote, die dem Franz lange Rätsel aufgibt, deren Auflösung er nur mit Hilfe vom Bruno so langsam entgegen kommt.

Alles in allem wieder ein guter Eberhoferkrimi, wenn er mir auch ein wenig zu lang war und ich deshalb hin und wieder gedanklich abgedriftet bin. Deshalb ziehe ich hier auch einen Stern ab.

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Mama Muh schon für die Kleinsten als Pappbilderbuch

Hier kommt Mama Muh!
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Dieses Pappbilderbuch zeigt Sequenzen aus allen Mama Muh Büchern für die Großen auf.
Jeweils auf einer Doppelseite befindet sich ein herrliches Bild von Mama Muh und ihrer Freundin die Krähe und man merkt ...

Dieses Pappbilderbuch zeigt Sequenzen aus allen Mama Muh Büchern für die Großen auf.
Jeweils auf einer Doppelseite befindet sich ein herrliches Bild von Mama Muh und ihrer Freundin die Krähe und man merkt schon bei dem wenigen Text und den Bildern wie viel Spaß Mama Muh hat und wie klugscheisserisch und genervt die Krähe oft ist.

Ich liebe Mama Muh, diese witzige Kuh, und habe schon oft die Bücher für die kleineren Kindergartenkinder einfach erzählt, da diese doch sehr viel Text haben.
Die Bilder finde ich, sprechen in der Regel für sich, auch wenn es bei den Bilderbüchern mit ihr für die Kleinen kaum zu fassen ist, das die Krähe zum Beispiel 10 mal auf der Seite ist um eine Bewegung darzustellen.

Und jetzt fand ich dieses Pappbilderbuch. Es zeigt Ausschnitte aus Mama Muh schaukelt, fährt Schlitten, braucht ein Pflaster und vielen anderen Büchern von Mama Muh.
Und immer wieder die Krähe, die den "mahnenden Zeigefinger" dagegen hält.
Die Bilder sind so witzig und die Dialoge schön kurz gehalten.
Jede Doppelseite ist in sich abgeschlossen und kann betrachtet werden.

Ich kann dieses Pappbilderbuch mit der liebenswerten Kuh und der schulmeisterlichen Krähe nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Als was kann ich zum Kostümfest gehen?

Heute bin ich Cowboy
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Sammy, der kleine Kater freut sich. Er darf am nächsten Tag verkleidet in die Schule gehen.
Jetzt fängt er an und probiert verschiedene Verkleidungen aus.Vielleicht wird er Cowboy, oder Indianer, vielleicht ...

Sammy, der kleine Kater freut sich. Er darf am nächsten Tag verkleidet in die Schule gehen.
Jetzt fängt er an und probiert verschiedene Verkleidungen aus.Vielleicht wird er Cowboy, oder Indianer, vielleicht doch eher Pirat, Ritter , oder Zauberer ?

Dieses Bilderbuch eignet sich schon für die ganz Kleinen.
Es zeigt Sammy den kleinen Kater, was man auch schon gut auf dem farbenfrohen Cover erkennen kann.
Er überlegt genau was er alles braucht für seine Verkleidungen und hat Spaß daran sich vorzustellen was er dann machen kann. Durch die Prärie reiten, oder um sein Tippi tanzen,....

Die Bilder sind einfach gemalt und sehr plakativ, so dass sie nicht überladen sind und auch die Kinder im Krippenalter ansprechen.
Schön ist auch das die Seiten schon festeres Papier sind. Noch schöner für kleine Kinderhände wäre es , wenn es ein Pappbilderbuch wäre. Deshalb ziehe ich auch einen Stern ab.

Die Kleinen können hier gut benennen was man für die jeweilige Verkleidung alles braucht und für nicht Muttersprachler, dies es mit den Kindern ansehen sind die Teile auch noch beschriftet.

Schade finde ich persönlich, dass der kleine Kater sich nicht für eine Verkleidung entscheiden kann und dann so wie er ist auf die Party geht. Aber das ist ja meine subjektive Meinung.

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