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Veröffentlicht am 22.03.2025

Hi there in Rome, Kentucky!

When in Rome
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Um ehrlich zu sein, lag das Buch bei mir schon eine Weile auf dem Stapel ungelesener Bücher - shame on me. Da ich dann aber Band 2 der Reihe als Hörbuch gehört hatte, und Fan von Rome Kentucky wurde, musste ...

Um ehrlich zu sein, lag das Buch bei mir schon eine Weile auf dem Stapel ungelesener Bücher - shame on me. Da ich dann aber Band 2 der Reihe als Hörbuch gehört hatte, und Fan von Rome Kentucky wurde, musste ich es einfach gleich im Anschluss lesen. Zum Glück, denn ich würde mich noch lange ärgern, wenn ich diese tolle Lovestory nicht endlich gelesen hätte!

Das Lesen ging ratzfatz, den der Schreibstil ist flüssig, die Story gut aufgebaut, die Sprache passt, die Dialoge sind frech und spritzig, das Ambiente ist wie ein Nachhause-Kommen. Ich war innert kürzester Zeit nur so durch die Geschichte hin durch gewutscht.

Die Protas fand ich spannend und überraschend. Denn Amelia, der grosse Popstar, ist gar nicht so, wie ich aufgrund des Klappentextes vermutet hatte. Eine unsichere, junge Frau die talentiert, aber irgendwie ausgepowert und traurig ist. Alles Fassade für ihr Umfeld. Aber Rome Kentucky lockt sie aus ihrem Schneckenhaus, vor allem Noah Walker.

Der grumpy Bär und Besitzer des Pie Shops scheint verschlossen und grummelig zu sein, aber eigentlich ist er witzig, hat ein riiiiesiges Herz und hat genau wie Amelia auch, gegen aussen ein Bild von sich erschaffen, welches niemand zu durchschauen vermag. Dass er und Amelia sich gegenseitig aus ihrer Comfort Zone pushen, war schön mitzuerleben.

Mir gefiel das Intro der Geschichte und auch vor allem die Dialoge und Gedankengänge der Protas fand ich echt super. Eine wirklich schöne Smalltown Romance wie ich sie mir auch als Romcom-Film vorstellen könnte und sehr gerne empfehlen kann. Ich freue mich auf weitere Geschichten rund um die Geschwister Walker und Rome, Kentucky!

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Florentine ermittelt

Fräulein Florentines Gespür für Mord - Cosy Crime trifft Female Empowerment. Charmanter Krimi im Berlin der 1890er-Jahre mit Farbschnitt in der 1. Auflage
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Ich fand ja die Reihe »Eine Leiche zum Tee« von Alexandra Fischer-Hunold schon super cool, und als ich dann dieses hier entdeckt hatte, wollte ich es unbedingt lesen.

Der Schreibstil ist super und passt ...

Ich fand ja die Reihe »Eine Leiche zum Tee« von Alexandra Fischer-Hunold schon super cool, und als ich dann dieses hier entdeckt hatte, wollte ich es unbedingt lesen.

Der Schreibstil ist super und passt perfekt zu dieser Zeit (Ende 19. Jhd.) und der Umgebung. Auch wenn die TV-Serie »Miss Fisher« später spielt, so hatte das Ganze einen Touch dieser Serie. Und das fand ich mega.

Im Zentrum steht Florentine Falkenberg. Die junge Tochter eines Fabrikanten ist neugierig und entspricht so gar nicht dem Bild der jungen Frau ihres Standes. Sie schleicht sich davon um an der Berliner Charité Medizinvorlesungen zu besuchen und findet so gar nicht Gefallen an dem Leben, das von ihr erwartet wird. Unabhängigkeit, Selbständigkeit, Freiheit sind die Worte, die mir als erstes in den Kopf kommen. Sie ist eine tolle Protagonistin und ihr Witz, ihr Spürsinn und ihre Aufmüpfigkeit machen sie zu einer perfekten Miss Marple.

Super gefiel mir auch Elise, die Angestellte der Falkenbergs. Die ist ja eine mutige junge Frau, die sich innerhalb der Geschichte extrem verändert. Das fand ich sehr spannend.

Der Kriminalfall ist gut aufgebaut und wurde passend in die Zeit eingebaut. Ein Cosy Crime, der mit den ganzen Figuren, dem Ambiente und dem Schreibstil eine rundum gelungene Leseunterhaltung geboten hat. Clever aufgebaut, Spannungsbogen und passende Sprache haben es perfekt gemacht.

Nur eines, das fand ich nicht toll: den Cliffhanger. Wie gemein war das denn bitte? Also wenn es da keine Fortsetzung geben würde, das fände ich wirklich schade!

Ich fand es einfach nur toll und hoffe, dass Florentine noch weiter ermitteln wird!

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Kurzweilige Lovestory in Blossomville

Always been you - Herzklopfen in Blossomville
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Irgendwie hab ich momentan so eine Smalltown Romance Phase und als ich den Klappentext von dem E-Book von Michelle A. Pietsch gelesen hatte, dachte ich mir, dass das vermutlich ein Cosy Read für einen ...

Irgendwie hab ich momentan so eine Smalltown Romance Phase und als ich den Klappentext von dem E-Book von Michelle A. Pietsch gelesen hatte, dachte ich mir, dass das vermutlich ein Cosy Read für einen gemütlichen Nachmittag sein könnte.

Der Schreibstil ist leicht, fluffig und ich hatte das Buch ziemlich zügig durch. War sehr angenehm zu lesen. Auch wenn ich sagen muss, dass es vielleicht einen Tick zu kurz war, und deswegen einige Stellen sehr schnell vorbei waren. Auch das Ende war ziemlich rasant, fast ein bisschen zu rasant.

Grayson und Olivia sind das, was man eine typische Jugendliebe wie aus einer Streamingdienst-Romcom kennt. Das Paar schlechthin, dann verschwindet sie und lässt ihn mit gebrochenem Herzen zurück. Jahre später die Rückkehr und alles ist wie früher, oder eben doch nicht. Dass es bei so einer Story vermutlich ein Happy-End geben wird, ist jetzt nicht die grosse Überraschung, aber ich fand, dass es zu schnell gekommen ist. Die zwei hätten ihre Vergangenheit ein bisschen tiefer aufarbeiten können. Das war dann doch ein bisschen zu schnell und kurz abgehandelt.

Mir gefiel bei den zwei Protas Grayson ein bisschen besser. Der nette Typ, Tierarzt und gute Freund. Ihm hat Olivia das Herz gebrochen. Als Leserin war ich natürlich sofort auf der Seite des armen Kerls, der scheinbar einfach den einzigen »Fehler« hat, dass er nicht aus seiner Heimatstadt raus möchte, sondern einfach in Blossomville verwurzelt ist.

Olivia finde ich ziemlich kühl und distanziert. Vielleicht hat es ein bisschen von ihrem Job als Scheidungsanwältin auf sie abgefärbt. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr, auch wenn sie am Ende (achtung Spoiler!) die Kurve noch kriegt und merkt, was ihr Grayson und Blossomville wirklich bedeutet. Vermutlich liegt das eben daran, dass einige Stellen im Text so schnell gezeichnet wurden und daher ein bisschen noch die Tiefe gefehlt hat...

Toll fand ich die beiden besten Freunde der zwei: Debbie und Henry sind einfach so witzige Nebenprotas, die mit ihren Kabbeleien und ihrem Charme ein bisschen Wärme rein bringen.

Wer auf der Suche nach einer gemütlichen Kleinstadt-Romanze ist im Stil von den Gilmore Girls, der findet in Blossomville mit seinen teils schrulligen Bewohnern eine schöne neue Comfy Smalltown Romance Reihe. Mich hat die Story jedenfalls gut unterhalten und ich bin auf die kommenden Bände gespannt.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Back in Glencoe View

Two Dreams, One Secret
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Hach, Schottland... Dies ist der zweite Teil der Reihe von Nina Bilinszki, der in Glencoe View in Schottland spielt. War mir gar nicht bewusst, denn Band 1 und Band 2 sehen sich zum Verwechseln ähnlich, ...

Hach, Schottland... Dies ist der zweite Teil der Reihe von Nina Bilinszki, der in Glencoe View in Schottland spielt. War mir gar nicht bewusst, denn Band 1 und Band 2 sehen sich zum Verwechseln ähnlich, so dass mir der zweite Teil fast durch die Lappen gegangen wäre...

Von der Autorin habe ich auch schon Bücher der Australien-Reihe gelesen und vorletztes Jahr das Adventskalender-Buch, welches auch in Schottland spielte. Der Schreibstil war mir also nicht ganz so fremd und auch hier empfand ich ihn als sehr angenehm. Es hat sowohl zur Umgebungsbeschreibung, wie auch zu den Figuren gepasst. Ein comfy read mit Suspense Anteil.

Kyleen und Finlay stehen im zweiten Teil im Zentrum. Kyleen, oder auch Ky, arbeitet in zwei Ferienanlagen, hat eine Familie die zusammenhält, und tolle Freunde. Und ist unsterblich in ihren besten Freund verliebt. Seit gefühlten Ewigkeiten. Sie ist so die nette Arbeitskollegin, mit der man sicher gerne unterhält und die sehr sympathisch und bodenständig wirkt. Sie machte jetzt nicht grade eine grosse Entwicklung durch, fand ich, musste sie ja aber auch nicht. Nur hat mir da einfach noch ein bisschen was gefehlt.

Finlay ist Kyleens bester Freund und merkt gar nicht, dass sie in ihn verliebt ist, oder dass er eigentlich auch Gefühle für sie hegt. Erst als die Eifersucht auf einen Feriengast plötzlich raufblubbert, merkt er, dass da was ist. Im Vergleich zu Ky macht er in dem Sinn die Entwicklung durch, dass er sich seiner Gefühle bewusst wird. Er ist der nette Kerl, mit dem man Pferde stehlen könnte, der einem immer aus der Klemme hilft und da für dich ist, wenn du ihn brauchst.

Der Suspense Teil war interessant konstruiert und ich hätte es am Ende nicht ganz so erwartet, wie es sich dann aufgeklärt hatte.

Schade fand ich, dass Finlays Trennung von Mel und die Gefühle für Kyleen in so einer kurzen Zeitspanne zustande kam. Das war mir fast ein bisschen zu schnell.

Toll wiederum fand ich, dass man die zwei Protas aus der Weihnachtsgeschichte, die mit der Reihe überhaupt nichts zu tun hat, wieder trifft. Eine schöne Idee!

Es ist ein stimmungsvoller Roman, den ich gerne gelesen habe und Fans der Autorin und von Schottland sehr empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Bom dia!

Bom Dia, Morte! - Mord unter Pinien
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Auf ein weiteres Mal zurück in Portugal. In Band 3 der »Bom Dia, Morte!« Reihe befasst sich Privatdetektivin Laura mit einem mysteriösen Mord unter Pinien. Man sollte vielleicht die beiden vorherigen Teile ...

Auf ein weiteres Mal zurück in Portugal. In Band 3 der »Bom Dia, Morte!« Reihe befasst sich Privatdetektivin Laura mit einem mysteriösen Mord unter Pinien. Man sollte vielleicht die beiden vorherigen Teile auch gelesen haben, denn es ist alles aufeinander aufgebaut und man kommt sonst vielleicht nicht draus, wer wie wo was wann und wieso überhaupt zusammenhängt.

Da ich die beiden vorgängigen Titel der Reihe bereits gelesen hatte, hatte ich schon eine Ahnung von Schreibstil und Aufbau des Falles. Und genau wie ich gedacht habe, war es dann auch. Ein gemütlicher Cosy Crime in Portugal. Das Ambiente, die Personen, die Sprache – eine Kombi die passt.

Laura hat unterdessen ihr altes Leben in Deutschland aufgegeben und ein neues als Hoteldetektivin in Portugal begonnen. Und wie auch bei den anderen Fällen schlidert sie ungewollt in einen Mordfall rein. Dieses Mal an einem Obdachlosen, der im Pinienwald lebte. Viel zum Fall kann ich an der Stelle jetzt nicht verraten, sonst wäre ja die Spannung raus... Es kommen die altbekannten Figuren aus den anderen Büchern vor und die Thematik Laura/Ben/Rafael wird immer spannender. Und was den Fall selbst angeht, so muss ich sagen, dass ich die Auflösung so nicht habe kommen sehen.

Mir hat auch dieser Teil der gemütlichen Krimi-Reihe in Portugal gut gefallen und ich bin auf den nächsten gespannt, der schon auf meinem iPad auf mich wartet.

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