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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2019

Der bisher beste (Sammel-)Band der Reihe

Dream Maker - Triumph (The Dream Maker 3)
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Der dritte Sammelband der "Dream Maker"-Reihe setzt inhaltlich beinahe nahtlos dort an, wo die letzte Geschichte aufgehört hat - und dies bedeutet, dass die Ereignisse vom Ende des zweiten Bandes hier ...

Der dritte Sammelband der "Dream Maker"-Reihe setzt inhaltlich beinahe nahtlos dort an, wo die letzte Geschichte aufgehört hat - und dies bedeutet, dass die Ereignisse vom Ende des zweiten Bandes hier eine entscheidende Rolle spielen und den Fortgang der Handlung bestimmen. Gut gefallen hat mir, wie die Autorin damit umgegangen ist; bei "Lust" hatte ich kritisiert, dass der Konflikt in Parkers Privatleben mir ein wenig zu sehr in die Länge gezogen wurde, doch ich mochte, dass er in diesem Buch offen thematisiert wurde und die Charaktere begonnen haben, an ihren Problemen zu arbeiten. Generell fand ich es schön, wie die Beziehung der Protagonisten sich in "Triumph" entwickelt hat; es ist nicht alles perfekt, aber man sieht, dass sie zusammen passen und ein tolles Paar abgeben. Die Mischung aus emotionalen und erotischen Momenten ist sehr gelungen und ich fand gut, wie sehr sie den jeweils anderen in ihr Leben integriert haben. Zudem war es interessant, zu Beginn und am Ende jeder Erzählung Skylers Sichtweise auf die Situation zu lesen.

Obwohl die Liebesgeschichte der beiden eine große Rolle spielt - alleine schon deshalb, weil Parker ja der Ich-Erzähler ist - rückte sie hier stellenweise in den Hintergrund, da ein größerer Fokus auf den anderen Paaren lag. So hat man ein paar kleine Einblicke in die Ehe von Skylers Bodyguards bekommen, doch hauptsächlich rückten Wendy und Michael in den Mittelpunkt, was mir sehr gut gefallen hat. Die beiden haben keine konventionelle Beziehung, doch man sieht, wie gut sie einander tun und dass sie sich trotz der Umstände glücklich machen. Ich fand es toll, dass Michael stärker in die Handlung eingebunden wurde und man mehr über ihn und sein bisheriges Leben erfahren hat. In "Washington D.C." taucht zudem ein neuer weiblicher Charakter auf, der eine gemeinsame Vergangenheit mit den drei Männern hat und hier gibt es sehr viel Potential für die nächsten Bände. Mir hat definitiv gefallen, wie die Autorin hier mit ihr umgegangen ist und ich bin schon gespannt darauf zu erfahren, was zwischen ihr und ihrem früheren Partner vorgefallen ist, da die Chemie zwischen ihnen offensichtlich noch stimmt und es bereits ein paar Andeutungen gab, die neugierig auf mehr machen. Es gibt noch eine weitere neue Figur, doch mit dieser kann ich um ehrlich zu sein noch nicht viel anfangen, da ich das Gefühl habe, dass irgendetwas nicht stimmt. Mal sehen, ob dieser Eindruck sich bestätigen wird.

Die Aufträge selbst waren abwechslungsreich. In "London" geht es um eine Schriftstellerin, die eine Schreibblockade hat, was ich ganz besonders faszinierend fand, doch auch die Entwicklung einer Kampagne für neue Autos und die Arbeit für ein Kosmetikunternehmen wurden spannend geschildert. In den ersten beiden Geschichten kam es mir so vor, als würden die Aufträge ein wenig in Hintergrund stehen, was mich nicht gestört hat, da das Privatleben der Charaktere ebenfalls interessant war, aber ich fand sehr gut, dass dies in der dritten Erzählung anders war. "Washington D.C." ist im Vergleich zu den anderen Teilen ernster und behandelt, wie schon aus der Inhaltsangabe und einer Anmerkung der Autorin vor Beginn des ersten Kapitels hervorgeht, Themen wie Ethik und Moral; es hat mir gefallen, dass es hier einmal eine ganz andere Art von Auftrag gab und die Protagonisten nicht so richtig wussten, wie sie mit den aufkommenden Konflikten umgehen sollten.

Meiner Meinung nach ist "Triumph" der bisher beste Sammelband, was wohl vor allem daran liegt, dass ich mochte, wie mit der romantischen Beziehung umgegangen wurde, doch ich fand auch den größeren Fokus auf den Nebencharakteren toll und die Arbeit von International Guy wurde ebenfalls interessant dargestellt. Zudem bin ich wegen gewisser Ereignisse schon sehr gespannt auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 27.02.2019

An sich schöne Liebesgeschichte, aber...

Ethan & Claire - A San Francisco College Romance (College-WG-Reihe 1)
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Da ich den zweiten Band der Reihe schon gelesen hatte und Ethan und Claire dort eine recht große Rolle spielen, war ich sehr auf ihre Geschichte gespannt. Ich fand sie in "Cole & Autumn" sehr sympathisch ...

Da ich den zweiten Band der Reihe schon gelesen hatte und Ethan und Claire dort eine recht große Rolle spielen, war ich sehr auf ihre Geschichte gespannt. Ich fand sie in "Cole & Autumn" sehr sympathisch und es war offensichtlich, dass sie gut zusammen passen, weshalb ich hohe Erwartungen an dieses Buch hatte. Diese wurden aber leider nicht hundertprozentig erfüllt, was hauptsächlich daran lag, dass ich Schwierigkeiten mit Ethans Verhalten hatte.

Er ist ein sehr spezieller Charakter, was ich interessant fand, doch zugleich hatte ich Probleme damit, mich in ihn hineinzuversetzen. Seine Gedankengänge sind recht komplex und es war irgendwie faszinierend, wie er die Welt betrachtet, auch wenn seine Sichtweise für mich nicht immer nachvollziehbar war; er ist sehr auf Logik und Regeln bedacht und der Meinung, dass Gefühle hinderlich sind. Für ihn verkomplizieren sie das Leben nur, aber er fühlt sich trotzdem sehr zu Claire hingezogen und sie löst etwas in ihm aus, das er nicht kennt und nicht versteht, weshalb er nicht weiß, wie er mit ihr umgehen soll.

Die Chemie zwischen den beiden war definitiv vorhanden und die Autorin hat gezeigt, dass sie sich in vielerlei Hinsicht ergänzen und auch gut verstehen, obwohl sie auf den ersten Blick sehr verschieden sind und nicht immer sicher sind, was sie voneinander halten sollen. Ich mochte die beiden zusammen und fand den Kontrast zwischen ihnen faszinierend, doch ihre Dynamik hat mich nicht immer überzeugt; da Ethan Claire lange nicht an sich heranlassen konnte, haben sie teilweise kaum miteinander interagiert. Zudem hat es mich ein wenig gestört, dass das Hin und Her zwischen ihnen so lange angedauert hat und jede kleine Annäherung fast sofort zu Rückschritten führte. Weil er fest davon überzeugt ist, keine Beziehung und keine Dates zu wollen, weigert er sich anzuerkennen, dass zwischen ihm und Claire mehr sein könnte, was zu ein paar Situationen führt, in denen er sie unbeabsichtigt sehr verletzt. Dadurch fand ich es schwer, mit ihm zu sympathisieren. Obwohl es offensichtlich war, dass er überfordert war, seine Vergangenheit ihn sehr geprägt und er es nicht böse gemeint hat, hat dies sein Handeln für mich nicht gerechtfertigt, vor allem, da die Ursache erst in den letzten Kapiteln erklärt wird. Natürlich macht auch Claire Fehler und sie ist nicht perfekt, aber ich fand es leichter, mit ihr zu fühlen.

Von dieser Kritik abgesehen hat die Liebesgeschichte mir gut gefallen und ich würde sie mit 3 Sternen bewerten. Das Buch hat mir angenehme Lesestunden beschert, die Protagonisten waren mir weitgehend sympathisch und obwohl ich manchmal Probleme mit Ethan hatte, war er doch ein interessanter Charakter. Wie bereits erwähnt passen er und Claire gut zusammen und die Entwicklung ihrer Beziehung kam mir unter den gegebenen Umständen realistisch vor. Es gibt emotionale Momente, die ich schön fand, und ich mochte das Ende sehr. Allerdings fand ich es etwas abrupt und hätte hier gerne noch mehr gelesen, vor allem, da man nun die Hintergründe für Ethans Verhalten kannte und es aus diesem Grund endlich vollkommen nachvollziehbar war.

Veröffentlicht am 23.02.2019

Ein spannendes Abenteuer

Roman Quest - Flucht aus Rom
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In "Roman Quest: Flucht aus Rom" geht es um Juba und seine Geschwister, die aus Rom fliehen müssen, nachdem ihre Familie des Hochverrats bezichtigt wird. Ihr weit entfernt lebender Onkel soll ihnen Zuflucht ...

In "Roman Quest: Flucht aus Rom" geht es um Juba und seine Geschwister, die aus Rom fliehen müssen, nachdem ihre Familie des Hochverrats bezichtigt wird. Ihr weit entfernt lebender Onkel soll ihnen Zuflucht bieten, doch die Reise dorthin ist für die vier Kinder alles andere als gefahrlos. Auf ihrer Flucht werden sie von Soldaten des Kaisers verfolgt, die Überfahrt nach Britannien ist nicht leicht und selbst vor Ort sind die Protagonisten noch nicht in Sicherheit, da sie sich völlig allein in einer für sie fremden Welt zurechtfinden müssen.

Durch die verschiedenen Hindernisse, die sich den Charakteren in den Weg stellen, war die Geschichte durchgehend fesselnd und auch wendungsreich. Es gab ein paar vorhersehbare Entwicklungen und Zufälle sowie ein paar recht bequeme Fügungen, doch da es sich um ein Kinderbuch handelt, hat mich dies nicht wirklich gestört. Alles in allem ist die Handlung interessant und die Autorin hat es sehr gut geschafft, die brenzligen Situationen altersgerecht und zugleich spannend darzustellen. Auch das Setting wurde toll ausgearbeitet und ich kann mir vorstellen, dass die lebendige Schilderung junge Leser neugierig darauf macht, mehr über die damalige Zeit zu erfahren. Schön fand ich, dass lateinische Worte in die Handlung eingegliedert und die wichtigsten Begriffe in einem Glossar am Ende erklärt wurden. Die Karte vorne im Buch ist ebenfalls hilfreich, weil man auf ihr die Reise der Protagonisten verfolgen kann.

Die Geschwister selbst sind recht gut ausgearbeitete Charaktere, die alle ihre eigenen Stärken, Schwächen und Besonderheiten haben. In diesem Band steht Juba im Mittelpunkt, sodass man viel über ihn erfährt. Er muss einige Entscheidungen treffen, die alles andere als leicht sind und denen er sich nicht gewachsen fühlt, doch mir hat gefallen, wie er sich der Lage gestellt hat und dass er fest entschlossen war, seine Familie zu beschützen. Die anderen kommen aber ebenfalls zu Wort und sie sind mir alle schnell ans Herz gewachsen. Zudem gab es noch Figuren, deren Handeln fragwürdig war und ich fand die daraus hervorgehenden Situationen interessant. Die Konfrontation am Ende wurde jedoch meiner Meinung nach zu schnell aufgelöst, wobei natürlich möglich ist, dass der zweite Band sie wieder aufgreifen wird.

"Flucht aus Rom" bekommt von mir 4 Sterne. Ich fand das Buch sehr fesselnd und wollte es kaum aus der Hand legen, die Protagonisten sind sympathisch und handeln weitgehend altersgerecht und ich mochte, wie das historische Setting benutzt wurde. Die Entwicklungen in den letzten Kapiteln machen außerdem neugierig darauf, wie es weiter gehen wird, da die Geschichte sich nun in eine neue Richtung zu bewegen scheint.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Angenehme Lektüre, aber anders als erwartet

Der Garten der Düfte
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Auf "Der Garten der Düfte" bin ich zuerst durch das wunderschöne Cover aufmerksam geworden, doch auch die Inhaltsangabe klang interessant. Ich mag Erzählungen, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen ...

Auf "Der Garten der Düfte" bin ich zuerst durch das wunderschöne Cover aufmerksam geworden, doch auch die Inhaltsangabe klang interessant. Ich mag Erzählungen, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und alleine schon deshalb war ich neugierig auf dieses Buch. Alles in allem hat es mir gut gefallen; es ist eine angenehme Lektüre, ich fand die Beschreibungen der verschiedenen Düfte und Gerichte toll und die Protagonistinnen waren sympathisch, aber trotzdem konnte der Roman mich nicht hundertprozentig überzeugen. Dies lag zu einem großen Teil daran, dass ich Erwartungen an die Handlung hatte, die nicht erfüllt wurden.

Wenn mehrere Geschichten in einem Buch erzählt werden, rechne ich ganz automatisch damit, dass es einige Parallelen und Berührungspunkte zwischen ihnen geben wird, doch dies war hier nur bedingt der Fall. Die beiden Hauptcharaktere, Pip und Artemisia, sind sich in mancher Hinsicht ähnlich, beispielsweise, wenn es um ihre Liebe zum Kochen und ihr großes Wissen über Kräuter geht, aber die Vergangenheit spielte in der Gegenwart kaum eine Rolle. Obwohl Pip durchaus erfahren möchte, was damals passiert ist, ist dies nur von untergeordneter Bedeutung und es lag ein viel stärkerer Fokus auf ihren Plänen für die Zukunft und den Problemen, mit denen sie zu kämpfen hat. An sich hat mich dies nicht gestört, da ich ihre Erlebnisse interessant fand, doch es war schade, dass die beiden Handlungsstränge kaum miteinander verbunden wurden und einfach nebeneinanderher liefen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass ich den Ausgang beider Erzählungen vorhersehbar fand. Das eine Ende war eigentlich schön und hat zu den vorherigen Ereignissen gepasst, allerdings hatte ich das Gefühl, dass alles etwas zu schnell ging, weil in nur wenigen Kapiteln viel passiert ist und ich hier weitere Details toll gefunden hätte. Das andere Ende war meiner Meinung nach unbefriedigend und es kam mir generell so vor, als wäre in Bezug auf diesen Handlungsstrang viel Potential verschenkt worden. Zudem konnte ich nicht alle Entscheidungen der Charaktere nachvollziehen.

Davon abgesehen gab es natürlich auch Aspekte, die mir sehr gut gefallen haben. Der Schreibstil lässt sich wirklich gut lesen und der Autorin ist es gelungen, den Unterschied zwischen beiden Zeitebenen deutlich zu machen, selbst wenn das historische Setting eher im Hintergrund stand. Die Beschreibungen der verschiedenen köstlichen Gerichte waren definitiv appetitanregend und die Liebesgeschichten, die erzählt wurden, waren alles in allem überzeugend. Das Buch hat mir auf jeden Fall angenehme Lesestunden beschert und ich fand es sehr interessant, dass Kräuter durchgehend von großer Bedeutung waren. Ich hatte letztlich einfach andere Erwartungen an "Der Garten der Düfte", weshalb ich drei Sterne vergeben habe.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Wendungsreich und spannend

Dana Mallory
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"Dana Mallory und das Haus der lebenden Schatten" handelt von der titelgebenden Protagonistin, die zwölf (fast dreizehn) Jahre alt ist und ihre Ferien bei einer ihr unbekannten Verwandten verbringen muss. ...

"Dana Mallory und das Haus der lebenden Schatten" handelt von der titelgebenden Protagonistin, die zwölf (fast dreizehn) Jahre alt ist und ihre Ferien bei einer ihr unbekannten Verwandten verbringen muss. Ihr Vater, der in seiner Kindheit selbst oft dort war, hat ihr in den höchsten Tönen von seiner geliebten Tante und dem schönen alten Gebäude vorgeschwärmt, doch die Realität stellt sich ganz anders dar. Tante Meg scheint recht unterkühlt zu sein, in Mallory Manor gehen seltsame Dinge vor sich und das Haus wirkt auf Dana alles andere als einladend. Doch als sie mit immer weiteren unglaublichen, unerklärlichen Dingen konfrontiert wird, weckt das ihre Neugierde und sie will unbedingt herausfinden, welche Geheimnisse an diesem Ort verborgen sind.

Der Autorin ist es auf jeden Fall gelungen, die gruselige, unheimlich anmutende Stimmung einzufangen und zu verdeutlichen, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht, auch wenn lange unklar ist, woran das liegt. Als Leser hat man, ebenso wie Dana, keine Ahnung, was vor sich geht und in welche Lage sie da geraten ist, aber ein gewisses Unwohlsein ist stets präsent und man weiß nicht, was noch auf die Charaktere zukommen wird. Deshalb wollte ich unbedingt weiter lesen, um mehr über Mallory Manor, seine Bewohner und die seltsamen Vorkommnisse herauszufinden - und natürlich wollte ich wissen, ob Dana in ernsthafter Gefahr schwebt, da eine gewisse bedrohliche Präsenz vorzuherrschen schien. Zugleich gibt es aber auch einige Figuren, die dem Mädchen wohlgesonnen sind und dabei helfen wollen, die Wahrheit herauszufinden, selbst wenn ihre Mittel beschränkt sind.

Da es sich um ein Kinderbuch handelt und die Ich-Erzählerin noch jung ist, ist der Schreibstil eher schlicht gehalten, doch dadurch lässt er sich gut lesen und die Beschreibungen sind sehr anschaulich. Ich konnte mir das große, geheimnisvolle und etwas unheimliche Gebäude bildlich vorstellen und es war spannend, nach und nach mehr über das Haus und seine Bewohner zu erfahren. Romes hat die Geschichte wendungsreich erzählt und es gibt so einige spannende, brenzlige Situationen, weshalb ich das Buch wirklich fesselnd fand und es kaum aus der Hand legen wollte. Nach und nach wird enthüllt, womit Dana konfrontiert wird und ich hatte nicht mit dieser Enthüllung gerechnet, aber dadurch wurde die Geschichte gleich noch packender und ich war gespannt darauf zu sehen, wie sie mit dieser fast ausweglos scheinenden Lage zurecht kommen würde. Dabei hat mir sehr gefallen, welche Rolle die verschiedenen Beziehungen spielten, die sie im Lauf der Handlung geknüpft hat.

Es gab ein paar Entwicklungen, die ich vorhersehbar fand, doch wieder andere konnten mich überraschen - und ich hätte vor Beginn der Lektüre nie erwartet, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Sie hat mich aber definitiv begeistert; es gab ein paar Kleinigkeiten, die mich ein wenig gestört haben, beispielsweise, dass der Vater der Protagonistin nur eine eher geringe Rolle gespielt hat, allerdings kann ich auch verstehen, dass es im Kontext der Handlung nicht anders möglich war. Davon abgesehen hat mir "Dana Mallory und das Haus der lebenden Schatten" sehr gefallen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, die Erzählung ist atmosphärisch dicht und ich mochte, dass nach und nach mehr über die realen Umstände enthüllt wurde. Die fantastischen und unheimlichen Elemente wurden gut kombiniert und zudem liefert das Ende Potential für eine Fortsetzung, sodass ich gerne noch weitere Bücher lesen würde, die in dieser Welt spielen.
4,5 Sterne