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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2025

eine unterhaltsame und fröhliche Vorlesegeschichte

Rabatz in der Burgruine - Eine Detektivgeschichte zum Mitraten
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Die Freunde, Eichhörnchen Ecki und Igel Hermine, wohnen bei einer alten Burgruine. Eines Tages steht ein alter Koffer vor dem Tor und niemand weiß, wer diesen hergebracht hat oder wem er gehört. Also beschließen ...

Die Freunde, Eichhörnchen Ecki und Igel Hermine, wohnen bei einer alten Burgruine. Eines Tages steht ein alter Koffer vor dem Tor und niemand weiß, wer diesen hergebracht hat oder wem er gehört. Also beschließen Ecki und Hermine, hier zu ermitteln. Und so geht das Abenteuer los ...

Die Geschichte ist fröhlich und unterhaltsam. Das plötzliche Auftauchen des Koffers macht neugierig und man kann die Aufregung der Tiere verstehen. Hermine und Ecki mögen wir. Uns gefällt, wie Hermine öfter versucht, Ecki zu bremsen. Da muss man immer wieder Schmunzeln. Erwähnenswert sind auch die Mäusekinder. Ihr Text wird immer drei Mal wiederholt. Das ist total witzig - zum Vorlesen und auch zum Zuhören.

Das Buch ist in 15 Kapitel mit angenehmer Länge aufgeteilt. Am Ende gibt es dann auch immer eine Frage, bei der die Zuhörer ein bisschen miträtseln können. Das bringt Abwechslung und Motivation. Die farbenfrohen Illustrationen, die die Geschichte begleiten, lockern den Text gleich ein bisschen auf. Durch viel wörtliche Rede kann man das Ganze lebendig vorlesen. Wenn man möchte, kann man zum Verfolgen des Lesefortschritts vorne im Buchumschlag dazugehörige Bilder einkleben. Das ist eine nette Idee.

Fazit:

Eine unterhaltsame und fröhliche Vorlesegeschichte mit sympathischen Figuren, bei der auch ein bisschen mitgerätselt werden kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 28.03.2025

rundum gelungener Abschluss einer tollen Reihe

Die Sonnenfeuer-Ballade 3: A Kiss to End a Song
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Endlich geht die Sonnenfeuer-Ballade weiter. Gelungen ist, dass es anfangs eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse der vorherigen Bände gibt. So ist man sofort wieder im Bilde. Erwähnenswert ...

Endlich geht die Sonnenfeuer-Ballade weiter. Gelungen ist, dass es anfangs eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse der vorherigen Bände gibt. So ist man sofort wieder im Bilde. Erwähnenswert ist auch der - nach wie vor - tolle Erzählstil, bei dem man sich alles immer gut vorstellen kann. Da ist man nach ein paar Zeilen sofort wieder in der Geschichte.

Und diese wird sehr spannend und mitreissend. Sin ist immer noch auf der Flucht, doch plötzlich geht alles schief. Und bald trifft sie wieder auf Arez - auf eine andere Weise, als erwartet. Doch zwischen ihnen steht so Vieles. Außerdem weitet sich der Krieg immer weiter aus. Es ist immer noch nicht klar, wer die Stimme in den Schatten ist und leider ist auch nicht mehr sicher, wem man noch vertrauen kann.

Es bleibt also abwechslungsreich, überraschend und mitreissend. Sintha und Arez haben beide mit der Vergangenheit und auch der Gegenwart zu kämpfen. Und so kann man immer nur hoffen, dass sie irgendwann wieder zueinander finden und jemand den Krieg beenden kann. Aber auch bei einigen, anderen tollen Charakteren wünscht man sich, dass sie alles gut überstehen.

Für heitere Momente sorgt dann wieder Nivi. Sie brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Das kleine Irrlicht muss man einfach gern haben.

Das Finale war dann rund und überzeugend. Mir hat das Lesen wieder großen Spaß gemacht!

Fazit:

Ein rundum gelungener Abschluss einer tollen Reihe. Absolut empfehlenswert!

Veröffentlicht am 26.03.2025

fantasievoll und spannend

Inkbound – Metty Jones und das Schicksalstattoo
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Ein Schicksalstattoo, das das eigene Leben beeinflusst, das bekommt in dieser Geschichte jedes Kind an seinem 10. Geburtstag. Klar, dass Metty total neugierig ist, welches Tattoo ihres sein wird. Natürlich ...

Ein Schicksalstattoo, das das eigene Leben beeinflusst, das bekommt in dieser Geschichte jedes Kind an seinem 10. Geburtstag. Klar, dass Metty total neugierig ist, welches Tattoo ihres sein wird. Natürlich ist auch ein bisschen Angst dabei, keinen Glücksgriff zu machen. Doch, dass jeder entsetzt von ihrem Tattoo ist - so hat sich Metty ihr Leben mit dem Tattoo nicht vorgestellt. Leider will ihr auch keiner erklären, was das Tattoo genau bedeutet. Und so hat Metty ihre ganz eigene, schlimme Theorie. Also versucht sie, weiterzuleben wie vorher und die Zeichnung so gut es geht zu verstecken und zu vergessen. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Und dann ist ihr Vater plötzlich weg und Metty muss zu ihrer Tante ziehen. Das Mädchen versucht, alles über das Verschwinden ihres Vater herauszufinden, um ihn dann vielleicht auch retten zu können. Und plötzlich schwebt sie in großer Gefahr, denn hinter dem Verschwinden und auch hinter ihrem Tattoo steckt mehr, als Metty ahnt ....

Ich mag die Welt, in der magische Tinte und die Schicksalstattoos eine solch große Rolle spielen, sehr. Das macht die Geschichte gleich abwechslungsreich und fantasievoll. Durch den anschaulichen Schreibstil kann man sich das Ganze auch immer gut vorstellen.

Auch Metty ist mir sympathisch. Sie ist zielstrebig, lässt nicht locker, wenn ihr jemand wichtig ist und trotzt auch jeder Angst. Das kann aber auch anstrengend sein und so ist nicht jeder froh, wenn Metty in der Nähe ist. Auch die anderen Figuren sind gut getroffen.

Anfangs dauerte es ein bisschen, bis die Geschichte richtig los geht und man einen Überblick bekommt. Auch zwischendrin wird es ab und zu wieder ruhiger. Doch Richtung Ende nimmt die Spannung zu. Es wird rasant und gefährlich. Außerdem kann der Fortgang manches Mal überraschen, das ist gelungen.

Fazit:

Insgesamt eine fantasievolle und spannende Geschichte mit einer sympathischen Hauptfigur, die langsamer beginnt, aber dann bald Fahrt aufnimmt. Nachdem das Abenteuer noch nicht zu Ende ist, darf man sich auch auf eine Fortsetzung freuen.

Veröffentlicht am 25.03.2025

unterhaltsam und spannend

A City of Flames
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Naras Vater wurde bei einem Drachenangriff getötet. Seitdem möchte Nara eine Venatorin werden, die die Menschen vor Drachen und anderen magischen Kreaturen beschützt. Doch ihr großer Bruder verhindert ...

Naras Vater wurde bei einem Drachenangriff getötet. Seitdem möchte Nara eine Venatorin werden, die die Menschen vor Drachen und anderen magischen Kreaturen beschützt. Doch ihr großer Bruder verhindert dies. Also schlägt sie sich als Fallenstellerin durch, bis eines Tages wieder ein Drache das Dorf angreift. Nara beweist hier großen Mut, was auch den anwesenden Venatoren auffällt. Und so darf sie eine Ausbildung zur Venatorin beginnen. Doch bald merkt sie, dass ihre Vorstellungen nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Auch die magischen Kreaturen sind anders, als erwartet. Und so beginnt Naras größter Kampf: Sie muss die Wahrheit und so auch ihre wirkliche Bestimmung im Leben finden. Doch damit gerät sie in große Gefahr ....

Der Schreibstil ist anschaulich und lässt sich leicht lesen, auch wenn er sich ab und zu nicht ganz rund anfühlt.
Die Grundidee der Geschichte gefällt mir. Die magischen Kreaturen gelten als böse und somit als Gefahr für die Menschen. Die Venatoren sind dadurch diejenigen, die für das Gute kämpfen. Langsam hinterfragt Nara das Ganze und merkt, dass hier doch vieles anders ist, als es scheint. Dabei bleibt es immer spannend.

Die Geschichte wird aus Naras Sicht erzählt. Dass Nara sich nicht unterbuttern lässt und mutig ihren Weg geht, gefällt mir ebenfalls. Manchmal ist sie für mich aber zu wütend bzw. zu hart. Erst zum Ende zu findet sie hier ins Gleichgewicht. Die anderen Figuren finde ich auch interessant. Von manchen hätte ich aber gerne noch mehr erfahren.

Fazit:

Insgesamt ein unterhaltsames und spannendes Abenteuer mit einer taffen Hauptfigur, bei dem man neugierig auf die Fortsetzung ist.

Veröffentlicht am 24.03.2025

spannendes und kurzweiliges Abenteuer

Abenteuer-Express (Band 3) – Entdeckung im Safari Star
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Mit dem Zug auf Safari. Dass das abwechslungsreich und abenteuerlich werden kann, vermutet man gleich. Und damit liegt man total richtig. Man begleitet hier Henry und seinen Onkel Nat bei einer Safaritour ...

Mit dem Zug auf Safari. Dass das abwechslungsreich und abenteuerlich werden kann, vermutet man gleich. Und damit liegt man total richtig. Man begleitet hier Henry und seinen Onkel Nat bei einer Safaritour mit dem Safari Star. Nicht nur, dass es total interessant ist, was man nebenbei über Züge oder die Tierwelt Afrikas erfährt. Bald nimmt auch die Spannung zu, denn plötzlich lebt einer der Mitreisenden nicht mehr. Man rätselt selbst mit, ob es Unfall oder Mord ist, wer ein Motiv hätte oder was hinter allem stecken könnte. Henry will natürlich wissen, was passiert ist. Er ist ein total sympathischer Junge, den man gerne bei seinen Ermittlungen begleitet. Aber auch die anderen Passagiere sind gut getroffen. Sehr gelungen ist auch, dass man sich aufgrund des anschaulichen Schreibstils alles gut vorstellen kann. Aber auch die schwarz-weißen Zeichnungen tragen dazu bei, dass man immer ein Bild vor Augen hat.

Ich habe die Vorgängerbände bisher nicht gelesen. Doch Vorwissen ist hier nicht nötig, so dass der Einstieg in diese Geschichte trotzdem wunderbar gelingt. Man ist nach dem Lesen aber definitiv neugierig auf die anderen Abenteuer.

Fazit:

Toller, anschaulicher Schreibstil, dazu eine spannende und kurzweilige Geschichte, bei der man nebenbei auch noch etwas lernt. Außerdem finde ich die verschiedenen Personen total gelungen. Da mag man einige, allen voran natürlich Henry. So macht das Lesen Spaß!