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Veröffentlicht am 22.11.2021

College Romance

The Memories We Make
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So nachdem ich schon recht viel von "The Perfect First" von Maya Hughes gehört hatte, hab ich es auch endlich gelesen.
Auf der einen Seite haben wir Persephone (Seph von ihren Freunden genannt) die wohl ...

So nachdem ich schon recht viel von "The Perfect First" von Maya Hughes gehört hatte, hab ich es auch endlich gelesen.
Auf der einen Seite haben wir Persephone (Seph von ihren Freunden genannt) die wohl behütet zu Hause aufgewachsen und eine Art Genie ist. Durch viel Überredungskunst darf sie auf die Fulton University gehen, bevor es für sie nach Harvard zum Mathematik Studium (oder so) geht.
Auf der anderen Seite ist Reece der vielversprechende Football-Spieler der es sogar in die Profiliga schaffen kann.
So ungleich wie die beiden sind, treffen sie sich zufällig in einem Campus-Cafe, wo Seph gerade sich für ein Interview vorbereitet um den perfekten Kandidaten zu finden sie zu entjungfern. Und Reece platzt quasi zufällig in dieses Interview, weil er denkt es geht um PR-Vorbereitung für sein Team.
Tja und darauf hin kreuzen sich immer wieder ihre Wege. Der Jock zeigt dem Nerd wie das College-Leben so funktioniert und Seph lernt sich zu emanzipieren. Besonders auch ihrem Vater gegenüber, der schon ihren beruflichen Werdegang vorgeplant hat.
Generell hatte mir der ganze Zusammenhalt von Reece's Freunden gut gefallen, die ja auch alle in den nachfolgenden Bänden auch ihre Geschichte erzählen. Seph fand ich teilweise etwas zu naiv, aber wenn man ihre Herkunft betrachtet, dass sie kaum Kontakt zu anderen Kindern hatte, ist es schon wieder verständlich.
Humor war vorhanden und so die ein oder andere Situationskomik hat die Geschichte aufgelockert. Auch wenn ich fand, dass sie sich etwas gezogen hat. Der Schluss dagegen etwas zu abrubt. Ich hätte gern noch erfahren, was jetzt nun noch mit ihrem Vater passiert, nachdem sie ihm die Meinung gegeigt hat.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Ausgeflittert bevor es angefangen hat

Say yes - Perfekter wird‘s nicht
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"Say Yes - Perfekter wirds nicht" von Laura Jane Williams, war jetzt mein zweiter Roman von ihr, den ich gelesen habe.
Vom Klappentext her fand ich die Prämisse schon super spanned:
Braut am Altar vom ...

"Say Yes - Perfekter wirds nicht" von Laura Jane Williams, war jetzt mein zweiter Roman von ihr, den ich gelesen habe.
Vom Klappentext her fand ich die Prämisse schon super spanned:
Braut am Altar vom Bräutigam stehen gelassen, sie tritt die Hochzeitsreise dennoch an, mit einem alten Schulfreund und was passiert dann?
Annie steht an ihrem Hochzeitstag vor der Kirche, nur um von der Hochzeitsplanerin zu erfahren, dass ihr Zukünftiger beschlossen hat, die Hochzeit abzusagen. Der Schock steckt verständlicherweise tief und dass sie dann erst einmal in ein tiefes Loch fällt, ist mehr als normal. Tja und dann soll sie noch die Hochzeitsreise antreten, die ihre Schwiegereltern in Spe gebucht hatten, weil eine Stornierung nicht möglich ist. Kurzerhand fragt sie Patrick, einen Jungen den sie im Theaterkurs in den Sommerferien kannte, und zufällig im Fitness-Studio wieder getroffen hat, ob er sie nicht begleiten möchte.
Den erste Teil des Buches fand ich noch schön, wie die beiden ihre Reise nach Australien antreten, wie sie sich wieder kennen lernen, denn sie haben sich ja seit 20 Jahren (oder so) nicht gesehen, wie sie zusammen Australien erkunden. Super schön und hat Lust aufs Reisen gemacht.
Auch fand ich einige Aussagen vom Buch selber, wie Lebe für dich, achte nicht (so sehr) darauf was andere von dir denken, sehr schön.
Doch leider konnte mich das Buch zum Ende hin nicht so überzeugen. Zwischen Annie und Patrick fand ich jetzt nicht wirklich Anziehung vorhanden, was dann die Liebesgeschichte etwas schwierig gestaltet. Auch als sie wieder zu Hause waren, waren manche Entscheidungen von Annie dann doch grenzwertig am nachvollziehbaren. Auch konnte ich nicht wirklich eine Verbindung zu Annie aufbauen und sie zwischenzeitlich auch nur noch nervig fand.
Patrick fand ich in Ordnung, aber auch etwas blass. Vielleicht lag das daran, das die Geschichte nur aus Annies Sicht geschrieben war. .

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Veröffentlicht am 20.06.2021

Etwas flach

Our Second Chance
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Einige Bücher von Penelope Ward sind noch auf meinem zu lesen Stapel, so auch bis vor einem Monat "The Day he came back". Das Buch hatte ich zwar schon eine Weile, aber wie es immer so ist, man muss in ...

Einige Bücher von Penelope Ward sind noch auf meinem zu lesen Stapel, so auch bis vor einem Monat "The Day he came back". Das Buch hatte ich zwar schon eine Weile, aber wie es immer so ist, man muss in der richtigen Stimmung sein.
So auch hier, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich wirklich in der richtigen Stimmung war. Second-Chance Romances sind normalerweise wirklich was, was ich gern lese. Aber hier irgendwie konnten mich die Protagonisten Raven und Gavin nicht so sehr von ihren Gefühlen überzeugen.
Das Buch ist in zwei Teile geteilt, der erste Teil spielt in der Vergangenheit 10 Jahre früher, wo Gavin grad frisch aufs College geht, und Raven ihrer Mutter hilft, da diese im Haus von Gavins Eltern angestellt ist.
Natürlich fühlen sich die beiden irgendwie angezogen, besonders, da Gavins Mutter scheinbar Gavin den Umgang mit Raven verbietet, weil sie "unter seinem Stand ist". Somit bewegt sich der Leser quasi auf die Trennung zu, schließlich müssen die beiden sich ja mit einem Bäng trennen, damit sie in der Zukunft im zweiten Teil wieder zusammen kommen können.
Leider hatte ich oft aber das Gefühl, als wenn die Geschichte nur so dahinplätschert. Manchmal fand ich die Episoden die emotional sein sollten, dann doch etwas oberflächlich abgehandelt oder nur kurz gesagt, das jemand sich schlecht fühlt, aber weniger gezeigt.
Das Wiedersehen war ganz gut dargestellt, nur als dann noch Gavis Verlobt auftauchte, war es etwas zu viel des Guten. Irgendwie hat sie nicht wirklich was zur Geschichte beigetragen, außer halt für eventuellen Konflikt bzw. ein Hinderniss dargestellt, warum die beiden erstmal nicht zusammen sein können. Zum Glück kam es nicht dazu, das Gavin seine Verlobte mit Raven betrügt, ich glaube, das hätte das Fass zum Überlaufen gebracht.
Es war eine gute Geschichte, die auch einen gwissen Urlaubscharme entwickelt hat. Nur etwas flache Darstellung.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Eine Hochzeit mit Folgen

Kissing in the Rain
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"Kissing in the Rain" war mein erstes Buch von Kelly Moran. Da der Titel ein Einzelband ist, ohne jegliche Reihenzugehörigkeit konnte es ein guter Start werden.
Für Camryn der Protagonistin geht gleich ...

"Kissing in the Rain" war mein erstes Buch von Kelly Moran. Da der Titel ein Einzelband ist, ohne jegliche Reihenzugehörigkeit konnte es ein guter Start werden.
Für Camryn der Protagonistin geht gleich am Anfang so alles schief, was schief gehen kann. Job weg, Freund weg (da er sie betrogen hat) und zu allem Überfluss muss sie auch noch zur Hochzeit ihrer Schwester mit einem Freund auftauchen, damit sie nicht ganz als Versagerin vor ihrer (Groß-)Familie da steht.
Also wird kurzerhand ihr langjähriger Freund Troy verpflichtet ihren festen Freund zu spielen.
Was an sich wie eine tolle Freunde-zu-Liebenden Konstellation sich anhört, entpuppt sich sehr schnell leider als anstrengende, sich im Kreis drehende Geschichte, weil sich die Protagonisten nicht zuhören bzw. auch nicht hinhören.
Irgendwie wurde sich schon von Anfang an nicht nicht mit Camryn warm. Sie nimmt alles hin, was ihre Familie ihr entgegenschleudert und verkriecht sich lieber in ihren Kopf, wenn es Konflikte gibt, um irgendwelche chaotischen End-Zeit-Szenarien durchspielt, nur um sich der Realität nicht stellen zu müssen. Gut ihre Familie ist auch nicht ohne, immer bereit fiese Kritik oder Sticheleien in ihre Richtung abzufeuern.
Troy ist in Camryns Familie als Pflegekind aufgewachsen, somit kannt er schon die Familiendynamik und setzt sich das Ziel, Camryn zu zeigen, dass es sich lohnt aus sich raus zu gehen, verrrückte Dinge zu tun.
Einige dieser Szenen waren wirklich schön und romantisch und ab und zu konnte man es zwischen den beiden knistern spüren.
Aber leider, kaum haben sie sich einen Schritt angenähert, geht es in Camryns Kopf wieder ab und sie hinterfragt wieder alles und entfernt sich von Troy um 5 oder mehr Schritte. Dieses ständige Hin und Her war zum "aus der Haut fahren". Am liebsten hätte ich gern ins Buch gegriffen und Camryn so richtig durchgeschüttelt. Kaum sind die beiden mehr oder weniger bereit über ihre Gefühle zu reden, macht sie eine 180° Wendung und zieht sich zurück. Besonders schlimm fand ich dieses Verhalten im letzten Drittel des Buches. Aber ich bin dran geblieben, weil ich wissen wollte wie die große (kleine) Geste zum Schluss sein wird. Das war wieder schön gelöst.

Das Buch hatte ich als Hörbuch gehört. Es wurde von Christiane Marx gelesen. Auch wenn der Buch eigentlich aus zwei Sichten erzählt wurde, wurde alles von der Sprecherin im Gesamten vorgelesen, also ungekürzt. Die unterschiedlichen Charaktere, sei es Camryn oder Troy oder Camryns Familie waren sehr gut zu unterscheiden. Besonders hatte mir die Darstellung der kleinen Emily (Camryns dreijährige Nichte) gefallen, die war so niedlich.
Am Anfang war ich von den Kapitelübergängen etwas irritiert, da sie immer mit einer Art "Lebensweisheit" von Camryn starten, bis ich mitbekommen, dass es die eigentlichen Kapitel sind. Wahrscheinlich würde man es optisch im Buch/eBook besser sehen, aber nach eine Weile hatte ich mich daran gewöhnt und auch verstanden, was diese Lebensweisheiten zu bedeuten haben. Im gewissen Sinn haben sie auch zum Kapitelinhalt gepasst.

Abschließend kann ich sagen, das die Geschichte sich grundsätzlich gut angehört hat, nur das mir die Verhaltensweisen der Charaktere dann doch etwas zu anstrengend waren.


Vielen Dank an den Argon Verlag, den Kyss-Verlag und NetGalley für das zur Verfügungstellen des Hörbuches als Rezensionsexemplars.

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Veröffentlicht am 02.05.2021

nicht wirklich eine Rom-Com

Du kannst kein Zufall sein
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Irgendwie hatte ich von dem englischen Buch gehört, bevor es überhaupt in Deutschland erschienen war. Daher war ich auch schon sehr neugierig drauf, da der Klappentext schon sehr vielversprechend geklungen ...

Irgendwie hatte ich von dem englischen Buch gehört, bevor es überhaupt in Deutschland erschienen war. Daher war ich auch schon sehr neugierig drauf, da der Klappentext schon sehr vielversprechend geklungen hat.
Angepriesen wird das Buch ja als "Rom-Com", also einer "romantic comedy", einer romantischen Komödie. Nur leider konnte ich von der Komödie nicht so wirklich viel entdecken. Gut das romantische war auch eher sehr dezent verteilt. Ich kann mir schon vorstellen, dass es einige Stellen gab, die eventuell humorvoll gemeint waren, aber zumindestens meinen Sinn für Humor haben sie leider nicht so getroffen.
Josh hat sich irgendwie die ganze Zeit wie ein eingeschnapter Jugendlicher verhalten, als wie jemand der ca. 27 Jahre alt sein sollte. Irgendwie konnte ich auch nicht wirklich eine Bindung zu ihm aufbauen, oder wenigstens Sympathie ihm abgewinnen.
Auch ging es in dem Buch "Du kannst kein Zufall sein" dann doch eher um die Reise von Josh selbst und seinem Weg zur Selbsterkenntnis, denn um die Liebe. Klar die findet er doch irgendwie zum Schluss, aber irgendwie hat sich das auch eher als Nebensache angefühlt.

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