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Veröffentlicht am 18.05.2021

Tod im Internat

Die Richterin und das Ritual des Todes
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Das Ritual des Todes ist der vierte Teil rund um die Richterin Mathilde in Südfrankreich. Diese Mal geht es um den Tod einer Schülerin in einem Eliteinternat. Zunächst sieht es nach einem tragischen Unfall ...

Das Ritual des Todes ist der vierte Teil rund um die Richterin Mathilde in Südfrankreich. Diese Mal geht es um den Tod einer Schülerin in einem Eliteinternat. Zunächst sieht es nach einem tragischen Unfall aus, doch bald ist klar es war Mord. Als kurze Zeit später auch ein Lehrer umkommt stellt sich die Frage, was geht in dem Internat vor sich?
Der Kriminalfall ist gewohnt spannend geschrieben. Der Leser ist hautnah an den Ermittlungen beteiligt und ich habe während des Lesens immer wieder neue Theorien aufgestellt. So stelle ich mir einen guten Krimi auch vor. Der Spannungsbogen war perfekt aufgebaut und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.

Da es mittlerweile der vierte Teil ist, hat habe ich die Charaktere schon gut kennengelernt und ich war gespannt wie ihre Geschichten weitergehen. Neben dem Mord geht es in Liliane Fontaines Romanen auch immer um das Private Leben der Ermittler und der Leser lernt Südfrankreich und seine Küche kennen. Mir gefallen diese kleinen Verschnaufpausen sehr gut. Aber auch die Charaktere die speziell für diese Geschichte dazugekommen waren sehr gut beschrieben und dadurch lebensecht.

Ein Krimi ganz nach meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 18.05.2021

Emmy ist einfach Klasse

Sturmvögel
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Ich habe lange kein Buch mehr mit einer so erfrischenden Hauptperson gelesen. Emmy ist einfach Klasse. Schon nach den ersten Sätzen hatte ich sie ins Herz geschlossen.
Wie schon erwähnt geht es um Emmy. ...

Ich habe lange kein Buch mehr mit einer so erfrischenden Hauptperson gelesen. Emmy ist einfach Klasse. Schon nach den ersten Sätzen hatte ich sie ins Herz geschlossen.
Wie schon erwähnt geht es um Emmy. Der Roman beginnt 1994 da ist Emmy 86 Jahre alt und lebt ihr Leben, so wie es ihr gefällt. Im Laufe der Geschichte lernen wir ihre Kinder Hilde, Tessa und Otto kennen, die alle so ihre Eigensarten haben. Emmys Geschichte wird in Rückblicken erzählt. Sie beginnt in ihrer Kindheit auf einer kleinen Nordseeinsel und führt dann über das Berlin der zwanziger Jahre bis ins Jahr 1994.
Emmy ist Klasse. Sie nimmt nie ein Blatt vor den Mund und bleibt vor allem immer sie selbst. Sie kämpft für die Menschen die die liebt und gibt niemals auf. Ihr Humor ist großartig.

Ich habe dieses Buch in einem Zug gelesen, so sehr hat mich die Geschichte begeistert. Mir hat es gut gefallen, das es immer wieder Sprünge zwischen den Zeilen gab. So war man im Jahr 1914 und danach wieder in den neunziger Jahren. Ich fand es sehr gut aufeinander abgestimmt.

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Veröffentlicht am 13.05.2021

Bildgewaltige Reise in die Zeit der Reformation

Das Ketzerdorf - Der Aufstieg des Inquisitors
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Ein Dorf in dem die Menschen ihrem Glauben nachgehen. Eine Frau die dem Elend und der Gewalt entkommt und ein neues Leben beginnt, ein katholischer Student der sich verliebt und ein Mann der von seinem ...

Ein Dorf in dem die Menschen ihrem Glauben nachgehen. Eine Frau die dem Elend und der Gewalt entkommt und ein neues Leben beginnt, ein katholischer Student der sich verliebt und ein Mann der von seinem Glauben besessen ist und zum Inquisitor wird. Das sind die Zutaten für diesen spannenden und bildgewaltige Roman. Er führt uns nach Leeder in Oberbayern, nach Bologna, Venedig und nach Rom. Es ist die Zeit der Reformation,, aber in Rom herrschen noch immer die Päpste.
Anhand der Geschichte von den verschiedensten Personen wird die Geschichte der Zeit spannend wiedergegeben. Es gibt Einblicke in das Leben der Reformierten und in den Alltag der Studenten in Bologna. Wir blicken hinter die Kulissen der katholischen Kirche, wo es gar nicht so keusch zugeht, wie diese es gerne dastellen. Und wir erleben wie aus einem unerwünschten Kind ein Inquisitor wird.
Der Roman ist spannend geschrieben, die Perspektive wechselt immer wieder in kurzen Kapiteln, trotzdem hätte ich nie das Gefühl das es zu schnell ging. Sehr gut gefallen haben mir die vielen Fussnoten zu den lateinischen Begriffen, allerdings hätte ich mir diese auch bei manchem bayrischen Dialog gewünscht. Die Charaktere waren bildlich beschrieben und machten das Buch zu einem echten Lesegenuss.

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Veröffentlicht am 13.05.2021

Leben mit dem Meer

Die Walfängerin von Borkum
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In diesem Roman nimmt die Autorin und mit auf die Nordseeinsel Borkum in das Jahr 1693. Das Leben dort ist hart und wird vom Meer bestimmt. Es ist die Zeit in der der Walfang populär wird und immer mehr ...

In diesem Roman nimmt die Autorin und mit auf die Nordseeinsel Borkum in das Jahr 1693. Das Leben dort ist hart und wird vom Meer bestimmt. Es ist die Zeit in der der Walfang populär wird und immer mehr Männer auf den Schiffen der Walfänger anheuern. Einer von ihnen ist Joris, der seine Verlobte Fenja auf der Insel zurück lässt. Fenja ist die Hauptfigur der Geschichte. Sie sorgt sich nach dem Tod der Mutter, um Schwester und Vater und hängt nun auch noch um Joris. Dann ist da auch noch Joris Bruder, der mehr für Fenja empfindet als er sollte.

Zu Beginn der Geschichte hat mir Fenja sehr gut gefallen. Sie war für ihre Familie da und hat immer versucht ihre Schwester zu beschützen. Leider hat sie im Laufe der Geschichte einige Entscheidungen getroffen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte.
Der Roman ist sehr gut geschrieben, die Figuren und vor allem die Insel Borkum sind sehr bildhaft beschrieben. Die Insel ist vor meinem inneren Auge erschienen und ich hatte oft den Geruch des Meeres in der Nase.Es gibt großartige Nebencharaktere, wie die Bäckers Merle, die die Geschichte bereichern.

Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen während Joris auf dem Schiff war. Die Einblicke in die mir unbekannte Welt des Walfänger waren sehr interessant. Es muss ein sehr hartes Leben gewesen sein.

Leider fand ich das der Roman zum Ende hin nachgelassen hat. Es gab ein paar kleine Unstimmigkeit und einiges ging mir etwas zu schnell. Vielleicht bin ich auch einfach mit etwas falschen Erwartungen an die Geschichte herangegangen.

Trotzdem haben wir hier einen schönen historischen Roman vor uns, der besonders bei Freunden des Nordens seine Liebhaber finden wird.

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Veröffentlicht am 13.05.2021

Einfach nur spannend

Imperator
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Meisterhafte Spannung bis zur letzten Seite.
Kai Ist einfach ein Meister seines Faches und auch Lisanne Sunbiorg gelingt es wunderbar diesen Roman zu einem einmaligen Erlebnis zu machen.
Es geht um die ...

Meisterhafte Spannung bis zur letzten Seite.
Kai Ist einfach ein Meister seines Faches und auch Lisanne Sunbiorg gelingt es wunderbar diesen Roman zu einem einmaligen Erlebnis zu machen.
Es geht um die junge Anna, die nach dem brutalen Mord an ihrer Mutter nach Rom reist, um zu erfahren, was wirklich geschah. Zwar sitzt ihr Vater für den Mord im Gefängnis, aber war er es wirklich?

Der Roman spielt in den sechziger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts. Er führt uns in die Welt des Films und der Reichen. Aber vor allem zu dunklen Geheimnissen und finsteren Gestalten. Immer wieder lässt einem das Gelesen Erstaunen und auch erschauern. Es ist fantastisch, wie sich die verschiedenen Personen, ob nun Comtesse, Paparazzi oder Detektiv in die Geschichte einfügen. Annas Suche nach der Wahrheit lässt einen nicht los und es ist schwer das Buch zur Seite zu legen, da man unbedingt wissen will, wie es weiter geht.

Unbedingt lesen.

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