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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2020

Schön gemacht...

Mentira 1: Stadt der Lügen
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Ich hatte schon einmal davon gehört, dass es Mentira gibt, aber nie zugegriffen. Nun kam erneut meine Chance und ich kam nicht dran vorbei.

Die Autorin schreibt angenehm flüssig und verstejtes, einen ...

Ich hatte schon einmal davon gehört, dass es Mentira gibt, aber nie zugegriffen. Nun kam erneut meine Chance und ich kam nicht dran vorbei.

Die Autorin schreibt angenehm flüssig und verstejtes, einen als Leser in die Story zu ziehen. Toll fand ich, dass wir es im Buch mit unserer Welt nach einer Katastrophe zu tun haben. Hatte ich so nicht erwartet. Das Setting war wirklich toll gemacht. Vor allem die Stadt der Schatten.

Von der Erzählperspektive wechseln wir zwischen Jaron, Melia und Kilian, was wirklich gut gemacht war.

Melia wächst in einer Schwesternschaft in Mentira auf. Die Bevölkerung ist durch die Bank weg weiblich und es gilt die eiserne Regel, dass nicht gelogen werden darf. Während des Lesens wurde mir recht schnell klar, dass Melia nicht wirklich in diese Stadt und in die Schwesternschaft passt. Sie hat nur eine Freundin und hält nicht allzuviel von den Regeln der Schwesternschaft. Sombra, eine Stadt nicht weit von Mentira entfernt, spricht sie da schon eher an und weckt ihr Interesse. Es gibt dort keine Regeln. Allerdings stellt sich die Frage, ob dies jetzt tatsächlich eine Verbesserung zu Melias bisherigen Leben darstellt. Nur gut, dass die junge Frau das selbst herausfinden kann, denn sie hat eine Mission und diese führt sie in die so genannte Stadt der Schatten.

Was die Charaktere angeht, fand ich diese okay. Stellenweise etwas anstrengend, aber definitiv interessant und, ganz wichtig, mit Ecken und Kanten. Trotzdem sprang der Funke nicht so ganz über. Melia war mir manchmal einfach zu naiv und impulsiv. Manche ihrer Handlungen waren für mich halt nicht so wirklich nachvollziehbar. Noch dazu verfällt ihr so ziemlich jeder junge Mann, der mit ihr zu tun hat und sie springt immer auch etwas darauf an. Muss man mögen. Meins war es leider nicht. Aber das bedeutet ja auch, es gibt da noch Entwicklungspotential in der Fortsetzung und ich bin gespannt, ob dieses ausgeschöpft wird und von wem.

Fazit

Die Geschichte kann durchaus durch Spannung und überraschende Wendungen punkten, bekommt aber Abzüge für die stellenweise anstrengenden Charaktere. Allen voran Melia. Dafür ist das Setting mega und auch das düstere hat mich absolut angesprochen. Im Großen und Gsbzen läuft "Mentira #1- Stadt der Lügen" für mich unter "Solider Auftakt" und bekommt 4 Sterne. Die Fortsetzung wartet schon und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Trotz meiner Kritikpunkte.

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Gut gemacht

Priest of Bones
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Irgendwie haben mich sowohl Titel als auch Cover ziemlich neugierig gemacht, weshalb ich an diesem Buch nicht vorbei kam. Ich stehe ab und zu auf solche Stories, die Krieg, Kämpfe und eine gewisse Brutalität ...

Irgendwie haben mich sowohl Titel als auch Cover ziemlich neugierig gemacht, weshalb ich an diesem Buch nicht vorbei kam. Ich stehe ab und zu auf solche Stories, die Krieg, Kämpfe und eine gewisse Brutalität versprechen und war gespannt, ob Priest of Bones, das auch würde halten können.

Vom Schreisbstil her muss ich sagen, dass es flüssig zu lesen war und ich echt fix über die Seiten geflogen bin. Das ging wesentlich schneller als erwartet, was natürlich auch an der Handlung liegt, die von Tomas Piety höchst persönlich erzählt wird.

Tomas ist Soldat und aus dem Krieg zurück. Dank seines Hauptmann ist er Priester und nimmt seinen Männern auch die Beichte ab. Er war in der Hölle und sowohl er, als auch seine Mitstreiter sind noch immer schockiert von dem, was in Abingon erlebt haben. Nun ist er jedenfalls wieder zurück in seiner Heimatstadt Ellinburg und stellt fest, dass seine alten Geschäfte brach liegen. Seine "Betrauten" sind fort bzw. tot und seine Tante im Kloster. Dazu kommt, dass andere Gangs sich in der Stadt breit gemacht und sie sich einverleibt haben. Für Tomas gilt es jetzt, seine Tante zu finden, die Geschäfte wieder zurück zu erobern und wieder aufzubauen. An seiner Seite sein Bruder Jochan, der nicht ganz rund läuft im Hirn, ein Handvoll ehemaliger Soldaten und seine rechte Hand Bloody Anne. Leichtes Spiel für die kampferprobte Meute, sollte man meinen, aber bald stellt er fest, dass es um mehr geht und dass es manchmal besser ist, sich mit dem kleineren Übel anzufreunden, um gegen das größere in den "Krieg" zu ziehen.

Mit Tomas hat dieses Buch einen starken Charakter. Einen Mann den das Soldatenleben geprägt hat und der absolut nicht vor dem Einsatz von Gewalt zurück schreckt. Er macht sich selbst auch die Hände schmutzig. Doch scheint er nicht das selbe schwere Kriegstrauma erlitten zu haben, wie seine Kameraden. Um diese will sich Tomas nun kümmern. Als "Angestellte" in seinen "Gangsterimperium" will er nicht nur ihnen helfen, sondern auch den Bewohnern von Ellinburg. Tomas handelt eher kühl und natürlich auch berechnend. Er ist immer darauf bedacht, sein Gesicht zu wahren. Ich hatte keinen richtigen Draht zu ihm, was sich dann aber wandelte als man hinter seine Fassade schauen konnte. Er hat durchaus sein eigenes hartes Päckchen aus seiner Vergangenheit zu schleppen.

Fazit

Für mich ein guter Start in eine Trilogie mit solider Story und Charakteren, die sich sehen lassen können. Gewalttätig und spannend, trifft es ganz gut und sorgt damit dafür, dass die ystiry nach meinem Gecshack war. Tomas war ein ordentlicher Charakter, aber gerade Bloody Anne, mochte ich richtig gern und die Rolle die ihr an Tomas Seite zu Teil wurde. Ein Blick in Annes Kopf allerdings wäre richtig cool gewesen. Bei ihren wäre ich in so manchen Momenten gern "live" dabei gewesen. Alles in Allem eine runde Sache, bei der der Funke nur nicht zu 100% übergesprungen ist. Trotzdem werd ich an der Reihe dran bleiben, denn Spaß gemacht hat mir das Lesen trotzdem. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 22.02.2020

Tolles Leseerlebnis...

Beastmode 1: Es beginnt
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Wie könnte man bei diesem Cover nein sagen? Es sieht so hammermäßig genial aus und macht absolut neugierig auf die Story. Es glänzt, es spricht an und schrie nach mir.

Beastmode ist das erste Buch des ...

Wie könnte man bei diesem Cover nein sagen? Es sieht so hammermäßig genial aus und macht absolut neugierig auf die Story. Es glänzt, es spricht an und schrie nach mir.

Beastmode ist das erste Buch des Autors für mich und er konnte mich wirklich mit seinem flüssigen Schreibstil begeistern. Aus den Perspektiven der 5 Jugendlichen bringt er diese wirklich gute Story rüber, die ich so noch nicht gelesen habe. Positiv an den wechselnden Perspektiven ist absolut, dass man als Leser somit immer mittendrin statt nur dabei ist. Ich steh drauf und fand das auch hier wieder gut gemacht, um die Situationen aus anderen Blickwinkeln zu sehen.

Zur Geschichte lässt sich sagen, dass hier 5 ziemlich unterschiedliche Jugendliche zusammengewürfelt wurden. Alle habe mehr oder minder starke Fähigkeiten und man könnte sie somit fast als eine Art Superhelden bezeichnen. Genau dafür werden sie auch eingesetzt. Sie sollen ein Energiefeld betreten, in dem Alles verschwindet, und es zerstören. Klingt gar nicht soooo kompliziert, nur weiß keiner, wo einen dieses Energiefeld hin katapultiert und was einen dort erwartet. Bisher ist nämlich noch niemand zurück gekehrt. Die letzte Option sind jetzt die Jugendlichen. Wenn sie ebenfalls scheitern, soll es eine Atombombe richten. Dieses Szenario möchte allerdings keiner erleben.

Zu den Charakteren lässt sich sagen, dass sie absolut besonders sind. Wir haben es mit einer fünftausend Jahre alten Göttin, einem zweihundert Jahre alten Dämon, einem tätowierten Jungen der die Zeit anhalten kann, einem Mädchen, halb Mensch, halb Maschine und einem praktisch unsterblichen Nerd zu tun. Oder auch, mit Amanda, Damon, Wilbur, Jenny und Malcom.

Ich fand die Charaktere toll gezeichnet, wenn auch etwas blass. Ich konnte mich nicht so recht in sie hineinversetzen und das trotz persönlicher Erzählperspektiven. Da hat mir irgendwie etwas mehr Tiefe gefehlt. An sich sind die unterschiedlichen Charaktere aber recht interessant und auch sympathisch. Außer Amanda. Die fand ich stellenweise einfach nur anstrengend mit ihrer ürbellaunigen und rechthaberischen Art. Es legte sich gegen Ende etwas, aber überwiegend war sie einfach nur nervig. Bei den anderen war das zim Glück nicht so und ich hab mich gefreut, dass sich der nerdige Malcom während der Story auch gemausert hat.

Fazit

Der Autor hat hier ein für mich besonderes Buch geschaffen, das im Großen und Ganzen super geworden ist. Die besonderen Fähigkeiten der doch eher außergewöhnlichen Charaktere, die auf Weltrettung machen, war ein spannendes Leseerlebnis. Es vielseitig und hatte die ein oder andere Überraschung parat. Dazu kommt eine wirklich tolle Story, deren etwas blasse Charaktere als Einziges nicht so ganz punkten können. Daher 4 Sterne und viel innere Spannung auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 20.02.2020

Mega genial...

Der Garten der schwarzen Lilien
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Da der Erste Teil der Reihe einfach nur ein Highlight war, hab ich ich natürlich diebisch auf die Fortsetzung gefreut. Ich war gespannt, ob mich wieder ein einfach mega geniales und düsteres Leseerlebnis ...

Da der Erste Teil der Reihe einfach nur ein Highlight war, hab ich ich natürlich diebisch auf die Fortsetzung gefreut. Ich war gespannt, ob mich wieder ein einfach mega geniales und düsteres Leseerlebnis erwarten würde. Ich verrate schon mal, dass meine Erwartung übertroffen wurden.

Die Autorin zieht einen wieder in die Geschichte und versteht es den Leser ans Geschehen zu fesseln. Der Storyverlauf ist einfach mal wieder wahnsinnig spannend, aber auch anspruchsvoll. Gerade mit den französischen Sätzen steht man immer mal kurz auf der Leitung, kommt aber im nächsten Satz trotzdem schon wieder mit. Es verleiht der Story noch dazu einen tollen Charme. Neben all den Untoten, fliegenden Gliedmaßen und der actionreichen Handlung ist das etwas, was sich, bis auf merde, etwas "feiner" anfühlt.

In "Der Garten der schwarzen Lilien" geht es hauptsächlich um Nifs Rückgrat. Zusammen mit Mirage und Zejn machen wir uns daran es in deren Besitz zu bringen. Dabei erleben wir viele spannende, aber auch düstere und eklige Szenen, die aber zum großen Ganzen absolut passen. Normal funktioniert in der Handlung nicht unbedingt und genau das, hat mich so dermaßen begeistert. Es ist spannend den beiden Charakteren zu folgen und Schauplätze anzutreffen die es in sich haben. Dazu schafft es die Autorin die düstere Atmosphäre rüber zu bringen und sich so ziemlich Alles bildlich vorzustellen. Nicht immer gut für den Magen, aber was soll's.

Neben Action geht es aber auch stellenweise etwas ruhiger zu. Wir erfahren mehr über Zejn und Mirage, aber auch andere Hintergründe kommen ans Licht. Es gibt viele Gefahren und Kämpfe zwischen Gardisten, Alchemisten, Dieben, Hehlern, Spionen und Untoten. Was zu einem absolut beeindruckenden Endkampf führt. Leider aber auch zu einem für mich schwer zu verschmerzenden Verlust. Wie kann man nur?

Auch Zejn und Mirage können wieder voll überzeugen. Witzigerweise brauchen sie sich dieses Mal aber und müssen miteinander arbeiten, um am Ende erfolgreich zu sein. Die beiden zusammen bringen mich immer zum Lachen und sind mir nur noch weiter ans Herz gewachsen. Jeder auf seine eigene verschrobene Weise.

 
Fazit

Wenn eine Fortsetzung einfach mal, den schon mega genialen Auftakt toppt. Klingt komisch? Ist aber in diesem Fall so. Wer glaubt, dass "Das Schwert der Totengöttin" sich nicht überbieten lassen würde, sollte dringend zu diesem Meisterwerk düsterer Fantasykunst greifen. AlterVerwalter war das genial und stelleneier eklig. Aber die meiste Zeit genial. Mega Handlung und absolutes Mitfiebern mit dem Charakteren. Spannungsgeladen, düster und actionreich jagt man durch das Abenteuer um Nifs Rückgrat zu "retten" bzw. aus den falschen Händen zu holen. Ich kann nur sagen: Greift zu und folgt der Verlockung dieser vielversprechenden Reihe. Sie kann bisher definitiv halten, was sie verspricht. Ich bin auf das Finale gespannt und schiebe auch Teil 2 von Black Alchemy in die Riege HIGHLIGHT. 5 funkelnde und explodierende Sterne

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Schön gemacht...

Chasing Darkness. Das Herz eines Dämons
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Außer einigen Empfehlungen, hat mich an diesem Buch der Klappentext absolut angesprochen. Dämonejägerin und Halbdämon haben dafür gesorgt,dass ich zum Buch gegriffen habe. Es klang spannend, denn eine ...

Außer einigen Empfehlungen, hat mich an diesem Buch der Klappentext absolut angesprochen. Dämonejägerin und Halbdämon haben dafür gesorgt,dass ich zum Buch gegriffen habe. Es klang spannend, denn eine Heirat zwischen verfeindeten Lagern versprach interessant zu werden.

Mit ihrem leichten, hunorvollen und flüssigen Schreibstil konnte mich die Autorin absolut in ihren Bann ziehen. Sie schafft es die Story so zu erzählen, das man viel zu lachen hat und sich herrlich der Story hingeben kann. Die Idee ist nicht allzu neu, aber, wie ich finde, toll umgesetzt. Auch die wechselnden Perspektiven waren toll gemacht und sorgten für ein enges Miteinander mit dem Charakteren.

Alana wird in ihrer Eigenschaft als beste Dämonenjägerin ihrer Zunft vom König persönlich beauftragt, etwas zu beschaffen. Natürlich gelingt ihr das, allerdings trifft sie auf ihrer Mission auf einen Dämon. Auch er hat einen Auftrag, allerdings kommt die junge Frau ihm in die Quere. Kurz darauf begegnen sich die Beiden im Thronsaal des Königs wieder und plötzlich steht eine Hochzeit an. Alana soll eben jenen Dämonen heiraten, den sie während ihres Auftrags angetroffen hat. Darius. Au h er ist wenig begeistert davon, ins verfeindete Lager einzuheiraten. Zum Glück gibt es einen Ausweg. Eine Mission, die die jungen Leute vor der gemeinsamen Ehe bewahren könnte. Es wird alles Andere als ein Spaziergang und vielleicht sieht die Welt hinterher anders aus. Nicht mehr Schwarze oder Weiß, sondern in Graustufen.

Auch wenn gerade der Weg von Darius und Alana etwas vorhersehbar ist, wartet die Autorin mit einigen Überraschungen auf. Es bleibt durchweg spannend und man kann auch mitfiebern.

Die Charaktere sind toll gestaltet und laden dazu ein, mit ihnen auf dieses Abenteuer zu gehen und sich gemeinsam den Gefahren zu stellen.

Alana ist eine starke Jägerin und gewohnt, dass Dämonen üble Bestien sind und gefährlich für jeden. Sie ist für ihre Jagderfolge bekannt und hoch angesehen bei den Jägern. Ich mochte ihre ganze Art einfach, auch wenn sie nur schwarz und weiß gesehen hat. Sie kämpft bis aufs Äußerste und will die schützen, die ihr am Herzen liegen.

Darius ist ein Halbdämon und hat es damit ziemlich schwer. Weder Dämonen noch Menschen akzeptieren ihn und ein paar seiner Familienmitglieder verachten ihn, als ob er etwas dafür könnte, wer er ist. Allerdings hat er sich nie unterkriegen lassen, was mir sehr gut gefallen hat. Außerdem traut er sich auch mal sich durchzusetzen.


Fazit

"Chasing Darkness" ist für mich das erste Buch von B.E. Pfeiffer, aber bestimmt nicht das letzte. Denn es hat mir richtig toll gefallen. Auch das Zusammenspiel von Menschen, Hexen, Dämonen und Jägern hat mich fasziniert. Trotz vorhersehbarer Liebesgeschichte, können Spannung und unerwartete Wendung für ein tolles Leseerlebnis sorgen. Ich bin begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen. 5 Sterne

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