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Veröffentlicht am 01.11.2021

Eine wundervolle Fortführung des ersten Bandes

Die Silbermeer-Saga (Band 2) - Die Fließende Karte
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Klappentext
„»Manche von uns müssen durch die Angst gehen,
um zu werden, wer sie sind.«

Hoch oben im nördlichen Teermeer vermutet Edda ihren kleinen Bruder Tobin, der vom Krähenkönig entführt worden ist. ...

Klappentext
„»Manche von uns müssen durch die Angst gehen,
um zu werden, wer sie sind.«

Hoch oben im nördlichen Teermeer vermutet Edda ihren kleinen Bruder Tobin, der vom Krähenkönig entführt worden ist. Um ihn zu finden, braucht sie ein Schiff. Und die Fließende Karte. Denn die Lage der Inseln in der Silbersee verändert sich ständig und die Reise in den Norden ist weit und gefährlich.
Edda findet heraus, dass die kostbare Karte beim Volk der Irsu auf den Regen-Inseln aufbewahrt wird. Voller Hoffnung bricht sie dorthin auf. Und findet in Pantemin einen Gefährten, der sie fasziniert – und gleichzeitig von ihrem Jugendfreund Teofin entfremdet.“

Gestaltung
Die Hintergrundfarbe des zweiten Bandes ist immer noch in einem Blauton gehalten, jedoch ist dieser etwas heller als der des ersten Bandes. Überzogen wird der Farbton von silbrig glänzenden Wellen, die an alte Karten erinnern und die den Reihentitel schön visualisieren. In der oberen Mitte ist ein Kreis zu sehen, welcher eine im Meer liegende Stadt zeigt. Über diesen Kreis springt ein silberner Schwertfisch.

Meine Meinung
Nach dem ersten Band der „Silbermeer-Saga“ war ich neugierig, wie es mit Edda weitergehen würde. Sie sucht ihren Bruder Tobin und braucht ein Schiff sowie die Fließende Karte, um ihn zu finden. Sie hört, dass sich diese Karte bei den Irsu befinden soll und reist dorthin. So trifft sie schließlich Pantemin und findet in ihm einen neuen Gefährten. Allerdings sorgt ihre Verbundenheit zu ihm auch dafür, dass sie sich von ihrem Freund Teofin entfernt…

Froh war ich darüber, dass zu Beginn von „Die Fließende Karte“ immer wieder Rückblenden und Erinnerungen der Geschehnisse des ersten Bandes eingeworfen wurden, wodurch ich mich leichter erinnern und in die Fortsetzung einfinden konnte. Die Handlung geht in diesem Band genauso komplex weiter, da Edda neue Personen trifft, andere Gegenden bereist und dabei auch viel über sich selbst lernt. Ihr Ziel, ihren Bruder zu retten, rückt da manchmal etwas in den Hintergrund, was aber nicht schlimm ist, da die Handlung so gestaltet ist, dass es trotzdem ein Vorankommen gibt.

Mit gut 600 Seiten ist das Buch ganz schön dick, aber keineswegs langweilig. Natürlich gibt es zwischendrin ruhigere Passagen, aber sie passen gut ins Gesamtbild. Besonders begeistert hat mich dieser Band aber deswegen, weil er so richtig Fahrt aufnimmt. Ich fieberte bei Eddas Reise mit und hoffte stets, dass sie ihren Weg fortsetzen können würde. Es gab nämlich auch einige Dramatik, die mir teilweise das Blut in den Adern gefrieren lies und die mich mit rasendem Herzen zurückgelassen hat. Es gibt einige Schwierigkeiten und Gefahren, die Edda im Weg stehen und durch die die Geschichte unglaublich spannend wird.

Vor allem zwischenmenschlich geht es in diesem Band auch richtig rund, denn mit dem neuen Wegbegleiter Pantemin kommt Unruhe in die Gruppe und dies führt zu Spannungen zwischen Edda und ihrem Freund Teofin. Zudem muss die Gruppe auch den Verlust eines Wegbegleiters verkraften. Auch Edda entwickelt sich weiter, da sie mehr über sich selber erfährt, was ich persönlich sehr spannend fand, da es hier einige Enthüllungen gibt, die überraschen und fesseln.

Außerdem mag ich es, dass ich beim Lesen trotz dessen dass es so viele Schauplätze und Figuren gibt, immer das Gefühl habe, gut durchzufinden. Das liegt unter anderem daran, dass die Autorin eine Klarheit und Strukturiertheit in ihre Welt und die Handlung gebracht hat, die es mir ermöglicht, mich schnell zu orientieren und einen guten Überblick zu behalten. Die Welt ist so aufgebaut, dass man sich ihre Grundzüge gut merken kann und man gleichzeitig in ihr abtauchen kann, ohne sich darin zu verlieren.

Fazit
Mit „Die Fließende Karte“ geht es spannend weiter in der „Silbermeer-Saga“. Die Fortsetzung nimmt richtig Fahrt auf und überzeugt mit einer Handlung, die voller Hürden und Gefahren, aber auch überraschender Enthüllungen ist. Auch bei den Figuren tut sich hier einiges, was ich richtig fesselnd fand, denn es gibt einige Wendungen und Überraschungen. Obwohl das Buch dick ist und es eine Vielzahl an Orten und Personen gibt, findet man sich sehr gut zurecht und taucht so tief in die Geschichte ein, dass es rasend schnell wegliest.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Silbermeer-Saga - Der König der Krähen
2. Die Silbermeer-Saga - Die Fließende Karte
3. ???

Veröffentlicht am 11.10.2021

Eine gelungene Mischung aus neu und bekannt

Disney. Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)
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Klappentext
„Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern muss Prinzessin Elsa sich schneller in ihre Rolle als Königin von Arendelle fügen als gedacht. Und auf magische Weise gehen damit lang verschüttete Erinnerungen ...


Klappentext
„Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern muss Prinzessin Elsa sich schneller in ihre Rolle als Königin von Arendelle fügen als gedacht. Und auf magische Weise gehen damit lang verschüttete Erinnerungen einher. Erinnerungen an ein ihr bekannt erscheinendes Mädchen. Wer ist dieses Mädchen, das ihr so schmerzhaft und innig vertraut vorkommt? Elsa macht sich auf die Suche nach ihr und beginnt eine gefährliche Reise, um einen schrecklichen Fluch zu lösen – und um zu finden, was ihr seit Jahren fehlt.“

Gestaltung
Passend zur Twisted Tales Reihe ist das Cover mit Schattenumrissen der beiden Hauptfiguren und eines Tannenwaldes versehen. In den schwarzen Schatten erkennt man in weiß die Umrisse eines Schlosses, was gut passt, da Elsas Magie Eismagie ist. Auch die blaue Schneeflocke am unteren Bildrand sowie die kleinen gepunkteten Schnörkel von Elsas Hand passen gut dazu.

Meine Meinung
Da ich die ersten beiden „Twisted Tales“-Bände gerne mochte und mir die Idee von verdrehten Märchen gut gefällt, wollte ich unbedingt auch die Geschichte von Elsa und Anna lesen. „Elsas Suche“ befasst sich mit Elsas Rolle als Königin von Arendelle. Doch Elsa hat seit Jahren das Gefühl, dass ihr etwas fehlt. Als dann Erinnerungen an ein ihr vertraut vorkommendes Mädchen aufkommen, begibt Elsa sich auf die Suche und stößt dabei auch auf einen alten Fluch…

Ich kenne die beiden Filme von „Die Eiskönigin“ und mochte diese gerne. Cool fand ich, dass nun „Elsas Suche“ damit beginnt, dass die beiden Schwestern Anna und Elsa nicht zusammen aufgewachsen sind und dass Elsa auch nichts von ihren magischen Fähigkeiten weiß. Das ändert natürlich direkt die grundsätzliche Story der Geschichte, wodurch ganz andere Grundvoraussetzungen geschaffen wurden, die mich sehr neugierig machten.

Dadurch, dass die Handlung durch diesen Twist ganz anders ist als in den Filmen, erlebt man als Leser auch die Figuren teilweise anders bzw. in anderen Zusammenhängen. Dennoch haben sie alle nichts von ihrem Charme, den sie auch in den Filmen haben, eingebüßt. Besonders Olaf und Kristoff fand ich wieder total genial, aber auch Anna mit ihrer herzlichen Art oder Elsas mutige Entschlossenheit fand ich sehr gelungen und gut rübergebracht.

Es gibt in der Handlung teilweise auch Parallelen zu dem Bekannten, keine Frage, aber trotzdem entwickelt sich alles ganz anders, was einfach für frischen Wind sorgt und dazu beiträgt, dass man das Gefühl hat, eine komplett neue Geschichte zu lesen, obwohl man vieles eigentlich kennt. Dadurch machte mir das Lesen großen Spaß, denn ich fand es klasse, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu suchen oder auch bekannte und liebgewonnene Figuren zu entdecken.

Fazit
Mir hat „Elsas Suche“ großen Spaß gemacht und vor allem die charmanten Charaktere konnten mich total begeistern, da es der Autorin sehr gut gelungen ist, die besonderen Eigenarten mancher Figuren oder das Liebenswerte von anderen einzufangen. Die Handlung hat bei mir dadurch gepunktet, dass sie eine Mischung war aus komplett neu und anders und vertraut bzw. bekannt. Das sorgte dafür, dass ich weitere Parallelen und Unterschiede entdecken wollte.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Es gibt weitere Twisted Tales Geschichten (z.B. „Spieglein, Spieglen“, „Die Schöne und ihr Geheimnis“ oder „Dunkle Schatten“)

Veröffentlicht am 11.10.2021

Eine Fortsetzung, die dem ersten Band in nichts nachsteht

Shadowblack – Karten des Schicksals
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Eine Fortsetzung, die dem ersten Band in nichts nachsteht

Klappentext
„Ein cleverer Betrug bringt mehr als ein Zauber. Zumindest meistens.

Kellen und seine neuen Gefährten reisen schon seit Monaten durch ...

Eine Fortsetzung, die dem ersten Band in nichts nachsteht

Klappentext
„Ein cleverer Betrug bringt mehr als ein Zauber. Zumindest meistens.

Kellen und seine neuen Gefährten reisen schon seit Monaten durch die Wüste von Seven Sands. Zu seinem Bedauern muss er feststellen, dass er nicht nur ein schlechter Magier ist, sondern ein noch viel schlechterer Vogelfreier. Die große Klappe von Ferius und Reichis’ Vorliebe für’s Stehlen helfen da auch nicht unbedingt weiter. Doch dann lernt Kellen Seneira kennen: ein Mädchen, das eine Augenbinde trägt – allerdings nicht, weil sie blind ist. Genau wie er leidet auch Seneira unter dem gefürchteten Fluch des Schwarzschattens und versucht, ihr Mal zu verbergen. Doch das ist nicht ihr einziges Geheimnis …“

Gestaltung
Das Cover mag ich aufgrund seiner auffälligen Gestaltung total gerne. Ich finde die Idee super, eine Spielkarte darzustellen und mit intensiven schwarz-weiß Zeichnungen Figuren auf dieser zu integrieren. Den Zeichenstil mag ich dabei auch richtig gerne, denn die Charaktere sehen sehr realistisch aus. Auch dass mit einer einzigen Farbe als Kontrast gearbeitet wird, finde ich schön. Dieses Mal ist es royalblau, welches die Karte umrahmt und auf der Karte einzelne Highlights setzt.

Meine Meinung
Nachdem mir der Auftaktband der „Karten des Schicksals“ so gut gefallen hatte, habe ich mich sehr gefreut, dass die Reihe weiter ins Deutsche übersetzt wurde. In „Shadowblack“ reist Kellen mit seinen Gefährten als Vogelfreie durch die Wüste von Seven Sands. Mehr schlecht als recht schlägt Kellen sich durch. Dann lernt er Seneira kennen, die wie er unter dem Fluch des Schwarzschattens leidet und ihr Mal verbirgt. Sie hat allerdings noch mehr Geheimnisse…

Kellen, die sprechende Katze Reichis und Ferius sind auf der Flucht vor dem Gesetz. Dabei konnte mich besonders Reichis wieder mit seiner frechen und wilden Art gut unterhalten. Sowieso gefällt mir die Art, wie dieses Buch erzählt worden ist: mit einer großen Portion Sarkasmus, düsterem Humor und skurrilen Ereignissen. Auch „Shadowblack“ unterhält so auf eine Art und Weise, die ich als erfrischend erlebe und die mir beim Lesen große Freude bereitet hat.

Die Figuren konnten mich auch wieder sehr begeistern. Reichis habe ich gerade schon erwähnt, aber auch Kellen fand ich in diesem Band richtig toll. Man merkte ihm an, dass er reifer geworden ist und sich entwickelt hat. Er trifft kluge Entscheidungen, steht für seine Freunde ein und ist nicht mehr das Spielzeug in den Händen anderer. Ferius ist nach wie vor geheimnisvoll und schwer zu durchschauen, wodurch sie zu einem spannenden Charakter wird, von dem ich mir auch in den nächsten Bänden viel verspreche.

Die Handlung war gespickt mit spannenden Situationen sowie Geheimnissen und Rätseln. Toll fand ich, dass sich immer neue Mysterien auftaten, sobald eines gelöst wurde. Auf diese Weise wurde das Lesen nicht langweilig, denn es gab immer neue Dinge zu entschlüsseln. Auch wurden neue Charaktere eingeführt wie Seneira, die interessante Offenbarungen und neue Beziehungsdynamiken mitbringt. Auch fand ich es klasse, dass wir in „Shadowblack“ mehr über die Welt, in der die Reihe spielt, erfahren haben und mehr von dieser sehen konnten. Ich bin sehr gespannt, wie diese Reihe sich weiterentwickeln wird und was in den nächsten Bänden auf mich wartet.

Fazit
Ich fand „Shadowblack“ genauso genial wie schon seinen Vorgängerband. Besonders liebe ich die spannende und zugleich sarkastische Art mit der die Geschichte frischen Wind mit sich bringt. Besonders die lustigen Sprüche von der Katze Reichis sind hier beschreibend. Auch mag ich, dass immer etwas passiert und es nie langweilig wird. Entweder müssen Geheimnisse entschlüsselt werden oder Gefahren überwunden. Ich hoffe sehr, dass diese Reihe weiter ins Deutsche übersetzt wird, denn mir brennt es schon unter den Fingernägeln zu erfahren, wie es weitergeht.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Spellsinger
2. Shadowblack
3. Charmcaster (bereits auf Englisch erschienen)
4. Soulbinder (bereits auf Englisch erschienen)
5. Queenslayer (bereits auf Englisch erschienen)
6. Crownbreaker (bereits auf Englisch erschienen)

Veröffentlicht am 11.10.2021

Eine unvorstellbar sinnige Mischung aus Abenteuer und Freundschaft

Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer
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Eine unvorstellbar sinnige Mischung aus Abenteuer und Freundschaft

Klappentext
„Kaum ist Vita mit ihrer Mutter in New York gelandet, fordert sie auch schon den stadtbekannten Betrüger Victor Sorrotore ...

Eine unvorstellbar sinnige Mischung aus Abenteuer und Freundschaft

Klappentext
„Kaum ist Vita mit ihrer Mutter in New York gelandet, fordert sie auch schon den stadtbekannten Betrüger Victor Sorrotore heraus. Schließlich hat der ihren Großvater um das Familienanwesen gebracht. Vita schwört Rache und schmiedet zusammen mit einer Taschendiebin und zwei Jungen vom Zirkus einen ausgeklügelten Plan, um das Haus oder doch zumindest den Smaragd ihres Großvaters zurückzuholen. Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer beginnt.“

Gestaltung
Ich finde das Cover total schön und interessant, denn die gespiegelte Skyline verschiedener (Hoch)Häuser und Brücken sieht total gut aus. Dies liegt auch an der Farbgebung aus pastelligem Rot und Grün und der dunkelblauen Schattierung. Über diesem Gebilde ist der Titel auf einem weißen Banner geschrieben, wobei beim Schriftzug mit verschiedenen Farben und Schriftarten gearbeitet wurde. Auch finde ich die kleinen Schattenumrisse der Figuren, eines Autos, einer Pistole und einer Schildkröte schön.

Meine Meinung
Juhu, neues von Katherine Rundell! Von dieser Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen und wurde nie enttäuscht! In „Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer“ geht es um Vita, die sich dem bekannten Betrüger Victor Sorrotore stellt, da dieser ihrem Großvater das Familienanwesen weggenommen hat. Hilfe erhält sie von einer Taschendiebin und zwei Zirkusjungen. Wird es den Vieren gelingen das Haus oder zumindest den Smaragd von Vitas Großvater zurückzubekommen?

Die Handlung des Buches hat mir echt gut gefallen, denn alleine schon der Plan von Protagonistin Vita verspricht so viel Spannung: ihr Großvater hat sein altes Haus verkauft, doch er wurde dabei betrogen und so möchte sie ihm zumindest seinen Smaragd aus dem Haus holen. Hierfür muss Vita allerdings nicht nur einen einfachen Einbruch begehen… Es ist spannend und absolut unterhaltsam mitzuverfolgen, wie Vita und ihre Helfer Pläne schmieden und diese später umsetzen. Die Kinder erleben hier ein Abenteuer, das aufregend, gefährlich und mitreißend zugleich ist.

Zudem gibt es aber auch einige lustige und humorvolle Szenen, die mich schmunzeln ließen und die die Handlung noch vielschichtiger machten. Aber das war noch längst nicht alles, denn es gibt auch einige Momente, die zum Nachdenken anregen und die tiefgründiger werden. Auch emotional wurde es zwischendurch. Mir gefiel vor allem auch wie herzlich die Geschichte war, denn zwischen den Zeilen konnte man ganz viel Hingabe und Liebe spüren.

Gut fand ich auch die Freundschaft zwischen Vita, den beiden Zirkusjungen Arkadi und Samuel und der Diebin Silk. Die vier Kinder wachsen durch ihre gemeinsame Mission und die Abenteuer, die sie dabei erleben, zusammen und werden zu einer eingeschworenen Gruppe. Sie unterstützen sich gegenseitig und ergänzen einander super, denn das was der eine nicht kann, kann dafür jemand anderes.

Auch das Setting in New York mochte ich wahnsinnig gerne, da ich die Stadt sehr faszinierend finde und gerne selber einmal dahin reisen möchte. Cool fand ich diesbezüglich aber, dass die Autorin ihre Geschichte nicht im modernen, heutigen New York spielen lässt, sondern in vergangenen Zeiten. Die Kinder haben keine Smartphones oder andere neuere Technologien, sodass die Geschichte ein uriges Flair versprüht, das mir gut gefallen hat.

Fazit
Mit „Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer“ hat Katherine Rundell wieder ein schönes Kinderbuch geschaffen, das mit dem Flair des vergangenen New Yorks spielt und eine spannende Handlung darin einflechtet. Die Frage, ob Vitas „Kampf“ mit Victor Sorrotore gut ausgeht, treibt die Neugierde in die Höhe. Zudem sorgt die schöne Freundschaftsbeziehung zwischen den Kindern für Gefühlskino, sodass das Lesen Spaß macht.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 03.10.2021

Kerstin Gier at her best!

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Kerstin Gier at her best!

Klappentext
„Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Trilogie die Tür zu einer neuen phantastischen Welt und erzählt eine mitreißende ...

Kerstin Gier at her best!

Klappentext
„Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Trilogie die Tür zu einer neuen phantastischen Welt und erzählt eine mitreißende Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven:
Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …“

Gestaltung
Ich finde die Covergestaltung wahnsinnig schön, denn vor dem schwarzen Hintergrund eröffnen sich viele bunte Zeichnungen, die an Kreidezeichnungen erinnern. Hier gibt es so viel zu entdecken: Tiere, verschiedene Blumen, Schnörkel, Wolken, einen Totenkopf…mir gefällt, dass alles so ineinander übergeht und so viele Details vorhanden sind. Ich mag auch, dass die Zeichnungen so bunt sind und die Farben gleichzeitig miteinander harmonieren.

Meine Meinung
Wow, endlich ein neues Buch von Kerstin Gier! Damit hatte ich irgendwie so gar nicht gerechnet, aber umso mehr habe ich mich darüber gefreut als ich es im Internet entdeckt habe. Zudem ist das Cover atemberaubend schön von Eva Schöffmann-Davidov gestaltet worden. Ich habe mich sofort schockverliebt! In „Vergissmeinnicht“ geht es um Quinn und Matilda, die Nachbarn sind und eigentlich wenig miteinander zu tun haben. Bis Quinn eines Nachts seltsame Dinge erlebt wie beispielsweise sprechende Statuen. Da vertraut er sich Matilda an und sorgt so dafür, dass beide ein unvergessliches, magisches Abenteuer erleben…

Schon bevor das Buch auf dem Markt war, habe ich die Leseprobe verschlugen. Meine Erwartungen an das neuste Jugendbuch von Kerstin Gier waren richtig hoch, da ich ihre anderen Jugendbücher gerne gelesen habe. Aber „Vergissmeinnicht“ konnte mir schnell zeigen, dass meine Erwartungen nicht unbegründet waren. Bei dem Buch handelt es sich um ein rasantes Abenteuer mit prickelnden Gefühlen, einer großen Prise Magie und jeder Menge Humor à la Kerstin Gier.

Erzählt wird das Buch abwechselnd aus den Perspektiven von Quinn und Matilda, wobei mir vor allem gefallen hat, wie Kerstin Gier die Lebendigkeit dieser Charaktere eingefangen hat. Die beiden erzählen ihre Erlebnisse wortgewandt und gleichzeitig altersgemäß. Sie versprühen eine gewisse Frische und Schlagfertigkeit, dass man mehr als einmal in sich hineinschmunzeln muss. Generell fand ich die Dynamik zwischen diesen beiden Figuren unglaublich gelungen. Einerseits gehört Matilda nämlich der verhassten Nachbarsfamilie an, andererseits knistert es leise zwischen beiden Charakteren. Die Gespräche der beiden fand ich auch einfach große klasse!

Die Handlung ist von Seite eins an spannend, mythisch und sehr atmosphärisch. Es geht in eine magische Richtung, die vielleicht nicht unbedingt neu ist, aber die dennoch große Lesefreude bereitet und die ich gerne verfolgt habe. Ich flog geradezu durch die Seiten, denn langweilig wird es zu keiner Sekunde. Immer passiert etwas: sei es eine witzige Unterhaltung, das Auftauchen eines kuriosen Wesens mit dessen Existenz man nicht gerechnet hätte oder packende Enthüllungen über die Handlung.

Fazit
Mit „Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ hat Kerstin Gier kreativ-kuriose Ideen zum Leben erweckt, die großen Lesespaß bereiten und die die Seiten im Nu dahinfliegen lassen! Die Dynamik zwischen Quinn und Matilda war genial und hat mir riesige Freude bereitet, genauso wie der wortgewandte, charmante Humor. Ich habe dieses Buch mit einem rundum zufriedenen Gefühl gelesen und kann es gar nicht abwarten bis es endlich weitergeht! „Vergissmeinniht“ ist definitiv Kerstin Gier at her best!
Breit grinsende 5 von 5 Sterne!

Reihen-Infos
1. Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
2. ???
3. ???