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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2019

Dieses Buch sollte jeder lesen

Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte
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Dieses Buch ist nun offiziell eines meiner Lieblingsbücher und bekommt einen besonderen Ehrenplatz im Regal. Ich habe es geliebt und viel gelacht und geschmunzelt bei der Lektüre. Die Weisheit und Schlichtheit ...

Dieses Buch ist nun offiziell eines meiner Lieblingsbücher und bekommt einen besonderen Ehrenplatz im Regal. Ich habe es geliebt und viel gelacht und geschmunzelt bei der Lektüre. Die Weisheit und Schlichtheit vieler Aussagen hat mich an "Der kleine Prinz" erinnert. Viele Probleme werden angesprochen, aber immer so, dass man gerne weiterlesen mag. So ist zum Beipsiel die Flüchtlingsproblematik sehr eindringlich dargestellt. das buch ist warmherzige und so rührend, dass man sich danach sehnt, weiterlesen zu können.

schon seit den ersten seiten habe ich immer wieder gelacht und geschmunzelt und das passiert bei mir bei büchern eher selten. das buch hat einen wunderbaren humor und ich bedauere, dass mein französisch viel zu rudimentär ist, um dieses buch im original lesen zu können. der übersetzer hat hier eine glanzleistung abgeliefert! schon der name des inder ist lustig und die vielen netten kleinen beschreibungen sind es auch. z.b. dass die holzperlen klackern, wenn der taxifahrer sich umdreht, dass der fakir die uhrzeit am sonnenstand abliest und damit natürlich komplett falsch liegt, dass er im verkaufsraum von ikea immer nur auf den eingezeichneten pfeilen geht, weil er angst hat, sonst erschossen zu werden, der wunderbar gefakte 100 euro schein und vieles mehr. wirklich witzig fand ich die namen der personen und dass sie in klammern nochmal ausgeschrieben waren, wie man sie spricht, hat mich gar nicht gestört. gut gefällt mir der wechsel zwischen lustiger unterhaltung und ernsthaften zeilen, wenn es z.b. um die flüchtlinge aus afrika geht. Die Vergleiche sind immer noch zum Schreien komisch, wie z.B. jemand bahnt sich seinen Weg "einem in Richtung Quelle schwimmenden Lachs gleich" oder auch die erwähnung, dass diogenes in der tonne saß und aya im koffer.

schön fand ich, dass jedes Kapitel mit nägeln anfängt und Kapitel zwei hat, drei dann drei usw. das finde ich cool

im laufe des buches wird die sprache noch klarer und auch wenn die reise immer absurder und verrückter wird, wird der fakir, der nun ein schriftsteller werden will, weil er ehrlich werden will, immer menschlicher und ernsthafter. auch wenn die berühmte schauspielerin ihn am ende verkennt, wird er doch ehrlicher und hört auf sein herz. er ruft marie an und möchte sie in paris wiedersehen. aya erkennt nach und nach, dass es ihn glücklich macht, ein guter mensch zu sein. auch das ende hat mir gut gefallen, denn am schluss wird dann (fast) alles gut und der exfaikr und marie heiraten. das hat mir sehr gut gefallen, da ich happy ends liebe und es den beiden auch so sehr gegönnt habe.

am besten hat mir der folgende satz gefallen, denn er fasst eigentlich das buch gut zusammen: aya sagt: "diese reise hat mich verändert. ich bin nicht mehr derselbse" er ist ein ehrlicher mensch gworden, dem es freude macht, anderen eine freude zu machen und sie zu unterstützen und zu beschenken. ein wunderbares buch!

Veröffentlicht am 16.06.2019

Leider überhaupt nicht mein Fall

Die Springseil-Morde
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Offensichtlich bin ich mit völlig falschen Vorstellungen an dieses Buch herangegangen. Ich mag nicht nur Thriller, sondern auch Krimis, aber dieser hier konnte mich leider gar nicht erreichen. Von den ...

Offensichtlich bin ich mit völlig falschen Vorstellungen an dieses Buch herangegangen. Ich mag nicht nur Thriller, sondern auch Krimis, aber dieser hier konnte mich leider gar nicht erreichen. Von den ersten Seiten an mochte ich die Hauptfigur leider überhaupt nicht und wurde auch nach mühsamem Weiterlesen nicht mit ihm warm. Ich habe mich wirklich bemüht, aber der gestochene Schreibstil war einfach nichts für mich. Ich mag es dann doch wohl lieber simpel...

Schade, denn die Idee hätte mir gefallen, aber nun muss ich sagen: Leider überhaupt nicht mein Fall.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Witzig und unterhaltsam

Nur Uschi kochte schärfer
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Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, denn es klang nicht nur spannend, sondern auch wit-zig und unterhaltsam. Und das war es auch, leider gingen mir die Figuren aber irgendwann dann auf die Nerven. ...

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, denn es klang nicht nur spannend, sondern auch wit-zig und unterhaltsam. Und das war es auch, leider gingen mir die Figuren aber irgendwann dann auf die Nerven. Jupp ist ziemlich selbstgefällig und so mancher Leser hat daran seine Freude, mich hat es aber bald gestört. Auch seine Frau fand ich nicht sonderlich sympathisch. Die Oma ist ein Original, die fand ich witzig. Die Figuren sind gut beschrieben und auch authentisch, leider mochte ich Jupp und seine Frau dennoch nicht.
Der Fall ist spannend und gut komponiert, sodass das Mitraten und Rätseln Spaß gemacht hat. Auch die Auflösung fand ich gelungen und logisch, das hat mir gefallen.
Insgesamt ein nettes Buch, das mich gut unterhalten hat. Etwas weniger Klamauk und mehr Spannung hätten mir besser gefallen, aber vielleicht ist das Genre auch einfach nicht richtig geeignet für mich.


Veröffentlicht am 16.06.2019

Tolle Idee, gelungene Umsetzung

Die One-Pot-Challenge
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Dieses Buch hat mich neugierig gemacht, da ich Kochbücher sammle und dieses so ganz anders klang. Ein anderer Ansatz, eine neue Herangehensweise, das klingt interessant. Und das Buch hat mich auch begeistert. ...

Dieses Buch hat mich neugierig gemacht, da ich Kochbücher sammle und dieses so ganz anders klang. Ein anderer Ansatz, eine neue Herangehensweise, das klingt interessant. Und das Buch hat mich auch begeistert. Es ist nicht nur eine tolle Idee gewesen, sondern auch gelungen umgesetzt. Ein bisschen witzig, mit vielen Bildern und neuen Ideen für eine etwas ausgefallenere Küche, dabei aber nie abgehoben.

So wird immer eine Zutat, zum Beispiel eine Aubergine, vorgeschlagen und die drei Kandidaten müssen dann etwas Leckeres daraus kochen. Dabei müssen sie sich aber auf ein „one pot“, also einen Topf, ein Blech oder eine Pfanne, beschränken und darin das komplette Essen zaubern. Eine lustige Idee, die viel Kreatives und auch Neues zu Tage bringt. Als Leser und „Nachmacher“ bekommt man Rezepte und Ideen geliefert. Außerdem werden die jeweiligen Essensvorschläge immer auch bewertet und unter einander verglichen.

Ein wunderbares Buch, das eine tolle Rezeptsammlung mit Humor und schönen Bildern verbindet, was will man mehr? In die Küche gehen und kochen vielleicht...

Veröffentlicht am 16.06.2019

Unglaublich spannend und voller Überraschungen

Im Visier des Mörders
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Bei diesem Buch bedauere ich aufrichtig, dass ich nur fünf Sterne vergeben kann. Ich bin auch nach ein paar Tagen immer noch begeistert von diesem Buch und habe es regelrecht durchgefres-sen, weil es so ...

Bei diesem Buch bedauere ich aufrichtig, dass ich nur fünf Sterne vergeben kann. Ich bin auch nach ein paar Tagen immer noch begeistert von diesem Buch und habe es regelrecht durchgefres-sen, weil es so spannend war. Von dieser Autorin habe ich schon einiges gelesen, das mir ganz gut gefallen hat, aber dieses Buch toppt wirklich alles. Selten habe ich ein so spannendes und sich ständig veränderndes Buch gelesen. Alles, was man zu wissen glaubt, wird ein paar Seiten später wieder auf den Kopf gestellt und ins Gegenteil verkehrt. Man versteht viele Handlungen und Aktio-nen nicht, aber dann machen sie ganz plötzlich doch wieder Sinn. Hier beherrscht jemand ganz deutlich sein Handwerk und weiß, wie man den Leser süchtig macht und zugleich regelrecht in die Geschichte einsaugt. Brutale Szenen wechseln sich mit Schilderungen der Landschaft ab, das Geschehen in der Gegenwart wird abrupt durch einen Sprung in die Vergangenheit 28 Jahre zuvor unterbrochen. Der ständige Wechsel in Ort und Zeit ist super spannend und hat mich mit jeder Sei-te nur noch neugieriger gemacht. Gegen Ende des Buches wird es noch interessanter und ich war immer wieder überrascht, selbst auf den allerletzten Seiten. Hut ab! Eines der Highlights in diesem Lesejahr!