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Veröffentlicht am 23.02.2019

Hatte mir erwartet

Sturmwächter 1. Das Geheimnis von Arranmore
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Die Geschwister Fionn und Tara verbringen den Sommer bei ihrem Großvater auf der irischen Insel Arranmore, diese ist voll von Magie. Beide sind anfangs nicht so begeistert von der Idee, bis Fionn nach ...

Die Geschwister Fionn und Tara verbringen den Sommer bei ihrem Großvater auf der irischen Insel Arranmore, diese ist voll von Magie. Beide sind anfangs nicht so begeistert von der Idee, bis Fionn nach und nach feststellt, dass sein Großvater der Sturmwächter der Insel ist. Nicht nur das, er beschützt die Insel vor der dunklen Macht einer Zauberin und das Fionn ein direkter Nachkomme des Sturmwächters ist…

Ich hatte mich sehr über das Buch gefreut, da viele es hochgelobt hatten. Aber direkt am Anfang hatte ich wirklich Probleme, denn Fionn empfand ich sehr anstrengend, er quengelt ständig rum. Klar es, ist ein Kinderbuch und Kinder können sich ggf. damit identifizieren, aber für mich war es nervig. Die eigentliche Idee hinter Geschichte empfand ich wirklich gut, nur die Umsetzung an sich war nicht ganz so gut gelungen. Denn es sind im Nachhinein einfach ein paar Fragen aufgetaucht, die ich mir nicht erklären konnte. Aber auch hier glaube ich nicht, dass die Kids das so genau feststellen werden. Was auch möglich sein kann ist, dass noch mehr Aufklärung im 2. Teil kommt.

Der Satzbau war ok, wobei ich denke das er zum Teil auch sehr schwierig ist für junge Leser. Außerdem empfand ich einige Stellen auch sehr düster beschrieben, da weiß ich nicht ob nicht Angst macht. Mir als Erwachsene hat das Buch Teilbedingt gefallen, es brauchte lange, um Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Viele Ungereimtheiten die mich als Leser mit einem Fragezeichen zurück gelassen haben usw.

Im Großen und Ganzen würde ich hier 3,5 Sternen geben wollen, da dies nicht möglich ist runde ich auf 4 Sterne auf.

Veröffentlicht am 23.02.2019

Ein Statement

Zeit des Mutes
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Deutschland Anfang es 20. Jahrhunderts das junge Mädchen Emma stammt aus gutem Hause, gleichzeitig lechzt Sie nach Freiheit und ein Leben wie Sie es sich vorstellt. Bisher hat Ihrer Familie alles Geduldet ...

Deutschland Anfang es 20. Jahrhunderts das junge Mädchen Emma stammt aus gutem Hause, gleichzeitig lechzt Sie nach Freiheit und ein Leben wie Sie es sich vorstellt. Bisher hat Ihrer Familie alles Geduldet bis Sie einen bösen Fehler gemacht hat, um wieder Ruhe einkehren zu lassen wird Emma kurzerhand nach London geschickt.

Auf Hazelwell Manor geht alles nach Sitten, dort lebt und arbeitet auch das Dienstmädchen Lucy. Sie beugt sich auch strengen Regeln aber macht es in erster Linie für Ihre Familie, denn Sie sind auf das Geld von Lucy angewiesen.

Emma und Lucy verbindet ein Schicksal, welches durch ein Unglück geschah. Beide sind Kämpferinnen und wollen ein selbstbestimmtes Leben mit Freiheiten, was aber zu dieser Zeit für junge Frauen absolut nicht möglich ist…bis Sie auf die Suffragetten treffen, Sie treten für ein Wahlrecht der Frauen ein…

Ein ganz aktuelles Thema… was Kürzerem erst seinen 100.Geburtstag gefeiert hat.

Mich hat der Klappentext sofort angesprochen, denn ich mag einfach gut geschriebene biografische und auch historische Bücher. Vor allem wenn Sie Fakten einfach in einer schönen und fiktiven Geschichte wiedergegeben werden. Klar fängt die Geschichte seicht an, steigert sich aber kontinuierlich. Man lernt verschiedene Orte und auch Plätze kennen, alles ist wunderbar ausgeschmückt Beschriebenen, so dass man sich gut in die Zeit hineinversetzen kann.
Zu den beiden Frauen kann ich so viel sagen, dass Emma zwar den Eindruck vermittelt „armes Mädchen“ aus gutem Hause gefangen im goldenen Käfig. Bis Sie in London eintrifft, da bekommt man das Gefühl, dass Sie wirklich sehr hinterhältig ist. Hingegen Lucy wirklich für mich eine große Kämpferin ist, denn Sie kämpft nicht nur für sich, sondern auch für Ihre Familie.

Ein wirklich sehr berührendes Buch mit großen Herzen und sehr viel Mut.

Veröffentlicht am 23.02.2019

War mir zu verwirrend

Die feuerrote Friederike
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Frederike scheint ein normales Mädchen zu sein, aber Sie total gehänselt wegen ihren feuerroten Haaren. Das macht ihr Anfangs zu schaffen, dann aber stellt Sie fest, dass Sie ihre Haare Sie mit in ein ...

Frederike scheint ein normales Mädchen zu sein, aber Sie total gehänselt wegen ihren feuerroten Haaren. Das macht ihr Anfangs zu schaffen, dann aber stellt Sie fest, dass Sie ihre Haare Sie mit in ein anders Land mitnehmen können. Dort wird Sie nicht geärgert wegen ihrer Haare, aber soll Sie dafür Annatante und Kater zurücklassen?

Mein Sohn hat selber feuerrote Haare, aber deswegen wurde er bis jetzt noch nicht gehänselt. Mich hat es etwas gestört, dass man so intensiv über das Hänseln gesprochen hat. Ich muss dazu auch sagen, dass wir das Hörspiel hatten. Ich fand es auch verwirrend, dass Frederike dann in einem anderen Land ganz plötzlich ihre Anerkennung findet.

Mir persönlich hat es nicht gefallen, dass lag aber auch an der Sprechstimme, die fand ich sehr unpassend. Mein Sohn hat es nicht verstanden, warum man Kinder mit roten Haaren ärgert, dann schließlich gibt es auch Kinder mit schwarzen, braunen und auch gelben Haaren wo keiner was sagt.

Deswegen würde ich für das Hörspiel hier nur 3 Sterne geben wollen. Das Thema hätte man auch etwas anders an die Kinder bringen können.

Veröffentlicht am 23.02.2019

Ein Buch mit Sinn

Der höchste Bücherberg der Welt
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Lukas träumt vom Fliegen. Er wünscht sich nichts sehnlicher als ein paar Flügel. Doch stattdessen drückt ihm seine Mutter ein Buch in die Hand. Da beginnt Lukas zu lesen. Danach liest er ein weiteres Buch ...

Lukas träumt vom Fliegen. Er wünscht sich nichts sehnlicher als ein paar Flügel. Doch stattdessen drückt ihm seine Mutter ein Buch in die Hand. Da beginnt Lukas zu lesen. Danach liest er ein weiteres Buch und dann noch eins... bis er irgendwann auf einem hohen Stapel Bücher sitzt: dem höchsten Bücherberg der Welt. Da begreift Lukas, dass er die Erfüllung seines größten Wunsches längst in der Hand hält: Die Bücher reisen mit ihm in ferne Länder, fantastische Welten und himmelhoch hinaus.

Den Klappentext lass ich mit Absicht so stehen, denn jeder Bücherliebhaber weiß ganz genau wovon die Rede ist.

Zu diesem Buch kann man nichts anders sagen, außer man muss es lesen. Es begeistert zu lesen, denn Lesen bildet nicht nur, nein es regt auch die kindliche Fantasie an. Man wird in eine andere Welt hineingezogen und kann mit Drachen fliegen und auf Einhörner reiten. Für mich ein Kinderbuch, welches erklärt warum lesen so wichtig und auch so schön sein kann.

Für mich ein Muss und eine absolute Empfehlung, vielleicht sogar für Kitas und Schulen geeignet.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Dämonentage

Dämonentage
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An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. ...

An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, denn ich fand es hatte was von einer Gruselgeschichte und das fand ich sehr interessant. Hier geht es darum das es paar Jugendliche versuchen nicht nur sich, sondern auch die Welt zu retten. Die Geschichte hat einen wirklich guten Spannungsbogen, so dass man die ganze Zeit als Leser mitgerissen wird.

Für mich eine wirklich spannende und mitreißende Geschichte. Hätte ich so wirklich nicht erwartet, aber gefiel mir wirklich gut.