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Veröffentlicht am 14.03.2025

Auch im Fußball fließt Blut

Pirlo - Doppeltes Spiel
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Ingo Bott und Pirlo, eine Person? Diese Frage stellte ich mir am Anfang als ich ein Bild von Ingo Bott gesehen hatte und die Buchcover der einzelnen Bände näher betrachtete. Die Ähnlichkeit ist leicht ...

Ingo Bott und Pirlo, eine Person? Diese Frage stellte ich mir am Anfang als ich ein Bild von Ingo Bott gesehen hatte und die Buchcover der einzelnen Bände näher betrachtete. Die Ähnlichkeit ist leicht gegeben. Jedoch spätestens seit der Autorenlesung, die ich zum Erscheinen seines neuen Buches besuchen durfte, ist mir bewusst, nein es ist nicht so.

„Doppeltes Spiel“ ist bereits der 4. Fall von Strafverteidiger Pirlo und Sophie Maler. Dieses Mal ermitteln die beiden Akteure auf dem Fußballfeld. Doch wie kam es dazu? Sophie hat Pirlo klar gemacht, dass die Kanzlei in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecke, da diese kein Geld verdiene. Kurz um die Insolvenz steht bevor. Doch was tun? Pirlos Bruder Ahmid hat die Lösung. Die Kanzlei soll auf Sportrecht setzen und künftig auch als Spielerberater auftreten. Doch schnell wird klar, auch auf dem Fußballfeld fließt Blut. Pirlo gerät mit dem Vereinsmanager in Streit und kurz darauf wird dieser tot aufgefunden. Kein anderer als er selbst gerät im Mordverdacht und wird festgenommen. Somit muss die Kanzlei ihren eigenen Fall vertreten.

Ist Pirlo aber tatsächlich unschuldig? Oder wer könnte der Täter sein? Viele unbeantwortete Fragen müssen geklärt werden.

Ingo Bott hat es wieder geschafft mit Humor und seiner leichten Schreibweise einen erstaunlichen Fall zu konstruieren und dem Leser schöne Stunden zu bescheren. Man kann leicht in die Geschichte eintauchen und verspürt den Nervenkitzel förmlich. In dem neusten Fall wird gezeigt, dass Fußball auch Schattenseiten hat. Das Buch ist absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Grandioser Auftakt

Stürmische Brise
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Petra Mattfeldt, die auch unter den Pseudonymen Caren Benedikt und Ellin Carsta, Bücher veröffentlicht und ihren eigenen Buch-Verlag, Maximum Verlags GmbH, betreibt ist eine der facettenreichsten deutschen ...

Petra Mattfeldt, die auch unter den Pseudonymen Caren Benedikt und Ellin Carsta, Bücher veröffentlicht und ihren eigenen Buch-Verlag, Maximum Verlags GmbH, betreibt ist eine der facettenreichsten deutschen Autorinnen, die es gibt. Ob Krimi, Unterhaltung oder Historie, auf Petra ist Verlass.

Ihr neustes Werk „Stürmische Brise“ ist gerade erschienen. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der Grand Hotel Usedom Reihe, die in drei Teilen (Teil 2: September 2025, Teil 3: März 2026) veröffentlicht werden.

Usedom 1904: Erzählt wird die Geschichte der Familie von Höveln, die ihr Hotel südlich der Ostsee auf der wunderschönen Insel Usedom führt. Die Ehefrau des Inhabers bereits verstorben, drei erwachsene Kinder und ein Schwiegersohn, das sind die Hauptfiguren der Familie. Der Inhaber August-Wilhelm hat weitere Pläne. Er will seiner jüngsten Tochter Helene ein einzigartiges Literaturhotel bauen. Wird dies klappen oder werden diesem Steine in den Weg gelegt? Der Schwiegersohn hat nur eins im Auge, seine eigenen Ziele, die Hotels dauerhaft zu übernehmen. Der Todesfall der Mutter ist ebenfalls nicht aufgeklärt. Die jüngste Tochter unglücklich verliebt.

Viele Intrigen und viele Geheimnisse stecken in dem 1. Teil der neuen Reihe, die Caren in der wunderschönen Kulisse von Usedom erzählt.

Schon beim Anblick des Covers bekommt man Lust auf dieses Buch. Beginnt man darin zu lesen, wird man sofort in den Bann gezogen und möchte nicht mehr aufhören. Am Ende des Buches will man eigentlich nur weiterlesen, stattdessen bleibt zumindest die Freude auf September 2025.

Der Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd und die Schreibweise phantastisch.
Der Autorin gelingt es immer wieder die Leserinnen und Leser zu unterhalten und für schöne Lesestunden zu sorgen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Düstere Geschichte

Das Haus des Exorzisten
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Das Haus des Exorzisten von Nick Roberts begann damit, dass das Ehepaar Nora und Daniel Hill ein verlassenes altes Farmhaus mit einem großen Grundstück, dass bewirtschaftet werden muss, kaufen. Ihre 15jährige ...

Das Haus des Exorzisten von Nick Roberts begann damit, dass das Ehepaar Nora und Daniel Hill ein verlassenes altes Farmhaus mit einem großen Grundstück, dass bewirtschaftet werden muss, kaufen. Ihre 15jährige Tochter ist nicht begeistert abseits der Stadt zu wohnen, akzeptiert den Schritt aber, da dieser nicht von Dauer sein soll. Das Haus soll auf Vordermann gebracht werden und später wieder mit Gewinn verkauft werden. Das es mit der Schönheit der Landschaft und dem ruhigen Landleben bald vorbei ist, ahnen sie nicht. Das Haus hat eine schaurige Vergangenheit. Keller sind ja schon an sich unheimlich, aber dieser hat es in sich. Die Hills erkunden das Haus, der Keller ist verschlossen und als sie das Schloss aufbrechen und sich im Keller umsehen, entdecken sie einen geheimen Raum. In diesem befindet eine Kiste voller alter Videos und Tagebücher. Im Keller befindet sich ebenso ein verschlossener Brunnen. Als sie diesen öffnen beginnt ein Alptraum.

Der Autor schafft es durch seine tolle und ausdrucksvolle Erzählweise eine schaurige und beklemmende Geschichte zu erzählen, die an der einen oder anderen Stelle Gänsehaut erzeugt. Die Geschichte war kurzweilig, angenehm zu lesen, wenn sie inhaltlich auch nicht sonderlich in die Tiefe ging. Der Horror-Thriller bescherte mir schöne Lesestunden und ich würde ihn auch weiterempfehlen. Dies war mein erster Ausflug in die Horrorszene.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Die Reihe kann erneut überzeugen

Der zweite Verdächtige
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Auf Florian Schwieker und Prof. Dr. Michael Tsokos als Autorenduo ist Verlass. Ohne den Inhalt zu kennen, kann man dies kaufen. Die Justizreihe um den Strafverteidiger Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner ...

Auf Florian Schwieker und Prof. Dr. Michael Tsokos als Autorenduo ist Verlass. Ohne den Inhalt zu kennen, kann man dies kaufen. Die Justizreihe um den Strafverteidiger Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer ermittelt in ihrem 5. Fall.

Dieses Mal steht das Thema Machtmissbrauch, Vorurteile und Drogen im Vordergrund. Jan Staiger, soll in einem Nachtlokal einen seiner Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Staiger ist von der Rolle als er verdächtigt wird, seinen Bekannten umgebracht zu haben und beteuert seine Unschuld. Rocco glaubt ihm und bekommt ihn zunächst aus der Untersuchungshaft. Kurz danach stirbt eine weitere Person und Jan steht erneut unter Verdacht. Rocco gerät unter Druck, einen Schuldigen verteidigt zu haben. Kann er sich wirklich irren?

Das Buch wird aus Sicht des Strafverteidigers erzählt, wodurch man tiefe Einblicke in die Arbeit erhält. Man merkt welche Fachkenntnisse die Autoren besitzen und den Leser hierdurch auch auf falsche Fährten locken. Der Schriftstil in angenehm in kurzen Kapiteln gefasst. Die Themen wurden gut aufgearbeitet und es bereitet schöne Lesestunden dieser Geschichte zu folgen.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Tolles Debüt mit einmaligem Schreibstil

Kummersee
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„Kummersee“, das starke Thrillerdebüt 2025, von Iver Niklas Schwarz.

Ohne den Inhalt des Buches zu kennen, macht auf den ersten Blick schon das Cover richtig neugierig und man erkennt schon die düstere ...

„Kummersee“, das starke Thrillerdebüt 2025, von Iver Niklas Schwarz.

Ohne den Inhalt des Buches zu kennen, macht auf den ersten Blick schon das Cover richtig neugierig und man erkennt schon die düstere Spannung, die einem im Buch erwartet. Das Cover verspricht nicht zu viel.

Nach mehr als 30 Jahren kehrt Lena an den Ort ihrer Kindheit zurück. Der Bruder starb damals am Kummersee unter seltsamen Umständen, die bis heute nicht aufgeklärt sind. Der Vater von Lena ist inzwischen ebenso verstorben. Ihre Mutter lebt noch am Ort und Lena trifft seit Jahren das erste Mal auf sie. Diese haben ein angespanntes Verhältnis. Lena inzwischen Polizistin, kehrt nicht ohne Grund zurück. Sie hat die Chance als zum Schutz des umstrittenen Bauprojekts tätig zu sein. Dies will sie nutzen, um endlich die Wahrheit herauszufinden.

Lena voller Tatendrang stürzt sich in die Ermittlungen und stellt fest, dass das Böse immer noch im See lauert.

Iver hat sich eine wirklich überaus spannende, düstere und temporeiche Geschichte ausgedacht. Und nicht nur das, der phantastische Schreibstil gibt dem ganzen Buch eine zusätzliche Würze. Beim Lesen nimmt einem Iver so mit, als wäre man persönlich dabei. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als dem Debüt die volle Punktzahl zu verleihen.

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