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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2017

Logan ♥

Spartan Frost
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Nach den Geschehnissen in Band vier und des überstürzten Rückzugs Logans bekommt der Leser hier als kleines Zwischenspiel eine Kurzgeschichte zwischen Band vier und fünf aus Logans Sicht geboten. Auch ...

Nach den Geschehnissen in Band vier und des überstürzten Rückzugs Logans bekommt der Leser hier als kleines Zwischenspiel eine Kurzgeschichte zwischen Band vier und fünf aus Logans Sicht geboten. Auch das ist bisher noch nicht dagewesen und so erhält der Leser erstmals einen Einblick in den immer recht verschlossenen Spartaner. Natürlich sind die Umstände nicht die schönsten, doch hilft diese Geschichte vor allem zu verstehen, wieso Logan am Ende von Band vier so Handelt wie er es eben tut. Außerdem bietet diese Geschichte eine Gelegenheit sich das vergangene Finale noch einmal vor Augen zu führen und zugleich ein besseres Verständnis für Logan als Person zu bekommen. Dass der Krieger die Gefühle von Gwen immer erwiedert hat war zwar bis hierhin durchaus klar, allerdings sieht der Leser nun Gwen Frost mit den Augen dieses verliebten Jungen, ohne übermäßigem Kitsch ausgesetzt zu sein. Auf 48 Seiten wird das wichtigste aus Band vier nochmals genannt, ein paar Schnitter getötet, Familienbande geglättet und zugleich mit dem Ende die Neugier des Lesers auf Band fünf geweckt, denn das recht offene Ende lässt auf schlimme Ereignisse spekulieren. Wer das allerdings genauer wissen will muss zu Band fünf "Frostnacht" greifen. Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden mit dieser Geschichte aus Logans Sicht und finde, dass sie den Euro, den sie gekostet hat, durchaus Wert ist.

Veröffentlicht am 10.02.2017

Chaos-Maggie

Zersplittertes Herz
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Als ich die ersten Seiten dieser Geschichte las, war ich mir sicher, dass ich wüsste was zwischen Anfang und Ende passieren würde. Dennoch war ich interessiert daran die Geschichte von Maggie zu erkunden ...

Als ich die ersten Seiten dieser Geschichte las, war ich mir sicher, dass ich wüsste was zwischen Anfang und Ende passieren würde. Dennoch war ich interessiert daran die Geschichte von Maggie zu erkunden und so begab ich mich nach New Hope und stellte fest wie viel hinter schicker Fassade doch alles stecken kann. Überrascht von Maggie, ihrem Handeln, ihrem Sein und ihren Entscheidungen wurde ich mitgerissen in diese Geschichte und verschlang atemlos jedes Wort, jeden Satz und jede Seite.

Maggie ist wohl das schwarze Schaf ihrer Familie. Sie ist die Rebellin, der Querschläger, die Enttäuschung ihrer Eltern. Wenn man etwas oft genug hört, glaubt man es am Ende selbst und Maggie ist ein ganz besonders zerschlagener Mensch. Überraschenderweise ist sie eben nicht typische Protagonistin, die man wohl erwarten würde. Maggie ist anders. Verschlossen. Einsam. Verletzt. Sprunghaft. Stadtmatratze - wenn es nach der allgemeinen Meinung ginge. Fehlerbehaftet. Rebellisch. Zerbrochen. Es gibt sowohl die äußere, als auch die innere Maggie. Sich nach außen hin zu präsentieren ist eine Kunst, denn wenn nicht einmal engste Verwandt ahnen, was in einer Person wirklich vor sich geht, kann es nur ein Überlebenskünstler sein. Als Mittelpunkt der Geschichte ist sie perfekt gewählt und sie steht genau zwischen der Vergangenheit und ihrer schwammigen Zukunft.

Die Männer der Geschichte könnten wohl unterschiedlicher nicht sein, denn nicht nur ihre Herkunft und ihr Werdegang vermitteln diese Unterschiede. Es sind auch die Ansichten die sie vertreten, die Art wie sie auf Maggie reagieren, wie sie fühlen, was sie wollen, wie sie denken. Es ist schwer zu beschreiben, man sollte es sich schon selbst erlesen, denn weitere Erklärungen an dieser Stelle würden wohl zu viel von der Geschichte verraten.

Will, Ex-Verlobter von Maggie, ehemalige große Liebe und ein Jahr später? Ein Jahr nachdem Maggie fluchtartig die Stadt verließ und ihre Hochzeit platzen ließ steht schon die Hochzeit von Will und Maggies großer Schwester an. So sympatisch der Gute also rüber kommt, spricht es doch schon für sich wie viel ihm seine Beziehung bedeutet haben muss. Denn sind es nicht Taten die mehr sagen als Worte? Doch auch hier ist es nicht so einfach und die Autorin findet eine glaubhaften Weg für diesen doch grundsätzlich guten Mann.

Asher Logan ist der zweite Mann in der Geschichte und vermittelt Maggie ein ganz neues Selbstbild. Er ist der Fremde, der keine Ahnung vom Klatsch in New Hope hat. Der selbst einigen Mist erlebt und getan hat. Er ist in gewisser Weise wie Maggie und doch viel mehr mit sich selbst im reinen.

Aber keine Angst, es wird keine 0-8-15 Dreiecksbeziehung geben, es ist keine vorhersehbare Maggie Thompson in dieser Geschichte. Es ist einfach so viel realitätsnaher als erwartet. Es ist intensiver, gefühlvoller, weniger schnulziger, härter und zugleich unbeschreiblich. Mir hat diese Geschichte so sehr gefallen, denn es ist eine Geschichte die man fühlt und selbst erleben muss. Es ist keine Geschichte die man wieder-erzählt.

Veröffentlicht am 10.02.2017

herrlicher Herz-Band

Charade
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Inhalt

Und es beginnt mit einem Spiel - einer Charade.

Als Erstsemester Cheyenne ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, ist sie in dieser neuen Umgebung ziemlich auf sich alleine gestellt, denn die ...

Inhalt

Und es beginnt mit einem Spiel - einer Charade.

Als Erstsemester Cheyenne ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, ist sie in dieser neuen Umgebung ziemlich auf sich alleine gestellt, denn die letzten beiden Jahre gemeinsam mit Gregory waren ihr Halt. Ihre heile Welt. Um ihrem Ex-Freund und vor allem sich selbst zu beweisen, dass sie von niemanden zurückgestoßen werden kann, sucht sie sich kurzerhand einen Fake-Freund, was gar nicht so einfach zu bewerkstelligen ist, als es sich anhört. Als sie dann allerdings auf den mies gelaunten Colt trifft, der als einer der wenigen Studenten scheinbar nicht mit Gregory befreundet ist sieht sie in ihm die Chance "ihre Frau zu stehen" und beginnt mit ihm gemeinsam ein bittersüßes Spiel. Doch Colts derzeitige Lage und Cheys Vergangenheit sind präsenter denn je und was mit einer Art Spiel begann wird schon bald eine Gefühlsprobe.

Fazit

Die Geschichte um Colt und Cheyenne hat mich in der Grundstimmung ein bisschen auch an Jamie McGuires "Beautiful Disaster" erinnert. Die weibliche Hauptperson mit der schlimmen Vergangenheit und der etwas brutale Bad Boy mit Problemen in der Gegenwart. Doch schafft die Autorin, Nyae Dawn, etwas eigenständiges. Etwas süßes für die Seele. Doch ist ein bisschen Ärger vorprogrammiert, wenn zwei derartige verschlossene Sturköpfe aufeinander treffen. Die kleinen Streitereien sind auch nicht immer ganz harmlos, wenn schnell fallen verletzende Worte. Allerdings will sich auch keiner der beiden dem anderen Gegenüber so direkt öffnen. Es ist schon ein bisschen frustrierend und doch niemals langweilig.

Die wichtigen Elemente zwischen den beiden und diese, die die einzelnen Charaktere ausmachen, sind vor allem ihre Geschichten. Cheyenne schleppt aus ihrer Vergangenheit allerhand Lasten mit sich herum, doch will sie immer alleine stark sein und niemanden brauchen um mit all dem klar zu kommen. Auch Colton ist sehr stolz und trägt eine zentnerschwere Last. Doch wie sagt er so gerne: Es ist nicht alles nur schwarz oder weiß. Was die beiden allerdings besonders verbindet ist, dass ihre Probleme auf unterschiedlichste Weise mit ihren jeweiligen Müttern zu tun haben. Es ist ein Zusammentreffen unterschiedlichster Welten, unterschiedlichster Menschen und dennoch gibt es eine Verbindung, ein Verstehen, zwischen den beiden, welches außenstehende so vermutlich nicht verstehen könnten.

Erzählt wird die Geschichte im Wechsel. Cheyenne und Colt sind somit gleichermaßen bekannt und die individuellen Geheimnisse erfährt der Leser dennoch zumeist erst, wenn sich einer dem anderen öffnet. Es beginnt mit einem Spiel - einer Charade. Und es endet mit einem Haufen Gefühlen.

Besonders berührend sind die Stellen mit Colts sterbenskranker Mutter, denn diese Frau, Bev, ist einfach ein Engel. Sie liebt ihren Sohn von ganzem Herzen und die Mauern die Colt um sich herum aufgebaut hat, sind in Gegenwart seiner Mutter einfach niedergerissen. Dieser Frau vermittelt Wärme, Geborgenheit und Liebe und lassen den selbst ernannten Bad Boy aussehen wie einen kleinen Jungen. Ihr kleiner Junge. Auch Chey macht Bekanntschaft mit der Gutherzigkeit dieser Frau und so kann selbst der Leser nicht anders, als sie zu mögen.

Colt und Chey sind sehr verschiedene Charaktere und doch ähneln sie sich einander in mehreren Ebenen. Es ist dem jeweils anderen möglich Gefühle und Beweggründe des anderen ganz ohne Worte zu verstehen. Es ist nie einfach und die Geschichte wird auch nicht kunterbunt-fröhlich erzählt, sondern die Schattenseiten des Lebens werden nicht verhüllt und werden bis zum Ende des Buches alle bei ihren schrecklichen Namen genannt.

Eine berührende Geschichte, mit einem erschreckenden Knall am Ende. In sich abgeschlossen ist die Story von Cheyenne und Colton eine wirklich schöne, unterhaltsame und berührende Geschichte mit ein paar wirklich überraschenden Wendungen.

Veröffentlicht am 10.02.2017

auf ein Problem folgt ein anderes

Cupcake Love
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Cupcake Love ist ebenso süß wie das Cover vermuten lässt und mittendrin befindet sich Clara. Die Eröffnung ihres gleichnamigen Ladens ist für die die Erfüllung ihres Traumes und zugleich entpuppt es sich ...

Cupcake Love ist ebenso süß wie das Cover vermuten lässt und mittendrin befindet sich Clara. Die Eröffnung ihres gleichnamigen Ladens ist für die die Erfüllung ihres Traumes und zugleich entpuppt es sich auch als eine besonders große Hürde. Als würde Claras Schusseligkeit nicht schon ausreichen, ist sie anscheinen auch noch vom Pech verfolgt. Schnell muss ein Schimmelbuster ran, zugleich muss sie sich mit dem arroganten Anwalt Sam van der Brugge herumschlagen und gerade, wenn alles zu laufen scheint, werfen sich ihr neue Steine in den Weg.

Clara ist ein sehr sympathischer Charakter und so tollpatschig und vergesslich sie auch manchmal ist, macht gerade dies sie doch recht authentisch. Mehr als einmal habe ich mich in ihren Handlungen wiedergefunden - wie sie sich selbst von etwas zu überzeugen versucht, wie sie über Männer schimpft und wie sie mit ihren Freunden umgeht. Bei der Verwirklichung ihres Traums ist sie überraschend kompetent und man bemerkt die Liebe zu ihrem Laden und ihren Cupcakes. Mit guten Freunden an der Seite ist sie beinahe unschlagbar. Nur bei Männern scheint sie nicht sonderlich vom Glück geküsst zu sein.

Selbstsicherer, arroganter Anwalt himself - Sam - ist in Claras Leben plötzlich sehr präsent. Und so selbstherrlich er zunächst auch noch wirken mag, zeigt sich schnell, dass hinter dieser attraktiven Fassade noch mehr steckt, als das was auf den ersten Blick zu erkennen ist. Der gute zeigt ein paar sehr charmante Seiten und ist doch noch - gewollt - sehr undurchschaubar. Doch ist er nicht der einzige Mann, der Interesse an Clara zeigt, denn der Schauspieler Patrick ist ebenfalls sehr interessiert an ihr. Eine wirklich Dreiecksbeziehung gibt es hier allerdings nicht, keine Angst, es ist nicht so als wüsste Clara nicht was sie wolle.

Berit Bonde schreibt eine unterhaltsame, flüssige, süße Geschichte - in mehr als einer Hinsicht. Stellenweise weiß der Leser schon was passiert, bevor es passiert, doch diese Vorhersehbarkeit tut dem Lesegenuss keinen Abbruch. Dieser lockere Chic-Lit-Roman ist ein wunderbarer Begleiter für humorvolle Lesestunden.

Veröffentlicht am 10.02.2017

Lieblingsmomente ♥

Lieblingsmomente
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Es ist schwer in Worte zu fassen was ich da gelesen habe, denn die gesamte Geschichte ist so voller Wahrheiten und berührt das Leserherz ohne Vorwarnung. Am liebsten würde ich hier mit meinen ganz persönlichen ...

Es ist schwer in Worte zu fassen was ich da gelesen habe, denn die gesamte Geschichte ist so voller Wahrheiten und berührt das Leserherz ohne Vorwarnung. Am liebsten würde ich hier mit meinen ganz persönlichen Lieblingsmomenten aus diesem Buch aufwaten und großen Eindruck schinden, doch ich kann 1. schlecht ganze Seiten Zitieren und 2. damit sämtliche Urheberrechte verletzen. Schon im Prolog hatte ich meine erste Gänsehaut, obwohl noch gar nicht klar war worum es eigentlich genau geht. So kann ich euch ohne Probleme versprechen, dass es sich hierbei nicht um eine 0-8-15 Liebesgeschichte handelt, in denen ja sowieso direkt klar ist wer mit wem und wann. Nein, dies hier ist eine tief berührende Wahrheit über das Leben.

Es geht um Layla - Fotografin und Langzeitbeziehungsführerin - und darum wie sie zu sich selbst findet. Dass sie hierbei einen kleinen Schubs braucht und dieser dann auch noch von Tristan kommt - der seine Helen über alles vergöttert und liebt - macht die Sache mit der Freundschaft einfacher. Oder? Mit einem ganz dicken Kloß im Hals habe ich dieses Buch gelesen schrägstich verschlungen und auch die schönsten Momente lassen einem doch glatt die Augen brennen.

Es geht um Freiheit, um Liebe und um Lieblingsmomente. Aber es geht noch um so viel mehr, das ich es gar nicht in Worte fassen kann.