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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2024

Schüttel mal, damit der Schnee vom Himmel fällt!

Schüttel-Pappe: Schüttel kräftig, schüttel fest, dann gibt’s ein weißes Weihnachtsfest!
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Was wäre Weihnachten ohne Schnee, das denken sich auch die Tiere. Sie bereiten gerade das perfekte Weihnachtsfest vor, kümmern sich um Plätzchen, Tannenbaum, Geschenke und Dekoration. Und für den Schnee ...

Was wäre Weihnachten ohne Schnee, das denken sich auch die Tiere. Sie bereiten gerade das perfekte Weihnachtsfest vor, kümmern sich um Plätzchen, Tannenbaum, Geschenke und Dekoration. Und für den Schnee bist du nun zuständig.

Dieses Bilderbuch für Kinder ab 18 Monaten kommt mit einer tollen Applikation daher. Auf jeder Seite hat man so quasi Schnee dabei, den man selber schütteln kann.

Die Bilder im Buch sind wirklich schön und absolut farbenfroh. Man kann gut erkennen, um welche Tiere etc. es sich hier handelt. Ich mag die Bilder wirklich gerne, zumal wir schon andere Bücher haben, bei denen Christine Thau illustriert hat. Eine Freude ist es, diese Bilder anzusehen.

Auch die Texte im Buch sind klasse, sie sind gut verständlich und entsprechend der Altersklasse fallen sie natürlich eher knapp aus. Je Doppelseite gibt es eine eingängige Aufforderung zum Schnee schütteln.

Mir gefällt dieses Buch wirklich gut und auch beim Nachwuchs kommt es gut an. Natürlich ist es eher für kleinere Kinder, aber auch mit drei Jahren kann man noch viel Spaß damit haben. Tendenziell würde ich es sogar mit Kindern ab einem Jahr schon anschauen bzw. schütteln lassen.

Von uns gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 12.01.2024

Gefrühstückt wird entweder alleine am Arbeitsplatz oder an meinem Besprechungstisch – Hauptsache, in der Arbeitszeit!

Da bin ick nicht zuständig, Mausi
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Conny ist Beamtin im öffentlichen Dienst, irgendwo in Berlin. Neben ihr lernt man auch noch ihre Kolleginnen kennen, Petra, Gisela, Doris, Dilara und Ronja - und natürlich die Gepflogenheiten im Amt.

Ich ...

Conny ist Beamtin im öffentlichen Dienst, irgendwo in Berlin. Neben ihr lernt man auch noch ihre Kolleginnen kennen, Petra, Gisela, Doris, Dilara und Ronja - und natürlich die Gepflogenheiten im Amt.

Ich hatte hin und wieder schon mal etwas von diesem Buch bzw. von Conny gehört, so dass ich durchaus gespannt war, was mich hier erwartet.

Der Schreibstil des Buches ist ganz angenehm, es liest sich locker, leicht, gut verständlich, gelegentlich kommt auch mal Behördendeutsch zur Sprache, was aber erläutert wird. Auch die Länge der verschiedenen Kapitel habe ich als in Ordnung und angenehm empfunden.

Inhaltlich ist das Buch durchaus unterhaltsam und auch lustig, teilweise aber auch schon ein bisschen zum Kopf schütteln. Mich hat’s jetzt nicht ganz so gepackt, vielleicht auch, weil ich manche Ämter schon genau so erlebt habe, wie es geschildert wird. Wenn man in wirtschaftlich orientierten Bereichen arbeitet, merkt man eben schon, wo Ämter vielleicht noch einiges optimieren können. (An die Digitalisierung wollen wir hierbei erstmal gar nicht denken…)

Grundsätzlich ist dies eine unterhaltsame Lektüre, die man sicher nicht zu ernst nehmen sollte, für mich war’s jetzt nicht die beste Lektüre der letzten Zeit.

Von mir gibt’s hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 12.01.2024

Wie wichtig so ein Brill ist!

Jims brillante Weihnachten
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Dies ist die Geschichte, rund um den Hund Jim. Er lebt in einem Museum. Ebenso darf er miterleben, wie es die erste gedruckte Weihnachtskarte gibt, über die schließlich auch Königin Viktoria entzückt ist.

Von ...

Dies ist die Geschichte, rund um den Hund Jim. Er lebt in einem Museum. Ebenso darf er miterleben, wie es die erste gedruckte Weihnachtskarte gibt, über die schließlich auch Königin Viktoria entzückt ist.

Von der Geschichte hatte ich inzwischen öfter etwas gelesen, ich habe mich gefreut, als wir sie nun auch lesen konnten.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sechs Jahren. Das würde ich auch absolut so unterschreiben. Für jüngere Kinder empfinde ich die Geschichte doch noch als etwas anstrengend, schwierig. Sie ist sprachlich einfach eher für ältere Kinder, das ist zumindest mein Empfinden. (ggf. sogar eher ab acht Jahren aufwärts)

Inhaltlich ist die Geschichte schön und angenehm erzählt, vieles ist so beschrieben, dass man es auch den Bildern direkt zuordnen kann. Diese Geschichte ist allerdings nicht in Kapitel unterteilt, so dass man selbst mal unterbrechen muss, wenn man sie nicht am Stück lesen möchte. Für am Stück lesen war sie mir etwas zu lang.

Die Bilder im Buch sind wirklich toll und die Geschichte ist echt spannend. Bisher hatte ich davon in historischer Hinsicht nichts gehört. Nun habe ich viel über Sir Henry Cole erfahren. Das hat mir richtig gut gefallen. Ich mag es, dass es eine Geschichte ist, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

Mir hat diese Geschichte gut gefallen und auch der Nachwuchs war sehr angetan davon. Die Bilder sind wirklich passend und toll anzusehen. Man muss sich natürlich ein Stück weit vor Augen halten, dass die Geschichte zu einer ganz anderen Zeit spielt, was auch sprachlich zu merken ist.

Von uns gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 06.01.2024

Da steht ein Pinguin vor der Tür…

Einstein, der kleine Pinguin
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Nach einem Besuch im Zoo an einem kalten Dezembersamstag steht bei Familie Stewart plötzlich ein Pinguin vor der Tür. Bereits im Zoo fanden die Geschwister Imogen und Arthur einen Pinguin richtig toll, ...

Nach einem Besuch im Zoo an einem kalten Dezembersamstag steht bei Familie Stewart plötzlich ein Pinguin vor der Tür. Bereits im Zoo fanden die Geschwister Imogen und Arthur einen Pinguin richtig toll, hätten ihn gerne mitgenommen. Als dann tatsächlich einer vor der Tür steht, beginnt ein großes Abenteuer für die Familie.

Die Geschichte und die Tatsache, dass ein Pinguin bei einer Familie einzieht, finde ich ja generell schon sehr kurios, aber auch sehr gelungen. Ich wäre auch sofort dabei, allein der Gedanke an einen Pinguin ist echt niedlich.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sechs Jahren, was ich zum Vorlesen so auf jeden Fall unterschreiben würde. Selber lesen kann man dieses Buch eher erst ab acht Jahren, da es dann doch schon eine gewisse Kapitellänge hat.

Die Geschichte ist schön, verständlich, lustig und durchaus unterhaltsam geschrieben. Die Wortwahl gefällt mir gut. Die Bilder zwischendurch passen sehr gut, man kann alles darauf gut erkennen, sie zeigen gut, wie Familie Stewart ausschaut, man lernt deren Zuhause und natürlich auch Einstein kennen.

Uns hat diese Geschichte sehr gut gefallen, eine unterhaltsame, aber auch spannende Geschichte. Die Thematik ist wirklich toll und unterhaltsam.

Von uns gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 05.01.2024

Wer hat sich das Supersandwich genommen?

Der war's
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Schon wieder ist Maries Supersandwich weg, bereits das zweite Mal innerhalb einer Woche. Da macht sich die Klassengemeinschaft auf die Suche nach dem Dieb. Schnell ist man sich einig, dass es ja nur der ...

Schon wieder ist Maries Supersandwich weg, bereits das zweite Mal innerhalb einer Woche. Da macht sich die Klassengemeinschaft auf die Suche nach dem Dieb. Schnell ist man sich einig, dass es ja nur der Neue sein kann. Doch - ist das wirklich so? Schließlich wird eine Verhandlung angesetzt…

Ich hatte bereits einiges über das Buch gelesen, war echt neugierig auf die Umsetzung, so dass ich es mir schließlich zugelegt habe. Von Juli Zeh habe ich bereits andere Bücher gelesen bzw als Hörbuch gehört, allerdings eben noch kein Buch für Kinder von ihr gelesen.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Für die Altersgruppe der 8 jährigen Kinder finde ich diesen Stil passend, teilweise aber noch ein bisschen herausfordernd. Die tollen Bilder lockern die Geschichte immer wieder auf bzw bebildern diese passend. (Als es bei der Clique jedoch darum geht, dass diese alle den gleichen lilafarbenen Pullover an diesem Tag tragen, finde ich das mit der Umsetzung anhand der Zeichnung nicht ganz gelungen. Da sind es Mädels, die eher eine Bluse mit Shirt in rot-orangenen Farbtönen tragen…)

Die Zeichnungen sind ansonsten gut zur Situation passend, unterstrichen diese. Ich glaube, dass sich Kinder z.B. die Verhandlung dadurch gut vorstellen können.

Die Idee, dass man Kindern damit die Bedeutung von Unschuldsvermutung und Verfahrensfairness erläutert, finde ich definitiv gelungen. Das klappt meiner Ansicht nach durch die Geschichte auch gut. Diese ist verständlich, spannend und unterhaltsam geschrieben. Mit vielen Aha-Effekten.

Für mich war es eine gute und interessante Geschichte, die mal kurz etwas zu viel war. Manches habe ich als etwas unnötig empfunden. Generell aber mal eine andere und durchaus spannende Schilderung.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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