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Veröffentlicht am 22.07.2022

Die verrückten Hühner sind wieder los…

Lieselotte, was machen die Hühner?
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Wo die Kuh Lieselotte ist, sind auch die lustigen Hühner nicht weit. Sie helfen der Bäuerin beim Einkauf, machen Sport mit ihr und feiern gemeinsam ein Fest.

Dieses kleine und handliche Bilderbuch mit ...

Wo die Kuh Lieselotte ist, sind auch die lustigen Hühner nicht weit. Sie helfen der Bäuerin beim Einkauf, machen Sport mit ihr und feiern gemeinsam ein Fest.

Dieses kleine und handliche Bilderbuch mit stabilen Pappseiten haben wir zufällig entdeckt. Wir hatten schon mal ein Lieselotte-Gutenacht-Buch, so dass uns die Kuh bekannt war.

Die Zeichnungen im Buch sind wirklich toll, schöne und realistische Bilder, dennoch natürlich mit einer amüsanten, übertriebenen Note. Denn die Hühner laden den Traktor ab, auf dem die Bäuerin die Einkäufe verstaut hat – während sie sich mal die Post anschaut. Inhaltlich wirklich amüsant, der Text pro Doppelseite beschränkt sich auf zwei bis vier kurze Sätze, die auch für Kleinkinder schon gut verständlich sind.

Der Verlag gibt an, dass das Buch für Kinder von 0 bis 36 Monaten geeignet ist, für mich eine etwas sehr großzügige Angabe. Ab einem Jahr vielleicht geeignet, ab Eineinhalb, zwei Jahren ist es definitiv eine tolle, lustige Lektüre.

Bei uns kommt dieses Buch wirklich gut an. Es ist lustig anzuschauen und vorzulesen, gibt immer wieder etwas zu entdecken -und man darf es einfach nicht ganz ernst nehmen. Von uns gibt’s dafür 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 22.07.2022

Spielerisch den Wald entdecken.

Wieso? Weshalb? Warum? Stickerheft - Im Wald
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Mit diesem tollen Stickerheft kann man wunderbar mit Kindern von 4 bis 7 Jahren den Wald entdecken. Man erfährt einiges an Wissen auf den Seiten und kann diese dann noch mit Stickern bekleben und so die ...

Mit diesem tollen Stickerheft kann man wunderbar mit Kindern von 4 bis 7 Jahren den Wald entdecken. Man erfährt einiges an Wissen auf den Seiten und kann diese dann noch mit Stickern bekleben und so die Natur beleben.

Ein Stickerheft gab es bei uns bisher noch nicht, von daher war ich auf diese Kombination von Sachwissen mit Spielspaß echt gespannt. Die Bilder im Buch gefallen mir gut, sie passen perfekt zum Thema Wald, sind realistisch gemalt. Auch sind die Seiten nicht überladen. Dadurch, dass man sie selbst noch durch die Aufkleber mitgestalten kann, sind sie erstmal eher leer, was aber ja Sinn der Sache ist.

Das Heft kommt in einem Format daher, das in etwa DIN A 4 entspricht. Praktischerweise sind die Aufkleber in der Innenseite des Buches angebracht, so dass man diese heraustrennen bzw. nehmen kann. Damit die Zuordnung leichter fällt, hat jede Seite ein Symbol, welches man auf den zugehörigen Aufklebern auch nochmal findet. Finde ich für Kinder wirklich gut gemacht.

Mir gefällt die Mischung, wie hier Wissen mit Spielspaß verknüpft wird. Auch gibt’s hier eigentlich kein Richtig bzw. Falsch, klar, natürlich sollten die Tiere der Bergwelt nicht am Teich kleben. Für ein paar schwierigere Rätsel, was das anbringen bzw. die korrekte Zuordnung der Aufkleber angeht, gibt’s hinten im Buch auch eine Lösung.

Ich finde dieses Stickerheft wirklich sehr gelungen. Man kann beim Anschauen wunderbar den Wald entdecken und tolles Wissen erfahren. Außerdem können Kinder auch noch selbst tätig werden mit den entsprechenden Aufklebern. Die Altersgruppe ab vier Jahren halte ich dafür als absolut passend, denn dann ist eine gewisse Fingerfertigkeit und Verständnis dafür vorhanden. Ggf. natürlich etwas früher, aber das kann man ja dann selbst einschätzen.

Von mir gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 22.07.2022

Zuckerfrei – eine spannende Herausforderung, die manchmal aber völlig normal ist.

Zuckerfrei für die ganze Familie
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Im Alltag ganz ohne raffinierten Zucker auskommen ist für viele wohl nicht ganz einfach, vor allem dann, wenn die Familie mitziehen soll. In diesem Kochbuch verrät Hannah Frey tolle Rezepte für die ganze ...

Im Alltag ganz ohne raffinierten Zucker auskommen ist für viele wohl nicht ganz einfach, vor allem dann, wenn die Familie mitziehen soll. In diesem Kochbuch verrät Hannah Frey tolle Rezepte für die ganze Familie, damit es gut und vor allem lecker gelingt, ohne Zucker zu backen und zu kochen.

Das Thema Zuckerfrei beschäftigt mich generell schon eine Weile.

Zu Beginn des Buches bekommt man eine kurze Einführung ins Thema, hier hätte ich fast mit mehr Informationen gerechnet. Auch gibt’s ein paar „Life Hacks“ sowie eine Information über ziemliche Zuckerfallen (z.B. Brot mit Belag, Erdbeerjoghurt). Dann geht es los mit den Rezepten. Diese gliedern sich in vier Kategorien – Brunch, Grillen, Jeden Tag lecker und Party.

Ein paar Beispiele für Rezepte: Milchbrötchen, Müslistangen, Gemüsepfannkuchen, Kartoffelsalat, Zucchini-Feta-Päckchen, Chili con Carne, Zucchini-Reis-Pfanne mit Feta, „Milchreis“ (Reisflocken) mit Kirschen.

Die Rezepte sind toll und anschaulich bebildert – und verständlich erläutert, von den benötigten Zutaten über die einzelnen Zubereitungsschritte hin. Gelegentlich hat für mich die Angabe gefehlt, bei welcher Einstellung im Ofen gebacken wird. Umluft war oft erwähnt, Ober-Unterhitze aber z.B. nicht. (Beim Laugenkonfekt sowie den Müslistangen ist keine Ofen-Einstellungsangabe zu finden, lediglich die Temperatur.)

Die Rezepte sind wirklich vielfältig, das hat mir gut gefallen. Auch ist mal ein Brotaufstrich dabei, das finde ich echt toll. Teilweise war es für mich aber logisch, dass manche Rezepte zuckerfrei sind – gerade im herzhaften Bereich. Liegt aber ggf. vielleicht daran, dass ich versuche viel frisch zu kochen, wenn es denn geht. (Oder mal über Zucker aus einer Dose Mais hinwegsehe?) Grundsätzlich finde ich die Ansätze im Buch wirklich gut und es waren für mich tolle Anregungen und Ideen enthalten.

Mir hat dieses Koch-/Backbuch gut gefallen, manche Rezepte werde ich immer mal wieder machen und manche noch ausprobieren. Schade finde ich, dass manche Angaben (Ofen-Einstellung) meiner Ansicht nach gefehlt haben und Rezepte, die ich für „normal zuckerfrei“ halte, mit im Buch waren. (Zucchini-Feta-Päckchen z.B., etc.) Auch ist für mich nicht logisch, warum man statt einem Milchreis einen Reisdrink mit Reisflocken verwendet.

Von mir gibt’s hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 29.06.2022

Was eigentlich zählt ist der Spaß an der gemeinsamen Unternehmung.

POLAAH und das Rhabarber-Kompott
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Die fünf Freunde Mampf, Gru-Gru, Polaah, Ping und Hops toben im Sommer durch Bibberland. Dabei kommen sie darauf, dass es nichts gibt, was noch leckerer ist als Rhabarber-Komplott. Zusammen machen sie ...

Die fünf Freunde Mampf, Gru-Gru, Polaah, Ping und Hops toben im Sommer durch Bibberland. Dabei kommen sie darauf, dass es nichts gibt, was noch leckerer ist als Rhabarber-Komplott. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach den Zutaten dafür, denn sie möchten das nun unbedingt kochen. Doch die Zutatensuche gestaltet sich schwierig – denn keiner kennt Rhabarber.

Von Michael Engler kannte ich bereits ein Buch bzw. Hörbuch (Humboldt und Beaufort sowie das Hörbuch Ben liebt Bär), somit kannte ich den Stil schon. Die Erzählung der Geschichte ist wirklich schön und kindgerecht. Die Altersempfehlung für das Buch liegt bei fünf Jahren, was ich so auch sehe und empfehle. Man hat schon etwas mehr Text je Doppelseite, damit kann man aber auch ausdrücken, was hier wie passiert.

Die Illustrationen von Joëlle Tourlonias gefallen mir ziemlich gut. Ich mag die Art wie sie zeichnet, eine schöne und doch klare Art der Darstellung. Auf den Bildern ist nicht zu viel los und man kann doch immer wieder etwas entdecken, wenn man sie genau(er) anschaut. Auch erkennt man die dargestellten Tiere gut etc. Die gewählten Farben dafür finde ich toll, so dass alles wirklich harmonisch ist.

Die Idee der Geschichte finde ich interessant und gut, so ganz überzeugt hat sie mich allerdings nicht. Für mich war das jetzt nicht die Knüller-Idee, sondern mehr so ein „klar, kann man auch mal lesen“ – und kein „unbedingtes Muss“. Die Botschaft hinter der Story ist schön, mich hat es halt nicht vom Hocker gehauen.

Von mir gibt’s hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

(Im Buch ist die Rede vom Rhabarber-Komplott, der Titel ist dann aber das Kompott)

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Veröffentlicht am 22.06.2022

Pffffft… was war denn das?

Hier kommt Pupsermän!
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Alle Kinder haben über ihn gelacht, deshalb will Jacob nie mehr in den Kindergarten. Denn er hat beim Supermann-Spielen versehentlich gepupst – und sogar Trixi, seine beste Freundin, hat deshalb über ihn ...

Alle Kinder haben über ihn gelacht, deshalb will Jacob nie mehr in den Kindergarten. Denn er hat beim Supermann-Spielen versehentlich gepupst – und sogar Trixi, seine beste Freundin, hat deshalb über ihn gelacht. Doch dann kommt alles etwas anders, denn in gewisser Weise haben Jacobs Pupse Superkräfte…

Ja, allein der Titel hat mich sehr neugierig aufs Buch gemacht und ich habe mich richtig aufs Vorlesen und Anschauen gefreut. Grundsätzlich liegt die Altersempfehlung für dieses Buch bei Kindern ab vier Jahren – wir haben es schon früher vorgelesen. Dennoch wurde da schon einiges verstanden – und immer wieder vehement aufs Vorlesen daraus gepocht.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, die Bilder sind schön und wirklich lustig gemacht, man erkennt klar worum es sich jeweils handelt. Man kann immer wieder etwas entdecken, wobei der Text schon überwiegt, was völlig in Ordnung ist. Die Seiten sind hier aus normalem Papier, d.h. kein Pappbuch, was ja altersentsprechend ist. Amüsant finde ich, dass manche Hinweise auf den Bildern für Erwachsene sehr lustig durchdacht sind. Da mag ich aber nichts vorwegnehmen.

Die Geschichte ist wirklich sehr unterhaltsam und lustig. Vom Schreibstil her ist sie für Kinder gut verständlich – und die Dinge, die so passieren, sind natürlich kindgerecht. Mal ist es eher so, dass man mitfühlt, ganz oft aber vor allem mitlachen kann und spannend ist es natürlich auch! Allein vorn im Bucheinband ist eine Übersicht über die Lebensmittel, die gut Pupse machen können. Diese sind mit Sternen von einem bis zu Fünfen klassifiziert, so dass man sieht, was wirklich einen Super-Mega-Pups macht. (von Milch, Oliven bis hin zu Erbsen, Radieschen, Kichererbsen, etc.) Finde ich auch unheimlich witzig.

Für uns war das eine sehr lustige Geschichte, die wir garantiert nicht zum letzten Mal (vor)gelesen haben. Es ist schön, wie hier der Pups fast schon „gesellschaftsfähig“ wird… Von uns gibt’s dafür 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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