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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2020

Wenn du ein Flüstern hörst...

Der Kinderflüsterer
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Inhalt:

Nach dem Tod von seiner Frau zieht Tom Kennedy mit seinem Sohn Jake nach Fe3atherbnank. Dort wollen sie ein neues Leben enafangen, doch es wird überschattet durch die düstere Vergangenheit und ...

Inhalt:

Nach dem Tod von seiner Frau zieht Tom Kennedy mit seinem Sohn Jake nach Fe3atherbnank. Dort wollen sie ein neues Leben enafangen, doch es wird überschattet durch die düstere Vergangenheit und des Ortes. Vor zwanzig Jahren wurden hier 5 Kinder entführt und dann tot aufgefunden. Und dann verschwindet erneut ein kleiner Junge.

Meinung:

Die Story ist in zwei Erzählsträngen aufgebaut. Zum einen aus Sicht von Tom Kennedy als Ich-Erzähler und zum anderen aus Sicht des ERmittlers Pete Willis.

Den Storyaufbau fand ich gut gelungen. Die Darstellung der Probleme vom Vater mit dem Sohn durch den Tod der Mutter waren herzergreifend beschrieben. Auch die Passagen aus Sicht von Jake waren richtig toll geschrieben, so konnte ich oft nicht unterscheiden, ob die Szene in dem Moment wirklich passiert oder ob sich dies in Jakes Fantasie abspielt.

Der Schreibstil war flüssig und teilweise konnte ich mich ein bisschen gruseln, allerding bin ich mit den Charakteren nicht so richtig warm geworden.

Im Großen und Ganzen fehlte mir hier ein bisschen die Spannung, trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten.

Fazit:

Ein Thriller mit einer beklemmenden Stimmung.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Wer schuldig ist wird sterben

Blutige Düne
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Inhalt:
Eine Männerleiche wird erhängt auf Sylt in der sogenannten Mörderkuhle gefunden. Liv Lammers die eigentlich den Geburtstag ihrer Freundin feiern wollte, beginnt sofort mit den Ermittlungen und ...

Inhalt:
Eine Männerleiche wird erhängt auf Sylt in der sogenannten Mörderkuhle gefunden. Liv Lammers die eigentlich den Geburtstag ihrer Freundin feiern wollte, beginnt sofort mit den Ermittlungen und einige Spuren weisen auf das Rockermilieu hin. Doch dann gibt es noch ein Opfer, der junge Umweltschützer wird schwer verletzt in den Sylter Dünen gefunden. Der Modus Operandi ist derselbe, doch wie hängt dieses Verbrechen mit dem Mord zusammen?

Meinung:
Blutige Düne ist der 4. Fall um Liv Lammers und ihr Team. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und gefällt mir sehr. Durch das schön beschriebene Setting hat der Leser die örtlichen Begebenheiten gut vor Augen.

Der Spannungsbogen wurde in der gesammten Story gut gehalten. Mit Mittelteil flaute er etwas ab und nahm Anlauf für eine spannende und unerwartete Auflösung des Falls.
Der Leser hatte bei dieser Story Einblicke in das Rockermilieu mit dem üblichen Klischee: Brutalität und Prostitution.

Die Autorin hat hier viele Charaktere eingebaut, wobei einige in meinen Augen überflüssig waren und ins Leere gelaufen sind.

Auch das Privatleben der Protagonistin Liv Lammers kommt hier nicht zu kurz. Der Leser erfährt in diesem Buch einiges über die familiären Verhältnisse, allerdings lässt die Autorin den Leser hier mit einem üblen Cliffhänger zurück.

Fazit:
Der gut durchdachte Plot hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

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  • Handlung
Veröffentlicht am 03.05.2020

Auris ist zurück

Die Frequenz des Todes
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Inhalt:

Matthias Hegel, genannt Auris, sitzt noch wegen Mordverdachts in Haft. Er soll aber bei einem Fall helfen, bei dem die Polizei nicht weiterweiß. Eine verzweifelte Mutter meldete per Notruf ihr ...

Inhalt:

Matthias Hegel, genannt Auris, sitzt noch wegen Mordverdachts in Haft. Er soll aber bei einem Fall helfen, bei dem die Polizei nicht weiterweiß. Eine verzweifelte Mutter meldete per Notruf ihr Baby als vermisst. Unterstützung sucht Auris bei Jula Ansorge, die er mit Informationen zum Verschwinden ihres Bruders ködert.

Meinung:

"Frequenz des Todes" ist der 2. Teil um den Phonetiker Matthias Hegel und knüpft fas übergangslos an den 1. Teil "Auris" an. Obwohl die Story in sich abgeschlossen ist, empfiehlt es sich mit dem ersten Buch zu beginnen.

Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut und er versteht es den Leser von der 1. Seite an durch die Beschreibung der Handlungen zu fesseln.

Die beiden Hauptprotagonisten haben mir wieder sehr gut gefallen. Auf der einen Seite der hochintelligente Phonetiker der durch seine Gabe bereits zur Auflösung vieler Kriminalfälle beitragen konnte, manipuliert mit dem Zurückhalten von Informationen Jula Ansorge. Diese hingegen hegt eine starke Antipartie Hegel gegenüber. Dieses hin und her macht diese Story unter anderem sehr interessant.

Der Thriller wurde mit mehreren Handlungssträngen aufgebaut die zum Ende hin, perfekt miteinander verknüpft werden, doch auch hier bleiben Fragen offen, die auf eine Fortsetzung hoffen lassen.

Fazit:

Im Großen und Ganzen hat mir der 1. Teil besser gefallen, mich haben hier die vielen technischen Erklärungen ein bisschen gestört, auch einige Handlungen fand ich etwas überzogen. Dieser Thriller ist aber auf jeden Fall lesenswert.

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Spannender Abschluss einer tollen Trilogie

Die Herren der Zeit
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Inhalt:
In Spanien wird der Roman "die Herren der Zeit" wird von einem anonymen Autor veröffentlicht und Inspector Unai Lopez de Ayala besucht mit seiner Familie eine Lesung in Vitoria. Während der Veranstaltung ...

Inhalt:
In Spanien wird der Roman "die Herren der Zeit" wird von einem anonymen Autor veröffentlicht und Inspector Unai Lopez de Ayala besucht mit seiner Familie eine Lesung in Vitoria. Während der Veranstaltung wird eine Leiche gefunden. Dieser Mord war der Auftrakt einer Reihe von Morden in Vitoria, die alle mit mittelalterlichen Tötungsmethoden ausgeführt wurden wie sie auch in dem in der Lesung vorgestellten Bestseller beschrieben wurden.

Meinung:
Nach "Die Stille des Todes" und "Das Ritual des Wassers" ist dies der Abschluss einer fulminanten Thriller-Trilogie um Inspector Unai genannt Kraken und sein Team.

Auch in diesem Teil spielt die spanische Geschichte eine sehr große Rolle. Wer die ersten beiden Teile noch nicht gelesen hat, dürfte evtl. kleine Schwierigkeiten haben in das Leben der Hauptprotagonisten hinein zu finden, denn die private Geschichte nimmt hier sehr viel Platz ein.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal sehr angenehm, aber auch etwas detailverliebt. Saenz ist es hier gelungen quasi zwei Bücher in einem zu schreiben. Da ist zum einen die Gegenwart, aus der Sicht von Unai als Ich-Erzähler und zum anderen die immer wieder eingeschobenen Kapitel der Geschichte der Morde aus dem 12. Jahrhundert. Dadurch wird die Spannung bis zur Auflösung des Falls hoch gehalten und die unerwarteten Wendungen tun hier ihr Übriges.

Die Charaktere sich auch hier wie auch in den ersten beiden Fällen unterschiedlich und vielschichtig. Besonders hervorheben möchte ich den 100jährigen Großvater von Unai. Mich hat seine umfangreiche Lebenserfahrung sehr fasziniert.

Fazit:
Ein würdiger und hervorragender Abschluss einer sehr interessanten Trilogie.

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Veröffentlicht am 10.04.2020

Spreewald-Krimi

Vermisst
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Inhalt:

Kriminalhauptmeisterin Klaudia Wagner muss auf ihrem Nachhauseweg plötzlich einem unbeleuchteten Fahrzeug ausweichen, welches ihr die Vorfahrt nimmt. Dabei überfährt sie eine Frau. Doch die Frau ...

Inhalt:

Kriminalhauptmeisterin Klaudia Wagner muss auf ihrem Nachhauseweg plötzlich einem unbeleuchteten Fahrzeug ausweichen, welches ihr die Vorfahrt nimmt. Dabei überfährt sie eine Frau. Doch die Frau gilt bereits seit 2 Jahren als tot. Wie kann das sein und wo ist diese Frau seitdem gewesen? Klaudia Wagner und ihr Team beginnen zu ermitteln.

Meinung:

Dieses Buch ist der 5. Teil der Spreewald-Krimi-Reihe aus der Feder von Christiane Dieckierhoff. Obwohl ich die vorangegangenen Teile noch nicht kenne, habe ich mich sehr gut in den Spreewald und in die Charaktere der Protagonisten hineingefunden.

Gut gefallen hat mir hier das Lokalkolorit und die Fähigkeit der Autorin die wirklich sehr verschiedenen Charaktere bildlich darzustellen.

Der Spannungsbogen wurde hier bis zum SChluss gehalten und der Leser wird mit solider Ermittlungarbeit und spannenden Wendungen unterhalten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, wobei auch teilweise der Humor nicht fehlt. Die einzelnen Ermittlungsspuren führen zu einem sehr schlüssigen, aber dennoch unerwartetem Ende.

Fazit:

Dies war zwar mein erster Spreewald-Krimi der Autorin aber sicherlich nicht der letzte den ich gelesen habe. Daumen hoch.

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