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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2025

alles drin, was in der Kurzbeschreibung versprochen wird und macht einfach nur Spaß zu lesen

A City of Flames
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A City of Flames von Rina Vasquez ist der erste Teil ihrer Gestaltwandler-Trilogie und wir lernen darin Naralía, die weibliche Hauptfigur und Lorcan, ihr männliches Gegenstück kennen.

Wer jetzt aber ...

A City of Flames von Rina Vasquez ist der erste Teil ihrer Gestaltwandler-Trilogie und wir lernen darin Naralía, die weibliche Hauptfigur und Lorcan, ihr männliches Gegenstück kennen.

Wer jetzt aber denkt, dass dies recht gemächlich passiert, der hat sich allerdings ganz gewaltig geschnitten, denn auch in diesem 1. Band geht es schon ganz schön zur Sache und mir hat das Gelesene sehr gut gefallen.

Die Mischung zwischen dem Fantastischen mit den verschiedenen Wesen, den Gestaltwandlern und der Suche nach Naralías Mutter bzw. der Lösung des Geheimnisses rund um deren Verschwinden finde ich unheimlich gut geschrieben. Das Worldbuilding hat mich gleich in seinen Bann gezogen und die Charaktere sind super ausgearbeitet, so dass es hier von mir für den Auftakt der Trilogie überhaupt keine Beanstandungspunkte gibt und ich einfach nur hoffe, dass mich der nächste Teil dann genauso fesselt.

Also ist mein Fazit hier:

alles drin, was in der Kurzbeschreibung versprochen wird und macht einfach nur Spaß zu lesen.

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Veröffentlicht am 02.04.2025

Cosy Crime mit Witz und Charme

Elisa Hemmiltons Kofferkrimi
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Elisa Hemmiltons Kofferkirimi ist ein Roman aus dem Staubchronik-Universum von Lin Rina und dem Drachenmond Verlag. Ich persönlich kannte bisher weder Elisa noch die Staubchroniken, aber ich liebe historische ...

Elisa Hemmiltons Kofferkirimi ist ein Roman aus dem Staubchronik-Universum von Lin Rina und dem Drachenmond Verlag. Ich persönlich kannte bisher weder Elisa noch die Staubchroniken, aber ich liebe historische Cosy-Crime. Hinzu kommt, dass das Cover für mich nicht nur sehr hübsch ist und neugierig macht, sondern auch irgendwie leichte Steampunk-Momente hat, weshalb es noch einen Grund gab, zum Buch zu greifen.

Ok, Steampunk gabs nicht. Dafür aber jede Menge Cosy-Crime, eine tolle und sehr emanzipierte junge Ermittlerin und ein super Setting im historischen London.

Die Figuren sind genau so, wie sie geschrieben sind, richtig und es passt alles zusammen.

Mir hat dieser Mix von Krimi, Lebensgeschichte, Freundschaft und Liebe unheimlich zugesagt und da Frau Autorin in ihrem Schreibstil auch nicht mit Witz und Charme gegeizt hat, blieb somit der Spaß und das Wohlgefühl überhaupt nicht auf der Strecke.

Also für mich ein wirklich tolles Buch und ich werde definitiv die Staubchroniken auch noch lesen.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

tolle Lebensgeschichte in historischem Ambiente

Die Duellantin. Kein Herz ist unbesiegbar
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Die Duellantin von Regina Meißner ist ein Roman über eine junge Frau, die sich überhaupt nicht an die Konventionen ihrer Zeit halten will. Nein, Elena geht eigentlich lieber ihrer Leidenschaft dem Fechten ...

Die Duellantin von Regina Meißner ist ein Roman über eine junge Frau, die sich überhaupt nicht an die Konventionen ihrer Zeit halten will. Nein, Elena geht eigentlich lieber ihrer Leidenschaft dem Fechten nach, als ganz sittsam nach den Vorlieben ihrer Tante zu leben und auf eine wohlhabende Heirat zu hoffen.

Ähm, also ich frage mich tatsächlich, warum diese Geschichte so lange aufs Gelesenwerden warten musste und ich nicht schon viel früher den historischen Roman genossen habe.

Ja, genau. Ich habe diese Slow-Burne-Romance mit jeder Menge Selbstfindung und Behauptung sehr genossen und finde es echt faszinierend, wie leicht und absolut ansprechend Regina hier eine Geschichte voller Emotionen in eine Epoche geschrieben hat, in der eine Frau eigentlich nicht viel zu sagen hat. Sie hat es dabei mit ihrem Schreibstil ohne Probleme geschafft, dass ich mich vollkommen in die erwähnte Zeitepoche versetzt fühle und mit Elena teilweise sogar mitleide.

Okay, einen winzig kleinen Minuspunkt gibt es für mich, denn irgendwann geht mir das grüblerische Verhalten der lieben Elena auf den Keks. Auch wenn ich natürlich weiß, dass dies zur Epoche und den gesellschaftlichen Konventionen passt und deshalb auch so in der Geschichte sein muss. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden und schmälert in keinster Weise das Gesamtbild, weshalb ich sehr gerne eine Leseempfehlung an alle ausspreche, die ein bisschen Irrungen, Wirrungen und Co. mit Liebe in einer feudalen Zeit lesen mögen.

Mein Fazit insgesamt ist also:
eine tolle Geschichte im historischen Ambiente mit viel Wissen zur Fechtkunst.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Cosy-Crime für junge und junggebliebene Ermittler mit viel Kling-Charme

Der Spurenfinder
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Marc-Uwe Kling hat mit der Spurenfinder nicht nur einen amüsanten Krimi in einer recht fantastischen Welt geschrieben, sondern hat dies sogar direkt mit seinen Töchtern zusammen gemacht. Also Triple-Kling ...

Marc-Uwe Kling hat mit der Spurenfinder nicht nur einen amüsanten Krimi in einer recht fantastischen Welt geschrieben, sondern hat dies sogar direkt mit seinen Töchtern zusammen gemacht. Also Triple-Kling für uns. Denn hier kommt somit nicht nur sein Witz und Charme sehr gut durch. Nein, der Stil und die Begebenheiten in der Geschichte spiegeln auch durch die Einbeziehung seiner Kinder, eben deren Denken und das, was diese in ihrem Alter so beschäftigt, wider, was es zu einem tollen, super lesbaren Krimi-Erlebnis macht.

Und wie schon der Titel sagt, geht es hier um einen Spurenfinder. Genauer gesagt, geht es um Elos von Bergen, den berühmtesten Spurensucher der Verlorenen Provinzen und wie er gemeinsam mit seinen beiden Kindern Ada und Naru einen Mord aufklärt.

Die Autoren-Familie erzählt all dies wie gesagt in einem angenehmen und flüssig-lesbaren, aber auch teilweise sehr actionreichen und humorigen Stil. Eben wie das für die anvisierte Zielgruppe nunmal ganz passend ist und die jungen, sowie auch älteren Lesenden fesselt. Mir persönlich hat die Geschichte mit all ihren Intrigen, Abenteuern und Geheimnissen jedenfalls sehr viel Spaß gemacht. Ich finde den Mix von Fantasy, Cosy-Crime und dem typischen Kling-Sarkasmus gepaart mit Gesellschaftskritik einfach super.

Da es sich hier auch um einen ersten Band handelt, ist die Ermittlung in diesem Fall gottseidank abgeschlossen und doch macht es direkt Lust auf mehr, so dass es so beendet werden kann oder eben dann die nächste Ermittlung anknüpft.

Alles in allem also eine sehr süße, unterhaltsame und fantasievolle Geschichte, die ich absolut empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

emotional zerstörende Geschichte

Das Gewicht von Seifenblasen
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Oh man, wieder so eine emotional zerstörende Geschichte von Jessica Winter, die sie uns da mit Das Gewicht von Seifenblasen erzählt.

Wir erfahren hier nämlich, wie es für Liza ist, als gesundes Geschwisterkind ...

Oh man, wieder so eine emotional zerstörende Geschichte von Jessica Winter, die sie uns da mit Das Gewicht von Seifenblasen erzählt.

Wir erfahren hier nämlich, wie es für Liza ist, als gesundes Geschwisterkind der todkranken Becca aufzuwachsen und dabei versucht, den Gegebenheiten und Befindlichkeiten ihrer Schwester, den Eltern und überhaupt allen anderen gerecht zu werden. Nur dass sie dabei sich selbst immer wieder verliert und an dem Druck fast zerbricht.

Ich habe ja schon einige Geschichten von Jessica gelesen und war bisher jedes Mal überrascht, wie sie mit den Emotionen spielt und gekonnt in ihre Geschichten einfließen lässt. Aber das hier. Puh, das war für mich irgendwie bisher die am schmerzlichsten zu lesende.

Ich finde es einfach nur faszinierend, wie Jessica es schafft, genau das auf den Punkt zu bringen, was vermutlich tausende Kinder in solch einer Situation erleben und es gibt mir unheimlich zu denken, wie gedankenlos und unnachgiebig die Umwelt ihnen ein Schicksal und Verhalten aufzwingen, das ihre eigene Persönlichkeit einfach nicht zulässt.

Also gibt es auch hier wieder ein Grundthema, das mit einer Schwere und negativen Gefühlen behaftet ist, aber dennoch wichtig und deshalb auch erzählt werden sollte. Jessica schafft das in dieser Geschichte jedenfalls auf ihre ganz eigene, wundervolle Weise und einer Leichtigkeit innerhalb der gewählten Worte, dass es mir einfach nur Spaß gemacht hat, zu Lesen und mit den Figuren natürlich auch mitzuleiden. Für mich ist dieses Buch erneut eine Hommage an die Liebe und das Leben.

Ach, ihr merkt vielleicht, ich bin mal wieder total fasziniert von dem Gelesenen und deshalb gibt es von mir für diese tolle Mischung von Liebesroman mit Schicksalsaufarbeitung natürlich eine absolute Leseempfehlung.

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