Spuk in der Liebe
Ein Liebesroman – so lautet zunächst die Anmutung auf dem Cover von „Devlin House“. Und doch beinhaltet dieses Romance-Buch so Vieles mehr. Ich war echt überrascht. Schließlich habe ich mittlerweile so ...
Ein Liebesroman – so lautet zunächst die Anmutung auf dem Cover von „Devlin House“. Und doch beinhaltet dieses Romance-Buch so Vieles mehr. Ich war echt überrascht. Schließlich habe ich mittlerweile so viele Liebesromane gelesen. Herzergreifende waren dabei, Tränenherrührende, aber auch langweilige und öde Exemplare. Doch die die Autorin Sam Bennet hat mich schon nach den ersten Seiten wenigen Seiten gehabt und mit „Devlin House“ in den Bann gezogen. Denn es gibt eine durchaus wunderbare Geschichte rund um die sich bald liebenden Protagonisten Megan und Connor. Ich mag ja diese doch durchaus schaudererregende Kulisse in dem Buch. Die Geschichte spielt hauptsächlich in Irland auf einem alten und traditionsreichen Hof. Mit einer grausamen Vergangenheit. Sam Bennet weiß in „Devlin House“ die für mich perfekte Balance zwischen Romantik, Spannung und auch Missgunst zwischen den Akteuren perfekt einzusetzen, so dass Romance zwar an erster Stelle steht, man sich als Leser dennoch immer wieder zwischen die Zeilen des Buches begibt, um mehr über die Hintergründe von Megans Person herauszufinden. Wer spielt richtig? Wer treibt ein falsches Spielt. Wie in einem Krimi fand ich mich auch in der Rolle einer Ermittlerin wieder. Habe selbst natürlich auch an den Guten gezweifelt und jede Rolle hinterfragt. Daher hat „Devlin House“ von Sam Bennet für mich soviel mehr zu bieten als ein schöner Liebesroman. Da könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Schön, dass es noch Bücher gibt, die mich echt überraschen und etwas mehr bieten.