Konnte mich nicht überzeugen
Gustav glotzt gern und vor allem immer in die Fernsehkiste. Obwohl Mama ihn vor viereckigen Augen warnt, glotzt er wieder in die Glotze und wundert sich nicht schlecht, als er tatsächlich viereckige Augen ...
Gustav glotzt gern und vor allem immer in die Fernsehkiste. Obwohl Mama ihn vor viereckigen Augen warnt, glotzt er wieder in die Glotze und wundert sich nicht schlecht, als er tatsächlich viereckige Augen bekommt. Gustav findet das toll, weil er plötzlich alles anders sieht. Aber seine Augen ändern sich immer weiter. Und immer nimmt Gustav seine Welt auch in diesen Formen wahr. (Klappentext)
Das Thema ist fast so alt, wie es das Fernsehen gibt. Die Geschichte beginnt damit, dass Gustav viel vor dem Fernseher sitzt und die Mutter ihn ermahnt. Doch dann passiert es. Gustav bekommt eckige Augen, die sich im Laufe der Geschichte weiter wandeln und erst zum Schluß beim Blick in Mamas Augen bekommt er wieder normale Augen. Doch irgendwie erschließt sich mir die Botschaft dieses Buches nicht. Gustav glotzt, findet es lustig andere Augenformen zu bekommen und hinterher wird wieder alles gut und wahrscheinlich geht die „Glotzerei“ weiter. Schön wäre es gewesen, Gustav zu sinnvollen Beschäftigungen anzuleiten, wie spielen, basteln oder toben. Die Illustrationen sind gelungen, großflächig und anschaubar. Wenn ich noch bedenke, dass das Einstiegsalter ab 3 Jahre ist, so glaube ich, dass hier falsche Botschaften vermittelt werden. Leider