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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Texte: Antike und Mittelalter
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 17.10.2024
  • ISBN: 9783423264068
Natalie Haynes

Goddesses

Die Macht der griechischen Göttinnen – Mut, Verlangen, Leidenschaft

Unsterbliche Frauen der klassischen Antike, neu entdeckt

Die Bestsellerautorin Natalie Haynes nimmt uns mit in die Welt der griechischen Mythologie, zu den Göttinnen des Olymps. Missverständnisse und falsche Darstellungen in Kunst, Literatur und Popkultur verzerren unseren Blick, doch mit diesem Buch sehen wir Frauenfiguren, die wir schon zu kennen meinen, plötzlich in einem ganz neuen Licht. So ist Athene die Göttin des Krieges, wird aber auch für ihren weisen Rat geschätzt. Aphrodite ist die schönste aller Göttinnen, hat jedoch eine rachsüchtige Seite und bestraft jeden hart, der ihr missfällt. Und die drei Furien, die meist auf blutige Vergeltung aus sind, lehren uns überraschenderweise viel über das heutige Leben. Ein feministisches Retelling antiker Erzählungen, das überrascht.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Griechische Göttinnen

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Griechische Göttinnen


Nachdem ich “A Thousand Ships – Die Heldinnen von Troja” von Natalie Haynes gelesen hatte, wollte ich auch gern Goddesses lesen. Denn sie fokussiert sich auf die Frauen der Geschichte ...

Griechische Göttinnen


Nachdem ich “A Thousand Ships – Die Heldinnen von Troja” von Natalie Haynes gelesen hatte, wollte ich auch gern Goddesses lesen. Denn sie fokussiert sich auf die Frauen der Geschichte und der Mythologie. Gern wird viel und ausladen über all die Helden und Götter geschrieben, doch welchen Anteil Frauen dabei haben, wird gern übersehen.


Die Göttinnen des Olymps sind zentrale Figuren der griechischen Mythologie. Sie waren mächtige Wesen, die verschiedene Aspekte des Lebens und der Natur repräsentierten. Sie hatten sowohl göttliche Kräfte als auch menschliche Eigenschaften


Die Göttinnen des Olymps hatten oft komplexe Beziehungen zueinander und zu den Menschen. Sie waren nicht nur mächtig, sondern hatten auch mit menschlichen Themen wie Liebe, Rache, Ehre und Familie zu kämpfen.


In verschiedenen Kapiteln nimmt uns Haynes mit in ihre Welt. Wir beginnen bei den Musen, erfahren etwas über einzelne Göttinnen wie Artemis oder Athene und enden dann bei den Furien. Und das nicht in einer verstaubten Art und Weise, wie man es des Öfteren von Geschichtsbüchern kennt, sondern modern und manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Der Schreibstil ist recht locker und nachvollziehbar. Was gut ist, gerade wenn es vielleicht für einen Leser das erste Buch ist, was er liest, um sich damit zu beschäftigen. Nicht alles muss rein wissenschaftlich bearbeitet werden.


Ich habe es sehr gern gelesen und bin gespannt, welches Thema ihr nächstes Buch haben wird.


Was ich gern gehabt hätte - mehr Abbildungen. Zumindest zu den Kunstwerken, die beschrieben werden. Ja, sie werden wirklich gut und ausführlich beschrieben - aber sie einmal zu sehen (und nicht nebenbei zu googeln) wäre Klasse gewesen.


ISBN: 978-3423264068
Umfang: 352 Seiten
Verlag: Dtv
Erscheinungsdatum: 17.10.2024

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Auch Sachbücher schreibt sie interessant

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Nathalie Haynes zeigt uns in diesem Sachbuch eine andere Seite der bekannten griechischen Göttinnen. Göttinnen, die immer auch ein wenig unterdrückt werden, denn die Dichter der Werke waren alle Männer, ...

Nathalie Haynes zeigt uns in diesem Sachbuch eine andere Seite der bekannten griechischen Göttinnen. Göttinnen, die immer auch ein wenig unterdrückt werden, denn die Dichter der Werke waren alle Männer, die natürlich aus ihrem Blickwinkel die weiblichen Gottheiten gesehen haben.

Das Cover ist jetzt nichts so extrem besonderes, aber passt natürlich vollkommen in das Thema der griechischen Mythologie.
Ich habe bereits einiges von Nathalie Haynes gelesen und bisher waren es alles Romane bzw. Adaptionen von griechischen Sagen. Sie hat eine besondere Art, wie sie auf die alten Mythen schaut und den Blick auf die Frauen damals richtet, die meist in den Originaltexten kaum zu Wort kommen. Und das konnte mich bisher immer sehr begeistern. 😊
Nun hat sie mit Goddesses also ein Sachbuch geschrieben, dass ohne eine schmückende Geschichte (wenn man natürlich von den Sagen selbst absieht 😉 ) den Blick auf die verschiedenen Göttinnen wirft. Da haben wir natürlich die bekannten Olympierinnen Hera, Aphrodite, Artemis, Demeter, Hestia und Athene, aber auch die Musen und die Furien finden hier ein interessantes Kapitel.
Vieles was die Autorin schreibt, war mir schon bekannt, aber trotzdem wirft sie Fragen in den Raum, die mich vor allem als Frau zum Nachdenken angeregt haben.
Neben den Fakten zu den Göttinnen, die mitnichten ein Gegenpart zu den herrischen Göttern sind, sondern genauso herrisch sein können. Erzählt die Autorin wieder mit einigem Witz die Geschichten aus den verschiedenen Quellen. Wobei bei einigen Erzählungen einem nicht nach Lachen zumute ist, wenn man liest, wie häufig Frauen missbraucht werden und es als vollkommen normal erscheint.
Meine Lieblingsgöttin ist ja Artemis, allerdings weiß ich auch, wie grausam sie sein konnte. Vor allem ihren Nymphen gegenüber. Aber um ehrlich zu sein, gibt es bei jeder Göttin etwas, das sie in weniger gutem Licht stehen lässt. Einzig Hestia geht in alle dem ein wenig unter, denn über sie gibt es auch nicht so viele Sagen. Und doch war sie im damaligen Griechenland überall präsent.
Aber genauso wie man vieles grausames an den Göttinnen finden kann, kann man auch Seiten an ihnen entdecken, die man vorher nicht erwartet hat. Man muss nur mal genauer hinsehen.
So finde ich ist Hera nicht immer die Böse, denn immerhin wird sie ständig von ihrem Mann betrogen und belogen und muss dies stillschweigend aushalten. Zudem ist es nicht so klar, wie freiwillig ihre Hochzeit mit ihrem Bruder Zeus wirklich war. Aber auch wenn ich ihre häufig grausamen Taten nicht gut reden möchte, will ich damit nur sagen, dass man nicht voreilig beurteilen sollte. Zudem kommt es natürlich auch immer auf die Quelle an, die eine Geschichte erzählt. Und da wie oben erwähnt, die alten Sagen meist von Dichtern (also Männern) geschrieben wurden, kann man sich ja denken, wie gut die Frau eben dabei wegkommt. Auf jeden Fall gibt Nathalie Haynes mit ihrem Buch eine andere Perspektive vor und das ist einfach nur interessant.
Das Einzige, dass mich gestört hat war, dass sie sehr oft zwischen den griechischen und römischen Namen hin und her gewechselt hat. Manchmal war das sehr verwirrend und leider auch etwas inkonsequent. Ich habe kein Problem, wenn aus Aphrodite plötzlich Venus wird, aber dann muss man auch dabei bleiben und nicht im übernächsten Satz wieder wechseln.

Mein Fazit: Obwohl das diesmal kein Roman über die griechischen Mythen ist, ist das Buch kurzweilig und lässt sich gut lesen. Nathalie Haynes hat eine besondere Art zu erzählen, der einfach fesselt und mich begeistern kann.
Wer Mythologie mag, sollte unbedingt mal hier reinschauen, denn gerade heutzutage braucht man auch mal andere Blickwinkel auf bestimmte Dinge. Eine ganz klare Leseempfehlung! 😊

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