Cover-Bild Drei Wochen im August
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21,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Suhrkamp
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 24.02.2025
  • ISBN: 9783518782026
Nina Bußmann

Drei Wochen im August

Roman | Über Macht- und Geschlechterverhältnisse, Lügen und Geheimnisse
»Ein paar Tage am Meer können reichen, um alles in Frage zu stellen.«
Ein abgelegenes Ferienhaus an der französischen Atlantikküste: Hier will Elena mit ihren Kindern drei unbeschwerte Wochen verbringen. Ihr Mann ist zu Hause in Deutschland geblieben, die Ehe läuft nicht gut. Dafür hat Elena die Babysitterin Eve und eine Freundin der dreizehnjährigen Tochter eingeladen. Doch was als entspannte Auszeit beginnt, wird immer stärker bedroht, von außen wie von innen: Die ausgetrockneten Wälder stehen in Flammen, unangekündigte Gäste tauchen auf, Konflikte spitzen sich zu – befeuert von Eifersucht, Misstrauen und Abhängigkeiten. Bis eines der Mädchen plötzlich verschwindet.
Drei Wochen im August ist ein intensives Kammerspiel in der Hitze des Sommers. Alles scheint harmonisch, aber die Abgründe lauern im Idyll. Eine unbedachte Bemerkung, eine falsche Verdächtigung, und das komplexe Beziehungsgeflecht droht zu zerreißen. Davon erzählt Nina Bußmann mit großer psychologischer Klugheit und einem feinen Gespür für Spannung.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2025

Subtiles Spannungsgeflecht

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Nina Bussmanns Roman "Drei Wochen im August" erzählt die Geschichte eines Sommerurlaubs in Frankreich, im Wechsel geschildert aus der Sicht von Elena und dem Kindermädchen ihrer Kinder, Eve. Was als unbeschwerte ...

Nina Bussmanns Roman "Drei Wochen im August" erzählt die Geschichte eines Sommerurlaubs in Frankreich, im Wechsel geschildert aus der Sicht von Elena und dem Kindermädchen ihrer Kinder, Eve. Was als unbeschwerte Auszeit mit Strand, Sonne und purer Entspannung erträumt war, gerät durch unterschiedlichste Vorkommnisse ganz anders als erwartet. Vieles wird in Frage gestellt in diesem Roman. Auf der inneren Ebene der Handelnden kommen Beziehungen und Freundschaften auf den Prüfstand, Abhängigkeiten und Verflechtungen, die zunächst nicht augenscheinlich sind, entwirren sich zunehmend und sorgen für ein oftmals latentes Gefühl der Bedrohung. Auf der äußeren Ebene wird dieses Gefühl verstärkt durch den flächigen Waldbrand, der in unmittelbarer Nähe zum Feriendomizil der Familie wütet und von diesen völlig ausgeblendet wird - nichts soll die drei Wochen Auszeit stören. Auch das Auftauchen und Sich-Einnisten fremder Personen sowie das Verschwinden eines der Kinder wird von der Protagonistin Elena nicht zum Anlass genommen, den Urlaub abzubrechen.
Nina Bussmann gelingt es durch ihre klare und dennoch ästhetische Sprache, dieses Spannungsgeflecht auszudrücken und erfahrbar zu machen. Der Roman eignet sich für alle Leser, die komplexe, manchmal etwas widerspenstige Charaktere und psychologisch aufgebaute Spannung mögen.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Hatte mir mehr erwartet

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Ich hab mich glaube ich ein bisschen von Cover und Klappentext blenden lassen, denn ich habe einfach ein völlig anderes Buch, eine andere Geschichte erwartet und bin mit dieser hier nicht so recht warm ...

Ich hab mich glaube ich ein bisschen von Cover und Klappentext blenden lassen, denn ich habe einfach ein völlig anderes Buch, eine andere Geschichte erwartet und bin mit dieser hier nicht so recht warm geworden.

Es wirkte auf mich wie eine seltsame Ansammlung von Menschen, die zwar zusammen und doch allein sind- jeder auf sich allein gestellt, gegen unsichtbare Hürden ankämpfend. Die ganze Situation wirkte seltsam unruhig auf mich.

Und in dieser Urlaubsidylle passiert dann über weite Strecken so ziemlich nichts außer träger Alltäglichkeit. Oder ich habe keinen tieferen Zugang zur Bedeutungsebene gefunden, kann auch sein. Vielleicht lags auch daran, dass ich die Charaktere alle irgendwie unsympathisch und stellenweise geradezu gestelzt fand. So als müssten gewisse Klischees erfüllt werden, damit diese Geschichte funktionieren kann.

Liest sich angenehm, wenn auch zwischenmenschlich aufgeladen. Es wird gesprochen, aber gefühlt wenig gesagt, gleichzeitig gibt es viel stummes Urteil. Wie ein schräges Sozialporträt, ein kurzer episodenhafter Ausflug in einen Sommer der Möglichkeiten und Konflikte.

Bin mir unschlüssig, ob das Buch und ich einfach nicht zusammen passen oder es mich auf dem falschen Fuß erwischt hat, aber für mich eins dieser Bücher, die mich nicht erreichen.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Bin nicht in die Geschichte reingekommen...

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Ein schönes Cover, ein schöner Titel, eine schöner Erzählstil. Anfangs hat es mir die Geschichte angetan gehabt, vor allem der Klappentext hat mich angesprochen. Aber leider bin ich nicht so wirklich in ...

Ein schönes Cover, ein schöner Titel, eine schöner Erzählstil. Anfangs hat es mir die Geschichte angetan gehabt, vor allem der Klappentext hat mich angesprochen. Aber leider bin ich nicht so wirklich in die Geschichte reingekommen, auch nach den 317 Seiten nicht.
Der Schreibstil von Nina Bussmann hat mir eigentlich gefallen, ich kann garnicht genau sagen, was mir an den Erzählungen gefehlt hat. Der Perspektivenwechsel war angenehm, das Erzähltempo auch, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass nicht genug erzählt wird. Was ist in diesem Buch eigentlich passiert? So viel, und wiederum auch nichts. Kleine Einblicke in den Alltag der Protagonistinnen, die aber für mich nicht mitreißend waren. Zu wenig Frankreich, zu wenig Urlaub.
Und doch gab es sehr schön formulierte Passagen, die es mir lyrisch wirklich angetan haben.Ich denke, ich werde einen anderen Roman der Autorin lesen wollen.

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