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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2024

Auch Fabeltiere müssen mal

Kuckuck, Kacka!
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Bei diesem Buch ist der Titel eindeutig Programm. Im Buch Kuckuck, Kacka! von Christine Kugler und Sandy Thißen können Kinder ab 2 Jahren sehen, wie es aussehen könnte, wenn ein Fabelwesen mal muss. Das ...

Bei diesem Buch ist der Titel eindeutig Programm. Im Buch Kuckuck, Kacka! von Christine Kugler und Sandy Thißen können Kinder ab 2 Jahren sehen, wie es aussehen könnte, wenn ein Fabelwesen mal muss. Das Buch ist sehr lustig, fantasievoll, bunt und glücklicherweise auch nicht eklig (ausser vielleicht ein ganz kleines bisschen beim Monsterschleim). Bereits auf den Cover sieht man die verschiedenen Protagonisten. Der kleine Roboter verliert Schrauben und Muttern, beim Gespenst plumpst das Essen einfach durch und beim Drachen wird es heiß. Außerdem gibt es noch Monster, Meerjungfrau und Einhorn, die auf ihre ganz eigene Art auf Klo müssen. Zeichnungen und Text sind sehr amüsant. Der Text ist pro Doppelseite 4 Zeilen lang und reimt sich. Die Bilder dazu sind passend, liebevoll gezeichnet und sehr süss. Interessant wird das Buch vorallem durch die Schieber, die gut für kleine Kinderhände geeignet sind und zur Interaktion anregen. Einziges Manko ist die Kürze des Buches. Über zwei oder drei weitere Doppelseiten mehr, hätte ich mich gefreut. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Kinder ab zwei Jahren und deren Eltern, da das Thema wirklich toll und humorvoll umgesetzt wurde.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Auch kleine Gespenster müssen ins Bett

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht!
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Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler ist ein bezauberndes Kinderbuch für die Kleinsten, in dem es ums Einschlafen geht. Das kleine Gespenst Theo ist auch ...

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler ist ein bezauberndes Kinderbuch für die Kleinsten, in dem es ums Einschlafen geht. Das kleine Gespenst Theo ist auch nach der Geisterstunde noch wach, sodass er einen Ausflug in die Umgebung des Schlosses macht. Er besucht zum Beispiel Hexe Lotte, die bereits im Bett liegt, aber vor Bauchweh nicht schlafen kann. Dem Werwolf scheint der Mond zu hell und einer kleinen Spinne fehlt ein Nachtlicht. Wie gut, dass Theo zu helfen weiß. Auch Vampiremädchen Frida will lieber spielen, statt in ihrem Sarg zu schlafen. Zum Schluss wird Theo selbst vom Papa ins Bett gebracht.

Die Zeichnungen im Buch sind liebevoll und sehr niedlich, kindgerecht. Es gibt sehr viele Details zu entdecken und auch die Entdeckerklappen sind schön gestaltet. Die kleinen Grusselwesen sind sehr süss gezeichnet und glücklicherweise nicht unheimlich. Allerdings glaube ich nicht, dass Zweijährige schon wissen was ein Werwölfe oder ein Vampire ist. Auch könnte es zu Fragen kommen, weshalb dass kleine Gespenst nachts unterwegs ist. Das angegebene Lesealter finde ich trotzdem angemessen. Besonders im Hinblick darauf, dass bald wieder Halloween ansteht, gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Dunkele Dystopie mit Humor

Dunkelblut
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Der Roman ist spannend und flüssig zu lesen. Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat ist leider gar nicht mal so unrealistisch . Durch das genetische Nahrungsmittel SoMa ist die Gesellschaft gespalten. ...

Der Roman ist spannend und flüssig zu lesen. Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat ist leider gar nicht mal so unrealistisch . Durch das genetische Nahrungsmittel SoMa ist die Gesellschaft gespalten. In die SoMa, welche durch die Ernährung mit SoMa keine tieferen Gefühle und Emotionen spüren und die Dunkelblüter, die sich versuchen auf natürliche Weise zu ernähren. Die Freiheit und Möglichkeiten der Dunkelblüter sind stark eingeschränkt. Als der Untergrund, eine vermeintliche Organisation der Dunkelblüter, einen Anschlag auf die Familie des Bürgermeisters verübt, kommt es zu einer Blutnacht infolge derer viele Dunkelblüter sterben . Vivian muss mitansehen, wie ihr Freund ermordet wird und kann auch ihre Familie nur tot finden. Sie flieht auf einen Friedhof, wo sie letztlich in einer Gruppe von Jugendlichen Dunkelblütern aufgenommen wird.


Vivian ist eine starke Persönlichkeit, welche sich Rache geschworen hat und diese letztlich auch bekommt. Ich konnte mit ihr mitfiebern, auch wenn ihre Handlungen nicht immer rational war und ich andere Personen im Buch teilweise lieber mochte.


Die Dystopie ist zwar etwas düster und zuweilen auch ziemlich blutig, brachte mich aber auch zum schmunzeln. Insgesamt eine ganz klares Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Sonnenschein und Dunkelheit

Crown of Light and Darkness
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Lavandria ist geteilt in das Land der Menschen und das Land der Sidhe. Während die Menschen ein Leben in ewiger Nacht fristen, geht bei den Elfen die Sonne nie unter. Einmal in Jahr dürfen Menschen das ...

Lavandria ist geteilt in das Land der Menschen und das Land der Sidhe. Während die Menschen ein Leben in ewiger Nacht fristen, geht bei den Elfen die Sonne nie unter. Einmal in Jahr dürfen Menschen das Reich der Sidhe besuchen, um dort an einem tötlichen Wettkampf teilzunehmen. Ein Sieg würde die Sonne den Menschen für ein Jahr zurückbringen. Die Waise Astoria ist fest entschlossen am diesjährigen Wettkampf teilnehmen und zu gewinnen. Doch der Kampf verläuft anders als erwartet und plötzlich braucht ihr Gegner, der mächtige und attraktive Elfenkönig Ronas, ihre Hilfe.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover, nebst Farbschnitt, wirklich wunderschön finde. Optisch ein richtiges Highlight! Auch die Grundidee der Geschichte und das Worldbilding finde ich sehr interessant und ansprechend. Die Geschichte wird aus Astorias Ich-Perspektive erzählt. Einer starken, aber auch manchmal etwas wütenden und aufbrausenden jungen Frau. Ihr war gut zu folgen, ihre Gefühle waren nachvollziehbar. Leider war der Teil um den Kampf zu schnell abgeschlossen. Die Heldenreise, die daraufhin folgte, hatte für mich einige Längen, bevor es zum Ende hin wieder spannend wurde. Crown of Light and Darkness von Jana Schikorra würde ich eindeutig in den Bereich Romantasy einordnen. Wobei der Schwerpunkt leider hauptsächlich auf der körperlichen Anziehungskraft zwischen Ronas und Astoria liegt. Das Gefühl des Verliebtseins habe ich hier schon vermisst. Nach einem Recht interessanten Anfang wird die Geschichte inhaltlich leider etwas durchschnittlich. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich schon einige Bücher aus dem Fantasy und Romantasybereich gelesen habe, bei mir blieben jedenfalls der großen Überraschungseffekte aus.

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Junge Vampire

Vampire Academy - Blutsschwestern
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Vampire Academy - Blutsschwestern von Richelle Mead ist der erste Band dieser Reihe. Ich hatte dieses Buch schon etwas länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher und ich muss sagen, es hat mich jetzt ...

Vampire Academy - Blutsschwestern von Richelle Mead ist der erste Band dieser Reihe. Ich hatte dieses Buch schon etwas länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher und ich muss sagen, es hat mich jetzt doch begeistert!

Die Freundinnen Rose und Lissa werden nach einer kurzen Zeit "in Freiheit" praktisch geschnappt und an ihre ehemalige Schule, die Vampire Academy, zurückverfrachtet. Während, die zu den regierenden Moroi gehörende, Lissa weniger Schwierigkeiten bekommt, muss sich die Halbvampirin Rose, die zur Wächterin ausgebildet wird, an strengere Auflagen halten. Beide verbindet dabei ein mentales Band und einige Geheimnisse.

Der Schreibstil des Buches ist angenehm lesbar und vorallem sehr fesselnd. Ich war direkt in der Geschichte angekommen, auch wenn Aspekte wie zum Beispiel das Gesellschaftssystem und die Magie der Vampire erst im Laufe des Buches erklärt werden. Das Worldbilding und das Academy Seting haben mir hierbei sehr gut gefallen. Hauptsächlich ist die Geschichte aus Rose Sichtweise geschildert. Durch das mentale Band zwischen beiden erhält man aber auch Einblicke in Lissas Denk-und Handlungsweise. Hierbei kann ich sagen, dass ich Rose eindeutig lieber mochte. Sie ist selbstbewusst und impulsiv, kokettiert mit ihrem guten Aussehens, ist aber als angehende Wächterin vorallem um Lissas Wohlergehen besorgt. Die zwischen Ihr und ihrem Mentor aufflammenden Gefühle sind für die Folgebänder eindeutig in Richtung Beziehung ausbaufähig.

Insgesamt eine gelungene Mischung aus Vampire-Fantasy und College-Drama.

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