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Veröffentlicht am 17.04.2023

"Sittengemälde" der DDR

Nackt in die DDR. Mein Urgroßonkel Willi Sitte und was die ganze Geschichte mit mir zu tun hat
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Aron Boks, 1997 geboren, entdeckt bei seiner Großmutter ein Bild seines Urgroßonkels Willi Sitte: „Die Heilige Familie“ und stellt fest, dass ihm keiner der darauf abgebildeten Menschen irgendwie vertraut ...

Aron Boks, 1997 geboren, entdeckt bei seiner Großmutter ein Bild seines Urgroßonkels Willi Sitte: „Die Heilige Familie“ und stellt fest, dass ihm keiner der darauf abgebildeten Menschen irgendwie vertraut ist. Der Maler selbst ist der Bruder seines Urgroßvaters und auch von dem hat er bislang nur wenig gehört.
Er beschließt, sich auf die Suche zu machen und den Spuren zu folgen, die Willi Sitte hinterlassen hat.
Er befragt Verwandte, recherchiert aber auch in Italien, am Geburtsort Willi Sittes, Kratzau, im heutigen Tschechien, in Halle, seinem langjährigen Wohnort und an anderen Orten seines Wirkens. Zunächst einmal erweitert diese Recherche Arons Horizont beträchtlich. Er lernt viele Verwandte kennen, die ihm vorher vollkommen fremd waren. Und er spricht mit Weggenossen, mit Künstlerkollegen, Schülern, mit Schriftstellern und mit ehemaligen Freunden, die die DDR verlassen haben. Er ergründet das Werk seines Vorfahren ohne Vorurteile. Weder stören ihn die Verwicklungen seines Urgroßonkels in die Politik der DDR noch ist er Kunstkenner und könnte die Bilder von einem künstlerischen Standpunkt aus begutachten. Er geht also sehr offen an die ganze Geschichte heran.
So taucht er doch unverhofft in die Kulturpolitik der DDR in den Jahren zwischen 1950 und 1990 ein. Offenbar war Willi Sitte in seinen jungen Jahren lange nicht so angepasst, wie man es ihm später nachgesagt und angelastet hat. Obwohl überzeugter Kommunist und auch aus einer kommunistischen Familie stammend tat er sich schwer mit den Vorgaben und hätte sich zumindest in den 50er und Anfang der 60er Jahre sehr viel mehr künstlerische Freiheiten und Interpretationsspielraum gewünscht. Später dann nutzte die Schlupflöcher, die sich ihm auftaten. Wie offenbar die meisten DDR-Bürger. Man kannte jemanden mit Einfluss und warum sollte man die Kontakte nicht für sich nutzen. Und wenn man geschickt war, konnte man sich selbst einen Bereich aufbauen, in dem man selbst Einfluss hatte und Dinge entscheiden konnte.
Unsere heutige Sicht auf die Dinge ist im Westen stark von der langen Berichterstattung der Medien während der Zeit der Trennung der beiden dt. Staaten in BRD und DDR geprägt. Es war nicht der Geschichtsunterricht, denn die Politik träumte ja immer noch von einer Wiedervereinigung und entsprechend hörte Geschichte mit dem Dritten Reich auf. Offenbar war es auch später noch so, auch Arons Kollegin Ruth berichtet von zwei Stunden Unterricht über 40 Jahre der Teilung.
Es ist nicht einfach, Menschen, die ein ganzes Leben an das System geglaubt haben und mit dem System gelebt haben, vor den Kopf zu stoßen und ihnen zu verkünden, dass ihr Leben umsonst war. Und die Wiedervereinigung war für viele auch nicht die Lösung, die sie sich erhofft hatten. Sie wollten eine runderneuerte DDR, sie wollten Reisefreiheit, sie wollten das verknöcherte Regime loswerden, sie wollten einen anderen Sozialismus aber sie wollten nicht unbedingt wiedervereinigt werden.
Als Familiengeschichte ist das Buch gut zu lesen, es ist nicht trocken, obwohl eine Auseinandersetzung zwischen Realismus und Kubismus in der Kunst schon mal recht abstrakt werden kann.
Das Titelbild ist einem der Bilder Willi Sittes entnommen, mit dem Titel fremdele ich noch ein wenig. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass Willi Sitte mit Vorliebe nackte Menschen gemalt hat und dafür an den zahlreichen FKK-Stränden Anschauungsunterricht nahm.

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Veröffentlicht am 02.06.2024

Nicht so stark wie seine Vorgänger

Unheilvolles Lançon
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Das Weinschloss Richelme ist ein exklusives provencalisches Weingut. Als eine Drohne, die über die Reben fliegt, eine leblose, auf dem Bauch liegende Frau in einer Mulde filmt, alarmiert die Winzerin Alice ...

Das Weinschloss Richelme ist ein exklusives provencalisches Weingut. Als eine Drohne, die über die Reben fliegt, eine leblose, auf dem Bauch liegende Frau in einer Mulde filmt, alarmiert die Winzerin Alice Merlin Capitaine Blanc. Doch als der das Weingut erreicht hat, ist die Frau verschwunden. Es gibt keine Vermisstenmeldung, keine brauchbare Spur. Die Menschen auf dem Weingut aber wecken Blancs Misstrauen: Sie alle haben scheinbar etwas zu verbergen.

Lange Zeit könnte man denken, die Polizeistation in Gadet hat nichts Besseres zu tun, als hinter einem Phantom herzujagen. Denn es gibt kein Verbrechen, lediglich einen Verdacht, niemand vermisst einen anderen. Mindestens über 200 Seiten tappen die Ermittler vollkommen im Dunkeln und Blanc muss gegenüber der Staatsanwältin zugeben, dass er durch einen „Nebel wandert und sich nur von Umriss zu Umriss vorantastet, ohne zu wissen, wo er eigentlich ist“.

Aber Blancs Verdacht bestätigt sich ab dem Zeitpunkt, als einer der Tsiganes, der Vorarbeiter auf dem Weingut, seine Frau vermisst meldet. Hier könnte sich endlich ein Anhaltspunkt für ein Verbrechen ergeben.

Egal, wie die Ermittler den Fall auch drehen und wenden, ein schlüssiges Motiv ergibt sich lange nicht. Wie so oft finden sich Ansatzpunkte für Lösungen in der Vergangenheit.

Francis, der Winzer, hatte seinen Sohn enteignet, das Weingut sollte er auf keinen Fall erhalten. Der Sohn, ziemlich verwöhnt und mit dem Arbeiten nicht vertraut, hadert mit seinem Schicksal. Die Umrisse des Schlosses zusammen mit dem Schriftzug von Chateau Richelme hat er sich auf seinen Arm tätowieren lassen, auch ein Statement!

Francis Frau Alice, zwar eine begnadete Kauffrau aber keine Winzerin, hatte noch zu Lebzeiten ihres Mannes entschieden, das Gut zu Geld zu machen. Der Makler geht bereits im Haus ein und aus und kaufkräftige Kundschaft scheint er auch an der Hand zu haben.

Da gibt es außerdem Xavier, Francis ältesten Freund und wie sich herausstellt Halbbruder, jemand, der immer im Schatten von Francis stand. Beide hat zur gleichen Zeit das gleiche Schicksal ereilt, sie liegen mit Krebs im Krankenhaus und die Chancen auf eine Genesung stehen schlecht.

Alle Bestrebungen der wichtigsten Protagonisten untereinander widersprechen sich. Die Mutter will verkaufen, der Sohn auf keinen Fall, der totkranke Winzer versucht es ebenfalls zu verhindern. Xavier ist nur noch sein eigenes Schicksal wichtig und er will wenigstens im Tode seinen Bruder einmal übertreffen und ihn überleben.

Der Makler wittert ein gutes Geschäft mit hoher Provision, die Mitarbeiter wollen ihre Jobs behalten, bei dem Tsigane Rodrigues kommt noch dazu, dass er auf keinem anderen Weingut wieder eine so hohe Position begleiten wird.

Erst als alle diese Beweggründe klar auf dem Tisch liegen und genannt sind, können Blanc und seine Leute endlich einen Ansatz finden.

Für mich war es einer der schwächeren Krimis von Cay Rademacher, da gab es schon bessere. Das Buch zog sich endlos, ich habe mir wirklich zwischendurch überlegt, mal ein paar Seiten querzulesen, damit die Handlung vorankommt. Für mich war es ein Familiendrama, das in ein Verbrechen mündete. Nur schade, dass oft Unbeteiligte die eigentlichen Leidtragenden sind.

Aber immerhin bringen solche Familiendramen auch die Ermittler zum Nachdenken über ihre eigene Situation. Roger Blanc sieht die Zeit gekommen, zu seinem eigenen Sohn in Kanada mal wieder den Kontakt zu suchen und offenbar gelingt ihm das auch.

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Veröffentlicht am 26.05.2024

Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit

Morgen war ein schöner Tag.
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Es ist nicht einfach, wenn Fiktion sich so der Wirklichkeit und tatsächlich existierender Personen bemächtigt, wie das in diesem Roman der Fall zu sein scheint. Da fließt vieles ineinander und es ist schwierig, ...

Es ist nicht einfach, wenn Fiktion sich so der Wirklichkeit und tatsächlich existierender Personen bemächtigt, wie das in diesem Roman der Fall zu sein scheint. Da fließt vieles ineinander und es ist schwierig, Wirklichkeit und Illusion auseinander zu halten.

Im Oktober 1989 wird der Student und Bürgerrechtler Berthold Grün inhaftiert. Ihm wirft man den Mord an mehreren Menschen vor, diese Morde hat allerdings nicht er, sondern die STASI begangen. Erst 2020 wird Berthold Grün aus der Psychiatrie entlassen. Sein Anwalt, der uns doch sehr an Gregor Gysi erinnert, hatte damals eine Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt durchgesetzt, Alternative wäre die Todesstrafe gewesen. Die Jahre in der Psychiatrie hat er aufgrund starker Medikamente im Dämmerzustand verbracht, es hätten drei Jahre oder 30 Jahre sein können. Er entscheidet sich für einen Wohnort im Westen, für Düsseldorf. Seine ersten Schritte in Freiheit verwundern ihn sehr. Da hat sich doch wohl mehr aus der DDR erhalten, als er das angenommen hatte. Menschen wohnen in Gemeinschaftsunterkünften, auf ein Auto muss man Jahre warten, während der Corona-Pandemie wird die Freiheit der Menschen massiv eingeschränkt, Gegner dieser Maßnahmen stellt man politisch ins Abseits. Auch bei der politischen Führung trifft er auf „alte Bekannte“.

Er lebt sich recht schnell in Düsseldorf ein, es erstaunt und ist wohl eher unrealistisch, wie schnell er auch den Umgang mit den neuen Medien lernt, die es vor 30 Jahren noch nicht gab. Das Handy und der PC sind bald seine treuen Begleiter. Sein Schicksal lässt ihm keine Ruhe, er beginnt zu recherchieren.

Aber natürlich gibt es da auch die andere Seite, die weiterhin ein großes Interesse daran hat, die Ereignisse von damals nicht publik werden zu lassen. Denn die Protagonisten von damals haben Karriere gemacht und sitzen in ganz hohen politischen Ämtern. So entwickelt sich daraus ein Katz- und Maus-Spiel, das leider noch einiges an Kollateralschäden hinterlässt.

Neben dieser vordergründigen und manchmal schon fast utopischen Handlung fand ich vor allem die Hintergrundüberlegungen in den Gesprächen von Markus Wolf spannend und beachtenswert. Was wäre, wenn die Entwicklungen der letzten Jahre, der Linksruck in der Politik tatsächlich von langer Hand geplant gewesen wären? Ist das schon Verschwörungstheorie?

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Veröffentlicht am 13.05.2024

Auf Spurensuche im Sarntal

Bei den Tannen
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Das war mein dritter Band um Commissario Grauner in Südtirol und ich tat mich schwer damit. Ich hatte vorher Band 1 und Band 8 gelesen, bin also nicht in der Reihenfolge geblieben, was aber auch kein Problem ...

Das war mein dritter Band um Commissario Grauner in Südtirol und ich tat mich schwer damit. Ich hatte vorher Band 1 und Band 8 gelesen, bin also nicht in der Reihenfolge geblieben, was aber auch kein Problem darstellt, da Entwicklungen der letzten Bände, wenn sie eine Rolle spielen, wieder aufgegriffen oder erinnert werden.

Hier ist es der Tod des Kollegen Piero Marché, offenbar Thema in Band 6, der Grauner und Saltapepe schwer zu schaffen macht. Saltapepe ist seither nicht wieder zum Dienst erschienen, lediglich Silvia kümmert sich immer wieder um ihn und versucht, ihn zurückzuholen. Zum Schluss ist er dann tatsächlich wieder mit von der Partie.

Im stillen Sarntal unweit von Bozen liegt eines der besten Restaurants der Welt. Hier kommt eines Abends die Gourmetkritikerin Carla Manfredi zu Tode. Das ganze Tal ist sich einig: Es war die Köchin, denn die Köchin ist die Nachfahrin einer Hexe und damit selbst eine Hexe. Jahrhundertealte Rechnungen scheinen wieder offen zu liegen und wollen beglichen werden. Am Tag darauf brennt das Restaurant ab, wenig später die Latschenkieferfelder unterhalb der Berggipfel.

Die Lösung ist kompliziert und vielschichtig und dürfte sich nur wenigen schon vorher erschlossen haben. Interessant ist aber, wie gut in diesen abgelegenen Tälern das Gedächtnis funktioniert. Einmal als Hexe gebrandmarkt, hat man es Jahrhunderte später immer noch schwer, am Ort Fuß zu fassen. Und sollte der Wille zur Versöhnung da sein, kann er von der nächsten Generation schon wieder konterkariert werden.

Was war es nun, was mir das Lesen und Verstehen schwer machte?

Nachdem auch das Kommissariat lange nur der Spur in die Vergangenheit gefolgt war, ergab sich kurz vor Buchende eine ganz neue Wendung. Nun kann man es der personellen Unterbesetzung des Kommissariats zuschreiben, aber tatsächlich war nicht in alle Richtungen ermittelt worden und die letzte Spur ergab sich aus reinem Zufall. Wäre da nicht die Schildkröte gewesen…. Und so wirkt die Ermittlermethode eher unorthodox, unsystematisch und etwas verworren. Für mich wurde auch lediglich der Mord am Ende geklärt, bei den Brandstiftungen bin ich mir auch beim zweiten Lesen unsicher, wer denn hierfür verantwortlich gemacht werden kann.

Positiv hervorzuheben sind aber auf jeden Fall die Beschreibungen der engen Täler um Bozen. Man kennt Brixen, Bozen und Meran aber gerade diese Täler mit ihren Menschen scheinen eine eigene Welt für sich zu sein. Und die Küche Südtirols ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert.

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Veröffentlicht am 02.03.2024

Leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga
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Es handelt sich hier um den zweiten Teil der Trilogie „Die St. Peter-Ording-Saga“ und sie spiegelt das Leben der Familie Hansen in den 70er Jahren wieder.

Ich kannte den ersten Band der Reihe nicht, steige ...

Es handelt sich hier um den zweiten Teil der Trilogie „Die St. Peter-Ording-Saga“ und sie spiegelt das Leben der Familie Hansen in den 70er Jahren wieder.

Ich kannte den ersten Band der Reihe nicht, steige also erst in den 70er Jahren in die Geschichte ein.

Das Cover dieser Trilogie stimmt gut auf St. Peter-Ording ein und hat durch die sehr ähnliche Aufmachung auch einen hohen Wiedererkennungswert mit den anderen Bänden. Die beiden Personen, die da laufend und Händchen haltend den Strand verlassen passen allerdings nicht, weil zumindest der Mann deutlich älter ist als Achim oder Björn.

Die Zwillinge Achim und Julia sind 17 Jahre alt und sollen darauf vorbereitet werden, Hotel und Café in St. Peter-Ording zu übernehmen. Während Achim den Plänen seiner Eltern begeistert Folge leistet, sogar mit 17 schon Vater wird, hat Julia ganz andere Pläne. Ihr Traumberuf ist Stewardess, sie will etwas von der Welt sehen. Darüber gibt es häufig Auseinandersetzungen zwischen ihrem Vater und ihr, die Mutter ist geschickter im Umgang mit ihrer pubertierenden Tochter und erinnert sich vor allem auch daran, wie sie selbst als Jugendliche war.

Die Handlung spielt nicht nur an der Nordsee sondern zwischendurch auch ein paar Wochen in Gelsenkirchen, dort sind einige Events der 70er Jahre gut beschrieben.

Für mich war es ein Roman ohne Höhen und Tiefen. Da gab es einiges an Schicksalsschlägen und ein paarmal habe ich mich dabei ertappt, auf der nächsten Seite eine spannende Wendung zu erwarten, die dann aber nicht eintraf. Ganz im Gegenteil, das nächste Kapitel spielte schon wieder am nächsten Tag und die emotionsgeladene Situation des Vortags wurde in einem Nebensatz aufgelöst.

Es stimmt zwar, dass Eltern in den 70er Jahren jünger waren als Eltern in unserer heutigen Zeit und es kam natürlich auch vor, dass die jungen Eltern nicht einmal erwachsen waren. Dennoch habe ich mich über die begeisterte Reaktion der Großeltern in spe doch etwas gewundert. Meine Eltern hätten anders reagiert.

Andererseits ist der familiäre Zusammenhalt, der in unserer fiktiven Familie Hansen herrscht, schon bemerkens- und nachahmungswert. Wenn ich als junge Frau sicher sein kann, dass die Familie mich auffängt, dann macht das eine frühe Mutterschaft deutlich leichter.

Es ist eine leicht zu lesende Lektüre und wer sich auf den Urlaub an der Nordsee einstimmen möchte, ist sicherlich auch gut damit bedient.

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