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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2025

Von Green Valley über Cherry Hill nach Hawaii

This could be home
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Neuerscheinungen von Lilly Lucas zu lesen ist für mich ein Muss. Mit Green Valley hat sie mein Herz erobert, so dass ich ihr schon nach Cherry Hill und jetzt nach Hawaii gefolgt bin. Und ich werde ihr ...

Neuerscheinungen von Lilly Lucas zu lesen ist für mich ein Muss. Mit Green Valley hat sie mein Herz erobert, so dass ich ihr schon nach Cherry Hill und jetzt nach Hawaii gefolgt bin. Und ich werde ihr weiter folgen.

Die Autorin hat einen Schreibstil, bei dem ich nach dem Start eines Buches gar nicht mehr aufhören möchte. Es ist so entspannt leicht und vermittelt ein Wohlgefühl.
Wie es für sie typisch ist, ist auch dieses Buch aus der Sicht der weiblichen Protagonistin geschrieben. Ich würde jederzeit auch die männliche Perspektive lesen, aber es hat mich nicht gestört, sie nicht zu haben.

Es war wirklich toll, die Charaktere aus Band 1 wiederzusehen und besser kennenzulernen. Laurie war mir da schon sympathisch, aber hier ist sie mir noch mehr ans Herz gewachsen, weil sie an ihrem Plan, Rettungsschwimmerin zu werden, festgehalten hat, obwohl viele gesagt haben, dass das nichts für sie ist. Ich finde es beneidenswert, wenn Menschen einen Traum haben und daran arbeiten, diesen Traum zu verwirklichen. Die Dynamik zwischen Tristan und ihr fand ich echt toll, wobei man schnell merkt, dass hinter Tristans mürrischer Art mehr steckt.
Das Setting auf Hawaii schafft einfach die perfekte Atmosphäre und hat mich wünschen lassen, ich wäre auch dort und würde meinen Urlaub im Ohana verbringen. Toll fand ich die Cameo der Charaktere aus dem anderen Buch von Lilly.
Manches hätte ich mir tiefergehend gewünscht, was vielleicht auch daran lag, dass die Geschichte zu schnell vorbei war.

Fazit: Mit „This could be home” hat die Autorin wieder einen echten Wohlfühlroman geschaffen.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

guter Grundstein für die Forsetzung

The Courting of Bristol Keats
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Die optische Gestaltung des Buches finde ich absolut gelungen. Für mich sieht es direkt nach einer Reise in eine magische Welt aus.

Ich kannte bereits „Die Chroniken der Verbliebenen“ der Autorin und ...

Die optische Gestaltung des Buches finde ich absolut gelungen. Für mich sieht es direkt nach einer Reise in eine magische Welt aus.

Ich kannte bereits „Die Chroniken der Verbliebenen“ der Autorin und mochte sie sehr. Da es sich nun um einen Erwachsenenroman handelt, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, wovon ich persönlich nicht der größte Fan bin, da dadurch eine zu große Distanz zwischen mir und den Charakteren entsteht. Dies war leider auch hier der Fall, sodass ich keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte und mir ihr Schicksal mehr oder weniger egal war. Außerdem fiel es mir schwer, die Beziehungen zwischen den Charakteren nachzuvollziehen. Im Gegensatz dazu gefällt es mir sehr gut, wenn man verschiedene Sichtweisen bekommt und so ganz in die Welt und ihre Charaktere eintauchen kann. Leider fand ich hier die Umsetzung etwas verwirrend, da manchmal die Perspektive gewechselt wurde, ohne dass man so richtig wusste in welche, was meinen Lesefluss gestört hat.

Die Idee rund um Elfheim fand ich total interessant und gut ausgearbeitet. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht sie zusammen mit Bristol zu erkunden. Es ist eine magische Welt, in der man nie genau sagen kann, wem man trauen kann. Das wirft immer wieder Fragen auf, die mich sehr neugierig gemacht haben. Es gab oftmals spannende Sequenzen und Wendungen, aber zwischendurch hat es sich für mich etwas langatmig angefühlt. Ich hatte wirklich gehofft, dass mich das Ende noch überraschen würde, aber für mich war es ziemlich vorhersehbar und etwas klischeehaft.

Fazit: Es wird ein guter Grundstein gelegt, der ein enormes Potential für die Folgebände schafft, das hoffentlich auch genutzt wird.

Veröffentlicht am 23.01.2025

spannende Abenteuer auf hoher See

Daughter of the Siren Queen - Fürchte meine Stimme
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Ich persönlich bin nicht der größte Fan des Covers, da hat mir Band 1 deutlich besser gefallen. Trotzdem finde ich, dass beide sehr stimmig wirken und auch gut zur Geschichte passen.

Nachdem mir der ...

Ich persönlich bin nicht der größte Fan des Covers, da hat mir Band 1 deutlich besser gefallen. Trotzdem finde ich, dass beide sehr stimmig wirken und auch gut zur Geschichte passen.

Nachdem mir der erste Band super gefallen hat, habe ich mich richtig auf diese Geschichte gefreut. Es geht nahtlos weiter und die spannenden und actionreichen Szenen kommen definitiv nicht zu kurz. Das Setting auf See und rund um die Piraten hat mich wieder voll abgeholt. Außerdem hat mir der Fantasyanteil der Geschichte in diesem Teil noch besser gefallen, da er deutlich mehr Raum einnimmt. Das Thema Sirenen hat die Autorin meiner Meinung nach sehr interessant aufgegriffen und gestaltet.
Leider habe ich die Dynamik zwischen Alosa und Riden, die mir im ersten Band so gut gefallen hat, hier vermisst. Das liegt zum einen daran, dass es einfach weniger Szenen zwischen den beiden gab, aber auch daran, dass ich das Knistern dann nicht so spüren konnte. Außerdem war das Ende etwas enttäuschend, da ich eher das Gefühl hatte, dass es in Band 3 mit den beiden weitergeht. Dem ist aber nicht so, denn dort wird Sorinda (aus Alosas Mannschaft) im Mittelpunkt stehen. Wobei ich das nicht beurteilen möchte, da ich es noch nicht gelesen habe und vielleicht mehr von Alosa und Riden kommt, als ich denke.

Fazit: Auch wenn mir der Auftakt etwas besser gefallen hat, kann ich die Reihe trotzdem empfehlen. Wer also das Setting auf hoher See mag, sollte sich die Reihe auf jeden Fall genauer ansehen.

Veröffentlicht am 12.01.2025

die Geschichte und ich passen irgendwie nicht zusammen...

Shadow of Night - Wo die Nacht beginnt
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Optisch ist das Buch eine Augenweide. Die Neuauflage ist in dieser Hinsicht ein echter Gewinn. Besonders gefällt mir, dass die Bücher nebeneinander sehr stimmig aussehen.

Auch wenn ich bei Band 1 mit ...

Optisch ist das Buch eine Augenweide. Die Neuauflage ist in dieser Hinsicht ein echter Gewinn. Besonders gefällt mir, dass die Bücher nebeneinander sehr stimmig aussehen.

Auch wenn ich bei Band 1 mit dem Schreibstil so meine Probleme hatte, habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt. Wobei er in meinen Augen leider immer noch etwas langatmig ist und oft zu ausschweifend beschrieben wird. Durch den geschichtlichen Faktor war es für mich hier aber deutlich angenehmer als im Vorgänger. Wie schon in der Rezension zu Band 1 erwähnt, möchte ich noch einmal die Recherchearbeit der Autorin loben, denn man merkt, wie viel Mühe sie sich gegeben hat.

Durch das Ende von Band 1 war ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Die Grundidee und die Handlung an sich gefällt mir sehr gut, aber irgendwie scheinen ich und die Umsetzung keine Freunde zu werden...
Zum einen war ich am Anfang einfach maßlos überfordert, da man in kürzester Zeit sehr viele neue Charaktere kennenlernt. Zum anderen hatte ich eher das Gefühl, dass die Geschichte ohne große Höhen und Tiefen vor sich hin plätschert. Außerdem gab es für mich nicht den Fortschritt und die neuen Erkenntnisse, die ich mir bei einem Buch dieser Länge erhofft hatte. Aber die, die man bekam, fand ich super und deshalb bin ich immer noch gespannt, wie es mit Ashmole 782 weitergeht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Nebencharaktere irgendwie mehr mag als die Hauptprotagonisten. So genau kann ich das nicht sagen.

Fazit: Ich würde die Geschichte auf keinen Fall als schlecht bezeichnen, aber ich habe das Gefühl, dass sie und ich einfach nicht so gut zusammenpassen.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

eine Geschichte, die einen in seinen Bann zieht

No Matter What
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Ich finde das Cover toll, auch wenn es nicht mein Lieblingscover ist, aber es ist ein Hingucker. Am besten gefällt mir, dass es einfach perfekt zur Geschichte passt.

Ich habe schon einige Bücher von Sarah ...

Ich finde das Cover toll, auch wenn es nicht mein Lieblingscover ist, aber es ist ein Hingucker. Am besten gefällt mir, dass es einfach perfekt zur Geschichte passt.

Ich habe schon einige Bücher von Sarah Stankewitz gelesen und kann mittlerweile sagen, dass ich ein Fan bin. Ich mag die Kombination aus ihrem großartigen Schreibstil und den emotionalen Geschichten. Das hat immer eine gewisse Sogwirkung auf mich, so dass ich die Geschichten am liebsten am Stück lesen würde.
„No matter what“ wird sowohl aus der Sicht von Stella als auch von Austin erzählt. Stella war mir sofort sympathisch, da sie in einem Tierheim für Hunde arbeitet. Da ich auch eine Tierliebhaberin bin, fühlte ich mich sofort mit ihr verbunden. Bei Austin brauchte ich dagegen ein bisschen, um warm zu werden, aber dann habe ich ihn ins Herz geschlossen. Aber die Szene, in der sich die beiden kennen lernen? Gold! Die fand ich einfach genial.

Das Setting in Blossom Lake, einer kleinen Stadt, fand ich wunderschön. Da habe ich mich schnell zu Hause gefühlt, weil ich die familiäre Dynamik, die da immer mitschwingt, toll finde. Wobei Stellas Geschwister auch dazu beigetragen haben. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, aber das passt zu der tiefgründigen Geschichte. Und obwohl das Buch schwere Themen wie Verlust und Trauma behandelt, geht es eben auch um Heilung und Selbstfindung. Der Autorin gelingt es, die Geschichte authentisch zu gestalten. Auch wenn es mir zum Ende hin etwas zu dramatisch wurde.
Am Ende wird dann der zweite Teil der Reihe angeteasert und hat mich super neugierig gemacht und mit der heutigen Enthüllung der Charakterkarte kann ich es offiziell nicht erwarten bis „No matter when“ im Februar erscheint.

Fazit: Eine empfehlenswerte, emotionale Geschichte, die einen in ihren Bann zieht und so schnell nicht mehr loslässt.

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