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Veröffentlicht am 23.08.2023

Auf nach Dreamland

Dreamland Billionaires - The Fine Print
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Als ich mit "The Fine Print" von Lauren Asher angefangen hatte, wusste ich nicht so richtig wo die Reise hin geht. Denn es geht nach Dreamland, was so eine Art Disneyland ist. Bei dem die Brüder Rowan, ...

Als ich mit "The Fine Print" von Lauren Asher angefangen hatte, wusste ich nicht so richtig wo die Reise hin geht. Denn es geht nach Dreamland, was so eine Art Disneyland ist. Bei dem die Brüder Rowan, Declan und Callahan das Erbe ihres Großvaters antreten müssen um die Firma rund um Dreamland übernehmen zu können. Dafür müssen sie jeder für sich wieder "back to the roots" finden. Für Rowan in diesem Teil heißt das, eine neue Möglichkeit finden, Gäste in den Freizeitpark zu locken und ihn attraktiver zu gestalten. Zufällig trifft er dabei auf Zahra, die ihm die Meinung nach ein paar Gläsern Wein zu kommen lässt.
Womit sie nicht gerechnet hat, auf einmal im Design Team zu landen, um neues für den Park zu entwickeln. Nur dass sie damit direkt Rowan unterstellt ist, was für die gegenseitige Anziehung nicht gerade förderlich ist.
Was mir gefallen hat, wie die beiden sich angenähert haben, durch ihre Emails und Textnachrichten, wie sie sich gegenseitig geholfen haben, und Rowan seine Liebe zum Zeichnen wieder entdeckt hat.
Sehr toller Schreibstil, dass ich nur durch die Seiten geflogen bin, nachdem ich erstmal in der Geschichte drin war. Teilweise konnte ich es kaum aus der Hand legen.
Was mir auch sehr gefallen hat, (zumindest bei der englischen Ausgabe), die Kapitelanfänge hatten jeweils eine passende Illustration um entweder Rowan oder Zahra zu unterscheiden.
Ich freue mich auf die anderen Brüder.

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Veröffentlicht am 22.08.2023

Fantasy & Krimi

Minen der Macht
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Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich auf der Leipziger Buchmesse, wo ich auch alle 5 Autoren treffen konnte.
Letztlich hab ich das Hörbuch über Storytel gehört.
Von der Grundgeschichte her, kam es ...

Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich auf der Leipziger Buchmesse, wo ich auch alle 5 Autoren treffen konnte.
Letztlich hab ich das Hörbuch über Storytel gehört.
Von der Grundgeschichte her, kam es mir bekannt vor: eine Stadt mit verschiedenen Ringen / Ständen, je tiefer unten man in der Stadt ist, desto weniger Macht oder Ansehen hat man. Die Obrigkeit bedient sich der Magie und verleibt sich die gefundenen Artefakte ein.
Es gibt verschiedene Hauptcharaktere die nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein Wirt, eine Zauberin, ein Feueranbeter und ein Wächter.
Und doch finden sie irgendwie zueinander, um einem Mord nach zugehen und um herauszufinden, was die Schutzschilde schwächt.

Ich fand es spannend fand, war, dass das Buch ja von 5 Autoren (eine Frau und 4 Männer) geschrieben wurde, und doch war alles harmonisch zusammen gesetzt.
Die Welt wurde gut aufgebaut mit einigen Sympathieträgern. Ich bin gespannt, was im zweiten Teil passieren wird.

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Veröffentlicht am 22.08.2023

Kleine Wohnung, große Liebe

The American Roommate Experiment – Die große Liebe findet Platz in der kleinsten Wohnung
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Der zweite Roman von Elena Armas "The American Roommate Experiment" hat mir leicht besser gefallen, als "The Spanish Love Deception".
Es war locker zu lesen. Rosie und Lucas waren sympatische Charaktere. ...

Der zweite Roman von Elena Armas "The American Roommate Experiment" hat mir leicht besser gefallen, als "The Spanish Love Deception".
Es war locker zu lesen. Rosie und Lucas waren sympatische Charaktere.
Eine solide Geschichte, mit einer Art Fake-Dating, was die beiden aber nur getan haben, damit Rosie den Groove wieder findet und Inspiration für ihre nächste Romanidee als Autorin. Dabei erkunden sie New York und erleben einiges, wie einige katastrophale "Erste Dates".

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Veröffentlicht am 08.08.2023

Wundersames Berlin

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
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Von Andreas Suchanek hatte ich ja schon so einige Bücher gelesen, jetzt hat er zusammen mit Christian Handel zusammen "Spiegelstadt: Tränen aus Gold und Silber" geschrieben. Darin geht es um Max der zufällig ...

Von Andreas Suchanek hatte ich ja schon so einige Bücher gelesen, jetzt hat er zusammen mit Christian Handel zusammen "Spiegelstadt: Tränen aus Gold und Silber" geschrieben. Darin geht es um Max der zufällig in eine Parallelwelt von Berlin sich wieder findet. Nicht in einer alternativen Szene, sondern in einer fantastischen Welt mit verschiedenen Feenwesen und einem Berlin, was wie in der Zeit festgesteckt wird, denn es ist wie die 1920er Jahre.
Eher zufällig landet er inmitten einer Rebellion, in der sich Feenwesen gegen die herrschende Obrigkeit aufbegehren. Dabei entdeckt er ein Familiengeheimniss, was sein ganze Vergangenheit ihn hinterfragen lässt.
Die Berlinschauplätze haben die Geschichte etwas nahbarer gemacht, wenn man die Orte kennt und auch ein bisschen die Geograhie, was einen noch mehr eintauchen lässt.
Von den Figuren gibt es Djinns, oder Kobolde, oder auch Fabelwesen wie der Butze(mann) die ihr (Un)Wesen treiben.
Einige Handlungsstränge hatte ich mir schon fast gedacht gehabt, dass die so kommen, anderes eher weniger. Auch das World-Building hatte mir gefallen, die beiden Seiten von Berlin das "normale" und das gespiegelte Pendant.
Ich bin gespannt, wie die Geschichte beendet wird, denn es war schon ein gewisser Cliffhanger am Ende vorhanden, der mehr Fragen aufgeworfen hat.

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Veröffentlicht am 04.06.2023

Liebe in der (Fernseh-)Küche

Für jede Liebe ein Problem
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Dank Vorablesen hatte ich ein Rezensionsexemplars zu "Für jede Liebe ein Problem" von Anita Kelly gewonnen.
Die Leseprobe hatte mir grundsätzlich gefallen, auch wenn mir selbst da schon ein paar Dinge ...

Dank Vorablesen hatte ich ein Rezensionsexemplars zu "Für jede Liebe ein Problem" von Anita Kelly gewonnen.
Die Leseprobe hatte mir grundsätzlich gefallen, auch wenn mir selbst da schon ein paar Dinge nicht so zugesagt hatten.
Erstmal finde ich das Cover ansprechend, die beiden Protagonisten sind abgebildet, mit dem Unterschied, dass im englischen Dhalia mit ihrem Lockenkopf links unten ist, und London mit derem Kurzhaarschnitt rechts oben, im Deutschen ist es genau anders herum. Witziges Detail, dass es grundsätzlich das gleiche Motiv ist, nur gedreht.
Beide Figuren nehmen an einer Reality TV Sendung rund ums Kochen teil und lernen sich am Set kennen. Dhalia die ihren Job geschmissen hat, um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können und um sich auch beruflich neu zu orientieren.
London, die mit dem Preisgeld eine gemeinnütze Organisation gründen will um non-binären Teenagern in Tennessee.
Denn London identifiziert sich als non-binäre Person. Sprachlich wird das im Buch auch deutlich durch die Verwendung der entsprechenden Personalpronomen: dey, dem, deren.
Da ich die Geschichte teilweise auch als Hörbuch gehört hatte, war es am Anfang etwas ungewöhnlich, wenn zum Beispiel ein Satz mit "Dey" angefangen wurde. Im ersten Moment hatte ich gedacht, eine weitere Person ist aufgetaucht.
Diese Personalpronomen klingen und lesen sich noch etwas ungewohnt, weil sie noch nicht so im Sprachgebraucht "drin" sind, aber es war ok.
Was mir nicht so gefallen hatte bzw. wo ich nicht wirklich den Sinn sehe, ist das Gendern von Substantiven, wie Kanditatinnen, Teilnehmerinnen, Jurorinnen. Ich bin ehrlich, wenn ich es selbst gelesen habe, war hinter dem Sternchen () das Wort für mich zuende, und ich bin auch weiter "gesprungen". Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Kunstpause und Wortabhackung wirklich für die Sichtbarkeit von Frauen und anderen Personengruppen etwas bringt. Am schlimmsten fand ich aber Wörter, die unsinnig gegendert werden müssen, nur weil der Wortstamm "männlich" ist? Ein Beispiel war, als von "Freundinnenschaft" die Rede war. WARUM? Zu meiner besten Freundin, pflege ich auch eine Freundschaft, auch wenn wir zwei Frauen sind.
Und da sich da sich die Wortzerhackung durch Sternchen durch die ganze Geschichte zieht, kommt es sehr häufig vor. Ich hoffe in Zukunft wird dafür noch eine andere Regelung gefunden, denn Schriftbild und Sprachbild sieht nicht schön aus, und im Hörbuch (oder auch im Fernsehen) hört sich es immer nur als Nachgedanke an, wenn dann doch noch das "
innen" kommt.
Davon abgesehen, war die Geschichte ganz niedlich. Die Beiden (Dhalia und London) lernen sich am Set der Fernsehshow kennen, es gibt erst eine kleine Animosität, die aber schnell überwunden wird, und die Anziehung der beiden wird stärker. Natürlich müssen sie sich den Herausforderungen der Sendung stellen, wie Missgunst von anderen Kandidaten oder komplizierte Rezepte bzw. zu wenig Zeit die Gerichte fertig zu stellen.
Einge Kandidaten sind aufgeschlossen, andere weniger, was für die Sendung selbst für gute Einschaltquoten sorgt.
An manchen Stellen hätte ich mir noch mehr gewünscht, dass wirklich gezeigt wird, was passiert, als dass man es nur erzählt bekommt, aber das war nur an einigen Stellen der Fall.
Grundsätzlich hat sich die Geschichte gut gelesen, bis auf die oben genannten Übersetzungen, die wahrscheinlich sich im Laufe der Jahre noch ändern werden, bis eine allgemeine Lösung gefunden wird.

Vielen Dank an Vorablesen und den Harper Collins Verlag für das zur Verfügung stellen eines Rezensionsexemplars.

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