Die Lebensliste
Weil morgen ein neuer Tag beginntEmily findet ihre (vermeintliche) Durchschnittlichkeit einfach nur deprimieren, Abhilfe soll nun also eine "Lebensliste" schaffen.
Und damit beginnt eine turbulente, teils skurrile und witzige Reise: ...
Emily findet ihre (vermeintliche) Durchschnittlichkeit einfach nur deprimieren, Abhilfe soll nun also eine "Lebensliste" schaffen.
Und damit beginnt eine turbulente, teils skurrile und witzige Reise: für jeden Monat gibt es eine neue Aufgabe welcher sie sich stellen muss.
Während dieser Reise kristallisiert sich auch der wahre Grund für diese "Lebensliste" heraus, nämlich der immer noch nicht verarbeitetet Tod ihrer Zwillingsschwester.
Es war bewegend Emily bei ihrer Reise zu sich selbst begleiten zu dürfen, ihr Humor ist teilweise wirklich schräg und gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem ist sie mir sehr ans Herz gewachsen.
Auch Kaz als beste Freundin die sie bei allen Höhen und Tiefen begleitet ist toll gelungen und hat Emily wunderbar ergänzt.
Mit Josh als männlichem Protagonisten und vor allem aber mit der Liebesgeschichte zwischen ihm und Emily habe ich mich etwas schwer getan. Vieles bei der Entstehung hat man sich eher denken müssen, die Entwicklung der Gefühle hat wohl eher im Verborgenen stattgefunden. Die Geschichte war trotz allem stimmig, allerdings hatte ich in diesem Buch das Gefühl das zu viel abgearbeitet bzw. eingebracht werden sollte. Vieles wurde zwar angesprochen, der Faden dann aber nicht wieder aufgenommen oder man musste es sich aus dem weiteren Kontext erschließen. Möglicherweise hätte ein Themenkomplex weniger dem Buch noch besser getan.
Rebecca Ryans Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen. Ihre einfallsreiche Wortwahl hat das Lesevergnügen auf jeden Fall gefördert.