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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2025

Gut durchdachter Krimi

Teufels Tanz
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Teufels Tanz ist der dritte und letzte Teil der Krimireihe um die Wiener Mordgruppe und Fina Plank.

Keine 100 Meter vom Wiener Straßenstrich wird ein 80jähriger alter Mann ermordet. Der Mörder schnell ...

Teufels Tanz ist der dritte und letzte Teil der Krimireihe um die Wiener Mordgruppe und Fina Plank.

Keine 100 Meter vom Wiener Straßenstrich wird ein 80jähriger alter Mann ermordet. Der Mörder schnell gefasst, ein stadtbekannter Zuhälter. Jedoch werden weitere Männer im gleichen Alter ermordet. Warum werden diese ermordet? Diese kannten sich nicht. Es muss aber etwas mehr als das Alter was diese verbindet dahinter stecken. Ein weiterer alter Mann behauptet er wäre der nächste, aber er schweigt an der entscheidenden Stelle. Das Laufrad dreht sich immer schneller.

Auch das Privatleben von Fina bleibt es interessant, ihre Schwester hat sich bei ihr einquartiert und bringt das ganze Leben durcheinander. Zur gleichen Zeit bringt ein Kollege Schwung ins Privatleben von Fina, den sie nicht uninteressant findet, aber irgendwas steht zwischen ihnen.

Fina schafft sich unter den Männerkollegen als einzige Frau durchzusetzen. Somit ist der letzte Teil der Reihe ein interessant erzählter und gut durchdachter Krimi der durch das Tempo nicht an Spannung verliert. Somit sind spannende Lesestunden garantiert.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Wieder ein Meisterwerk

Leb wohl, Schwester
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Etwas mehr als ein Jahr nach „Romeos Tod“ mussten wir auf den 15. Thriller von Sabine Thiesler warten, der den Namen „Leb wohl, Schwester“ trägt. Als großer Fan der Autorin war die Freude groß, ihn vorab ...

Etwas mehr als ein Jahr nach „Romeos Tod“ mussten wir auf den 15. Thriller von Sabine Thiesler warten, der den Namen „Leb wohl, Schwester“ trägt. Als großer Fan der Autorin war die Freude groß, ihn vorab lesen zu dürfen.

Es handelt sich bei allen Büchern von Sabine um einen Stand Alone Thriller, jedoch gibt es wiederkehrende Personen, wie z. B. der liebenswerte Dorfpolizist in der Toscana, in der die meisten Bücher spielen, Donato Neri. Während er in den vergangenen Bücher eher eine kleinere Rolle hatte, durfte er dieses Mal eine der Hauptpersonen spielen. Es soll eigentlich sein letzter Fall sein, bevor er sich in den Ruhestand versetzen lässt. Ob dies alles so klappt, wird erst am Ende des Buches gelöst. Seine eigentliche Nachfolgerin, die junge Kollegin Romina Roselli, tritt bereits ihren Dienst an.
Die Geschichte beginnt damit, dass ein deutsches junges Paar ihren Urlaub in der Toscana verbringt und dort am idyllischen Waldrand zeltet. Nachts werden die beiden Urlauber grausam ermordet. Was ist das Motiv? Geht hier wieder der Liebespaarmörder auf Jagd oder ist es gar ein persönliches Motiv? Commissario Nero ist ratlos und versucht zu ermitteln. Den ersten Hinweis erhält er bald, als ein zweiter ähnlicher Mord geschieht. Somit scheidet das persönliche Motiv aus. Die neue Kollegin unterstützt bereits tatkräftig bei der Mördersuche. Seiner Ehefrau ist dies ein Dorn im Auge, da die Kollegin ein Augenschmaus ist.

Parallel wird die Geschichte der Zwillinge Stefano und Stefanie erzählt, wie diese in ihrem Elternhaus misshandelt werden und eine innige Liebe zueinander aufgebaut haben, die gesetzlich verboten ist. Eines Tages verschwindet die Schwester Stefanie spurlos, Stefano ist am Verzweifeln.
Bei den Ermittlungen stoßen die Ermittler währenddessen auf ein einsames Frauenkloster. Hier gibt es eine Nonne, die ein größeres Geheimnis mit sich trägt.

Als Leser baut man während des Lesens des knapp 600seitigen Werkes eine sehr emotionale Bindung zu den Personen, insbesondere zum Täter/der Täterin auf.

Wie immer hatte ich das Buch in knapp 1,5 Tagen gelesen und konnte nicht aufhören und musste immer weiter lesen. Die Bücher von Sabine sind unheimlich fesselnd aufgebaut und man möchte immer wissen, wie es weitergeht. Die Zeit vergeht wie im Flug beim Lesen. Der Schreibstil ist phantastisch und man fliegt durch die Seiten. Das Buch bekommt von mir volle Punktzahl und ich kann ihn jedem Thriller/Krimifan nur ans Herz legen. Beim Kauf macht man hier nichts falsch.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Gut recherchierte Geschichte

Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade
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Nur wenige von Euch sagt sicherlich der Name des Ortes Waldenbuch oder der Name Clara Ritter etwas. Zwei Dinge, die wenige mit dem Schokoladenhersteller „Ritter Sport“ verbinden.

1932 hat Clara Ritter ...

Nur wenige von Euch sagt sicherlich der Name des Ortes Waldenbuch oder der Name Clara Ritter etwas. Zwei Dinge, die wenige mit dem Schokoladenhersteller „Ritter Sport“ verbinden.

1932 hat Clara Ritter die quadratische Schokolade, die in jede Jackentasche passt erfunden und den Grundstein für eine der bekanntesten Schokoladenmarken in Deutschland geschaffen.

Die bekannten Autoren Eva-Maria Bast und Jorn Brecht nahmen unter dem Pseudonym Romy Herold diese schokoladige Geschichte zum Anlass, einen rund 500seitigen historischen Roman zu schaffen und unter die Leserschaft zu bringen.

Geboren wurde die einstige Erfinderin Clara Göttle, später Ritter, am 2. Dezember 1877 in Tomerdingen (Baden-Württemberg). Bereits als Kind half sie als eins von vielen Geschwistern in der elterlichen Gastwirtschaft aus, in der die Geschichte des Buches beginnt. In der elterlichen Gastwirtschaft kommt sie durch einen Kunden zum ersten Mal in Berührung mit Schokolade, die sie zum Probieren angeboten bekommt. Ihr wird sofort klar, dass sie diese süße Köstlichkeit später einmal zu ihrem Beruf machen möchte. Ziemlich detailliert wird diese Geschichte auf den folgenden Seiten beschrieben. Am 7. Mai 1909 mit 32 Jahren eröffnet Clara ihre erste Schokoladen- und Zuckerwarenhandlung, die vom ersten Tag an ein voller Erfolg war. In diesem lernte sie ihren Ehemann und Konditor Alfred Ritter kennen, den sie 1912 heirate und im gleichen Jahr die Schokoladenfabrik Ritter gründete. In den folgenden Jahren müssen diese mit ihrem Familienunternehmen gegen den Krieg kämpfen und sich gegen Widerstände zur Wehr setzen, um das Familienunternehmen in eine glänzende Zukunft zu führen.

Die Geschichte lässt sich gut lesen und ist sehr detailliert und geschichtlich geschildert. Persönlich hätte ich mehr um die Geschichte der eigentlichen Schokolade gewünscht, wie z. B. Entwicklung der Sorten und wie begeistert man an die Sache rangeht. Daher konnte mich die Geschichte nicht in allen Punkten überzeugen. Die Schreibweise ist verständlich und die Geschichte gut recherchiert. Hier kann man nicht meckern. Für alle geschichtsbegeisterten Lesern ist das Werk die perfekte Leselektüre.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Tolles Hörbuch

Mörderfinder – Das Muster des Bösen
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Mörderfinder - Das Muster des Bösen ist der 5. Fall von Fallanalytiker Max Bischoff. In diesem Krimi gründet er gemeinsam mit dem Handschriftenexperte Marvin Wagner eine Privatdetektei.

Ich hatte dieses ...

Mörderfinder - Das Muster des Bösen ist der 5. Fall von Fallanalytiker Max Bischoff. In diesem Krimi gründet er gemeinsam mit dem Handschriftenexperte Marvin Wagner eine Privatdetektei.

Ich hatte dieses Mal durch das Rezessionsexemplar die Möglichkeit, den neuen Krimi von Arno Strobel als Hörbuch zu hören. Gesprochen wurde dies von Dietmar Wunder, dem Synchrondarsteller von James-Bond-Darsteller Daniel Craig. Durch seine kraftvolle Stimme hat er das Buch sehr gut gesprochen.

Gleich zu Beginn der Eröffnung der Detektei wird ein 9jähriger Junge entführt. Der Sohn eines Richters, Dieser hat einen Täter, der Kinder sexuell belästigt, mit einer Bewährungsstrafe davon kommen lassen. Der Junge wird daraufhin tot aufgefunden.

Im Krimi wird dargestellt, dass man sich mehr um die Täter, wie um die Opfer kümmert. Die Geschichte wird in einem langsamen Tempo ohne große Spannungsfelder erzählt.

Für mich war dies persönlich die schwächste Geschichte der Reihe, da es mir an Tempo gefehlt hatte. Persönlich würde mir gefallen, wenn diese Reihe beendet wäre und Arno ein neues Projekt starten würde.

Es war ein solider Krimi, gut zu lesen und um sich unterhalten zu lassen. Das Hörbuch war super gesprochen, der Sprecher war gut gewählt, so dass ich dem ganzen 4 Sterne verleihe.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Nun ist die Tochter dran :-)

Die Tochter des Serienkillers
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Die Tochter des Serienkillers ist der zweite Streich von Alice Hunter.

Mit dem Untertitel „Liegt Dir Mord im Blut?“ macht dieses Buch zusammen mit dem Cover richtig Lust zu lesen.
Die Tochter eines Serienkillers ...

Die Tochter des Serienkillers ist der zweite Streich von Alice Hunter.

Mit dem Untertitel „Liegt Dir Mord im Blut?“ macht dieses Buch zusammen mit dem Cover richtig Lust zu lesen.
Die Tochter eines Serienkillers zu sein muss man verarbeiten. Wie gelingt dies am besten? Man ändert seinen Namen und verschweigt seine Vergangenheit. Aus Jane wird Jenny. Sie hat es endlich geschafft sich von ihrer manipulativen und kontrollsüchtigen Mutter und der Vergangenheit zu trennen und ein neues Leben zu beginnen. Gemeinsam mit ihrem Mann Mark und ihrer Tochter lebt sie in einem entfernten Ort von Devon. Eines Tages wird das Glück auf eine Herausforderung gestellt. Die Ex-Geliebte verschwindet und ein Tierkadaver wird vor der Haustüre abgelegt. Was hat das zu bedeuten und wie hängen diese Zufälle zusammen? Jenny wird schnell eine Verdächtige. Sie stellt sich die Frage, ob das Böse in ihr weiterlebt und sie doch etwas mit dem Verschwinden zu tun hat.

Durch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird die düstere Geschichte packend erzählt und die Wahrheit kommt Stück für Stück ans Licht.

Die Kapitel sind kurz gewählt. Die düstere Schreibweise und die Atmosphäre ist packend. Jedoch konnte mich trotz allem, die Geschichte nicht 100 % packen, so dass ich leider nur 4 Punkte vergeben kann.

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