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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2024

Viel Spannung und wichtige Themen

Insight – Dein Leben gehört mir
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Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich finde die
Farben wunderschön und mag auch den Schriftzug im Farbschnitt.

Es war mein erstes Buch der Autorin, aber Antonias Schreibstil konnte mich direkt ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich finde die
Farben wunderschön und mag auch den Schriftzug im Farbschnitt.

Es war mein erstes Buch der Autorin, aber Antonias Schreibstil konnte mich direkt überzeugen. Sie schreibt sehr detailreich und schafft es innerhalb weniger Seiten eine ganze Bandbreite von Emotionen in mir hervorzurufen. Sie versteht auch auf jeden Fall etwas davon, Spannung aufzubauen. An einigen Stellen hat ihr Schreibstil Züge von dem Fitzeks angenommen.
Ich fand es auch großartig, wie sie ernste Themen wie Sexismus, Belästigung (von Frauen) und die Überschreitung von Grenzen thematisiert.

In dem Buch geht es nämlich um Valerie Sophie, eine fleißige und erfolgreiche Influencerin, die einen Brief mit perversen Zeilen zugestellt bekommt. Bei der Polizei wird sie jedoch nicht ernst genommen, obwohl es lange nicht nur bei diesem Brief bleibt...
Die einzige Person, die sie ernst nimmt und ihr hilft, ist der Polizist Paul. Er ist ein Schulkamerad ihres Bruders gewesen, weswegen die beiden sich schon länger kennen. Während der Ermittlungen kommen sie sich immer näher und es passieren noch weitere Dinge, die auch Valerie Sophies Dasein als Influencerin gefährden. Vor allem, weil ihr Geheimnis aufzufliegen droht.

Ich habe dem Buch 1,5 Sterne abgezogen, da ich das Ende recht früh durchschaut habe (was vermutlich daran liegt, dass ich schon sehr viele Thriller - auch von Fitzek - gelesen habe) und mir díe Protagonistin am Ende etwas unsympathisch geworden ist.
Nichtsdestotrotz kann ich das Buch wirklich weiterempfehlen, vor allem dann, wenn man zum ersten Mal etwas in Richtung Thriller lesen, aber nicht auf eine Liebesgeschichte verzichten möchte.

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Veröffentlicht am 15.05.2024

Süße Romance mit tollem Setting

Flawless
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Nachdem das Buch schon auf dem englischsprachigen Booktok gehyped worden ist, war ich sehr neugierig und wurde definitiv nicht enttäuscht! Es war eins der besten Romance Bücher, die ich dieses Jahr gelesen ...

Nachdem das Buch schon auf dem englischsprachigen Booktok gehyped worden ist, war ich sehr neugierig und wurde definitiv nicht enttäuscht! Es war eins der besten Romance Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe.
Es war mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich in ihren Schreibstil wirklich sehr verliebt. Schon auf den ersten Seiten hat mich die Leichtigkeit in ihrem Schreibstil überzeugt. Es gab auch einige Stellen im Buch, an denen ich schmunzeln musste. Mir hat es außerdem sehr gut gefallen, dass das Buch sowohl aus Rhetts als auch aus Summers Sicht geschrieben ist, und dass es Chatverläufe gab.
Mir hat auch das Setting extrem gut gefallen. Ich liebe Bücher, die in Kanada spielen und insbesondere die Wishing Well Ranch hat es mir angetan.
Die Protagonisten Summer und Rhett sind zwar ziemlich verschieden, aber beide sehr liebenswert. Summer ist eine sehr sympathische, schlagfertige, humorvolle und hilfsbereite Person. Rhett hingegen verstellt sich nach außen hin und lebt für seinen Sport, das Bullenreiten. Nach außen gibt er sich arrogant und eingebildet, tief in seinem Inneren hat er jedoch ein gutes Herz, tut alles für seine Familie und möchte niemanden enttäuschen. Ich fand es total schön, wie sie sich gegenseitig unterstützt haben, obwohl beide anfangs nicht begeistert davon waren, dass Summer Rhetts „Babysitter“ spielen soll, nachdem dieser sich in einen großen PR-Skandal verwickelt hat.
Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen und bin auf die weiteren Bände der Reihe sehr gespannt.

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Veröffentlicht am 22.04.2024

Emotional, spannend und herzzerreißend

An Optimist's Guide to Heartbreak
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Ich bin sehr schnell und leicht in die Geschichte reingekommen, war lange sogar davon überzeugt, dass es ein Jahreshighlight für mich wird.

Es geht um Lucy, die in das Elternhaus ihrer Kindheitsfreunde ...

Ich bin sehr schnell und leicht in die Geschichte reingekommen, war lange sogar davon überzeugt, dass es ein Jahreshighlight für mich wird.

Es geht um Lucy, die in das Elternhaus ihrer Kindheitsfreunde zieht, und sich daraufhin auf die Suche nach ihrem damals besten Freund Cal begibt, zu dem sie den Kontakt nach einem traumatischen Erlebnis verloren hat. Dafür sucht sie ihn in seiner Werkstatt auf und bewirbt sich dort als Aushilfe.
Lucy und Cal könnten nicht unterschiedlicher sein: Lucy ist ein optimistischer Sonnenschein, während Cal ein distanzierter Grumpy ist. Dennoch habe ich die Dynamik und Verbindung zwischen den Protagonisten sehr geliebt. Sie haben eine tolle Entwicklung gemacht. Dabei gab es jedoch auch einige dramatische Wendungen. Dies ist vor allem dem Schreibstil der Autorin zu verdanken.
Jennifer Hartmanns Schreibstil ist wirklich toll. Es war mein erstes Buch der Autorin und sie schreibt unglaublich emotional, aber dennoch leicht, sodass ich durch die Seiten geflogen bin. Ich habe gelacht, aber auch ein paar Tränchen in den Augen gehabt, und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Nichtsdestotrotz hat mir auf den letzten 40-50 Seiten der letzte Funken gefehlt, der mich emotional völlig gepackt hätte.

Der Cliffhänger am Ende ist wirklich heftig. Wie soll ich das bis Dezember aushalten?
Eine absolute Empfehlung für alle, die den Trope grumpy x sunshine lieben.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Von Hass zu Liebe: Eine emotionale Reise in der Infinity Falling Trilogie

Infinity Falling - Change My Mind
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Ich habe mich riesig auf den zweiten Band der Infinity Falling Trilogie gefreut, da mir bereits der erste Band gut gefallen hat.
Im zweiten Band geht um Holly Triano und Ruben Belton, die die Manager von ...

Ich habe mich riesig auf den zweiten Band der Infinity Falling Trilogie gefreut, da mir bereits der erste Band gut gefallen hat.
Im zweiten Band geht um Holly Triano und Ruben Belton, die die Manager von Aven Amenta und Hayes Chamberlain sind, und sich nicht ausstehen können bzw. handelt es sich mehr um eine Hassliebe, die die Zusammenarbeit erschwert.

Die Handlung des Buches hat mich als großer Fan von Haters/Enemies to Lovers sehr angesprochen und ich habe richtig mitgefiebert, wenn die beiden sich nähergekommen sind. Es wurden viele wichtige Themen angesprochen, darunter die Schattenseiten des Hollywood-Lebens und die Schwierigkeiten, denen Frauen in der Branche gegenüberstehen. Auch Trauer, Drogenmissbrauch und andere Themen fanden ihren Platz in der Geschichte. Leider kam die Thematik mit Hollys Schwester meiner Meinung nach etwas zu kurz.

Die Protagonisten (beide Mitte 20 und somit älter als in den meisten Romance-Geschichten) waren unfassbar toll und hatten viel Tiefe. Ich konnte mich hinsichtlich vieler Aspekte gut mit Holly identifizieren. Sie ist eine wirklich toughe junge Frau, die versucht, sich in einer männerdominierten Branche durchzusetzen. Ruben hingegen hat es aufgrund seines Namens wesentlich leichter in der Branche und wirkte zunächst oft eher kühl/ernst. Er wurde jedoch immer sympathischer, je mehr man über ihn und seine Vergangenheit erfahren hat. Außerdem hat mir die Dynamik der beiden richtig gut gefallen.

Der Schreibstil war an sich sehr flüssig und emotional - man war richtig in der Geschichte drin und fühlte mit. Ich habe ab und zu gelacht und auch mal Tränen in den Augen gehabt. Besonders mochte ich es, dass das Buch sowohl aus Hollys als auch aus Rubens Sicht geschrieben ist. Allerdings wurden Dialoge oft durch Beschreibungen oder Erinnerungen unterbrochen, was dazu führte, dass ich oft zurückblättern musste, weil ich nicht mehr richtig wusste, was zuletzt gesagt worden ist. Manchmal waren mir die Kapitel auch etwas zu lang.

Fazit: der zweite Band der Reihe hat mir etwas besser gefallen als der erste. Ich habe beide Charaktere wirklich lieb gewonnen und fand es toll, dass so wichtige Themen angesprochen worden sind.

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Veröffentlicht am 15.01.2024

Spannend bis zur letzten Seite

Der Heimweg
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Handlung:
Es geht um Jules, der abends von einem Freund eine Schicht bei einem Berliner Begleittelefon übernimmt. In dieser Schicht wird Jules von Klara angerufen, die ihm erzählt, dass sie glaubt von ...

Handlung:
Es geht um Jules, der abends von einem Freund eine Schicht bei einem Berliner Begleittelefon übernimmt. In dieser Schicht wird Jules von Klara angerufen, die ihm erzählt, dass sie glaubt von einem Mann verfolgt zu werden, der sie bereits einmal überfallen hat und dabei das Datum ihres Todes an die Wand geschrieben hat. Und dieser Tag bricht in weniger als 2 Stunden an…
Das Gespräch zwischen den beiden ist durchweg interessant und spannend, da immer wieder neue Dinge aufgedeckt werden, unter anderem dadurch, dass es sehr viele Einblicke in die Vergangenheit von Jules und Klara gibt. Natürlich hat auch dieses Buch am Ende wieder einen Plot Twist, der mir größtenteils sehr gut gefallen hat, da er alles aufklärt. Man bleibt mit keinen offenen Fragen zurück. Dennoch war der Plot Twist zum Teil etwas verwirrend, weswegen ich der Handlung einen halben Stern abziehe.
ACHTUNG: Die Geschichte ist teils extrem brutal: Gewalt an Frauen wird stark thematisiert. Für mich ist es bisher das brutalste Buch von Fitzek.

Charaktere:
Die beiden Protagonisten sind sehr detailliert und tiefgehend dargestellt, was teilweise an den Rückblicken liegt. Aber auch die Nebencharaktere sind ausführlich beschrieben. Dementsprechend kann man, spätestens nach dem Plot Twist, alle Charaktere und deren Handlungsschritte sehr gut nachvollziehen.

Schreibstil:
Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Geschichte sowohl aus Klaras als auch aus Jules Sicht erzählt wird. Dadurch hat man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten (während des Telefonats). Außerdem bin ich großer Fan von den kurzen Kapiteln und dem Plot Twist am Ende, der charakteristisch für Fitzek ist. Ich muss für den Schreibstil aber auch wieder einen halben Stern abziehen, da mir der Plot Twist zum Teil zu verwirrend geschrieben war.

Für mich ist „Der Heimweg“ eins der besten Bücher von Fitzek. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe den Plot Twist mal wieder nicht selbst erraten.

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