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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 14.05.2013
  • ISBN: 9783548284866
Richard Dübell

Allerheiligen

Kriminalroman

Sakrisch guad: Mord und Totschlag in Landshut

Da legst di nieder! Ein gefährlicher Geiselnehmer im idyllischen Landshut? Auch das noch. Kommissar Peter Bernward ist genervt: Sein Vater plagt ihn mit Vorträgen über Ahnenforschung. Die attraktive Kommissarin Flora Sander lässt ihn ständig abblitzen. Und jetzt behindern die arroganten Kollegen aus München auch noch seine Ermittlungen. Aber so leicht lässt sich ein niederbayerischer Dickschädel nicht von einer heißen Spur abbringen – und dann wird‘s gefährlich …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

unblutig

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Leider war ich von dem Roman Allerheiligen etwas enttäuscht auch wenn er viele gute Ansätze hat.

Richard Dübell kann schreiben, keine Frage. Sein Stil ist leicht zu lesen, in Spannungsmomenten durchaus ...

Leider war ich von dem Roman Allerheiligen etwas enttäuscht auch wenn er viele gute Ansätze hat.

Richard Dübell kann schreiben, keine Frage. Sein Stil ist leicht zu lesen, in Spannungsmomenten durchaus adäquat und an vielen Stellen witzig oder sogar zynisch, was dem Roman eine lockere Note gibt, die ich eigentlich ganz gerne mag. Der Mörder/Dieb hat ein interessant verpacktes Motiv welches teilweise weit in die Vergangenheit zurückführt - eine Hommage an Dübells mittelalterliche Historienschinken. Auch der Hauptermittler Peter Bernward ist sympathisch, wenn auch für meinen Geschmack noch etwas zu gutmütig. Aber das täuscht vielleicht auch, da er ja vor allem bei seiner Flamme Flora nicht recht zu Potte kommt aber den Kriminalfall durchaus in die richtige Richtung zu lenken weiß. Es ist auch nicht zu viel Lokalkolorit drinnen, denn obwohl ich aus Bayern bin finde ich zu heimatlastige Krimis oft etwas aufgesetzt und hier war es eigentlich eine gute Mischung, eher Sachsenlastig.

Aber trotz all dem Guten und Positiven fehlte mir etwas der Pfiff. Zu wenig Aktion, zu wenig Blut, zu wenig Bedrohlich - ich habe schon lange nicht mehr so viel geschmunzelt bei einem Krimi. Und dass ist wohl auch die Crux. Denn ich mag keine lustigen Krimis und wenn dieser auch keiner sein sollte, so gab es doch mehr witzige als spannende Szenen, mehr Komik wie Drama. Sogar das seltsame Pärchen, welches die Kommissare am Anfang befreien müssen ist eher komisch.

Wer es also eher unblutig und charmant will, dem sei dieser Krimierstling empfohlen. Aber für Chris-Carter und McFadyen-Fans ist er defenitiv nix.