Cover-Bild Ich trink Ouzo, was trinkst du so?
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Gesellschaft und Kultur, allgemein
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Ersterscheinung: 29.05.2010
  • ISBN: 9783838701288
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Stella Bettermann

Ich trink Ouzo, was trinkst du so?

Meine griechische Familie und ich
Anneta Politi (Sprecher)

Da haben Sie den griechischen Salat! "Kiiiiender, Äääähsen!" schallte es weit nach der Mittagszeit durch die Münchener Wohnsiedlung. Und bis heute weigert sich Stella Bettermanns griechische Mutter, die schicken Pumps bei der deutschen Verwandtschaft gegen Gästepantoffeln zu tauschen. Um so lauter ist der Jubel in der Heimat, wenn die Koffer mit Geschenken von "Seh un Aaah" (C&A) ausgepackt werden und die Ferien in Piräus bei Oma Yiayia beginnen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2021

~~~ Griechische Gewohnheiten ~~~

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Kurzmeinung: Als Hörbuch gefällt es mir deutlich besser

Das ist noch eine etwas ältere Rezi, die mal bei Ciao stand. Da ich nun aber das Hörbuch gehört hab, habe ich gedacht, ich grabe sie wieder aus.
Lange ...

Kurzmeinung: Als Hörbuch gefällt es mir deutlich besser

Das ist noch eine etwas ältere Rezi, die mal bei Ciao stand. Da ich nun aber das Hörbuch gehört hab, habe ich gedacht, ich grabe sie wieder aus.
Lange hat es gedauert, bis ich das Buch ertauschen konnte, und kaum war’s da, habe ich es gelesen. Ich hatte in diversen Buchläden das Buch gesehen und fand das was ich auf der Rückseite las interessant.

===Inhalt===
Ja, da hatte ich wirklich den griechischen Salat, aber ob der so lecker ist, wie vermutet?

Die Autorin schreibt über ihre Erlebnisse, aus der Kindheit. In Deutschland aufgewachsen, als Halbgriechin und vielen Urlauben in der Heimat ihrer Vorfahren. Ihre Mutter war Griechin und ihr Vater Deutscher. Sie lernte auch sehr gut griechisch sprechen, ihr Bruder konnte aber nur Brocken und sehr schlecht griechisch.

Sie liebte die Ferien bei ihren griechischen Großeltern und den vielen Verwandten. Am liebsten hatte sie Anna, ihre Cousine. Ihre Großeltern lebten in einem damals schon etwas heruntergekommenen Viertel, waren aber nicht weit vom Meer entfernt. Oft verbrachten sie dort ihre Tage. Einmal in den Sommerferien ging es dann auch noch auf eine Insel und sie suchten sich immer ihre Zimmer, kurz nachdem sie dort ankamen. Was jedes Mal ein Erlebnis war.

Man bekommt ihre ganze Kindheit mit, auch wie das Leben ihrer Mutter in Deutschland verläuft, das doch ein wenig anders ist, als das Leben der anderen deutschen Mütter.

Später besucht sie noch mal das Haus ihrer Großeltern, als alle gestorben sind. Ihren Inselurlaub buchen sie nun auch früher, überhaupt, hat sich sehr viel verändert gegenüber früher, aber viel blieb auch gleich.

===Die Autorin ===
Stella Bettermann ist Halbgriechin und hat auch zwei Kinder. Ihre Urlaube verbringt sie immer noch in Griechenland, allerdings auf anderen Inseln, als zu Kindheitszeiten. Sie ist Buchautorin und Schriftstellerin. In der Bunte und im Focus kann man auch ihre Berichte bewundern

===Meine Meinung===
Zuerst dachte ich, mein Gott ist das Buch langweilig, da könntest du auch locker über deine Kindheit schreiben und dann, dann war ich schon in der Mitte des Buches. Der Plätscherton der Erzählung ist so warm und unterhaltsam, dass man es gerne liest. Schon von Anfang an, gefällt mir der Erzählstil im Ich-Format. Man gewinnt einige neue griechische Erkenntnisse und lernt ein wenig die griechische Mentalität kennen, was mich an früher an unsere griechischen Freunde erinnert.

Fast nichts Neues also? Doch, es gab einige Neuigkeiten. Griechen denken zum Beispiel, dass sie sauberer sind, als Deutsche, aber welcher Deutsche würde freiwillig in einem Meer baden, in dem die Fabriken ihre Abwässer geleitet haben? Ich nicht. Heute soll das aber viel besser sein mit dem Umweltschutz.

Es wird auch ab und an über Korruption gesprochen. Nichts deutet wirklich auf den realen Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft hin, allerdings könnte man das hinterher auch anders deuten, aber dann stände – vielleicht der Zusammenbruch – der deutschen Wirtschaft bevor, also NICHT daran denken.

Auch über das „andere“ Leben der Griechen. Wo und wie sie ihre Zärtlichkeiten austauschen, denn wenn so viele Generationen in einem Haus leben, ist das nicht einfach.

Es war wirklich sehr unterhaltsam und man könnte das Buch fast als „Quicki“ bezeichnen, denn es war sehr schnell durchgelesen.

Ich finde, die Sprecherin Anneta Politi spricht das ganze sehr schön und unterhaltsamer. So gefällt mir das viel besser, als das Buch zu lesen. Es kommt mir so vor, als würde sie bald loslachen. Irgendwie finde ich das cool.

===Fazit===
Mein Beitrag für die griechische Wirtschaft, genauso wie wir gerne griechisch essen gehen. Denn was könnten wir sonst tun. Wir bezahlen doch sonst auch schon genug. 4 Sterne für das Buch und eine Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.10.2021

Schöne Kindheitserinnerungen leicht verpackt

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Stella macht mit ihrer Familie Urlaub bei ihren griechischen Großeltern in Piräus.Wie jedes Jahr begeben sie sich auf eine dreitägige Autofahrt quer durch Europa.

Der Schreibstil ist ruhig gehalten,flüssig ...

Stella macht mit ihrer Familie Urlaub bei ihren griechischen Großeltern in Piräus.Wie jedes Jahr begeben sie sich auf eine dreitägige Autofahrt quer durch Europa.

Der Schreibstil ist ruhig gehalten,flüssig und sehr leicht zu lesen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch mit all ihren Eigenheiten.Der Humor drängt die Spannung in den Hintergrund.

Fazit:Die Autorin erzählt in diesem Buch über ihre Kindheit vor allem ihre Urlaubserinnerungen als sie und ihr Bruder noch Kinder waren.Für mich war es auch so etwas wie Ferien in Griechenland und eine kleine Leseauszeit vom Alltag.Zu Beginn wurde ich mit der griechischen Familie bekannt gemacht.Und die ist nicht gerade klein. Es gibt zwischendurch griechische Wörter die sogleich übersetzt werden. Im Anschluss gibt es ein kleines Glossar der Laute und Gesten. Es sind in meinen Augen schöne Kindheitserinnerungen die Einblicke in die 60er-80er Jahre geben.Die Mentalität der Griechen beschreibt die Autorin dabei fast schon liebevoll.Es ist eine authentische Geschichte mir viel Nostalgie und etwas Wehmut.Für mich persönlich war es ein Buch für zwischendurch:Leicht und sommerlich.Diese Biographie hat mich jetzt nicht ganz überzeugen können. Zwischendurch war mir die Story auch etwas langatmig,da hat es mir doch an Spannung gefehlt.

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