Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?
"Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschließend liebevoll wieder zusammen."
Mona Kasten
Das große Finale der mitreißenden Liebesgeschichte von Sage und Luca!
Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt perfekt zum ersten Band. Auch den Titel finde ich mehr als passend. Die Kapitel haben wieder eine gute Länge und werden von Sage erzählt.
Nach dem ...
Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt perfekt zum ersten Band. Auch den Titel finde ich mehr als passend. Die Kapitel haben wieder eine gute Länge und werden von Sage erzählt.
Nach dem brutalen Cliffhanger aus dem ersten Band, habe ich quasi die Sekunden gezählt, bis endlich dieses Buch erschienen ist. Als ich es dann endlich in Händen hielt, habe ich mich direkt darauf gestürzt :) Der tolle Schreibstil macht es einem auch nicht wirklich schwer wieder in die Geschichte zu kommen und es flüssig zu lesen. Die Story hat mir auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen, weil Sage' Ängste so unglaublich realistisch dargestellt sind. Einziger Minuspunkt ist dieses Mal für mich das Ende, das lief mir etwas zu schnell und reibungslos ab, was ich etwas schade fand.
Die Charaktere konnten mich alle wieder komplett überzeugen, allen voran natürlich Luca :) Schade finde ich nur, dass zu April und anderen Nebencharakteren noch zu viele Fragen offen bleiben. Aber vielleicht erlöst mich Laura Kneidl da ja noch mit einem Spin Off ;)
Ein Buch, die es ganz sicher wieder in meine Jahrestop 10 schaffen wird. Wer diese beiden Bücher nicht gelesen hat, der ist selber schuld ;)
Meine Rezension: Das Cover Wie auch bei dem ersten Buch hat mir das Cover auf Anhieb gefallen. Es ist in auch wieder einem Floralen Muster gehalten und wird ebenfalls abgerundet mit einer Überschrift in ...
Meine Rezension: Das Cover Wie auch bei dem ersten Buch hat mir das Cover auf Anhieb gefallen. Es ist in auch wieder einem Floralen Muster gehalten und wird ebenfalls abgerundet mit einer Überschrift in Handlettering Optik. Die Farben des Covers sind im Gegensatz zu dem ersten Band diesmal in Blautönen gehalten und in Schwarzer Schrift. Der Aufbau Wie im ersten Band auch, startet alles bei Sage, die vor ihrer Vergangenheit versucht wegzulaufen. Ich fand es sehr traurig, dass sie sich in dem Motel versteckt hat und alle anrufe ignoriert hat. Aber auch hier bekommt man immer mehr mit über ihre Familie und auch die Beziehung zu Luca. Auf den Spannungsbogen musste ich auch nicht lange warten, denn nach einer gefühlt kurzen Zeit ist sie wieder auf Luca getroffen nachdem sie sich von ihm getrennt hat und dann zieht sie auch wieder bei Luca und April ein. Nachdem sie sich wieder dort wohnt, erhält sie Geschenke und denkt, diese seien von Luca und stellt ihn irgendwann zur Rede. Hier kam die große Wendung und für mich der absolut schlimmste Moment, denn da tauchte ihr Stiefvater plötzlich auf. Charaktere Im Gegensatz zum ersten Teil sind hier die Hauptcharaktere Sage, Luca und Alan (Sage's Stiefvater). Im Gegensatz zum Anfang des ersten Bandes, fand ich, dass Sage einen großen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht hat. Sie kommt besser mit ihren Angstzuständen klar geht jedoch weiterhin zur Therapie. Da trifft sie auf Connor, ein Freund, und die beiden verstehen sich besser als zuvor, da sie beide in die Therapie Gruppe gehen. Ich finde das ein sehr schönen Zufall und man merkt auch, dass man dadurch mehr über andere Charaktere erfährt. Das fand ich sehr schön. Luca ist am Boden zerstört auch wenn ich ihn am Anfang etwas für seine Aktion an Silvester gehasst habe. Wie kann er denn auf die Idee kommen, dass bei einem Abend mit seinen und Aprils Freunden nicht auch Sage dabei ist und nimmt dann direkt die nächste Freundin mit, obwohl man klar merkt, dass er noch Gefühle für sie hat. Ich finde aber auch Luca ist hier wieder sehr einfühlsam beschrieben und bis auf den Ausrutscher am Anfang ist er immer für Sage da, auch als plötzlich Alan vor der Tür steht und er eins und eins zusammen zählt. Ich fand es toll, wie er sich direkt um Sage gekümmert hat und Alan rausgeworfen hat. Alan ist leider in dem zweiten Band eine wichtige Person. Leider, weil er ein totales Arschloch ist. Durch den ersten Band erfährt man ja schon sehr viel über ihn und denkt sich, jeder normale Mensch wird es irgendwann sein lassen, aber gut, er ist nicht normal. Als er dann plötzlich bei Sage auftaucht und sie wieder zurückholen will, wäre ich am liebsten ins Buch gesprungen. Wie kann er sowas seiner Stieftochter bloß antun und ihr dann auch noch drohen. Trotzdem sind seine Charakterzüge klar dargestellt und er wurde gut beschrieben. Story Die Story ist wie auch im ersten Buch top. Ich habe wieder von Anfang an mitgefiebert und fand es traurig, als Sage allein in dem Motel saß. Sie konnte einem nur leid tun und das nur, weil die Vergangenheit sie eingeholt hat. Als sie dann wieder in die Wohnung von Luca und April zieht, dachte ich mir, dass es wieder bergauf ginge. Doch ich wurde das Gefühl nicht los, dass in den nächsten Kapiteln nochmal ein großer Knall kommt, und so war es dann auch. Am Ende hat sich Sage ihrer Angst gestellt und auch Luca ins Vertrauen genommen, was ich ein sehr gelungenes Ende fand. Mein Fazit: Die Fortsetzung ist einfach super. Nachdem man im ersten Band mit einem Cliffhanger zurück gelassen wurde, habe ich auf den zweiten Band sehnsüchtig gewartet. Die Geschichte um Sage und Luca war wieder wunderschön. Was ich jedoch etwas schade fand, im Gegensatz zum ersten Band hat man weniger über die anderen erfahren, so wie April und Cameron (ob sie vielleicht doch ein paar geworden sind) oder auch Gavin. Den Freundeskreis fand ich einfach cool und sie haben alle wunderbar harmoniert. Begeistert war ich ja von der Silvesterfeier. Sushi ist toll. _
Mir hat die Fortsetzung wirklich sehr gut gefallen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass der erste Band mich noch einen Ticken mehr von sich überzeugen kann, da sich durch den Cliffhanger am Ende nicht so ...
Mir hat die Fortsetzung wirklich sehr gut gefallen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass der erste Band mich noch einen Ticken mehr von sich überzeugen kann, da sich durch den Cliffhanger am Ende nicht so wahnsinnig viel entwickelt hat, wie ich mir das vorgestellt habe und das Ende doch ein wenig schnell ging. Es wurde am Ende alles gut aufgelöst aber es ging dann doch relativ Schlag auf Schlag. Ich persönlich finde das nicht so schlimm, ich finde nur, ein etwas größerer Showdown wäre noch das Sahnehäubchen gewesen.
Das Buch hatte einige Längen, in dem die Geschichte nicht wirklich fortschritt, aber das hat mich persönlich gar nicht gestört, da es immer noch spannend blieb und sich durch den Schreibstil und die Charaktere, mit denen ich mich sehr gut identifizieren konnte, keine Langeweile aufkam. So kam es dann auch, dass ich mich einfach hingesetzt habe, um vielleicht 1-2 Kapitel zu lesen, und auf einmal war ich 150-200 Seiten weiter. Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich so viel gelesen habe, obwohl es mir sonst schwer fällt, mich lange Zeit am Stück aufs Lesen zu konzentrieren und dabei in der Geschichte abzutauchen, ohne meine Umgebung wahrzunehmen. Der Schreibstil war so locker leicht, aber dennoch fesselnd und emotional, dass die Seiten nur so dahin flogen.
Sage und Luca sind nach wie vor wundervolle Charaktere, die beide mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben und sich gegenseitig dabei helfen, diese zu bewältigen.
Wie die beiden miteinander umgehen war einfach nur zuckersüß und ich bin an einigen Stellen einfach nur dahin geschmolzen, die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach bis ins Detail.
Ich hätte gerne noch erfahren, wie es mit den anderen Charakteren wie April, Gavin, Aaron und Connor weitergeht, vielleicht schreibt Laura Kneidl ja auch noch Bücher über sie, das würde mich sehr freuen. Ich fand es aber spannend, dass man auch ein wenig mehr von Connor erfahren hat, der ja auch mit Problemen zu kämpfen hat, die man im ersten Band gar nicht bemerkt.
Die Geschichte hat mich jedenfalls öfters zu Tränen gerührt und mich mit den Charakteren mitfiebern lassen, was bei mir bei New Adult Geschichten nicht so oft der Fall ist. Kaum ein New Adult Roman kann mich mittlerweile mehr tiefergehend berühren, und das konnte diese Geschichte definitiv.
Neben Mona Kasten und Bianca Iosivoni gehört Laura Kneidl ab sofort zu meinen liebsten deutschen New Adult Autorinnen, und das völlig verdient. Mit der Berühre mich. Nicht. - Dilogie hat sie mich fesseln können, wie kaum ein anderer Autor es in letzter Zeit konnte und ich habe das Buch innerhalb von 48 Stunden beendet. Die Reihe war einfach großartig und ich bin sehr traurig, dass sie schon vorbei ist. Aber ich hoffe, dass Laura Kneidl jetzt öfters etwas in diesem Genre schreibt, denn das hat sie eindeutig drauf.
Im Folgenden möchte ich „Verliere mich. Nicht“ von Laura Kneidl rezensieren.
Vorneweg kann ich schon einmal sagen, dass ich das Lesen total genossen habe und mich jetzt, nach Beenden des Buches, in einem ...
Im Folgenden möchte ich „Verliere mich. Nicht“ von Laura Kneidl rezensieren.
Vorneweg kann ich schon einmal sagen, dass ich das Lesen total genossen habe und mich jetzt, nach Beenden des Buches, in einem schweren Book-Hangover befinde.
Inhalt: Der zweite Teil schließt nahezu direkt an den Ersten an. Dieser ist für das Textverständnis notwendig.
Obwohl Sage durch Luca glücklicher als je zuvor in ihrem Leben war, da er ihr Vertrauen, Leben und Lieben gelehrt hat, holt ihre Vergangenheit sie ein. Luca zu verlassen und zu verletzten beschäftigt sie sehr und es ist ihr nicht möglich, mit ihm abzuschließen. Jeder Tag, an dem sie ohne ihn ist, fühlt sich an, als würde ein Teil von ihr fehlen. Durch Umwege erhält sie schließlich die Möglichkeit, zu Luca zurückzukommen. Doch wie soll es für sie eine zweite Chance geben, wenn so viel Unausgesprochenes zwischen ihnen steht?
Meinung:
Zunächst einmal fällt mir auf, dass mögliche Inhaltsangaben dem Roman einfach nicht gerecht werden, er ist so viel besser und tiefgehender als es sich anhört. Deswegen rate ich dazu, Teil 2 einfach blind zu kaufen und mit dem Lesen zu beginnen – es lohnt sich.
„Verliere mich. Nicht“ ist eines dieser Bücher, die man ohne Bedenken und ohne einen Blick auf den Klappentext kaufen kann und sehnlichst erwartet.
Direkt auf den ersten Seiten wurde ich vom unglaublich guten Schreibstil in den Bann gezogen und bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte die Geschichte gar nicht mehr zur Seite legen.
Wie auch schon in Teil 1 habe ich die Freundschaft zwischen April und Sage bewundert. April ist so eine herzensgute und lebensfrohe Freundin, die ich gerne selbst in meinem Freundeskreis hätte. Ich finde es echt rührend, wie sie sich für Sage einsetzt und für sie da ist und sie ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen.
Ich würde auch sofort einen Roman mit ihr als Protagonistin lesen.
Aber auch die anderen Charaktere konnten mich total von sich überzeugen, vor allem Luca, er hat echt Book-Boyfriend-Potenzial, ist ebenfalls so sympathisch, der Sage auch stets unterstützt. Auch Sage mochte ich sehr gerne, fand sie natürlich und konnte mich oft mit ihr identifizieren. Beide sind mir total ans Herz gewachsen über die 2 Teile.
Bei Sage würde gegen Ende die enorme Charakterentwicklung und die Prägung durch Luca deutlich, das fand ich sehr schön.
Megan, die ja als langjährige Freundin von Sage beschrieben wird, erschien mir teilweise gar nicht so eng mit ihr verbunden, da konnte ich zu April ein besseres Verhältnis aufbauen, weil sie öfter präsent war.
Durch das Buch habe ich jetzt auch total Lust, Stranger Things und Gilmore Girls zu schauen, weil mitunter diese Serien mehrere Male im Buch erwähnt wurden. Das macht den Roman sehr greifbar und aktuell, was in 20 Jahren aber dann aber sicher schon weniger zeitgemäß ist.
Den Etsy-Shop und generell Sages Gefallen an der Herstellung von Schmuck fand ich super, das war echt mal was anderes als die typischen Hobbys wie Sport, Lesen, Kochen oder Fotografieren.
Sages langwierige WG-Suche fand ich sehr interessant, sowohl die Beschreibungen des Bewerbung-Schreibens, als auch die verschiedenen Besichtigungstermine. Ich hatte aber das Gefühlt, bei Sage ginge fast alles schief, mit unzähligen Absagen und Enttäuschungen das fand ich auf der einen Seite realistisch, auf der anderen teilweise etwas überspitzt.
Es gab ein paar Vorfälle, bei denen ich, im Gegensatz zur Protagonistin, sofort misstrauisch war, da fand ich den Roman stellenweise zu offensichtlich bis vorhersehbar.
Rückblickend waren ein paar Ereignisse für die Handlung, zum Beispiel das Hundeausführen für die Story nicht wirklich von Bedeutung aber es hat mich nicht wirklich gestört, ich habe immer gerne weitergelesen.
So richtig voran schreitet der Roman allerdings lange Zeit kaum und die Geschichte dreht sich fast im Kreis. Dies ist mir beim Lesen nicht sonderlich negativ aufgefallen, weil ich als Leserin trotzdem die Charaktere besser kennenlernen konnte und stets gerne zum Buch gegriffen habe – aber letztendlich wartet man den Großteil des Buches darauf, dass das passiert, was passieren muss: dass sich die Protagonisten aussprechen und einander die Wahrheit sagen, dass Sage sich überwindet, sich zu öffnen. Dies kann dem Leser aus meiner Sicht nach dem Ende des ersten Bandes klar sein. Aus diesem Grund könnte man sagen, dass die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wurde.
Ich muss allerdings sagen, dass mich das beim Lesen nicht gestört hat.
Alan kam jedoch echt zu kurz finde ich, da er erst ziemlich spät auftritt.
Gegen Ende wurde es ja auch noch mal besonders spannend und auch der Epilog war sehr schön, auch wenn der Roman aus meiner Sicht recht plötzlich endete. Ich fand, dass einige Informationen über Nebencharaktere noch ausstanden und hatte hier und da das Gefühl, die Autorin hätte Manches später nochmal aufgreifen wollen und es dann aber doch nicht getan.
Hach, alles in allem blicke ich zufrieden und lächelnd auf sämtliche Szenen zwischen Sage und Luca zurück, die Unterhaltungen, die Essen, die romantischen Szenen.
Letztere haben mir übrigens auch besonders gut gefallen, weil nichts so überstürzt war, wie es sonst oft der Fall ist. Ebenso gab es keine derbe oder plumpe Wortwahl, sondern die Spannung und die Vertrautheit der Beiden wurde gut ausformuliert.
Ich würde mich sehr freuen, wenn uns von Laura Kleidl in Zukunft weitere Bücher aus dem Genre erwarten.
Übrigens finde ich es richtig toll, durch die Leserunde die Möglichkeit zu haben, mich mit so vielen über das Buch austauschen können, das ist echt eine schöne Idee.
Ich werde die Bücher sicher in Zukunft nochmal lesen und kann sie nur weiterempfehlen. Lest sie!
4,5/5 Sterne für diese wundervolle und gefühlvolle Liebesgeschichte.
Klappentext:
Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren.
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. ...
Klappentext:
Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren.
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?
Zum Cover:
Das Cover ist wirklich wunderschön, allerdings gefällt mir die Farbe von "Berühre mich. Nicht" ein bisschen mehr.
Zum Inhalt:
Nachdem Sage Luca aus Angst vor Alan verlassen hat, ist sie am Boden zerstört. Sie hat Luca verletzt und versucht sich jetzt von ihm fernzuhalten. April möchte jedoch nicht, dass ihr Bruder zwischen ihrer Freundschaft mit Sage steht. Während Sage sich in einem muffigen Motel versteckt, sucht sie weiterhin nach WGs, die in ihrer Preisklasse sind. Doch Luca kann Sage nicht vergessen, besonders als sie wieder bei ihm einzieht - auf seinen Wunsch hin.
Zu den Charakteren:
Sage ist sehr verschlossen und versucht niemanden an sich heranzulassen, doch in manchen Punkten kann sie nicht so stark sein, wie sie es manchmal sein möchte. Sie liebt es an ihrem Schmuck zu basteln und fand darin in ihrer Vergangenheit ein Art Bewältigungsstrategie. Auch wenn Sage nicht gerne in die Öffentlichkeit unter viele Menschen geht, versucht sie immer wieder ihre Angst zu überwinden.
Luca ist sehr organisiert und strukturiert. Er mag keine Unordnung und liebt Bücher. Luca lässt nicht gerne Menschen an sich ran, doch er vertraut sich Sage an und erzählt ihr von seiner Familie, in der besonders seine leibliche Mutter ein wunder Punkt für ihn ist.
April ist Sage eine loyale Freundin und möchte auf keinen Fall, dass ihr Bruder zwischen ihrer Freundschaft mit Sage steht. Sie geht gerne feiern, trinkt wegen einer schlechten Erfahrung keinen Alkohol.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und Laura Kneidl konnte mit ihrem tollen Schreibstil punkten. Allerdings ist mir Sage ab und zu wirklich auf die Nerven gegangen, was besonders an ihrer Unschlüssigkeit und ihrem Selbstzweifel gelegen hat.
Luca war auch nicht gerade ein toller Ex, immerhin hat er Sage schnell "ersetzt", was mich wütend gemacht und enttäuscht hat.
Beide haben nicht gerade mit ihren großartigen Bewältigungsstrategien gegen Liebeskummer geglänzt, aber darüber kann ich hinwegsehen.
Es war befreiend, als Sage Luca endlich die Wahrheit gesagt hat und Luca war sehr verständnisvoll, was mich sehr glücklich gemacht hat. Ich hatte jedoch auch nicht wirklich damit gerechnet, dass Luca sich wegen ihrer Vergangenheit von Sage abwenden würde, da sie selbst daran keine Schuld hat.
Sage begründet ihr Schweigen mit der Angst vor Alan und der Angst, dass er ihrer kleinen Schwester das selbe antun könnte, was man angesichts von Alans Erscheinungsbild verstehen kann.
Laura Kneidl hat etwas geschafft, was nur noch wenige New Adult Autoren schaffen - sie hat uns berührt. Berühre mich. Nicht. ist eines meiner Jahreshighlights 2017 geworden und Verliere mich. Nicht. hat mich ebenfalls nicht enttäuscht.
Fazit:
Ein berührendes Buch mit einem tollen Happy End. Mit einem tollen Schreibstil und authentischen Charakteren kann die Autorin punkten.