Pechvogel oder Glückspilz
Das FestInhalt
Jakob, ein ehemals erfolgreicher Filmregisseur, hat an seinem 50. Geburtstag das Gefühl, alles verloren zu haben. Seine Karriere ist am Ende, seine letzte Beziehung liegt über zehn Jahre zurück, ...
Inhalt
Jakob, ein ehemals erfolgreicher Filmregisseur, hat an seinem 50. Geburtstag das Gefühl, alles verloren zu haben. Seine Karriere ist am Ende, seine letzte Beziehung liegt über zehn Jahre zurück, und er fühlt sich alt und ideenlos. Doch seine beste Freundin Ellen ist anderer Meinung und organisiert ein Fest für ihn, das zu einer unerwarteten Reise in seine Vergangenheit wird.
Meine Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm. Man leidet mit Jakob, dem Hauptprotagonisten, mit und muss doch öfter über ihn schmunzeln. Irgendwie steckt er in einer Midlife-Crisis.
Lucy Fricke verwebt in diesem Roman Melancholie und Humor. Es geht um Freundschaft, Verlust, Verzeihen und den Mut, eventuell einen Neuanfang zu wagen. Leicht und empathisch zeichnet die Autorin ein warmherziges Bild von zwischen- menschlichen Beziehungen und den Wendungen des Lebens.
Das Cover ist in aufmunternden Farben gestaltet, passt aber trotzdem nicht ganz zur Story.
Mein Fazit
Die gesamte Handlung spielt an einem einzigen, aufregenden Tag. Mal zum Schmunzeln, mal zum Mitleiden, mal zum Kopfschütteln, mal zum Mitfreuen. Teils etwas überspitzt und unrealistisch dargestellt, aber sehr gut geeignet, um Mut zu machen. Durch die Kürze ist „Das Fest“ ein Roman für zwischendurch.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.