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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2024

Das Cover vom Weltbildverlag ist viel schöner und hat wenigstens was mit der Geschichte zu tun

Der Weihnachtsdieb
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Mary und Carol Higgings Clark Der Weihnachtsdieb Weltbild 2005

Der Betrüger Packy Noonan wurde aus dem Gefängnis entlassen. Er muss sich aber an die Bewährungsauflagen halten. Sein Plan ist aber, die ...

Mary und Carol Higgings Clark Der Weihnachtsdieb Weltbild 2005

Der Betrüger Packy Noonan wurde aus dem Gefängnis entlassen. Er muss sich aber an die Bewährungsauflagen halten. Sein Plan ist aber, die Diamanten zu holen und sich nach Brasilien in die Sonne abzusetzen. Detektivin Regan Reilly, ihre Freunde und natürlich Opal, ein Betrugsopfer, wollen das verhindern.

Die Charaktere sind sehr skurril, man kann sie sich gut vorstellen und muss des öfteren schmunzeln. Der Krimi ist absehbar, man weiß, wer, wieso, wann und so, nur nicht, wie es verhindert wird. Es passieren so viele Sachen, dass einfach alles zusammen passt und man viel Spaß beim Lesen hat. Da es um einen Tannenbaum geht, der in New York aufgestellt werden soll. DER Tannenbaum, denn alle Welt sieht und „das Volk“ auch will, ist natürlich alles auf den Beinen um ihn wieder zu finden.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine wirklich nette, skurille Geschichte, die man auch öfters lesen kann. 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.01.2024

Tolle Affirmationen

Ganzheit - ganz praktisch
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Bitte seht mir nach, dass ich auf meine eigenen Worte, zum Buchinhalt verzichte.


Als ich das Buch anfing zu lesen, hab ich kein Wort verstanden. 7 hermetische Prinzipien? Tesla Zahlenmodell? Ähm ja, ...

Bitte seht mir nach, dass ich auf meine eigenen Worte, zum Buchinhalt verzichte.


Als ich das Buch anfing zu lesen, hab ich kein Wort verstanden. 7 hermetische Prinzipien? Tesla Zahlenmodell? Ähm ja, genau kann ich das immer noch nicht verstehen. Aber das sind nur die Einführungen und die Erklärungen, für das, was noch kommt. Von daher ist es für mich nicht so wichtig. Eigentlich hab ich nur verstanden, dass Körper, Geist und Seele zusammenhängen. Ich mein, ok, das wusste ich schon vorher. Und ehrlich? Ich bin dankbar, dass ich viele andere Bücher zu dem Thema Affirmationen, zum Beispiel von Louise Hay, gelesen habe.


Erst mal war das Fazit, jeweils am Ende des Kapitels, das einzige, was ich einigermaßen verstanden habe. Bis ich zum 4. Kapitel: Das Prinzip der Polarität kam. Da ist dann auch mein erstes Lesezeichen im Buch, danach folgen viele Weitere, vor allem bei den Kapiteln wo es Affirmationen im Buch gibt. Es ist klar, es ist ein Behalti, mit dem Buch muss ich noch viel Arbeiten. Aber es macht mich ruhiger, das Gedankenkarussell ist nicht so schlimm, wenn ich anfange die Affirmationen zu nutzen.


Ich habe auch sehr, sehr lange benötigt, bis ich das Werk ausgelesen habe und bis ich mit dem Buch „warm“ geworden bin. The Work von Byron Katie (das ich nirgends gefunden habe und welches schon – gefühlt 1000 mal in verschieden Büchern – erwähnt wurde) kam dann auch in diesem Buch vor. Irgendwann werde ich das dann vielleicht auch verinnerlicht haben. Aber momentan ist es nur eine „Wiederholung“ von vielen anderen Büchern. Was ich aber nicht als negativ empfinde.


Seite 132 „Klänge erzeugen durch Summen“ gefällt mir sehr gut als Übung. Das ganze Buch finde ich toll und ich werde es mehrfach lesen und üben dürfen, damit es mir hilft.


Es gibt vieles im Buch zum Meditieren und um zur Ruhe kommen.


Seite 133 Energiefluss durch Berühren. Das fand ich besonders toll, weil das den Blutdruck senken soll. Ich hab schon des Öfteren bemerkt, dass das wirklich hilfreich ist. Mein Mann hat Bluthochdruck und es ist wirklich und tatsächlich so. Durch dieses Buch habe ich mir vorgenommen, das wieder – hoffentlich – täglich anzuwenden.


Seite 129 „Ich bin dankbar für den Frieden, der in meinem Inneren für Heilung sorgt.“ Das ist auch so was an dem ich arbeiten sollte. In mir herrscht oftmals Krieg. Vor allem wenn DPD und Amazonlogistik wieder die Pakete vor die Haustür oder in den Hauseingang schmeißen (Hardcoverbücher sehen dann immer aus, als wären sie schon uralt so verbeult sind diese) und ich nach unten muss um sie zu holen, dann brodelt es in mir. Oft kann ich – aus gesundheitlichen Gründen – nicht runter. Das sorgt für viel Stress.


Mein – Lesezeichenfees – Fazit:


Ich mag das Buch total. Es ist mega hilfreich und sehr informativ. Einiges kannte ich schon, aber vieles ist auch neu für mich. 10 Feensternchen für das Buch.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Der Hauptcharakter verwandelt sich zum Guten

Der Weihnachtsgast
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Anne Perry Der Weihnachtsgast 2006

Die arrogante Mariah soll Weihnachten bei Verwandten verbringen (irgendwie hab ich die Verwandtenverhältnisse, die ein bisschen kompliziert sind, nicht ganz nachvollziehen ...

Anne Perry Der Weihnachtsgast 2006

Die arrogante Mariah soll Weihnachten bei Verwandten verbringen (irgendwie hab ich die Verwandtenverhältnisse, die ein bisschen kompliziert sind, nicht ganz nachvollziehen können). Beide Seiten mögen sich nicht, das scheint vielversprechend zu werden. Als dann den Gastgebern noch Maude Barrington aufgedrängt wird, die auch irgendwie entfernt verwandt ist, ist das Chaos perfekt. Mariah ist total genervt und hasst Maude, sie sieht auf sie herab. – Achtung Spoiler - Maude war lange Zeit im Ausland, wo sie mit einem Mann zusammen gelebt hat. Irgendwo im malerischen Arabien und so hat sie viele Geschichten zu erzählen. Ihre Gastgeber mögen die Geschichten. Als es Mariah zu viel wird, möchte sie ans Meer laufen. Doch Maude drängt sich auf, da sie jünger ist, ist sie fitter und läuft in einem Affenzahn, während Mariah kaum hinterher kommt. Mariah mag das Wetter nicht, sie ist sehr unzufrieden, während Maude ganz glücklich ist, das Meer liebt, das Wetter und das wo sie sonnenverwöhnt ist und hier das winterliche Gegenteil anzutreffen ist, mit viel Sturm. Am nächsten Tag ist Maude tot. Mariah glaubt an einen Mord und findet ein leeres, seltsam riechendes Fläschchen mit Pfefferminzwasser. Alles passt zusammen und so fährt Mariah zu den Verwandten von Maude, um diesen auf den Zahn zu füllen. Im Laufe der Zeit verändert sich Mariah und wird zur besten Freundin von Maude. Das coole ist das Ende der Geschichte, wo das Ende dann gerecht ist, aber nicht so, dass die Täterin den Ehemann verliert und verurteilt wird, nur von der Gesellschaft, was letzten Endes viel schlimmer ist.

Eine einfache Geschichte und doch so spannend erzählt. Vor allem der Charakter von Mariah wird total ins positive verändert und es ist so spannend, dies nachzuvollziehen und zu lesen. Anne Perry hat das so einfühlsam erzählt, dass es wirklich wunderbar ist und vor allem zu Weihnachten passt. Das ganze Familienchaos der Menschen wird zu Tisch gebracht und ist faszinierend. Vor allem in der „guten“, alten Zeit.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ähnlich, wie bei Agatha Christie, kommt Anne Perry mit wenig Buchseiten aus, trotzdem sind sie wohlgefüllt und sehr informativ, interessant, spannend und emotional. 10 Feensternchen.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

viel Athmosphäre, Dichte, Charakter, Emotionen

Das Weihnachtsversprechen
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Anne Perry Das Weihnachtsversprechen 2010

Minni Maude wird von Gracie an einer Straße aufgefunden, wie diese total verzweifelt ist. Ihr Onkel Alf ist tot und sein Esel ist spurlos verschwunden. Die Geschichte ...

Anne Perry Das Weihnachtsversprechen 2010

Minni Maude wird von Gracie an einer Straße aufgefunden, wie diese total verzweifelt ist. Ihr Onkel Alf ist tot und sein Esel ist spurlos verschwunden. Die Geschichte ist sehr mysteiös und Grace hilft Mini Maude.

Beides sind sehr junge Mädchen und begeben sich des öftenen in Gefahr. Glücklicherweise hilft ihnen ein Erwachsener, der Gracie empfohlen wird. Denn Mini Maude hat keinen Rückhalt in der Familie, so wird schnell klar, dass da jemand drin steckt.

Das Merkmal der Geschichte ist, dass es sehr kalt und etwas langweilig ist. Tatsächlich dümpelt sie des öfteren einfach so dahin. Der Weihnachtsgeist wird hier nicht so gut aufgefangen wie in „der Weihnachtsgast“ oder in „die Weihnachtsreise“. Trotzdem hat sie mich in ihren Bann gezogen und ich konnte die 158 Seiten zu Ende lesen. Das Problem ist, man kommt hier nicht auf den Punkt, erst mal. Sondern es wird dahin gelaufen und dann wieder dahin. Gracies Familie wird auch nicht besonders beleuchtet, sie läuft immer fort, wenn sie das wichtigste ihrer Arbeit erledigt hat, aber ihrer Oma und ihren Brüdern scheint das egal zu sein. Man friert dann auch unwillkürlich in der Geschichte und trinkt freiwillig Tee, so wie Gracie und Minnie Maude immer wieder Tee bekommen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Manches dümpelt so dahin und ich denke, trotzdem, dass das Buch 5 Sterne verdient hat. Denn es hat so viel Athmosphäre, Dichte, Charakter, Emotionen, dass es doch wieder ganz toll ist.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Spannend, emotional, mit Tiefgang

Eine Weihnachtsreise
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Anne Perry Eine Weihnachtsreise 2003

Eine gehobene Gesellschaft hält sich im Landsitz von Omegus Jones auf. Isobell Alvies spricht eine gehässige Bemerkung gegen Gwendolyn Kilmuir ausspricht. Darauf hin ...

Anne Perry Eine Weihnachtsreise 2003

Eine gehobene Gesellschaft hält sich im Landsitz von Omegus Jones auf. Isobell Alvies spricht eine gehässige Bemerkung gegen Gwendolyn Kilmuir ausspricht. Darauf hin bringt sich letztere um. Beide sind Witwen und wollten denselben Mann heiraten. Früher galt man ja nur als verheiratete Frau was und war versorgt. Die anderen von der Gesellschaft schieben Isobell die ganze Schuld zu. Sie wollen sie ächten. Doch das wäre nicht gut, denn dann wäre sie ausgeschieden aus der gehobenen Gesellschaft und würde nie wieder einen Mann finden. Da kommt der Gastgeber auf die Idee mit dem „Jakobsweg“ als Büßertripp. Die Tote hat einen Brief an ihre Mutter geschickt und Isobell soll diesen nach Schottland bringen. Es ist Winter und damals war es ein Horrortripp, vor allem als sich herausstellt, dass sie sich auf einem weit entfernten Berg aufhält. Der Weg dahin ist mühselig, doch Lady Vespasia, ihre „Freundin“ begleitet sie auf dieser beschwerlichen Reise. Danach sind sie wirkliche Freunde.

Mir gefiel die Geschichte sehr gut. Die Charaktere sind gut ausgewählt und für die Zeit und die Gesellschaft sehr gut beschrieben. Ich konnte mir das alles gut vorstellen. Den Schreibstil von Anne Perry finde ich toll, so unterhaltsam, so kreativ, so „altmodisch“, mit vielen Ideen. Auch der beschwerliche Weg, die Affenkälte und das Gefühlschaos, die Emotionen wurden sehr gut dargestellt.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein wunderbares Buch. 10 Feensternchen.

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