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Veröffentlicht am 31.03.2025

Kimchi trifft Golden Retriever

Love, uncovered
3

Inhaltsangabe:
Nach einer missglückten Präsentation und dem daraus hervorgehenden PR-Eklat, verliert Kim nicht nur potentielle Aufträge, sondern ihre ganze berufliche Laufbahn wird auf den Kopf gestellt. ...

Inhaltsangabe:
Nach einer missglückten Präsentation und dem daraus hervorgehenden PR-Eklat, verliert Kim nicht nur potentielle Aufträge, sondern ihre ganze berufliche Laufbahn wird auf den Kopf gestellt. Da lernt sie in einer Bar den gutaussehenden Junginvestor Conrad kennen, der ihr ein ungewöhnliches Angebot macht. Er sehnt sich nach der Frau fürs Leben, hat aber aufgrund seines vollen Terminkalenders keine Zeit, Frauen kennenzulernen. Kim soll für ihn die Eine finden und ihm dabei helfen, bei Dates selbstsicherer zu werden. Einziger Haken: sie muss mit einer Dating-App konkurrieren.
Doch Fake hin oder her, bei jedem Treffen knistert es mehr und mehr zwischen ihnen.

Meine Meinung:
„Love uncovered“ ist der zweite Band der Dating-Reihe von Anna Lane.

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich kann sagen, er hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Anna Lane schreibt mit so viel Herz und Gefühl, dass man schon mit der ersten Zeile komplett von Kim und Conrads Geschichte gefesselt wird. Dies liegt aber nicht allein am humorvollen und emotionsgeladenen Schreibstil und der besonderen Dynamik zwischen den beiden doch sehr unterschiedlichen Protagonisten, sondern auch an der mitreißenden Geschichte, bei der der Leser von der ersten bis zur letzten Zeile mit Schicksalsschlägen, unerwarteten Wendungen, Schatten der Vergangenheit und großen Gefühlen konfrontiert wird.

Die einzelnen Kapitel sind abwechselnd aus Kims und Conrads Sicht erzählt. Ich finde das beim Lesen immer sehr gut, weil man meiner Meinung nach die Charaktere so besser kennenlernt und dadurch einen tieferen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt bekommt.

Kim war mir mit ihrer resoluten und doch auch liebenswürdigen Art direkt sympathisch. Ihre Stärke, mit der sie versucht, die vermasselte Präsentation und den PR-Eklat zu überstehen und ihr Leben neu zu ordnen, hat mich tief bewegt. Doch, bedingt durch einige verletzende Erlebnisse in ihrer Vergangenheit, hat sie auch eine sehr verletzliche Seite, die beim Lesen immer mehr zum Vorschein kommt. Dies trägt dazu bei, dass sie sich im Laufe der Geschichte nicht mehr nur wie ein Buchcharakter anfühlt, sondern eher wie jemand, dem man in jeder Situation zur Seite stehen möchte. Ich habe durchweg mit ihr gelitten und gelacht und war von der enormen Wandlung, die sie durchmacht, sehr beeindruckt.

Conrad mochte ich auf Anhieb. Er hat eine so liebevolle und einfühlsame Art, wie man sich einen Mann nur wünschen kann. Zwar war mir am Anfang nicht ganz klar, was wirklich hinter seinem Jobangebot für Kim steckt, doch je mehr man ihn im Laufe der Geschichte kennenlernt, desto mehr merkt man auch, woher seine Ängste und Selbstzweifel kommen. Es war mir eine große Freude, ihn bei seiner Weiterentwicklung, die er während der Hadlung durchläuft, zu begleiten.

Aber auch die anderen Charaktere, die einem begegnen, wurden von Ann Lane mit viel Herz und Liebe zum Detail erschaffen. Allen voran Conrads äußerst liebenswerte Schwester Tess und ihre Tochter Lotte, die sich beide direkt in mein Herz geschlichen haben. Und auch Kims Freundin Emmy, die immer und überall für ihre Freundin da ist und ihr in jeder Lebenslage zur Seite steht, fand ich sehr sympathisch.

Das Cover ist, ebenso wie der perfekt darauf abgestimmte Farbschnitt, wirklich sehr schön gestaltet. Dass beides in Hellblau mit einem Hauch Lila gehalten ist und zarte Herzen sowohl das Cover als auch den Farbschnitt zieren, während der Titel mit Gold und Lila abgesetzt ist, macht nicht nur einen romantischen Eindruck, sondern passt auch perfekt zum Setting des Buches.

Fazit:
„Love uncovered“ von Anna Lane ist ein herzergreifender tiefgründiger Roman über Misserfolge, Ängste, Selbstheilung und große Gefühle, der mich von der ersten bis zur letzten Seite von sich überzeugen konnte. Ich habe mit Kim und Conrad mitgelitten, sie durch alle Widrigkeiten begleitet, mit ihnen gelacht und beide in mein Herz geschlossen.

Für mich hat sich „Love unvovered“ nicht nur als purer Lesespaß entpuppt, sondern mir auch eine, für mich neue, großartige Autorin gezeigt. Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihr bleiben.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.03.2025

Ein romantisches Hotel, ein magischer Wasserfall und die wunderschönen Berge Südtirols.

Das kleine Berghotel am Wasserfall / Schreib mir einen Brief
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Inhaltsangabe:
Sina, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren wurde und noch heute, aufgrund der durch die Operationen entstandenen Narben, extrem unter Selbstzweifeln leidet, lernt in einem Chat ...

Inhaltsangabe:
Sina, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren wurde und noch heute, aufgrund der durch die Operationen entstandenen Narben, extrem unter Selbstzweifeln leidet, lernt in einem Chat Jason kennen. Er, der in seinem Job unglücklich ist und aufgrund seiner Hautfarbe im alltäglichen Leben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat, versteht Sina wie kein anderer. Sie beginnen sich als Blackpanther und Bunny zu schreiben und vereinbaren, sich niemals im wahren Leben zu treffen. Doch als Jason sein Leben verändert und auch Sina über sich hinauswächst, landen beide, ohne das Wissen des jeweils anderen, durch einen Zufall zeitgleich im Hotel Liebelei in den wunderschönen Südtiroler Bergen. Werden sie sich erkennen und kann der Wasserfall auch ihre geheimsten Wünsche erfüllen?

Meine Meinung:
Mit „Schreib mir einen Brief - Das kleine Berghotel am Wasserfall 2“ entführt uns Heidi Troi zum zweiten Mal in die schöne Südtiroler Bergwelt und ins romantische Hotel Liebelei. Hier trifft man neben Jason, Sina und neuen Urlaubern auch altbekannte Gesichter wie Eva, Konstantin und natürlich Oma Rosie mit ihren Weisheiten.

Jedes einzelne Kapitel wird entweder mit einem Brief von Blackpanther oder Bunny eingeleitet. Dies finde ich eine wundervolle Idee, denn durch sie spürt man von Anfang an nicht nur das Knistern zwischen den beiden, sondern lernt sie auch besser kennen, so dass es einem leicht fällt, und ihre Gedanken und Gefühle besser nachzuvollziehen.

Die eigentliche Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Sina und Jason erzählt, was ich beim Lesen immer sehr gerne mag, weil man sich meiner Meinung nach so besser in die einzelnen Charaktere einfühlen kann.

Sina ist mir von der ersten Zeile an ans Herz gewachsen. Sie ist eine liebenswerte Frau, die aufgrund ihrer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte schon ihr ganzes Leben gehänselt wurde und sich deswegen noch heute selbst als „Monster“ sieht und unter enormen Selbstzweifeln leidet. Sie beweist großen Mut, als sie sich traut, zum Urlaub ins Hotel Liebelei aufzubrechen und macht dort eine erstaunliche Wandlung durch, nachdem sie anfängt, sich ihren Ängsten zu stellen. Ich konnte mich vom ersten Moment an in sie hineinversetzen und habe die ganze Zeit über mit ihr gelitten und gehofft, dass sie ihre Ängste und Zweifel überwinden und mit Hilfe des Wasserfalls und natürlich Oma Rosie, die große Liebe finden kann.

Auch Jason war mir direkt sympathisch. Er ist ein sehr einfühlsamer Mann, der obwohl er selbst aufgrund seiner Hautfarbe schon immer mit Vorurteilen konfrontiert wurde und mit seinem Job und seinem bisherigen Leben hadert, immer versucht, Bunny mit seinen Briefen zu helfen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass er den Mut aufgebracht hat, im Hotel Liebelei ein neues Leben zu beginnen und habe ihm immer gewünscht, er möge sein Glück finden.

Aber nicht nur Sina und Jason wurden von Heidi Troi mit viel Liebe zum Detail erschaffen, auch die altbekannten und neuen Charaktere hat sie absolut passend zur Geschichte geschrieben. Allen voran Eva und Konstantin, die man schon im ersten Band kennenlernen durfte und die nichts von ihrem Charme eingebüßt haben, und natürlich Oma Rosie mit ihrer resoluten und liebenswerten Art, die stets mit ihren Weisheiten um die Ecke kommt und immer ihre Finger im Spiel zu haben scheint.

Der Schreibstil von Heidi Troi hat mir wie immer sehr gut gefallen. Durch ihre gefühlvolle und flüssige Schreibweise machte nicht nur das Lesen große Freude, sondern vermittelte auch das Gefühl, als wäre man selbst ein Teil des kleinen Berghotels am Wasserfall.

Fazit:
Mit „Schreib mir einen Brief - Das kleine Berghotel am Wasserfall 2“ hat Heidi Troi eine neue romantische Geschichte rund um das Hotel Liebelei und seine liebenswerten Bewohner erschaffen, die sich in gefühlvoller und einfühlsamer Weise mit den Themen Selbstzweifel, Vorurteile und Mobbing befasst und einmal mehr zeigt, dass es nicht allein auf das Äußere sondern vielmehr auf die inneren Werte ankommt.

Ich hatte wieder eine wunderbare Zeit im kleinen Berghotel am Wasserfall und vergebe von Herzen 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2025

Spannender Reihenauftakt mit leichten Schwächen!

The Stars are Dying
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Zusammenfassung:
Astraea hat keine Ahnung woher sie kommt, denn sie kann sich ausschließlich an die letzten 5 Jahre ihres Lebens erinnern. Und das in einer Welt, in der die 5 Reiche von einem grausamen ...

Zusammenfassung:
Astraea hat keine Ahnung woher sie kommt, denn sie kann sich ausschließlich an die letzten 5 Jahre ihres Lebens erinnern. Und das in einer Welt, in der die 5 Reiche von einem grausamen König beherrscht werden und in der nachts Vampire umherstreifen, auf der Suche nach Blut und Seelen. Eines Tages lernt sie Nyte kennen, einen geheimnisvollen und sehr mächtigen Vampir, von dem sie nachts träumt und der auch am Tag, verborgen in den Schatten, immer an ihrer Seite zu sein scheint. Nyte macht Astraea ein verlockendes Angebot und obwohl sie weiß, dass sie ihm nicht vertrauen darf, so fühlt sie sie doch mehr und mehr von ihm angezogen.

Meine Meinung:
„The Stars are Dying“ ist der Auftaktroman der neuen New-Adult „Nytefall“-Trilogie von Chloe C. Peñaranda. Für mich war es das erste Buch der Autorin.

Von der Optik des Buches fasziniert und von der Leseprobe hingerissen, war ich sehr auf das Buch gespannt. Doch nach Beendigung muss ich leider gestehen, dass es mich nicht vollends von sich überzeugen konnte.

Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend mit dem spannenden Prolog, mit dem man mitten im Geschehen angekommen ist. Die Handlung wird aus Sicht der Protagonistin Astraea erzählt, die es im Laufe der Erzählung nicht nur mit grausamen Menschen und bösartigen Kreaturen zu tun bekommt, sondern auch mit gefährlichen Prüfungen, vielen Geheimnissen, unerwarteten Wendungen und mystischen Legenden konfrontiert wird. Hierbei bekommt sie nicht nur Hilfe von Freunden, sondern auch von Nyte, einem gleichsam geheimnisumwitterten, wie auch unwiderstehlichen und faszinierenden Fremden.

Obwohl das Buch so verheißungsvoll angefangen hat, konnte die Spannung leider nicht uneingeschränkt bis zum Ende aufrechterhalten werden. So hat sich die Geschichte, trotz der faszinierenden Welt voller übernatürlicher Wesen, geheimnisvollen Legenden und des eigentlich spannenden Kerns der Handlung, an einigen Stellen mehr oder weniger in die Länge gezogen. Dabei wurde die Dramatik durch zu einfache Lösungen oder vorhersehbare Handlungsstränge teils gestört. Dies führte für mich zu einem eingeschränkten Lesevergnügen. Insgesamt war die Geschichte im Großen und Ganzen recht spannend, jedoch hätte ich mir manchmal etwas mehr Tiefgang gewünscht.

Chloe C. Peñaranda hat nicht nur die erschaffene Welt mit Hingabe gestaltet, sondern dies auch in die Gestaltung ihrer Figuren einfließen lassen.

Allen voran Astraea, die bedingt durch ihre schwierige Ausgangssituation zu Beginn einen ängstlichen Eindruck macht, gewinnt im Laufe der Handlung immer mehr an Selbstvertrauen und Mut, wodurch sie mehr und mehr über sich hinauswächst. Doch wie auch im richtigen Leben, so kann auch sie nicht alle Ängste und Angewohnheiten gänzlich ablegen, was sie nach meiner Auffassung sehr sympathisch wirken lässt. Und auch wenn sie manchmal etwas naiv erscheint und anderen gegenüber viel zu leichtgläubig ist, so war sie mir doch durchgehend sympathisch.

Was ich von Nyte halten soll, da bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher. Mit seiner gleichsam faszinierenden und mysteriösen Aura und seiner geheimnisvollen Art ist er der Inbegriff eines Bad-Boys, was sich nicht allein nur in seinem Verhalten Astraea gegenüber wieder spiegelt.
Und obwohl die enorme Anziehungskraft, die die Beiden verbindet, die ganze Zeit über deutlich zu spüren ist, so merkt man auch, dass ihn so einige Geheimnisse umgeben.

Aber nicht nur die beiden Protagonisten wurden mit einer Liebe zum Detail entwickelt, sondern auch die anderen Charaktere, die einem im Laufe der Handlung begegnen, wurden mit großer Sorgfalt im Hinblick auf den Plot der Geschichte erschaffen.

Chloe C. Peñaranda punktet nicht nur mit einem flüssigen Schreibstil, sondern auch mit einer detailreichen Erzählweise, wodurch man sich die von ihr beschriebene Welt sehr genau vorstellen kann. Dies trägt maßgeblich zur Freude beim Lesen bei.

Die optische Gestaltung des Buches ist unwahrscheinlich schön. Es ist von der Aufmachung her eines der schönsten Bücher, die ich je gesehen, geschweige denn, besessen habe. Nicht nur der wundervoll gestaltete Umschlag mit der zur Geschichte passenden Illustration ist eine Augenweide, auch der perfekt darauf abgestimmte Farbschnitt steht dem in Nichts nach. Ebenso ist das eigentliche Buchcover, auf dem Astraea und Nyte abgebildet sind, äußerst anziehend gestaltet. Auch zu erwähnen sind die liebevoll gearbeiteten Illustrationen der beiden Protagonisten im Buchinneren. Die auf den ersten beiden Seiten detailliert dargestellte Karte von Solanis zeugt von hingebungsvoller Liebe zum Detail, ebenso wie die schönen Ornamente zu Beginn eines jeden Kapitels, die das Gesamtbild auf wundervolle Weise abrunden.

Fazit:
„The Stars are Dying“ von Chloe C. Peñaranda ist optisch eine Sensation und von der Gestaltung her mein absolutes Highlight. Und obwohl die Umsetzung einige Schwächen aufweist, ist es alles in alle ein gelungener Auftakt der „Nytefall“-Trilogie, der nicht nur für Fantasy-Fans lesenswert ist. Ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen und vergebe guten Gewissens 4 von 5 *.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2025

Eine der herzergreifendsten Geschichten, die ich je gelesen habe.

Was wir verloren glaubten
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Zusammenfassung:
Als Avery das Angebot bekommt, das Baseball-Team der Honey Creek Highschool als Head-Coach zu trainieren, scheint ihr größter Traum in Erfüllung zu gehen. Wäre da nicht der ehemalige Baseballstar ...

Zusammenfassung:
Als Avery das Angebot bekommt, das Baseball-Team der Honey Creek Highschool als Head-Coach zu trainieren, scheint ihr größter Traum in Erfüllung zu gehen. Wäre da nicht der ehemalige Baseballstar Nathan Pierce, mit dem sie sich plötzlich die Teamleitung teilen soll.
Ausgerechnet Nathan, ihre erste große Liebe und derjenige, der ihr das Herz gebrochen hat. Avery möchte nichts mehr, als ihm aus dem Weg gehen und ihr Herz beschützen. Doch immer, wenn sie sich begegnen, wird klar, dass auch Nathan noch nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen hat.

Meine Meinung:
„Was wir verloren glaubten“ ist der neue Roman von Brittainy Cherry und die Fortsetzung der Problems-Reihe rund um die Kingley-Schwestern. Wie schon den vorangegangenen Band, so habe ich auch diesen förmlich verschlungen. Dies liegt nicht allein an dem fesselnden und leicht verständlichen Schreibstil der Autorin, sondern ebenso an der gleichsam romantischen wie dramatischen Geschichte, bei der Brittainy Cherry einmal wieder ihr außerordentliches Talent bewiesen hat.

In „Was wir verloren glaubten“ trifft man auf Avery, die älteste der Kingsley-Schwestern, deren ganzes Leben sich um ihre große Leidenschaft Baseball dreht. Als nach Jahren plötzlich Nathan Pierce vor ihr steht, der ihr vor langer Zeit das Herz gebrochen hat, gerät ihr geordnetes Leben durcheinander. Das Zusammenspiel der beiden Protagonisten hat mir sehr gut gefallen, was nicht nur auf die starke Anziehungskraft zwischen ihnen, zurückzuführen ist, sondern auch auf die extrem witzigen Schlagabtauschs.

Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus Sicht von Avery und von Nathan erzählt. Diese Erzählweise mag ich beim Lesen immer sehr gerne, weil man dadurch die Charaktere besser kennenlernt und sich so besser und intensiver in sie hineinversetzen kann.

Avery ist mir direkt ans Herz gewachsen. Mit ihrer liebevollen und loyalen Art, bekommt man während des Lesens immer mehr den Eindruck, sie zu kennen, so dass sie sich nach und nach nicht mehr wie ein Buchcharakter anfühlt, sondern vielmehr wie eine Buchfreundin, die man durch alle Facetten des Lebens begleiten möchte. Sie gibt alles für die Menschen, die sie liebt, was sie sehr sympathisch erscheinen lässt. Aber genauso wie im wahren Leben, bekommt es auch Avery mit einigen Höhen und Tiefen zu tun, die es zu meistern gilt.

Auch Nathan mochte ich gleich von Anfang an. Die starken Gefühle, die er immer noch für Avery empfindet, sind direkt offensichtlich, doch genauso deutlich ist auch Reue zu spüren und der Wunsch, das Vergangene hinter sich lassen zu können. Er ist Avery gegenüber in jeder Situation eine enorme Stütze und obwohl auch er mit einigen Schicksalsschlägen der Vergangenheit zu kämpfen hat, so steht er ihr doch sprichwörtlich in guten wie in schlechten Zeiten zur Seite.
Auch die anderen Charaktere, die einem im Buch begegnen, wurden mit so viel Liebe erschaffen, dass sich viele von ihnen sofort in mein Herz geschlichen haben. Hier sei vor allem Averys Vater erwähnt. Dieser war die gesamte Geschichte durch mein heimlicher Held. Nicht nur wie er seinen Töchtern seine Liebe immer wieder mit kleinen und großen Gesten zeigt, sondern auch, wie er nach dem Tod seiner geliebten Frau, für sie da war und mit welcher Liebe er versucht hat, ihnen den Tod der Mutter zu erleichtern. Einfach ein wundervoller Mensch und Vater.

Das wundervoll gestaltete Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen. Die perfekt aufeinander abgestimmten Lilatöne mit den Wolken und Sternen, haben mich direkt an einen sehnsuchtsvollen Blick in den nächtlichen Himmel erinnert, und passen meiner Meinung nach hervorragend zur Stimmung der Geschichte. Der farblich darauf abgestimmte Farbschnitt rundet das wunderschöne Gesamtbild ab.

Fazit:
Mit „Was wir verloren glaubten“ hat Brittainy Cherry eine wunderbare Fortsetzung der Problems-Reihe erschaffen, die mich von Anfang bis Ende nur so in Begeisterung versetzt hat. Hierfür ist nicht nur die wundervolle Story, sondern auch der feinfühlige Umgang der Autorin mit den im Buch vorkommenden Themen um Trauer, Verlust und Depressionen verantwortlich. Brittainy Cherry ist es hier hervorragend gelungen, einen wunderbaren Grat zwischen Spannung und dem sensiblen Umgang mit der Thematik zu schaffen.

Für mich hat sich „Was wir verloren glaubten“ als absolutes Lesevergnügen erwiesen, so dass es mir schwer viel, das Buch aus der Hand zu legen und ich am Ende fast ein bisschen traurig war, dass es zu Ende ist. Ich kann es gar nicht abwarten, bis der dritte Band erscheint und freue mich schon sehr auf die Geschichte rund um Willow.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und von Herzen 5 von 5*.





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Veröffentlicht am 26.01.2025

Ein weihnachtsmagisches Abenteuer voller Glitzer und Einhornmagie!

Zwei wie Glitzer und Einhornstaub – Weihnachtsglitzer überall!
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Zusammenfassung:
Da Luhnas Tante und ihr Onkel ins Einhornreich Kiland reisen müssen, verbringt sie die Weihnachtszeit bei ihrer Freundin Merle und deren Familie, als in der Nachbarschaft etwas sehr merkwürdiges ...

Zusammenfassung:
Da Luhnas Tante und ihr Onkel ins Einhornreich Kiland reisen müssen, verbringt sie die Weihnachtszeit bei ihrer Freundin Merle und deren Familie, als in der Nachbarschaft etwas sehr merkwürdiges passiert. Für alle außer ihnen scheint Weihnachten schon vergangen zu sein, denn es gibt keinen Weihnachtsmarkt und keine Weihnachtsdeko mehr. Für Lunah und Merle steht fest, dass daran nur ein magisches Wesen Schuld sein kann. Schaffen es die beiden rechtzeitig Weihnachten zu retten?

Meine Meinung:
„Zwei wie Glitzer und Einhornstaub - Weihnachtsglitzer überall!“ von Amelie Benn ist das neue Abenteuer rund um die Freundinnen Luhna und Merle, und ihre besondere Freundschaft.

Ich habe es zusammen mit meiner Tochter gelesen. Es war unser zweites Buch von Amelie Benn und das erste aus dieser Reihe, und es wird definitiv nicht unser Letztes hiervon sein. Auch wenn „Weihnachtsglitzer überall!“ schon der dritte Band der „Zwei wie Glitzer und Einhornstaub“-Reihe ist, so ließ er sich auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, problemlos lesen.

In dieser wundervollen Geschichte lernt man die beiden Freundinnen Lunah und Merle kennen, die eine tiefe Freundschaft voller Geheimnisse und Einhornmagie verbindet. Gemeinsam erleben sie bei Vollmond immer neue magische Abenteuer.

Lunah mochten wir auf Anhieb sehr gerne. Sie ist ein aufgewecktes, lustiges Mädchen mit einem außergewöhnlichen und glitzermagischen Geheimnis. In Vollmondnächten verwandelt sie sich in ihre wahre Einhorngestalt und hilft gemeinsam mit ihrer Freundin Merle und ihrer Einhornmagie, magischen Wesen in Not.

Merle haben wir ebenfalls direkt ins Herz geschlossen. Sie ist ein ganz normales Mädchen und Lunahs allerbeste Freundin. Die beiden gehen gemeinsam durch dick und dünn, denn nur Merle kennt Lunahs Geheimnis, welches sie unter keinen Umständen jemandem verrät.

Auch die anderen Charaktere, die man während der Geschichte kennenlernt, wurden von Amelie Benn mit so viel Sorgfalt und Liebe erschaffen. Seien es Lunahs Tante und ihr Onkel, die mit ihrer herzlichen Art, nicht nur eine Bereicherung für Lunah und Merle, sondern für das ganze Buch sind. Ebenso die magischen Wesen, die nicht nur wirklich zauberhaft dargestellt werden, sondern für die Handlung auch unerlässlich sind.

Die Geschichte ist in einzelne Kapitel unterteilt, die aus Sicht von Merle erzählt werden. Dies finden wir sehr gut, denn vor allem Kindern fällt es so viel leichter, sich mit den Charakteren zu identifizieren. Jedes einzelne von ihnen beginnt mit einer wunderschönen, weihnachtlichen Illustration und ist von der Länge so angelegt, dass es sich sowohl zum Vorlesen, als auch zum selber Lesen sehr gut eignet.

Das wunderschön gestaltete Buchcover gefällt uns sehr gut. Nicht nur die bezaubernde Darstellung von Lunah und Merle vor dem Weihnachtsbaum und die zauberhafte, magischglitzernde Schrift machen das Ganze zu etwas Besonderem, sondern auch die große Einhornabbildung hat dafür gesorgt, dass es uns sofort ins Auge gefallen ist. Auch die im Buch befindlichen Illustrationen sind mit so viel Liebe gestaltet und sorgen beim Lesen, neben der wundervollen Geschichte, für den besonderen Zauber. Dies hilft vor allem Kindern dabei, sich alles besser vorstellen zu können.

Den Schreibstil von Amelie Benn haben wir als sehr angenehm und für Kinder leicht verständlich empfunden.

Fazit:
Mit „Zwei wie Glitzer und Einhornstaub - Weihnachtsglitzer überall!“ hat Amelie Benn ein neues, glitzermagisches Weihnachtsabenteuer über die beiden Freundinnen Merle und Lunah erschaffen, welches meine Tochter und mich von Anfang bis Ende vollends in seinen Bann gezogen hat. Hierzu tragen nicht nur die ausdrucksvolle und flüssige Schreibweise der Autorin, sondern auch die liebevollen Charaktere und bezaubernden Illustrationen, auf und im Buch, bei.
Es wird vom Verlag ab einem Alter von 7 Jahren empfohlen. Dies finden wir absolut treffend und können uns hier dem Verlag nur anschließen.

Es war uns eine riesengroße Freude das Buch entdecken zu dürfen und wir freuen uns jetzt schon auf mögliche weitere Fortsetzungen.

Wir können es allen kleinen und großen Einhornfans, die gerne Geschichten voller Glitzer und magischen Wesen lesen uneingeschränkt empfehlen. Wir geben liebevolle 5/5 *.







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