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Veröffentlicht am 19.03.2025

Von Glückskatzen und Katzenglück

Die Magnolienkatzen
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Das Cover mit der zarten Zeichnung eines Magnolienzwweigs und einer Katze beschreibt wunderschön den Titel des Buches und auch einen Teil des Inhalts.
Auch auf den Seiten finden sich Zeichnungen ...

Das Cover mit der zarten Zeichnung eines Magnolienzwweigs und einer Katze beschreibt wunderschön den Titel des Buches und auch einen Teil des Inhalts.
Auch auf den Seiten finden sich Zeichnungen von Magnolienzweigen und Katzen , was dem Roman eine besondere Note verleiht.

Noriko ist nicht glücklich mit ihrem Leben, weder privat noch beruflich.
Als sie in einem Schrein an wen auch immer - eine Gottheit, das Schicksal.. "Wünsch mir Glück" erbittet, denkt sie sicher nicht im entferntesten in welcher Form sie dieses Glück ereilen wird.

Wer kann auch ahnen, dass an einem Regentag die Rettung einer Streunerkatze und ihrer fünf neugeborenen Kitten aus dem heimischen Garten ihr Leben komplett umkrempeln wird.

Noriko und ihre Mutter - erklärte Katzenhasserin- erwärmen sich zusehends für ihre Schützlinge und bekommen auch aus Nachbarschaft und Freundeskreis Zuspruch und ihr Haus und vor allem seine tierischen Bewohner werden zu einem Magneten .

Noriko spürt, wie die kleinen Wesen ihr Leben bereichern und erhellen, einfach durch ihre Existenz.
Die anfängliche Abneigung schlägt in Liebe für ihre Katzenbande um und sie sieht sie als Geschenk. Sie erkennt auch, dass viele Lebenseinstellungen und Verhaltensweise geprägt wurden durch Erlebnisse ihre Eltern in deren Kindheit.

Manchmal ist das Verhalten der katzenbegeisterten Frauen auch aus dem Freundeskreis etwas anstrengend, zeigt aber vielleicht auch, es leichter ist, seine Liebe den Tieren zu zeien als den Menschen.

Vielleicht erkennt so mancher Katzenbesitzer, auch ich, sich in manchen Szenen wieder.

Schlussendlich ist es es herzerwärmende Geschichte über das Glück, dass eine kleine Katzenfamilie zum einen hatte zum anderen aber auch geschenkt hat.





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Veröffentlicht am 16.03.2025

Hasenliebe

Hase und ich
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Mit Hase und ich hat Chloe Dalton einen anrührenden und bezaubernden Roman über das Miteinander leben von Tier und Mensch geschaffen, das ohne Zwänge auf der Basis von Vertrauen und Respekt basiert. ...

Mit Hase und ich hat Chloe Dalton einen anrührenden und bezaubernden Roman über das Miteinander leben von Tier und Mensch geschaffen, das ohne Zwänge auf der Basis von Vertrauen und Respekt basiert. Einfühlsam und teils poetisch erzählt sie vom Auffinden und Großziehen eines verlassenen Feldhasenjungen ohne jegliche Vorkenntnisse.
 
Der Plan Hase auszuwildern, scheitert an dessen eigener Entscheidung, sein neues sicheres Heim von Haus und Garten zu behalten, immer mit der Option in die umliegenden Felder umsiedeln zu können.
 
Die Autorin beschreibt einfühlsam das langsame Aufkeimen von Vertrauen von Hase zu ihr, aber auch in sich selbst und ihre Fähigkeiten.
Sie passt ihr Leben Hases Bedürfnisssen immer darauf bedacht, ihn nicht zu sehr einzuschränken  und nicht in  ein Haustier zu verwandeln.
 
Im Rahmen ihrer Recherchen zur Aufzucht und Lebensweise von Feldhasen, beginnt Chloe zunehmend sich mit der sie umgebenden Natur zu beschäftigen und den Auswirkungen der zB intenve Landwirtschaft nicht nur auf das Leben der Hasen sondern der gesamten Tier- und Pflanzenwelt. 

Sie bekommt ein völlig neues Gefühl für ihre Umgebung und auch die eigenen Prioritäten.
 
Durch Hase erlebt die Autorin wunderbare Momente, um die man sie fast etwas beneidet. Und sie lernt, die kleinen Dinge und das Jetzt zu schätzen und nicht stets getriben sein von der Suche nach fernen Abenteuern und Sensationen.
 
Durch die Schilderungen von Daltons Rechercheergebnisen zu Fakten und Historie über Hasen, entstehen zeitweise einige Längen, auch wenn die Informationen durchaus interessat sind.
 
Einen besonderen Charme erhält das Buch noch durch die darin enthaltenen wunderschönen zarten Zeichnungen.
 
Insgesamt war "Hase und ich" ein bezauberndes Lesevergnügen, was mir viele anrührende und zauberhafte Momente geschenkt hat
 

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Veröffentlicht am 27.02.2025

aus dem Leben gegriffen

Bis die Sonne scheint
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Christian Schünemann führt uns mit seinem Roman "bis die Sonne scheint" in die 80 er jahre.

Daniel beschreibt aus der Ich-Perspektive das Leben seiner Familie.
-von den Eltern, die zwar immer ...

Christian Schünemann führt uns mit seinem Roman "bis die Sonne scheint" in die 80 er jahre.

Daniel beschreibt aus der Ich-Perspektive das Leben seiner Familie.
-von den Eltern, die zwar immer bestrebt sind mit tollen Ideen Geld zu verdienen, damit aber nur mäßigen Erfolg haben.
Ist einmal Geld da wird es sorglos für schöne aber unnötige Dinge ausgegeben, oder für Ausgaben, die helfen den schönen Schein zu wahren.
-von den Geschwistern und seiner Freundin Zoe

Abwechselnd gibt es Rückblicke in das Leben der Großeltern und der Eltern in der Nachkriegszeit und den Jahren des Aufschwungs.
Dadurch wird ein interessantes Zeitzeugnis abgebildet.
Teils erklären sich daraus auch Verhaltensweisen der Großmütter und von Daniels Eltern.

Die Geschichte an sich ist unaufgeregt erzählt, halt "aus dem Leben gegriffen"
sicher erkennt der/ die eine oder andere aber auch Parallelen zur eigenen Jugend, auf jeden Fall werden Erinnerungen an Songs der 80 er , Kassettenrekorder und Ähnliches geweckt.

Eine besondere Bedeutung ergibt sich aus dem Nachwort, in dem der Leser erfährt, dass es sich bei Daniel um den Autor selbst und seine Familiengeschichte handelt, dadurch wird sie noch authentischer..

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Spannende Ermittlungen über die Grenzen hinaus

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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Auch im fünften Fall überschneiden sich die Ermittlungen von Alexa und Krammer und münden in grenzübergreifende Ermittlungen.
Alexa punktet wieder mit ihrem Bauchgefühl und lässt sich nicht von ...

Auch im fünften Fall überschneiden sich die Ermittlungen von Alexa und Krammer und münden in grenzübergreifende Ermittlungen.
Alexa punktet wieder mit ihrem Bauchgefühl und lässt sich nicht von scheinbar augenscheinlichen Gegebenheiten blenden.

Krammer arbeitet an seiner Knurrigkeit und so finden auch Vater und tochter langsam einen gemeinsamen Weg. Es ist interessant und auch teils erheiternd, zu beobachten wie beide ihre Schatten überspringen müssen und auch können.
Der Leser bekommt immer mehr Einblick in die privaten Leben der drei Ermittler, was eine schöne Bereicherung ist und den Krimi auch menschlich greifbar macht.

In die Geschichte um die Ermittlungen fließen immer wieder, auch optisch durch Kursivschrift kenntliche, aus der Ich-Perspektive erzählte Gedanken und Geschehnisse einer Person, die wie immer deutlicher wird, mit den Anschlägen zu tun hat.
So bekommt der Leser nach und nach auch einen Blick auf die Täterseite bis alles durch vereinte Ermittlungsarbeit zusammenfindet.

Frau Schneider hat einen angenehm flüssigen, humorvollen spannung erzeugenden Schreibstil.
Es ist nicht wirklich zwingend die vorhergehenden Bände zu lesen.
Die Fälle folgen quasi nahtlos aufeinander und die Autorin schafft es , wichtige Dinge aus den Vorher-Bänden so einfließen zu lassen, dass es keine Verständnisprobleme gibt, der Leseer der gesamten Reihe aber auch nicht durch endlose Wiederholungen gelangweilt wird.

Es schadet aber auch nicht, sich das Lesevergnügen der geamten Reihe zu gönnen.




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Veröffentlicht am 05.01.2025

Zu Recht als Thriller eingestuft

The Twenty
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Ein Cover , das, zumindwte mich, gleich dazu verführt, das Buch in die hand zu nehmen.
Ein Prolog, der schon die Spannung und Afmerksamkeit schürt.
Eine Mordserie, bei der die Zahl der Opfer ...

Ein Cover , das, zumindwte mich, gleich dazu verführt, das Buch in die hand zu nehmen.
Ein Prolog, der schon die Spannung und Afmerksamkeit schürt.
Eine Mordserie, bei der die Zahl der Opfer feststeht, aber noch nicht erreicht ist .
DCI Adam Bishop und seinem Team läuft die Zeit davon.
Unterstützt wird die Spannung durch Rückblenden zu den Erlebnissen eines Kindes. Wer ist dieser Junge, was hat ermit dem aktuellen Fall zu tun.
Rückblenden in Adams Vergangenheit und in seine Zeit mit Exfrau Romilly sorgen für weitere Neugier.
Wenn sich im letzten Teil des Buches langsam abzeichnet, wer der Mörder ist, ist der Leser noch längst nicht am Ziel, sondern kann sich auf weitere Twists und ein unerwartetes Ende freuen.
Adam Bishop ist kein Protagonist, den man sofort ins Herz schließt, aber da sich selbst nicht sehr positiv beleuchtet, ist man bemüht, Verständnis für ihn zu haben und muss seiner fast verbissenen Art, den Fall zu bearbeiten, REspekt zolle,.

Insgesamt kann ich sagen, war es ein spannender, fesselnder Thriller, der diese Bezeichnung verdient.

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