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Veröffentlicht am 30.03.2025

London Bridge is falling down...

Die Brücke von London
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Der Roman teilt sich auf zwei Zeitebenen auf. Der größere Teil der Geschichte spielt im Jahr 1749. Hier lernen wir die Tuchhändlerin Juliana Hamley kennen. Sie ist in argen Nöten, denn ihr Mann ist kürzlich ...

Der Roman teilt sich auf zwei Zeitebenen auf. Der größere Teil der Geschichte spielt im Jahr 1749. Hier lernen wir die Tuchhändlerin Juliana Hamley kennen. Sie ist in argen Nöten, denn ihr Mann ist kürzlich verstorben, und sie muss sich mit ihrem Tuchladen, der sich im Kapellhaus auf der London Bridge befindet,alleine durchschlagen. Die Geschäfte gehen schlecht, denn der Bau einer weiteren Brücke über die Themse wirkt sich für die Händler auf der London Bridge negativ aus. Als Juliana den Straßenjungen Alder kennenlernt, hat dieser eine Geschäftsidee, die zwar riskant aber äußerst lukrativ ist. Eine weitere Hauptperson dieses Handlungsstrangs ist Oliver Morris, der neue Gehilfe des Brückenmeisters. Als er Julianas Bekanntschaft macht, verliebt er sich auf Anhieb in die junge Frau. Diese allerdings weiß nicht, ob sie ihm trauen kann, denn sie ist in Geschäfte verwickelt, von denen der Brückenmeister nichts wissen darf.
Der zweite Handlungsstrang führt ins Jahr 1202, als die Brücke gerade im Bau war. Dieser Teil des Romans wird aus dem Blickwinkel von Estrid erzählt. Ihre Schwester Sibilla lebt als Heilerin in einer Hütte im Wald und hängt dem alten Glauben an. Eines Tages warnt sie Estrid vor einem Unglück, das deren Mann Stephen betreffen würde. Dem verantwortlichen Geistlichen für den Brückenbau, Peter de Colechurch und dem Baumeister Gilbert ist Sibilla mit ihren Prophezeiungen jedoch ein Dorn im Auge, und auch Stephen stellt sich gegen sie, und schnell gerät sie in Gefahr, als Hexe angeklagt zu werden. Kann Estrid ihre Schwester retten?
Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Sehr schnell hatte ich das Bedürfnis, mehr über die alte London Bridge zu erfahren, und ich habe mich ausgiebig über dieses faszinierende Bauwerk informiert. Wie der Autor die Entstehung und Geschichte dieser Brücke in seinem Roman verarbeitet hat, ist großartig. Die Protagonisten sind alle sehr überzeugend, und vor allem Alder hat mich stark beeindruckt. Er ist mein liebster Charakter im Buch. Die Story ist kurzweilig und fesselnd erzählt, und so ganz nebenbei erfährt man viele historische Details über die damalige Zeit. Der Autor hat einen konstanten Spannungsbogen aufgebaut, und durch den Wechsel zwischen den Zeiten gibt es immer wieder kleine Cliffhanger, die zum Weiterlesen animieren, so dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Wie sich am Ende alles perfekt zusammenfügt und alle Handlungsfäden verknüpft werden, hat mich sehr zufrieden zurückgelassen. Das ist ein historischer Roman ganz nach meinem Geschmack, mit plastischen Beschreibungen, viel Zeitkolorit und tollen Charakteren. In der hinteren Umschlagklappe befindet sich eine farbige Abbildung der London Bridge, die sehr hilfreich ist, um sich die Szenerie vorstellen zu können.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Ein wundervolles, berührendes und sprachlich wertvolles Buch

Flusslinien
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Die Geschichte erzählt von zwölf Tagen an der Elbe, immer abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten. Es geht um die 102-jährige Margrit, die in einer Seniorenresidenz nahe der Elbe lebt, um ihre ...


Die Geschichte erzählt von zwölf Tagen an der Elbe, immer abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten. Es geht um die 102-jährige Margrit, die in einer Seniorenresidenz nahe der Elbe lebt, um ihre Enkeltochter Luzie, die kurz vor dem Abitur die Schule verlassen hat und nun als Tätowiererin arbeitet, und dann ist da noch Arthur, der junge Fahrer der Seniorenresidenz. Täglich fährt er Margrit in den Römischen Garten. Dort hängt sie ihren Erinnerungen nach.

Der Roman ist eher ruhig, fließend wie das Wasser, und die Autorin spielt mit der Sprache. Man entdeckt wunderbare Wortschöpfungen in diesem Buch, ja es sind wahre Wortschätze, sehr poetische und nachdenkliche Passagen. Die drei Protagonisten verbindet eine Gemeinsamkeit, denn alle haben Ereignisse in der Vergangenheit aufzuarbeiten. Margrit macht sich Sorgen um ihre Enkeltochter, denn sie spürt, dass da etwas auf der jungen Frau lastet. Aber Luzie ist lange nicht bereit, sich zu öffnen. Erst nach und nach erhält man Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und versteht, warum sie ihre Entscheidungen trifft - so und nicht anders. Auch Arthur hat sein Päckchen zu tragen, aber trotz seiner Schuldgefühle und düsteren Gedanken nimmt er auch Anteil an Margrits und Luzies Leben. Die Zusammenhänge, die sich nach und nach erschließen, sind von der Autorin wunderbar in Worte gefasst. Zwar geht es um ernste Themen, aber ab und zu blitzt ein feiner Humor hervor. Der Titel "Flusslinien" ist in mehrfacher Hinsicht sehr passend gewählt. Auch das Bild auf dem Cover spiegelt eine besondere Stimmung wider, der wir an einigen Tagen an der Elbe begegnen.

Zwei meiner Lieblingspassagen möchte ich euch nicht vorenthalten:

Margrit: Es kommt ihr so vor, als habe die Stille der Nazizeit mehr Nuancen gehabt als die Sprache. Doch auch in den heutigen Zeiten kann sie zwischen einem beharrlichen, trotzigen, widerspenstigen oder höhnischen Schweigen unterscheiden.

Else hat sich bestimmt nicht gestattet, Heimweh nach dem Kösterberg zu haben, geschweige denn zu zeigen. Es war ihr eigenes Geheimweh.

Das ist definitiv ein Buch, das ich, mit zeitlichem Abstand, noch einmal lesen möchte, denn es berührt das Herz und enthält jede Menge Lebensklugkeit.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Vegetarische Küche für Experimentierfreudige

Plant based Soulfood
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Im ersten Kapitel stellt sich Ken Müller erst einmal vor. Er ist Ernährungsberater, Vater und YouTuber, und was genau er macht, wie eine gute Ernährung Glücksgefühle auslösen kann und zugleich gesund ist, ...

Im ersten Kapitel stellt sich Ken Müller erst einmal vor. Er ist Ernährungsberater, Vater und YouTuber, und was genau er macht, wie eine gute Ernährung Glücksgefühle auslösen kann und zugleich gesund ist, erzählt er zu Beginn des Buches. Es folgt einiges an Know-How in Sachen Ernährung, Lebensmittelauswahl sowie über Botenstoffe und eine gesunde Darmflora.
Die Rezepte-Übersicht ist hier mal ganz anders aufgebaut. Es gibt folgende Kapitel:
• Saucen und Dressings
• A gscheide Brotzeit
• Beilagen, Fingerfood und Snacks
• Für die Familie
• Was zum Naschen

Der Titel ist "Plant Based Soulfood", und daran ist bereits ersichtlich, dass es sich um vegetarische Gerichte handelt. Der Autor verwendet auch Eier oder Käse in seinen Gerichten, aber meist in so kleinen Mengen, dass man sie entweder gut weglassen oder austauschen kann, ohne dass sich gleich das ganze Gericht ändert, außer bei dem Rezept für "rote Eier", wo gleich zwölf Eier zum Einsatz kommen; das werde ich schon mal nicht ausprobieren.
Mein Favorit ist das Kapitel über Saucen und Dressings, da sind viele tolle Vorschläge enthalten, und Kens Lieblingsdressing ist wirklich köstlich.
Im nächsten Kapitel folgen diverse Varianten für Wraps und Sandwiches sowie passende Aufstriche. Hier gibt es ein interessantes Basisrezept für eine Paste, die man auf Vorrat herstellen und tiefkühlen kann. Damit hat man immer eine würzige Grundlage für Aufstriche bzw. Toppings im Haus. Auch weitere Burger-Saucen sind hier zu finden, ebenso wie Rezepte für Burger-Patties, Bratlinge und weitere Toppings.
Im Kapitel für Beilagen, Fingerfood und Snacks werden u.a. die bereits erwähnten roten Eier erklärt, außerdem sind hier Rezepte für Salate, diverses eingelegtes Gemüse und selbst gemachtes Knabberzeug (Grünkohlchips, würziges Popcorn und gebackene Kichererbsen) zu finden. Rezepte für Brokkoli-Blumenkohl-Pflanzerl und saftige, mediterrane Ofenkartoffeln (Hasselback-Kartoffeln) lachen mich hier besonders an, diese Gerichte werde ich demnächst einmal ausprobieren.
Für die Familie empfiehlt der Autor Bowls, Curries, eine Auberginen-Lasagne, diverse Suppen und einiges mehr.
Die Gerichte des Autors sind ziemlich herzhaft, und ich werde wohl von manchen eher eine abgeschwächte Variante davon zubereiten, da ich nicht gerne extrem salzig oder deftig esse. Ich kann eigentlich von mir behaupten, dass ich mit Gewürzen sehr gut ausgestattet bin, und doch verwendet der Autor einige Zutaten, die ich nicht kenne und auch nirgends in meiner Nähe erwerben kann, so zum Beispiel Ume Su Essig oder Sriracha-Sauce. Zwar findet man im Buch auch einen Hinweis auf Kens Shop, wo man online alle möglichen Zutaten bestellen könnte, aber ehrlich gesagt ist es für mich nicht sinnvoll, mir für ein paar Rezepte in einem einzigen Kochbuch Zutaten extra online zu besorgen, von denen ich nicht weiß, ob sie mir überhaupt schmecken. Schon oft ist es mir passiert, dass ich mir eine Zutat extra für ein Kochbuch gekauft habe, die ich dann nie aufbrauchen konnte. In dieser Beziehung bin ich nicht ganz so experimentierfreudig, denn ich möchte ungern Lebensmittel verschwenden.
Beim letzten Kapitel mit den Süßspeisen und Desserts ist mir aufgefallen, dass fast alle Rezepte eine kräftige Portion Misopaste enthalten. Diese habe ich zwar zuhause, aber ich nutze sie ähnlich wie Gemüsebrühe, zum herzhaften Würzen. Ich bin leider kein Freund von derartigen süß-herzhaften Kombinationen. Zwar sollte man in der gesunden Ernährung sparsam mit Zucker umgehen, aber der bei einem Kuchen empfohlene Süßstoff Xylit ist für mich keine Alternative.
Alles in allem betrachtet bietet mir das Buch zwar einige schöne Rezepte, aber den größeren Teil werde ich wohl nicht nachkochen, aus den oben genannten Gründen. Große Fans der asiatischen Küche, die experimentierfreudiger sind, werden sicher hier fündig.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Ein mutiges und kluges Buch

Was wäre, wenn wir mutig sind?
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Die Geschichte beginnt quasi im Wohnzimmer der Großmutter von Luisa Neubauer. Sie ist ihr ein Vorbild und schon seit Jahrzehnten im Umwelt- und Klimaschutz tätig. In ihrem Bücherregal ist die Klimaliteratur ...

Die Geschichte beginnt quasi im Wohnzimmer der Großmutter von Luisa Neubauer. Sie ist ihr ein Vorbild und schon seit Jahrzehnten im Umwelt- und Klimaschutz tätig. In ihrem Bücherregal ist die Klimaliteratur eines halben Jahrhunderts zu finden.

Luisa Neubauer stellt sich hier die Fragen nach Zusammenhängen und Gründen.
Sie hat in der Vergangenheit viele Gespräche geführt, mit Wissenschaftlern, Politikern, in Talkshows, auf Tagungen und Kongressen. Ihre Erkenntnisse daraus sind ebenfalls in dieses kleine Buch eingeflossen.
Da geht es um Lobbyismus, Fossilität und die Macht von Geld, die alles andere in den Hintergrund drängt.

Die Autorin analysiert Ereignisse der Vergangenheit und malt Visionen der Zukunft.
Wie schon so oft, hält sie uns auch in diesem Buch wieder die Fakten vor Augen, wissenschaftlich belegt aber von großen Teilen der Menschheit ignoriert.
Dazu zitiert sie Rafik Schami: "Es gibt kaum eine Menschengruppe, die so viel Einfluss auf die Weltgeschichte hat wie die Gleichgültigen. Und das Bemerkenswerte daran ist, niemand spricht von ihnen"

Es ist ein kluges und sehr wichtiges Buch, in dem die Autorin nicht nur die aktuelle Lage, Gründe und Ursachen analysiert, sondern auch Mut macht, nach vorne zu schauen, nicht aufzugeben und für eine bessere Zukunft einzustehen.

Im Anhang sind die verwendeten, umfangreichen Quellen vollständig aufgelistet, für alle Interessierten zum Nach- und Weiterlesen.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Wie ein Senior sich mit modernem Zeitgeist und Technik anfreundet

Für den Mist bin ich zu alt
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Ehrlich gesagt bin ich anfangs ein wenig skeptisch an das Buch herangegangen. Wenn man das Coverbild betrachtet, gewinnt man schnell den Eindruck, es ginge hier um einen mürrischen alten Mann, der nicht ...

Ehrlich gesagt bin ich anfangs ein wenig skeptisch an das Buch herangegangen. Wenn man das Coverbild betrachtet, gewinnt man schnell den Eindruck, es ginge hier um einen mürrischen alten Mann, der nicht mehr mit der modernen Welt zurecht kommt. Hermann, der 79-jährige Ich-Erzähler, war Gymnasiallehrer. Er wirkt nicht ganz glücklich, weil ihm die Technik quasi davonläuft und er mit dem Fortschritt in vielen Bereichen überfordert ist. Vor allem die digitale Welt macht ihm Probleme. Aber er ist weder mürrisch noch verbittert, sondern durchaus aufgeschlossen. Als er die Schülerin Romy kennenlernt, stellen die beiden schnell fest, dass sie sich gegenseitig helfen können. Hermann gibt ihr Französisch-Nachhilfe, im Gegenzug bringt sie ihm die Grundlagen in Sachen Computer, Internet & Co. bei, für beide eine Win-Win-Situation (schon wieder so ein neumodischer Begriff, über den sich Hermann wundert). Auch wenn es ihm anfangs nicht leicht fällt, lernt Hermann viel Neues. Er ist ein gelehriger Schüler, und während Romys Französischkenntnisse immer besser werden, macht auch Hermann in der digitalen Welt Fortschritte und findet zunehmend Freude daran, denn er stellt immer wieder fest, dass ein Computer oder ein Handy auch für seine Altersgruppe große Vorteile bietet, die er vorher gar nicht für möglich gehalten hatte. Es geht in der Geschichte aber nicht nur um die digitale Welt, sondern es werden auch andere Phänomene unserer Zeit angesprochen. Im regen Austausch mit seiner Familie, mit Freunden und nicht zuletzt auch mit Romy diskutiert er über die Vor- und Nachteile von Onlineshopping, KI, modernen Autos mit Touchscreen, eBook-Readern oder dem Bahnfahren, dem ja unweigerlich der Fahrkartenkauf am Automaten oder online vorangeht. Auch kommt das Gendern zur Sprache, ebenso wie gutes Benehmen in der heutigen Zeit und vieles mehr.

Das Buch liest sich leicht und amüsant. Hermanns Gedanken und Bedenken zu den Themen unserer Zeit konnte ich zum Teil gut nachvollziehen. Einiges davon ist nicht nur für alte Menschen irritierend. Ich habe mich auch mit meiner Tochter über das Buch ausgetauscht, und da kam eine Sache zur Sprache, die auch mich extrem nervt, obwohl ich noch einige Jahre jünger bin als Hermann. Und meine Tochter meinte, es ginge ihr dabei genauso, und sie ist erst 32! Es ging dabei um moderne Filme. Bei manchen Szenen, wenn sich die Akteure unterhalten, versteht man kaum ein Wort und muss lauter schalten. Kommt dann eine Passage mit Musik, bläst es einem fast das Trommelfell weg, so laut ist diese. Dieses Phänomen erfahre ich auch immer wieder bei Instagram. Klickt man sich da durch die Storys, artet das oft in ein stetiges Rauf- und Runterregeln der Lautstärke aus. Ebenso ist es häufig mit der Beleuchtung bei Filmen, wenn beispielsweise eine Szene bei Nacht gedreht wird und man plötzlich nur noch Dunkelheit auf dem Bildschirm sieht, untermalt von irgendwelchen (Kampf-)Geräuschen, die nur erahnen lassen, was da gerade vor sich geht.

Für mich habe ich festgestellt, dass ich in manchen Punkten durchaus die Ansicht von Hermann teile. Darüber hinaus finde ich es gut, sich auch mit dem Problemen Älterer zu beschäftigen, was gegenseitiges Verständnis fördert. Sehr schön finde ich in dieser Geschichte die Zusammenarbeit von Romy und Hermann, die sich gegenseitig unterstützen, obwohl sie altersmäßig ca. sechzig Jahre trennen. Mir hat das Buch gut gefallen, denn es setzt sich kritisch mit aktuellen Themen auseinander, jedoch nicht ohne eine gute Portion Humor, die immer mitschwingt. Ich finde dieses Büchlein für alle Generationen lesenswert.

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