Cover-Bild Die Puppe wusste es
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 364
  • Ersterscheinung: 02.11.2021
  • ISBN: 9783347421776
Rita Maffini

Die Puppe wusste es

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2022

Geht unter die Haut

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Heute habe ich eine Geschichte für euch, die mich auf ganz besondere Weise berührt hat. Leider hatte ich nicht soviel Lesezeit, sonst hätte ich das Buch in einem Rutsch verschlungen. Ich konnte es jedenfalls ...

Heute habe ich eine Geschichte für euch, die mich auf ganz besondere Weise berührt hat. Leider hatte ich nicht soviel Lesezeit, sonst hätte ich das Buch in einem Rutsch verschlungen. Ich konnte es jedenfalls kaum aus der Hand legen und habe oftmals die Luft vor lauter Spannung angehalten.
Mariam und Tjo teilen sich zufällig eine Bank im Park. Mariam ist 28 und Tjo 82. Gegenseitig erzählen sie sich ihre Lebensgeschichten, die mir beide unter die Haut gingen und mich zu Tränen gerührt haben.
Die Autorin hat einen ganz besonderen Erzählstil und wir erleben viele Geschichten in der Geschichte, die sich zum Schluß sehr berührend zusammenfügen.
Auch das Cover, welches ich immer anschauen muß, paßt perfekt.
Fazit: "Die Puppe wusste es" ist eine emotionale Geschichte, mit viel Tiefe, die dem Leser einiges abverlangt, die traurig macht, zu Tränen rührt, die einen schockiert, die nachdenklich macht, die aber auch wunderschöne Seiten aufweist und mir vermittelt hat, niemals aufzugeben.
Das Buch findet man am Jahresende mit Sicherheit auf meiner Lesehighlightliste und ich werde es so schnell nicht vergessen.
Ich kann nur hoffen, dass es von Rita Maffini bald wieder was neues zu lesen gibt.
Ich möchte das Buch von Herzen gerne weiterempfehlen und vergebe 10/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.12.2021

Hilfe aus unerwarteter Richtung ...

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Architektin Mariam ist mehr dem Tode zugeneigt als dem Leben. Sie hat derart schlimme Dinge in ihrem Leben erfahren müssen, unter anderem sexuelle Gewalt, sodaß es ein Wunder ist, daß sie überhaupt noch ...

Architektin Mariam ist mehr dem Tode zugeneigt als dem Leben. Sie hat derart schlimme Dinge in ihrem Leben erfahren müssen, unter anderem sexuelle Gewalt, sodaß es ein Wunder ist, daß sie überhaupt noch lebt.

Es gibt Menschen, die sich "aus nichtigeren Gründen" das Leben nehmen. Das meine ich nicht abwertend; bitte nicht mißinterpretieren. Ich will darauf hinaus, daß andere, nicht Betroffene das so sehen könnten, aber auch nur, weil sie nicht in der Haut der betreffenden Person stecken und deren Leidensdruck nicht kennen. Keiner hat also das Recht zu urteilen, wer mehr oder weniger das Recht habe, sich zu suizidieren. Ich weiß, wovon ich rede, aus eigener bitterer Erfahrung.

Jedenfalls treffen in Barcelona an einem sonnenbrütenden Tag zufällig oder durch Vorherbestimmung Mariam und der Arzt im Ruhestand, Tjomme aufeinander.

Ihm gelingt es, durch seine unschätzbare Herzlichkeit und seine Empathie, daß er von ihr erfährt, was ihre Vergangenheit ausmacht und dazu führte, daß ihr jetziger Zustand scheinbar? ausweglos scheint.

Auch Tjo hat sein Päckchen zu tragen und beider Leben geraten durch ihre Freundschaft topsy turvy. ( Auf den Kopf gestellt! ) Beide verbindet mehr als sie je gedacht hätten ...

Ich bin nicht der Ansicht, daß hier zu dick aufgetragen wird. Es gibt wesentlich weitaus schlimmere Schicksale als das bereits sehr harte Los Mariams.

Triggerwarnung sollte das Buch vielleicht enthalten. Das Werk ist jedenfalls tiefgründig, psychologisch ausgefeilt, mit Protagonisten, die ich sehr mag, aufwühlend und erschütternd in der Wucht der Emotionen.

Ein Buch, das einen keinen Moment kaltlässt und durch und durch überzeugt. Danke, Rita Maffini!!!!!

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Veröffentlicht am 05.09.2022

Leseempfehlung

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Das Buch besteht grösstenteils aus Lebenserzählungen der beiden Hauptcharaktere.
Diese Lebenserzählungen haben es geschafft, dass ich mich voll und ganz in die Gefühle der Charaktere hineinversetzen konnte ...

Das Buch besteht grösstenteils aus Lebenserzählungen der beiden Hauptcharaktere.
Diese Lebenserzählungen haben es geschafft, dass ich mich voll und ganz in die Gefühle der Charaktere hineinversetzen konnte und ich die Beiden in mein Herz geschlossen habe.

Die Erzählung anhand der TV-Show hat mir nicht wirklich gefallen und ich konnte diese auch nicht wirlich nachvollziehen.

Dieses Buch hat mich tief bewegt.

Eine Geschichte, die mir Gänsehaut bereitet und mir auch Tränen in die Augen getrieben hat.

Dieses Buch ist keine leichte Unterhaltungskost.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.02.2023

Schicksalhafte Begegnung

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Die junge Architektin Mariam ist verzweifelt, sie hadert mit ihrem Schicksal, ist mit ihren Kräften am Ende und suizidgefährdet. Als sie sich an einem heißen Tag auf einer Bank niederlässt, begegnet sie ...

Die junge Architektin Mariam ist verzweifelt, sie hadert mit ihrem Schicksal, ist mit ihren Kräften am Ende und suizidgefährdet. Als sie sich an einem heißen Tag auf einer Bank niederlässt, begegnet sie Tjomme, einem betagten Arzt im Ruhestand, der ihren Zustand bemerkt und sie in ein Gespräch verwickelt. Mariam öffnet sich dem alten Mann gegenüber und offenbart ihm ihre Vergangenheit, ohne zu ahnen, welche Folgen diese Begegnung für beide haben wird.

Die Erinnerungen der beiden sind nichts für schwache Nerven, Zeitsprünge und diverse Ortswechsel sorgen für Abwechslung in dieser Geschichte voller Schicksalsschläge und Prüfungen. Emotional und berührend erzählt die Autorin die Geschichte von Mariam und Tjomme, wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart bis ein Gesamtbild entsteht. Authentisch und von der Realität nicht immer weit entfernt, nimmt sie den Leser mit auf eine Reise, die zum nachdenken anregt. Der Schreibstil ist hierbei sehr angenehm und trotz der bedrückenden Thematik flog ich förmlich durch die Seiten, weil ich wissen wollte, wie diese dramatische Erzählung endet. Von mir gibt es drei Sterne und eine Leseempfehlung.

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