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Veröffentlicht am 02.04.2025

Die Magie der Musik

Für Polina
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Takis Würger konnte mich bereits mit Büchern wie „Stella“ und „Unschuld“ überzeugen, allerdings hat er mit „Für Polina“ ein kleines, emotionales Meisterwerk geschaffen.
Vor Start der Lektüre geht man felsenfest ...

Takis Würger konnte mich bereits mit Büchern wie „Stella“ und „Unschuld“ überzeugen, allerdings hat er mit „Für Polina“ ein kleines, emotionales Meisterwerk geschaffen.
Vor Start der Lektüre geht man felsenfest davon aus in die Welt von Polina abzutauchen, wird dann aber schnell eines Besseren belehrt. Ja Polina ist präsent und immer wieder wie ein Lichtblitz zu finden, aber nie ganz greifbar im Gegensatz zu allen anderen Akteuren.
Die Anzahl der Figuren ist vielseitig, so dass jeder Leser jemanden finden wird, mit dem er sich identifizieren kann. Mir hat es vor allem Fritzi angetan, die trotz der ungewollten Schwangerschaft ihren Weg geht und sich auch alleinerziehend gut um ihren Hannes kümmern kann. So viel Feingefühl macht Mut ähnliche Situationen zu bewältigen.
Hannes mit seinem Talent für das Klavierspiel besitzt in meinen Augen eine magische Aura. Der Umgang mit seinen Fähigkeiten über die Jahre mag verwundern, ich konnte dies jedoch so sehr fühlen, dass ich das nicht hinterfragt habe.
Ansonsten ist der Roman sprachlich ein Gedicht. Ich habe mir so viele schöne Sätze annotiert, die emotional unter die Haut gehen. Man kann sich richtig gut wegträumen und seine Umgebung einfach mal für ein paar Stunden vergessen.
Fazit: Ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Liebe und die kleinen Dinge des Lebens. Sehr lesenswert!

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Lieben nach dem Verletzen...

Das Lieben danach
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Ehrlich gesagt hat mich das prachtvolle Blütencover auf das Buch aufmerksam gemacht und ich bin immens froh, dass ich diesen tollen Titel deswegen gelesen habe.

Helene Bracht reflektiert hier was ihr ...

Ehrlich gesagt hat mich das prachtvolle Blütencover auf das Buch aufmerksam gemacht und ich bin immens froh, dass ich diesen tollen Titel deswegen gelesen habe.

Helene Bracht reflektiert hier was ihr einst in Liebesdingen geschah und wie früh in ihrem Leben Sexualität Einzug hielt, ohne dass sie dies wollte. Dabei tut sie dies auf eine nüchterne Weise, die mehr berührt als würde das Geschehene zu sehr in die Dramatik abrutschen.

Als Frau konnte ich mich da so intensiv einfühlen, weil ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wenn auch nicht so Schlimme wie sie. Aber wenn an sich als Singlefrau eine tolle Reise allein gönnt und dann überall am Katzentisch und in zweiter Reihe geparkt wird, dann muss man sich wohl fragen ob die Gesellschaft lieber unglückliche Paare fördern mag oder man es auch feiern darf allein glücklich zu sein.

Sprachlich mit den Redewendungen und der genutzten Wortwahl habe ich doch die ein oder andere Textstelle markieren müssen.

Fazit: Keine leichte Kost, aber etwas was mehr publiziert und gelesen werden sollte. Klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Royal Romance Starter

Dark Cinderella
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Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Dilogie, der mit einem fiesen Cliffhanger endet. Wer das nicht mag, sollte lieber auf Erscheinen von Band 2 warten, eh er damit durchstartet.

In ...

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Dilogie, der mit einem fiesen Cliffhanger endet. Wer das nicht mag, sollte lieber auf Erscheinen von Band 2 warten, eh er damit durchstartet.

In der Geschichte geht es um Sofia, deren beste Freundin Alva im Königspalast spurlos verschwunden ist. Wurde ihrer Freundin etwas angetan? Um das herauszufinden, begibt sich Sofia selbst ins Schloss. Doch kann sie den fesselnden Blicken vom Kronprinten widerstehen.

Die Handlung erlebt der Leser aus der Sicht von Sofia und Maximilian im regen Wechsel, wobei die Sicht von Sofia etwas mehr Raum einnimmt.

Der Fokus der Geschichte liegt im Verlauf mehr auf dem Romance Anteil als auf den zu klärenden Fall an sich. Das hatte ich so nicht erwartet. Auch einen Cinderella Bezug habe ich jetzt nicht wahrnehmen können.

Sofia als Figur ist enorm symopathisch und ich konnte durchaus verstehen, dass sie Maximilian verfällt und sich vom Palast einnehmen lässt. Dass sie sich jedoch so stark ablenken lässt, das hatte ich nicht erwartet.

Sexy Szenen gibt es auch reichlich. Einige habe ich doch durchaus genossen, manche waren meines Erachtens unnötig und unglaubwürdig (Stichwort Königin).

Anders als erwartet hat der Roman erst im letzten Drittel Mitratepotemtial. Das hätte ich mir gern schon etwas eher gewünscht.

Cool finde ich die Playlist zum Buch.

Fazit: Alles in allem ein solider Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Anders als erwartet...

Die Tochter der Drachenkrone
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Wie sehr hatte ich mich gefreut endlich wieder etwas von Sabrina Qunaj lesen zu dürfen, kam ihr letzter mir bekannter Roman doch bereits 2020 raus und hat mich "Die Geraldine Saga" verzaubert.

Gut gefallen ...

Wie sehr hatte ich mich gefreut endlich wieder etwas von Sabrina Qunaj lesen zu dürfen, kam ihr letzter mir bekannter Roman doch bereits 2020 raus und hat mich "Die Geraldine Saga" verzaubert.

Gut gefallen hat mir, dass der Leser mit Landkarten, Stammbäumen und einem Personenregister versorgt wird, um besser den Überblick zu behalten und zu wissen welche Person zu wem dazu gehört. Auch der Hinweis zur Aussprache kann sehr hilfreich sein.

Die optische Gestaltung mit dem Rot und dem vielen Gold auf dem Cover mag ich und hat etwas sehr Edles.

In die Lektüre musste ich mich jedoch erst hereinfuchsen, da die ersten 300 Seiten sehr lange Kapitel aufweisen und viel Aufmerksamkeit vom Leser gefordert wird. Geschichtlich enorm gut recherchiert, hatte die Ausführlichkeit für mich leider etwas langatmiges auf weiter Strecke. In der Mitte des Buches bekam ich dann die gefühlvolle Welt, die ich von der Autorin gewohnt bin und fühlte mich dann auch wohl beim Lesen. Da ließen sich die Seiten nur so inhalieren.

Besonders berührt in der Geschichte hat mich das Schicksal der Frauen. Schon heftig wie sie für politische Verbindungen benutzt werden.

Das Ende hat mir durchaus gut gefallen, war jedoch kurz davor in Kitsch abzurutschen.

Fazit: Ein solider, unterhaltsamer historischer Roman, der mich gut unterhalten hat, allerdings nicht an die Stärke der Geraldine Reihe heranreicht.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Geht unter die Haut

Ava liebt noch
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Der Klappentext des Buches klang so vielversprechend, dass ich einfach einen Blick reinwerfen musste und es gab so viel mehr als ich erwartet hatte.

Vera Zischke beschreibt sehr eindringlich wie es sich ...

Der Klappentext des Buches klang so vielversprechend, dass ich einfach einen Blick reinwerfen musste und es gab so viel mehr als ich erwartet hatte.

Vera Zischke beschreibt sehr eindringlich wie es sich als Mehrfachmutter anfühlt, die nur noch als Muttertier und nicht als eigenständiger Mensch wahrgenommen wird.

Zudem wird auch sehr deutlich, dass Männer sehr wohl Dinge dürfen, was Frauen sich niemals wagen sollten, gerade wenn der neue Partner deutlich jünger ist als die Frau.

Ich habe selbst keine Kinder, aber durch die Lektüre ist mir sehr schnell bewusst geworden, was es heißt Mutter zu sein und dass darüber viel mehr offen gesprochen sollte als auf den sozialen Medien das heile Leben zu posten, welches schlichtweg einfach nicht existiert.

Wenn ich etwas kritisieren wollen würde, dann dass mir gefehlt hat bei den Kapiteln nochmal zu vermerken wer gerade agiert, denn mal begleitet man Ava und mal Kieran, was aber nicht auf Anhieb zu erkennen war.

Ein Roman, der mich sehr nachdenklich gestimmt hat und der unter die Haut ging. Mütter sollten generell mehr Anerkennung erfahren.

Fazit: Hat mich aus der leseflaute rausgeholt. Lesenswert.

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